Stromheizung: Möglichkeiten, Vorteile und Kosten im Überblick.
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Die Vorteile einer Stromheizung.
Vor allem als Zusatzheizung oder in Gebäuden mit guter Dämmung bieten Stromheizungen eine praktische Lösung. Richtig eingesetzt heizen Sie damit effizient und ohne fossile Brennstoffe.
Stromheizung: Diese Möglichkeiten gibt es.
Elektroheizung ist nicht gleich Elektroheizung. Fachleute unterscheiden zwischen Direktheizungen, die Strom sofort in Wärme umwandeln (z. B. Infrarotheizungen, Heizlüfter), und Speicherheizungen, die Strom speichern und später abgeben. Welche Lösung passt, hängt vom Einsatzbereich, dem Gebäude und dem Stromtarif ab. In der folgenden Tabelle finden Sie eine kurze Übersicht über die verschiedenen Stromheizungsarten:
| Stromheizung | Besonderheiten | Kosten |
|---|---|---|
| Nachtspeicherheizung |
| ab 1.000 Euro pro Gerät |
| Elektrische Radiatoren |
| ab 100 Euro pro Gerät |
| Infrarotheizung |
| ab 250 Euro pro Paneel |
| Heizlüfter |
| ab 50 Euro pro Gerät |
| Fußbodenheizung |
| ab 60 Euro pro m² |
| Konvektoren |
| ab 50 Euro |
Wie funktioniert eine Stromheizung?
Stromheizungen wandeln elektrische Energie direkt in Wärme um. Der Strom fließt durch integrierte Heizelemente wie zum Beispiel Heizdrähte oder Keramikkörper, die sich dabei erhitzen. Ein Gebläse oder die natürliche Wärmeabstrahlung verteilt die Wärme anschließend im Raum. Da keine langen Leitungswege oder Aufwärmzeiten nötig sind, geben Stromheizungen die Wärme nahezu verzögerungsfrei ab. Deshalb eignen sie sich besonders gut für Räume, die schnell warm werden sollen wie zum Beispiel das Bad.
Wann ist eine Stromheizung sinnvoll?
In gut gedämmten Neubauten und modernisierten Wohnungen mit geringem Wärmebedarf arbeitet sie besonders effizient. Stromheizungen brauchen keinen Gasanschluss, kein Brennstofflager und lassen sich schnell installieren. Besonders geeignet sind Stromheizungen dort, wo andere Systeme zu teuer oder aufwändig wären, etwa bei Sanierungen oder wo kein Gasanschluss vorhanden ist. Vor allem aber: Sie heizen lokal emissionsfrei und in Kombination mit Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien, ohne dass dabei direkte fossile CO₂-Emissionen entstehen.
Stromheizung: Anschaffung und Betriebskosten.
Eine Stromheizung punktet mit geringen Einstiegskosten. Bei den laufenden Kosten gilt es jedoch abzuwägen: Der Strompreis pro Kilowattstunde liegt in der Regel über dem von Gas oder Pellets. Das bedeutet, dass die Betriebskosten höher ausfallen können, vor allem bei hohem Wärmebedarf oder Dauerbetrieb.
Doch es gibt auch klare Vorteile: Stromheizungen sind nahezu wartungsfrei, verursachen keine Reparaturkosten für Brenner oder Heizkreisläufe und lassen sich präzise steuern. Raum für Raum. Wenn Sie zusätzlich eine Photovoltaikanlage nutzen oder mit Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien heizen, vermeiden Sie nicht nur direkte Emissionen, sondern können auch langfristig Ihre Kosten senken. Ob sich eine Stromheizung rechnet, hängt also stark von der Wohnsituation und Ihrem Nutzungsverhalten ab.
Das Beste herausholen.
Stromheizung: Darauf müssen Sie achten.
Damit Ihre Stromheizung effizient und kostenschonend arbeitet, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Von der richtigen Dämmung bis zum passenden Tarif. Hier finden Sie Tipps, wie Sie das Beste aus Ihrer Heizung herausholen.
Stromheizung als Zusatzheizung.
Wenn Sie bestimmte Räume nur gelegentlich nutzen – zum Beispiel das Gästezimmer oder den Hobbyraum – ist eine elektrische Zusatzheizung eine praktische Lösung. Sie liefert schnell Wärme und lässt sich punktgenau einsetzen. Oft reicht schon eine kurzfristige Nutzung, um für angenehme Temperaturen zu sorgen. Das spart Energie und bietet volle Flexibilität. Ganz ohne langes Vorheizen.
Gute Isolierung.
Ob Stromheizung oder andere Systeme: Eine gute Dämmung ist entscheidend für niedrige Heizkosten. Wenn wenig Wärme verloren geht, muss auch weniger nachgeheizt werden. Gerade bei elektrischer Wärme macht sich das schnell im Verbrauch bemerkbar. Deshalb lohnt es sich, vor dem Einbau auf den Zustand von Wänden, Fenstern und Dach zu achten.
Eigenen Strom vom Dach nutzen.
Mit einer Solaranlage können Sie Ihre Stromkosten senken und gleichzeitig den Bedarf an fossilen Brennstoffen reduzieren. Stromheizungen lassen sich gut mit PV-Anlagen kombinieren, besonders wenn zusätzlich ein Stromspeicher vorhanden ist. So nutzen Sie den selbst erzeugten Strom direkt zum Heizen und reduzieren Ihre Energiekosten langfristig.
(Nachtspeicher-)Heizung modernisieren.
Viele ältere Nachtspeicherheizungen arbeiten ineffizient und verursachen hohe Stromkosten. Neue Modelle nutzen Energie deutlich besser aus, lassen sich einfacher steuern und sind auch optisch moderner. Wenn Sie auf günstige Tarife achten und den Einsatz Ihrer Stromheizung intelligent planen, können Sie Ihre Heizkosten spürbar senken und das ganz ohne Umbau der gesamten Heizungsanlage.
Günstigen Tarif von ENTEGA wählen.
Damit Ihre Stromheizung kosteneffizient arbeitet, ist der passende Tarif entscheidend. Wir bieten spezielle Wärmestromtarife mit ok-power-zertifiziertem Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien. So heizen Sie nicht nur wirtschaftlich, sondern vermindern auch den Bedarf an fossilen Brennstoffen. Der Strom stammt vollständig aus erneuerbaren Quellen und verursacht vor Ort keine direkten CO₂-Emissionen. Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, welcher Tarif zu Ihrem Bedarf passt.
Zu teuer? Nicht mit zertifiziertem Ökostrom!
Mit einer Stromheizung Geld sparen und CO₂-Emissionen reduzieren.
Stromheizungen sind in der Anschaffung günstig, und in Kombination mit dem passenden Ökostromtarif aus 100 % erneuerbaren Energien heizen Sie auch noch, ohne dabei direkte CO₂-Emissionen zu verursachen.
Günstiger Strom für Stromheizungen.
Stromheizungen brauchen spezielle Tarife, um wirtschaftlich zu arbeiten, weil sie deutlich mehr Strom verbrauchen als typische Haushaltsgeräte. Vor allem in der Heizsaison. Mit einem normalen Haushaltsstromtarif wären die Heizkosten deshalb sehr hoch. Deshalb bieten wir Ihnen spezielle Wärmestromtarife: Sie sind günstiger kalkuliert und genau auf den hohen Energiebedarf von Heizsystemen ausgelegt. So bleibt Ihr Wärmestrom bezahlbar und Sie heizen mit Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien. Ob Neuinstallation oder bestehende Anlage: Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich das für Sie rechnet.
Ressourcenschonende Alternative: Stromheizung.
Heizstrom gilt oft als klimaschädlich. Bei unserem Öko-Wärmestrom ist das Gegenteil der Fall: Er wird zu 100 % aus erneuerbaren Energien und ohne fossile Brennstoffe erzeugt. Das garantieren Siegel wie das ok-power-Zertifikat für Ökostrom. Schon seit 2007 bieten wir Ökostromtarife aus 100 % erneuerbaren Energien an und investieren in den Ausbau und in die Weiterentwicklung der Technik von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen.
Wenn Sie zusätzlich zu unserem Öko-Wärmestrom eine Photovoltaikanlage nutzen, können Sie den selbst erzeugten Solarstrom direkt zum Heizen nutzen: einfach, erneuerbar und unabhängig. So wird aus jeder Kilowattstunde Wärme ein aktiver Schritt in Richtung Energiewende.
Nachtspeicherheizung mit Strom.
Wenn Sie eine Nachtspeicherheizung nutzen, verbrauchen Sie in der Regel mehr elektrische Energie als andere Haushalte. Damit Sie Ihre Stromkosten trotz Speicherheizung möglichst niedrig halten, empfehlen wir Ihnen unseren Tarifvergleich. Das lohnt sich, denn mit unserem Öko-Wärmestrom aus 100 % erneuerbaren Energien heizen Sie immer gleich günstig. Bei uns gibt es keinen „Nachtstrom“, also besonders preiswerte Nachtstromtarife für wenige Stunden in der Nacht, denn unser Öko-Wärmestrom ist immer gleich günstig. Früher lohnte sich eine Tarifkombination für Tag- und Nachtstrom-Zeiten, da es preisliche Unterschiede gab. Das ist heute kaum noch der Fall.
Stromheizung mit Wärmepumpe.
Wärmepumpen werden nicht selten als die Stromheizung der Zukunft gesehen und schon heute sind sie oft in Neubauten zu finden. Der Grund: Sie verbrauchen relativ wenig Wärmestrom, weil sie besonders effizient arbeiten. Gegenüber Nachtspeicher- oder Direktheizungen machen sie aus der gleichen Menge Strom die zwei- bis dreifache Menge Heizenergie und können damit sowohl den Strombedarf als auch CO₂-Emissionen reduzieren.
Sie eignen sich für Mehrfamilienhäuser ebenso wie für Einfamilienhäuser. Wird eine Wärmepumpe mit Öko-Wärmestrom aus alternativen Energiequellen betrieben, heizt sie ohne dass dabei direkte fossile CO₂-Emissionen entstehen. Unsere Kunden und alle, die es werden wollen, können bei uns einen speziellen Wärmepumpen-Stromtarif wählen.
Heizen mit Konvektoren und Nachtspeicherheizungen.
Konvektoren gehören zu den einfachsten Formen der Stromheizung. Sie sind als mobile Geräte oder fest installierte Heizkörper erhältlich und das oft schon ab etwa 50 Euro. Sie funktionieren wie Heizlüfter: Die Raumluft wird über Heizdrähte erhitzt und direkt in den Raum abgegeben. Nachtspeicherheizungen arbeiten anders: Sie speichern Strom in Form von Wärme und geben diese später gleichmäßig als Strahlungswärme ab. Dabei beschränken sich die günstigen Ladezeiten heute nicht mehr ausschließlich auf die Nacht. Strahlungswärme von Nachtspeicherheizungen wird von vielen Menschen als angenehmer empfunden als die punktuelle Konvektionswärme.
Beide Systeme lassen sich unkompliziert installieren und sind besonders dort sinnvoll, wo nur gelegentlich geheizt werden muss. Für den dauerhaften Einsatz im ganzen Haus sind sie jedoch oft zu kostenintensiv, da der Stromverbrauch im Vergleich zu zentralen Heizsystemen höher ausfällt. Mit dem passenden Ökostromtarif, moderner Gerätetechnik und einer guten Dämmung lassen sich die Betriebskosten aber gezielt optimieren. Wir beraten Sie, welches System zu Ihrem Bedarf passt.
Häufig gestellte Fragen zur Stromheizung.
Was ist eine Stromheizung?
Stromheizungen wandeln elektrische Energie direkt in Wärme um ohne Umwege über Brennstoffe oder Wasserleitungen. Sie sind schnell einsatzbereit, einfach zu installieren und ideal für Räume mit punktuellem Wärmebedarf.
Welche Stromheizungs-Arten gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Stromheizungen je nach Heizprinzip und Einsatzbereich. Direktheizungen wie Infrarotheizungen oder Heizlüfter erzeugen sofort Wärme und eignen sich gut für einzelne Räume. Speicherheizungen wie die Nachtspeicherheizung speichern Strom und geben die Wärme zeitversetzt ab. Sie nutzen heutzutage günstigen Strom flexibel, nicht mehr nur nachts.
Was kostet das Heizen mit Strom?
Die Kosten für das Heizen mit Strom hängen stark vom Verbrauch, der Gebäudeisolierung und dem gewählten Tarif ab. Grundsätzlich ist Strom pro Kilowattstunde teurer als Gas oder Pellets. Wenn Sie Ihr Zuhause mit einer Elektroheizung wärmen, zahlen Sie aktuell etwa 35 bis 40 Cent pro Kilowattstunde (Quelle: BDEW, Stand 2024). In einem Einfamilienhaus mit rund 120 Quadratmetern Wohnfläche entstehen dadurch jährliche Kosten von etwa 3.700 bis 4.300 Euro – zum Beispiel bei einer Nachtspeicherheizung. Mit einer herkömmlichen Gasheizung lägen Ihre Heizkosten im Vergleich deutlich niedriger. Damit Ihre Stromkosten bei einer Elektroheizung möglichst niedrig bleiben, kommt es auf zwei Dinge an: einen effizienten Einsatz der Heizung und den passenden Tarif. Unser Tarifrechner hilft Ihnen dabei, die aktuellen Strompreise zu vergleichen und den optimalen Wärmestromtarif für Ihre Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung zu finden.
Wann ist eine Stromheizung sinnvoll?
Eine Stromheizung lohnt sich vor allem in gut gedämmten Gebäuden mit geringem Wärmebedarf oder als Zusatzheizung in selten genutzten Räumen wie dem Gästezimmer oder dem Bad. Auch in Ferienimmobilien oder bei Sanierungen ohne Gasanschluss ist sie eine unkomplizierte und flexible Lösung. In Kombination mit Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien entstehen zudem beim Heizen keine direkten CO₂-Emissionen.