Energiekosten sparen

Heizkostenabrechnung und Gasrechnung: Alles Wissenswerte.

Kommt die Gas- oder Heizkostenabrechnung ins Haus, stellen sich viele Fragen: Stimmt der Jahresverbrauch? Zahle ich zu viel? Wo kann ich sparen? Wir haben ein paar Antworten für Sie.

Wie prüfe ich die Gas- oder Heizkostenabrechnung?

  • Abrechnungszeitraum und Rechnungsbetrag prüfen und mit den Rechnungen der Vorjahre vergleichen.
  • Regelmäßig Zählerstand kontrollieren und dokumentieren, Abschlag ggf. anpassen.
  • Verbrauchswerte mit Durchschnittswerten nach Wohnfläche vergleichen: 3.500 kWh (45 m2), 12.600 kWh (90 m2), 20.000 kWh (115 m2) und 27.250 kWh (175 m2).

Inhalt dieser Seite.

  1. Heizkostenabrechnung oder Gasrechnung?
  2. Abrechnung richtig prüfen
  3. Gaskosten selbst berechnen
  4. Abgaben einfach erklärt
  5. Gasverbrauch ermitteln
  6. Tipps zum Sparen
  7. Häufige Fragen

 

Heizkostenabrechnung und Gasrechnung.

Im Eigenheim oder als Vermieter mit einer Gasetagenheizung erhalten Sie eine Gasrechnung vom Versorger. Sind Sie Mieter und haben keine eigene Heizung, erhalten Sie einmal jährlich unter Berücksichtigung der Heizkostenverordnung eine Heizkostenabrechnung vom Vermieter. Da die Angaben und Inhalte in vielen Fällen übereinstimmen, können Sie unsere Tipps in beiden Fällen nutzen, um Ihre Abrechnung zu überprüfen.

Heizkostenabrechnung prüfen

Auch, wenn Gas ein günstiger Energieträger ist, kann die Gas- oder Heizkostenabrechnung am Jahresende hoch ausfallen. Dann stehen viele vor der Frage: Habe ich meinen Verbrauch nicht im Blick, ist dem Vermieter bei der Abrechnung ein Fehler unterlaufen oder ist die Berechnung vom Versorger falsch? In den allermeisten Fällen trifft ersteres zu. Trotzdem lohnt es sich, einmal genau hinzusehen, will man in Sachen „Heizkosten für Gas“ einiges sparen.

1. Die Basics prüfen

Die Grundlagen Ihrer Gas- oder Heizkostenabrechnung lassen sich recht einfach überprüfen. Die Kundennummer finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen, die Zählernummer auf dem Zähler. Haben Sie eine eigene Heizung und den Zählerstand für die Gasrechnung selbst abgelesen und notiert, können Sie ihn einfach kontrollieren. Schätzt Ihr Gasanbieter den Zählerstand oder wird dieser durch einen „intelligenten Zähler“ übertragen, sollten Sie ihn spätestens jetzt durch Ablesen vergleichen und gegebenenfalls telefonisch bei Ihrem Anbieter korrigieren.

2. Abrechnungszeitraum verstehen

In der Regel entspricht das Abrechnungsjahr nicht dem Kalenderjahr. Das liegt daran, dass der Gasanbieter den Gasverbrauch bzw. der Stromanbieter den Stromverbrauch für das letzte Jahr ab Lieferungsbeginn in Rechnung stellt, wenn Sie eine Stromheizung haben (direkt an Sie oder über Ihren Vermieter). Denn am Ende sollen Sie tagesaktuell nur das zahlen, was vereinbart war.

3. Rechnungsbetrag checken

Für die Gasrechnung gilt: Der Rechnungsbetrag ergibt sich aus einer einfachen Rechnung: Von dem, was Sie tatsächlich an Gas verbraucht haben, wird das, was Sie bereits bezahlt haben (Ihre monatlichen Abschlagszahlungen) abgezogen.

Am Ende kommt eine Nachzahlung heraus (wenn Sie mehr verbraucht haben als Sie bereits gezahlt haben) oder eine Rückerstattung (wenn Ihr Verbrauch niedriger war als Ihre monatlichen Zahlungen).

Wenn Sie Ihre Abrechnung prüfen und es kommt eine Nachzahlung dabei heraus, dann liegt das nicht daran, dass Ihr Gasanbieter den Preis erhöht hat – denn wenn die Preise steigen, werden Sie umgehend schriftlich informiert und der Abschlag wird angepasst. Sondern der Grund ist, dass das, was Sie monatlich gezahlt haben (Abschlag), weniger war, als Sie tatsächlich verbraucht haben (tatsächliche Kosten).

Bei einer Heizkostenabrechnung sollten Sie sich fragen: Passen die Kosten zu denen der Vorjahre? Entspricht Ihr Anteil am Energieverbrauch Ihrem Anteil an der Gesamtfläche des Gebäudes? Stimmt der Verbrauch (Zähler prüfen)? Wurden die Vorauszahlungen korrekt berücksichtigt und sind die Kosten für Energiebezug und Betriebsstrom plausibel? Mit diesen Fragen finden Sie die häufigsten Fehler.

4. Nachzahlungen vermeiden

Wenn sich Ihr Haushalt verändert und sich zum Beispiel Ihr bisheriger Erdgasverbrauch von 2 Personen auf mehr erhöht, sollten Sie Ihre voraussichtlichen Heizkosten berechnen und Ihren Abschlag anpassen. Damit lassen sich Nachzahlungen vermeiden. Sie werden zwar nur einen Näherungswert ermitteln können. Eine Nachzahlung können Sie durch eine Abschlagsanpassung nach oben aber auf jeden Fall vermeiden. Ihren Abschlag können Sie in unserem Kundenportal MeineENTEGA.de einfach online selbst anpassen.

Günstiges Ökogas – in 5 Minuten wechseln.

Jetzt wechseln

 

Heizkosten GAS – Wie LASSEN SIE SICH berechnen?

5. Ihr neuer Abschlag

Erhalten Sie eine eigene Gasrechnung, passt Ihr Gasanbieter die Abschlagszahlungen an. Ihm ist es nämlich am liebsten, wenn am Ende der Abrechnung eine Null steht, denn er stellt nur in Rechnung, was tatsächlich verbraucht wurde. Also geht er beim zukünftigen Abschlag davon aus, dass Sie weiterhin Gas verbrauchen wie bisher: Der Rechnungsbetrag durch elf geteilt ergibt den neuen Abschlag. Sollte sich also Ihr Verbrauch deutlich ändern, sollten Sie Ihren Abschlag wie unter Punkt 4 beschrieben selbst anpassen, um Nachzahlungen zu vermeiden.

6. Grund- und Arbeitspreis

Wenn Sie sich fragen, was es mit dem Grund- und Arbeitspreis auf sich hat, vergleichen Sie es mit einer Handyrechnung. Der Arbeitspreis entspricht dem, was Sie beim Telefonieren mit dem Handy zahlen. Dort sind es Cent für jede vertelefonierte Minute Gespräch, hier Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde Gas. Der Grundpreis entspricht dem Grundpreis beim Handy: Diesen zahlen Sie unabhängig vom Verbrauch, ähnlich einer Jahresgebühr. Er wird verwendet für Dinge wie die Pflege des Leitungsnetzes, die Ablesung der Zähler und die Verwaltung Ihrer Gasversorgung.

7. Was wird in m³ gemessen?

Ihr tatsächlicher Gasverbrauch wird in Kubikmetern (m³) gemessen. Das ist die Menge Gas, die durch Ihren Zähler fließt, während Sie es verbrauchen.

8. Wozu der Umrechnungsfaktor?

Der Umrechnungsfaktor wird von jedem Gasanbieter genutzt, um Kubikmeter in Kilowattstunde umrechnen zu können. Hintergrund ist, dass Gas, je nachdem, wo Sie es verbrauchen, einen anderen Brennwert hat. Dieser ist nämlich abhängig von äußeren Einflüssen wie Luftdruck, Temperatur und Höhenlage. Durch die Zustandszahl wird dieser von äußeren Umständen beeinflusste Verbrauch auf einen Normzustand gebracht. Entsprechend gibt es verschiedene Umrechnungsfaktoren, je nachdem, wo Sie wohnen. Meist liegen diese zwischen 10 und 12.

9. Was bedeuten die Kilowattstunden?

Ihr Verbrauch wird in kWh – also in Kilowattstunden ausgewiesen, weil das die gängige Maßeinheit für Energie ist. Was eine Kilowattstunde ist, kann man ganz gut verstehen, wenn man sich einmal einen Heizkörper anschaut. Nehmen wir mal theoretisch an, dieser Heizkörper würde mit Strom betrieben und mit einer Leistung von 1.000 Watt laufen, das sind genau ein Kilowatt (kW). Wenn der Heizkörper dann eine Stunde (h) lang bei voller Leistung heizt, verbraucht er eine Kilowattstunde.

Was bedeuten die Abgaben?

10. Wofür sind die Abgaben?

Wer seine Gas- oder Heizkostenabrechnung prüfen will, sollte die Bedeutung der aufgeführten Abgaben kennen. Im Arbeitspreis enthalten sind Erdgassteuer und Konzessionsabgabe. Die Umsatz– oder auch Mehrwertsteuer kommt schließlich auf den Rechnungsbetrag am Ende obendrauf. Alle drei sind nicht für den Gasanbieter gedacht, sondern gehen (teils über Umwege) an den Staat, der die Höhe der Abgaben festlegt. Die Abgaben sind also für alle Gasanbieter gleich.

11. Die Erdgassteuer

Wenn Sie Erdgas verbrauchen, wird (wie bei Strom und Mineralöl auch), darauf eine Steuer erhoben. Für Ihr Gas, das Sie zum Heizen benutzen, sind das derzeit 0,55 Cent für jede verbrauchte kWh (Stand 01/2021). Sie ist, wie gesagt, bereits im Arbeitspreis enthalten.

12. Die Konzessionsabgabe

Ebenfalls mit dem Arbeitspreis zahlen Sie eine Konzessionsabgabe. Diese zahlt eigentlich der Betreiber des Gasnetzes, und zwar an die Stadt oder Gemeinde dafür, dass er öffentliche Wege für die Gasleitung nutzen darf. Man könnte von einer Art „Wegezoll“ sprechen. Über Ihren Gaslieferanten reicht er diese an Sie weiter. Als Heizgas-Kunde sind Sie in der Regel Sondervertragskunde mit geminderter Konzessionsabgabe (0,03 ct/kWh, Stand 01/2021).

13. Die Netzentgelte

Das Netz(nutzungs)entgelt zahlen Sie dafür, dass Sie das Gasnetz in Anspruch nehmen. Dieses wird schließlich von einem Unternehmen für diesen Zweck betrieben und unterhalten. Kosten für Erneuerung, Wartung und Instandhaltung werden durch das Netzentgelt beglichen. Außerdem wird damit der Netzausbau finanziert. Derzeit sind das 1,33 Cent pro Kilowattstunde (kWh) (Stand 01/2021).

 

 

 

Wichtige Bestandteile Ihrer Gasrechnung

1. EEG-Anlagenschlüssel: Eindeutige Identifizierungsnummer Ihrer Anlage

2. EEG-Umlage: Ihr Beitrag zum Gelingen der Energiewende nach dem EEG

3. Zählerkosten: Die Kosten für Ihren Gaszähler (Instandhaltung, Ablesung)

4. Gaskosten: Die Gesamtkosten Ihrer Gasnutzung im Abrechnungszeitraum (netto)

5. Abschläge: Ihre bereits gezahlten Abschläge auf die Gesamtkosten

6. Rechnungsbetrag: Guthaben oder Nachzahlung (Forderung)

 

Mit Ökogas heizen

14. CO2 wird kompensiert

Was ist der Unterschied zwischen Erdgas und Ökogas? Beim Heizen gibt es erst einmal keinen. Denn dabei entsteht immer CO2. Freigesetzt wird es, wenn das Gas gefördert wird, wenn es transportiert wird und wenn es im Heizkessel verbrannt wird. Vermeiden kann man diesen CO2-Ausstoß nicht.

Der Unterschied besteht darin, dass bei einem Gastarif wie ENTEGA Ökogas diese Emissionen kompensiert werden. Bei ENTEGA berechnen wir dazu die jährliche Gesamtmenge an CO2, die von unseren Kunden freigesetzt wird – einschließlich Förderung, Transport und Verbrennung. Mindestens diese Menge gleichen wir durch Aufforstungs- und Waldschutzprojekte wieder aus, ohne dass unsere Ökogas-Kunden etwas dafür tun müssen. Damit ist ENTEGA Ökogas klimaneutral.

 

Ihren Gasverbrauch berechnen

15. Erste Schätzung

Ob Ihr Gasverbrauch dem Durchschnitt entspricht, also „normal“ ist, lässt sich nur mutmaßen. Dazu ist er von zu vielen Faktoren abhängig, zum Beispiel: Wie viele Personen leben im Haushalt? Wie energetisch ist das Haus, zum Beispiel durch Wärmedämmung? Wird Gas auch noch für andere Dinge als die Gasheizung genutzt? Es gibt Durchschnittswerte für Wohnungsgrößen in Quadratmetern, anhand derer man den Gasverbrauch schätzen kann. Den Heizkosten-Verbrauch exakt berechnen kann man damit nicht, aber immerhin hat man einen ersten Anhaltspunkt für einen ersten Vergleich.

Durchschnittlicher Gasverbrauch nach Wohnungsgröße 

Wohnfläche Jahresverbrauch (ca.)
45 m² 3.500 kWh
90 m² 12.600 kWh
115 m² 20.000 kWh
175 m² 27.250 kWh

Ein Tipp: Sie können hier nachlesen, welchen Gasverbrauch 4 Personen haben oder sich über den Gasverbrauch im Einfamilienhaus informieren – und wie Sie Ihren Verbrauch und Ihre Heizungskosten senken können.

Die Gasheizungskosten sollte man dabei nicht scheuen, denn erstens hat man die durch geringere Heizkosten schnell wieder reingeholt, zweitens werden moderne Heizungsanlagen wie zum Beispiel Etagenheizungen gefördert und drittens kann man eine neue Heizung auch mieten.

16. Besser: Der Heizspiegel

Statt bei Automodell und Gartenpflege auf den Nachbarn zu schielen, sollte man beim Heizen durchaus den Vergleich mit anderen Haushalten suchen. Einige Städte und Gemeinden halten einen „Heizspiegel“ bereit.  Hier können Sie prüfen, wo Ihr durchschnittlicher Energieverbrauch im Vergleich mit ähnlichen Haushalte an Ihrem Wohnort steht. Sauber aufgeschlüsselt erfahren Sie so, welcher Gasverbrauch in Ihrer Gemeinde niedrig, durchschnittlich oder doch eher hoch und bekommen einen Hinweis, ob Sie nicht doch ein bisschen Gas sparen sollten. Fragen Sie einmal bei Ihrem Umweltamt nach. Alternativ können Sie sich den bundesweiten Heizspiegel hier ansehen.

17. Erdgasverbrauch messen

Wie sollten Sie Heizkosten berechnen? Halten Sie Ihren Verbrauch unter Kontrolle! Notieren Sie einmal im Monat den Zählerstand und überschlagen Sie das Ergebnis. Weicht es spürbar vom Jahresmittel (also dem Gasverbrauch im monatlichen Durchschnitt) ab, können Sie Ihren Abschlag wie unter Punkt 3 beschrieben online anpassen.

Bedenken Sie, dass der Gasverbrauch im Jahreslauf natürlicherweise schwankt, allein schon durch das Heizverhalten im Winter und Sommer. Schwankungen können also am veränderten Heiz- oder Lüftungsverhalten liegen – oder einfach am Wetter. Beim Deutschen Wetterdienst gibt es den Klimafaktor für die Verbrauchsperiode für Ihren Wohnort. Liegt der Wert für Ihren Wohnort über 1, war es überdurchschnittlich warm.

Idealerweise haben Sie aber Vergleichswerte aus dem Vorjahr, die Sie als Grundlage hernehmen können. Dann können Sie ziemlich genau  Ihren Verbrauch und Ihre Heizkosten berechnen und vergleichen.

Mit zertifiziertem Ökogas das Klima schonen.

Jetzt wechseln

 

Bei der Gas- und Heizkostenabrechnung sparen.

Zum Klimahelden reicht es bei den meisten von uns nicht. Oder haben Sie schon einmal gehört, dass Helden durchschnittlich sind? Rund 30 % Energie lässt sich beim Gasverbrauch in einem durchschnittlichen Haushalt nämlich noch einsparen. Das ist ziemlich viel, auch was die Gasrechnung angeht. Verlassen Sie sich also nicht auf das Wetter oder sinkende Gaspreise, sondern nehmen Sie als Verbraucher Ihre Heizkosten nachhaltig selbst in die Hand.

18. Ein Grad runter

Spart im Handumdrehen Energie und Kosten: Gasheizung runterdrehen! Großes Energiesparpotenzial gibt es durch kleine Anpassungen am Thermostat. Dreht man die Heizung nur um ein Grad herunter, spart man bereits 6 % Energie. Die Wohlfühltemperatur liegt dabei in jedem Raum anders: in Wohnräumen bei rund 20 Grad (in der Regel Thermostatstufe 3), im Bad bei 23 Grad (Stufe 3,5), in Küche und Schlafzimmer genügen 16 Grad (Stufe 2). Natürlich empfindet jeder Mensch anders. Darum finden Sie am besten selbst heraus, was für Sie noch angenehm ist. 15 Grad sollten es mindestens sein, sonst kostet das Aufheizen wieder zu viel Energie und es besteht Schimmelgefahr. Andersherum sollten Sie die Heizung schon deswegen nicht zu hoch einstellen, weil es für die Atemwege nicht gut ist, wenn durch die Wärme die Luftfeuchtigkeit zu stark sinkt.

19. Nichts verstecken

Heizkörper und Thermostat können optimal arbeiten, wenn Sie beides nicht verdecken. Ihr breiter Loveseat für zwei und die schweren Vorhänge Ihrer Großmutter haben vor dem Heizkörper nichts zu suchen. Dadurch verschwenden Sie rund 15 % der Wärme. Lassen Sie Ihren Heizkörper seine Wärme ungebremst abgeben.

20. Richtig schließen

Dass man Türen grundsätzlich schließt, damit warme Luft nicht in weniger beheizte, kühlere Räume entweicht, leuchtet ein.

21. Flexible Wärmedämmung

Das Haus richtig dämmen bringt enorm viel Energieersparnis. Allerdings ist eine komplette Dämmung meist eine teure und aufwendige Angelegenheit. Doch auch Kleinigkeiten erzielen oft schon einen ähnlichen Effekt und tragen im Kleinen zur Energieersparnis bei: Verschließen Sie Ihre Fenster nachts mit Vorhängen oder Rollläden und dichten Sie poröse Fensterdichtungen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen ab, entweicht hier deutlich weniger Wärme ungenutzt nach draußen.

22. Richtig lüften

Kippen kostet. Wer seine Fenster andauernd in Kippstellung hat, lässt unbemerkt die meiste Wärme entweichen. Drei bis vier Mal täglich sollte man richtig stoßlüften, dabei alle Fenster und Türen weit aufreißen. Wichtig: Vorher den Thermostat auf Null drehen und hinterher wieder hochstellen. Im Winter genügen fünf, im Sommer sollten es gerne 25 Minuten sein, die gelüftet werden. Richtiges Lüften sorgt für frische Luft und beugt Schimmel vor. Es gibt günstige Thermohygrometer, die neben der Temperatur die Luftfeuchtigkeit zuverlässig anzeigen. Diese liefern einen guten Orientierungswert, wann es wieder Zeit ist, die Fenster aufzureißen und durchzuschnaufen.

23. Richtig entlüften

Die Heizung zu entlüften, ist nicht schwer. Alles, was man braucht, ist ein Vierkantschlüssel oder eine Zange und eine Schale zum Auffangen des Wassers. Das Entlüftungsventil steckt an dem Ende, das dem Thermostat gegenüberliegt. Drehen Sie das Ventil vorsichtig auf und lassen Sie die Luft zischend entweichen. Sobald Heizwasser in die Schale nachfließt, schließen Sie es wieder. Wenn Sie das regelmäßig zu Beginn der Heizsaison machen, sparen Sie noch einmal rund 15 % Energie.

24. Thermostat programmieren

Ihrem leeren Haus genügen 15 Grad, Sie haben es gern mit 20 Grad muckelig warm. Mit einem programmierbaren Thermostat können Sie heizen, wie es Ihren Gewohnheiten entspricht. Und so Heizenergie verbrauchen, nur wenn Sie sie brauchen – auf die Minute genau.

Für Wochentage und Wochenende lassen sich Heizperioden festlegen, zu denen die Heizung automatisch hoch- und runterfährt. Je nachdem, wann Sie zu Hause (oder bei der Arbeit oder im Wochenende) sind. Nachts fährt die Heizung automatisch herunter, ohne dass Sie vergessen, sie herunterzudrehen.

25. Warten und modernisieren

Damit sie effizient läuft, braucht jede Heizung Wartung. Heißt: Einmal jährlich sollte man die Heizungsanlage von einem Fachmann, also einem Heizungsinstallateur, warten lassen. Die Anlage wird kontrolliert, gesäubert und neu eingestellt. So werden rund 5 % Energie gespart und alles läuft wieder fehlerfrei. Ein stets einwandfreier Betriebszustand erhöht außerdem die Lebenszeit der Anlage. Gehört die Anlage bereits zum alten Eisen, sollte man eher heute als morgen an eine Modernisierung denken. Die Kosten für eine neue Gasheizung sollte man dabei nicht scheuen, denn erstens hat man die durch geringere Heizkosten schnell wieder reingeholt, zweitens werden moderne Heizungsanlagen gefördert und drittens kann man sogar eine neue Heizung leasen bzw. mieten – ganz ohne Investitionskosten. Wenn Sie eine Heizung mieten, können Sie günstig eine alte Gasheizung erneuern lassen, ohne viel Geld auf einmal auszugeben.

Immer noch zu hohe Heizkosten? Gas ist nicht der einzige günstige Energieträger und kann durch eine energieeffiziente und klimaschonende Alternative ersetzt werden. Wer seine alte Heizungsanlage rausschmeißt und eine Wärmepumpe einbaut oder bei einem Neubau gleich auf erneuerbare Energien für Wärme und Warmwasser setzt, darf sich über eine Förderung freuen. Für viele Modernisierungsmaßnahmen gibt es von ENTEGA Fördermittel. Zusätzlich können Förderungen bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragt werden.

26. Vergleichen und Erdgasanbieter wechseln.

Auch die Entscheidung, den Tarif oder den Gasversorger zu wechseln, kann Eigentümern und Vermietern Geld sparen. Mit dem Gasrechner von ENTEGA können Sie ganz bequem Ihren Gaspreis in kWh berechnen und ihn mit Ihrem bisherigen Gaspreis vergleichen. Wenn Sie sich nach Ihrem Erdgasanbieter-Vergleich für Ökogas von ENTEGA entscheiden, können Sie auch gleich online zu uns wechseln.

Die Gasabrechnung Oder Heizkostenabrechnung prüfen und sparen – sowohl Energie als auch Kosten ist also gar nicht schwierig. Fangen Sie einfach mit einem Punkt an, freuen Sie sich über den ersten Erfolg und machen Sie weiter. Wenn Sie dann bei Punkt 25 angekommen sind, haben wir vielleicht schon die nächsten 25 Tipps für Sie, wie Sie Ihren Heizkostenverbrauch berechnen und sparen können.

Jetzt Gaspreis für Ihren Ort berechnen.

Jetzt wechseln

 

Heizkostenabrechnung: 5 Fehlerursachen.

Ihre Abrechnung ist deutlich höher als beim letzten Mal? Prüfen Sie, ob ein Irrtum vorliegt oder ob sich wesentliche Grundvoraussetzungen seit der letzten Gas- bzw. Heizkostenabrechnung geändert haben. Hier sind die fünf häufigsten Abrechnungsfehler.

5 Gründe für erhöhte Rechnungen

Irrtum Prüfen Sie alle Daten anhand Ihrer vorherigen Rechnung.
Zahlendreher Kontrollieren Sie Zählerstand und Zählernummer auf mögliche Zahlendreher.
Preisänderung Stimmen Arbeits- und Grundpreis? Wurde der Gastarif erhöht?
Verbrauch Haben Sie neue Geräte, Mitbewohner oder heizen Sie mehr?
Defekt Sind Zähler und Gastherme in Ordnung bzw. gewartet?

 

 

 

Häufige Fragen.

Gas- und Heizkostenabrechnung – häufige Fragen.

Was gehört alles zu den Heizkosten?

Wie werden Heizkosten auf Mieter umgelegt?

Wann kommt die Gas- bzw. Heizkostenabrechnung?

Mit Ökogas das Klima schützen.

RSS
Artikelempfehlung