Energiekosten sparen

Gastherme: Wartung, Kosten, Energiespartipps.

Wann, wie viel, warum: Hier finden Sie wichtige Infos zur Wartung Ihrer Gastherme und Tipps, wie Sie Ihren Gasverbrauch reduzieren können.

Gastherme Wartung, Kosten und Gasverbrauch: Spartipps

Bringt Wärme ins Haus: Die Gastherme.

Die Gastherme ist die gute Seele in vielen Wohnungen. Sie versorgt uns mit wohliger Wärme durch die Heizung und mit warmem Wasser für ein entspannendes Bad nach einem anstrengenden Tag. Dabei verlangt die Gastherme selbst nicht viel, verhält sich meist ruhig und freut sich einfach über einen eigenen Platz im Haus. Nur eines braucht die Gastherme: Wartung. Und das am besten einmal im Jahr. Wir erklären Ihnen, warum die regelmäßige Wartung und Pflege Ihrer Gastherme oder Gaskombitherme so wichtig ist.

Gaskombitherme oder Gastherme: Wartung muss sein.

Unterschieden wird zwischen einer Gastherme und der Kombigastherme. Eins haben beide gemeinsam: Sie verfügen über einen Brenner, der Erdgas oder Flüssiggas verbrennt und damit einen eingebauten Wärmetauscher erhitzt. Der wiederum gibt seine Hitze an das Wasser ab, das die Heizkörper erwärmt.

Gaskombitherme oder Gastherme: Wartung und Funktion

Die Kombitherme hat, anders als die einfache Gastherme, noch eine weitere Funktion: Warmwasser aus der Leitung. Denn sie verfügt noch über einen nachgelagerten Plattenwärmetauscher, der die Wärme des Heizungswassers auch auf das Trink- bzw. Leitungswasser überträgt.

Gaskombitherme oder Gastherme: Wartung und Funktion

Gastherme: Wartung lieber nicht warten lassen.

Damit die Gastherme in der für sie heißen Phase des Jahres – der Heizperiode – in Ruhe ihren Job machen kann, braucht sie einmal im Jahr ein wenig Pflege. Eine rechtzeitige Instandhaltung und Wartung Ihrer Gastherme ist also wichtig, um die Funktionsfähigkeit der Therme zu gewährleisten, Reparaturen und Schäden zu verhindern und unnötig hohe Heizkosten zu vermeiden.

Wann Sie Ihre Gastherme warten lassen sollten, ist nicht gesetzlich vorgeschrieben und theoretisch Ihnen überlassen. Sinnvoll ist eine Wartung vor Beginn der Heizperiode im Oktober, also etwa ab Juni bis Ende September. Damit lässt sich vermeiden, dass für das heißgeliebte Vollbad im Winter plötzlich nur noch kaltes Wasser aus der Leitung fließt.

Gastherme: Wartung vor der Heizperiode

Damit Sie den Wartungstermin nicht verpassen, ist ein Wartungsvertrag mit Ihrem Heizungsinstallateur sinnvoll. Darin wird das regelmäßige Wartungsintervall festgelegt. Ein gutes Angebot mit dem Sie sich keine Sorgen machen müssen, die anstehende Wartung zu verschwitzen.

 

Wartung: Dauer, Umfang, Kosten.

Wie lange dauert die Gastherme-Wartung?

Der Aufwand und die Dauer der Wartungsarbeiten ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich, liegt aber im Durchschnitt bei etwa ein bis zwei Stunden. Diese Zeit ist wie Wellness für Ihre Gastherme: Die Wartung durch eine Fachfirma gewährleistet anhaltende Sicherheit und sorgt für Energieeinsparungen und mehr Effizienz im laufenden Betrieb. Außerdem verlängert sich mit der fachgerechten Inspektion auch die Lebensdauer Ihrer Anlage und erspart Ihnen das kostenintensive Erneuern der Heiztechnik.

Was umfasst die Wartung der Gastherme?

Die genauen Wartungsarbeiten richten sich immer nach den Anforderungen der Hersteller. In jedem Fall sollten Sie die Wartung einem Fachbetrieb überlassen. Der untersucht Ihre Gastherme auf Fehler, Schäden oder Mängel. Ein Fachmann reinigt Leitungen, Düsen und Ventile und übernimmt den Austausch defekter Verschleißteile. Er misst den Brennwert, erkennt Gasgeruch und prüft die Gasleitungen auf Dichtheit. Bei Verschmutzungen führt er eine Reinigung des Innenlebens durch. Außerdem findet eine technische Kontrolle der Abgase in Form einer Abgasmessung mit anschließender Belegeinsicht statt.

Je genauer gewartet wird, desto besser: Steht im Rahmen der Heizungswartung auch der Besuch des Schornsteinfegers an, hat der Heizungsinstallateur im besten Fall schon alle Mängel entdeckt und behoben. Damit fallen weitere teure Nachprüfungen aus.

Wer trägt die Kosten der Wartung?

Je nach Gastherme liegt der Preis einer Wartung zwischen 100 € und 200 €, zum Beispiel für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. In einer Mietwohnung ist es die Pflicht des Vermieters, für die regelmäßige Instandhaltung der Gastherme zu sorgen. In der Regel zahlt er auch die Rechnung der Wartung. Die Wartungskosten kann er allerdings über die Heizkostenabrechnung auf den Mieter übertragen. Ist das bei Ihnen der Fall, muss es jedoch schriftlich im Mietvertrag festgehalten sein. Prüfen Sie also am besten Ihren Vertrag auf etwaige Regelungen.

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Gasverbrauch reduzieren – Kosten sparen.

Grundsätzlich gilt für Heizung und Gastherme: Eine Wartung einmal im Jahr spart Ihnen rund 5 % Energie in jeder Heizperiode. Ihr Gasverbrauch ist zu hoch? Dann hilft ein Überblick über wertvolle Tipps, mit denen Sie Ihren Verbrauch auch während der Heizsaison deutlich senken können. Häufig lassen sich so ganz einfach viele Euro Heizkosten sparen.

Temperatur regeln.

Drehen Sie Ihr Thermostat einfach etwas runter: Jedes Grad weniger spart 6 % Energie. Aber Vorsicht: Unter 15 Grad besteht Schimmelgefahr.

Fensterdichtung prüfen.

Einfach, aber wirksam: Die Vorhänge auch mal zuziehen. So entweicht weniger Wärme über die Fensterflächen. Poröse Dichtungen sollten erneuert werden.

Effizienter lüften.

Denken Sie beim Lüften einfach an 5-10-25: 5 Minuten im Winter, 10 im Frühjahr und Herbst, 25 im Sommer. Die Glücksformel für effektives Stoßlüften.

Warmwasser sparen.

Ein heißes Bad im Winter ist toll, verbraucht aber rund 60 l mehr Warmwasser als eine Dusche. Tipp: schnell duschen und danach einfach auf dem Sofa einkuscheln.

Heizkörper frei machen.

Verschaffen Sie Ihren Heizkörpern den nötigen Freiraum, damit sich die Wärme optimal im Zimmer verteilen kann. Große Möbel sollten also nicht direkt davorstehen.

Heizkörper entlüften.

Der optimale Start in die Heizsaison: alle Heizkörper entlüften. Das bringt jedes Mal bis zu 15 % Energieersparnis – gut für die Heizung und den Geldbeutel.

Warum überhaupt eine Gasheizung?

Egal, ob Sie bereits eine Gasheizung besitzen oder sich für eine neue Heizung interessieren: Ein Blick auf die Vorteile beim Heizen mit Gas – und den Wechsel zu Ökogas – lohnt sich richtig. Mit Ökogas heizen Sie zum einen klimaneutral, zum anderen oft preiswerter als mit Öl oder Strom. Eine neue Gastherme selbst hat auch so einige Vorteile: von der platzsparenden Montage bis zu akzeptablen Gesamtkosten (Anschaffungspreis plus Betriebskosten).

 

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