Richtig heizen

Nachtspeicherheizung: Kosten, Verbräuche, Spartipps.

Was kostet eine Nachtspeicherheizung in Anschaffung und Betrieb? Wie hoch ist der Stromverbrauch? Entdecken Sie jetzt Einsparpotenziale.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Nachtspeicherheizung ist eine Art der Elektroheizung und strahlt Wärmeenergie aus, indem sie einen Wärmespeicher mit Strom aufheizt.
  • Oftmals gibt es für einen Nachtspeicherofen unterschiedliche Stromzähler.
  • Zudem gibt es verschiedene Speichertypen, die für kleine bis große Räume geeignet sind.



Inhalt dieser Seite

  1. Was ist eine Nachtspeicherheizung?
  2. Unterschied: Eintarifzähler und Zweitarifzähler
  3. Tipps, um Stromkosten zu senken
  4. Alternativen zur Nachtspeicherheizung
  5. Häufig gestellte Fragen

 

Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Gas-Zentralheizung, die – wie der Name schon verrät – mit Gas betrieben wird, handelt es sich bei der Nachtspeicherheizung wie auch bei der Wärmepumpe um eine Stromheizung, genauer um eine elektrisch betriebene Heizung, die mit Wärmestrom arbeitet. Deshalb nennt man sie auch Elektroheizung oder E-Heizung. Da sie einen Wärmespeicher aufheizt, ist die Nachtspeicherheizung auch unter der Bezeichnung „Elektrische Speicherheizung“ bekannt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Eintarifzähler und einem Zweitarifzähler bzw. Doppeltarifzähler?

Je nach Anzahl und Ausführung besitzen die Zähler einer Nachtspeicherheizung unterschiedliche Aufgaben. Hier können Sie Ihren Zählertyp finden und die Unterschiede nachvollziehen:

Nachtspeicherheizung – das ist ein Doppelzähler

Stromzähler-Typ Besonderheiten
Eintarifzähler
exkl. Haushaltsstrom
  • zwei Zähler mit jeweils einem Zählwerk
  • Messung für Heizungs- bzw. Haushaltsstrom erfolgt getrennt voneinander
Doppeltarifzähler
exkl. Haushaltsstrom
  • zwei Zähler
  • ein Zähler besitzt ein Zählwerk, der zweite Zähler zwei Zählwerke
  • Doppel- bzw. Zweitarifzähler für Heizungsstrom und ein Eintarifzähler für Haushaltsstrom
Doppeltarifzähler
inkl. Haushaltsstrom
  • ein Zähler
  • besitzt zwei Zählwerke
  • Strom für Heizung Haushalt werden getrennt gemessen
Eintarifzähler
inkl. Haushaltsstrom
  • ein Zähler
  • besitzt ein Zählwerk
  • Strom für Heizung und Haushalt wird gemeinsam gemessen

Eintarifzähler exkl. Haushaltsstrom

Sie haben zwei Zähler mit jeweils einem Zählwerk. Über diese beiden Zähler erfolgt die Messung für Heizungs- bzw. Haushaltsstrom getrennt voneinander.

Doppeltarifzähler exkl. Haushaltsstrom

Sie haben zwei Zähler. Ein Zähler besitzt ein Zählwerk, der zweite Zähler zwei Zählwerke. Es handelt sich somit um einen Doppel- bzw. Zweitarifzähler für Heizungsstrom und um einen Eintarifzähler für Haushaltsstrom.

Doppeltarifzähler inkl. Haushaltsstrom

Sie haben einen Zähler und dieser besitzt zwei Zählwerke. Es handelt sich somit um einen Doppel- bzw. Zweitarifzähler, über den der Strom für Ihre Heizung und Ihren Haushalt getrennt gemessen wird.

Eintarifzähler inkl. Haushaltsstrom

Sie haben einen Zähler und dieser besitzt ein Zählwerk. Es handelt sich somit um einen Eintarifzähler, über den der Strom für Ihre Heizung und Ihren Haushalt gemeinsam gemessen wird.

Was kostet eine Nachtspeicherheizung?

4 Tipps, um die Kosten einer Nachtspeicherheizung zu senken.

1. Die Nachtspeicherheizung auf veraltete Technik prüfen.

Manchmal sind Nachtspeicherheizungen hoffnungslos veraltet und dadurch besonders ineffizient. Versuchen Sie, das Alter Ihrer Nachtspeicherheizung herauszufinden – entweder in den Mietunterlagen zu Ihrer Wohnung bzw. in den Kaufunterlagen zu Ihrem Haus oder direkt am Gerät selbst. Auch können Sie Ihren Vermieter fragen.
Wenn Sie in einem Mehrparteienhaus wohnen und Ihre Nachtspeicherheizung älter als 30 Jahre ist, ist der Vermieter fast immer zu einem Austausch verpflichtet. Kleiner Tipp: Eine effizientere und günstigere Alternative zum Nachtspeicher ist eine Elektrospeicherheizung. Die Nachtspeicherheizung zu modernisieren ist ohne großen Aufwand möglich.

2. Die Wärmedämmung des Gebäudes prüfen.

Auch die richtige Gebäudeisolierung trägt dazu bei, die Stromkosten für den Betrieb der Nachtspeicherheizung zu senken. Dazu zählen neben einer gut dämmenden Fassade auch moderne Kunststofffenster mit Doppelverglasung sowie ein gut abgedichtetes Dach. Durch undichte Fenster geht immerhin bis zu einem Viertel der Heizenergie verloren. Wagen Sie ruhig auch mal einen Blick in den Energieausweis Ihres Wohnhauses, um zu prüfen, in welcher Effizienzklasse es rangiert. Wenn Sie nach 2014 in Ihr Haus oder Ihre Wohnung eingezogen sind, muss es ihn geben, da der Energieausweis seit der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV 2014) Pflicht für Hausbesitzer ist. Lassen Sie sich von einem Energie-Fachberater beraten, wie Sie Energiekosten sparen können. Als ENTEGA-Kunde können Sie sich zudem an unsere kostenlose Energiesparhotline wenden. Die Experten fürs Energiesparen helfen Ihnen gerne weiter.

3. Das eigene Heizverhalten hinterfragen.

Manchmal bietet das eigene Nutzungsverhalten das größte Einsparpotenzial beim Stromverbrauch im Haushalt. Kann die voreingestellte Temperatur nicht auch ein halbes Grad heruntergeregelt werden? Lüfte ich richtig? Ist der Heizkörper wieder einmal von der Sporttasche zugestellt? Kleiner Tipp: Mit einem Smart-Home-System können viele Funktionen einer Heizung automatisiert und optimal an den eigenen Tagesrhythmus angepasst werden. Auch das kann langfristig viele Euro mehr im Geldbeutel bedeuten.

4. Den richtigen Stromtarif wählen.

Auch bei der Nutzung einer Nachtspeicherheizung sind Sie nicht an Ihren Grundversorger gebunden und können Ihren Tarif frei wählen. Vergleichen lohnt sich auch hier. Noch immer bieten einige Stromanbieter Nachtstromtarife an. Der Begriff „Nachtstrom“ stammt aus den Siebzigerjahren. Zu dieser Zeit war der Stromverbrauch in Deutschland tagsüber viel höher als in der Nacht. Günstigere Tarife in der Nacht sollten einen Anreiz schaffen, auch nachts Strom zu beziehen, um so Schwachlastzeiten zu verringern und eine bessere Auslastung der damals wenig effizient laufenden Kraftwerke zu erreichen. Der in der Nacht bezogene günstigere Strom wurde in den Nachtspeicherheizungen und Nachtspeicheröfen der Haushalte in Heizenergie umgewandelt. Mit der so gespeicherten Wärme wurden dann am Tag die Wohnungen beheizt. Inzwischen gibt es die Preisunterschiede der damals üblichen Niedertarife (für Nachtstrom-Zeiten) und Hochtarife (für Tagstrom-Zeiten) kaum noch und beispielsweise ENTEGA bietet deshalb auch keine gesonderten Tarife für Nacht oder Tag an. Während Nachtstromtarife oft nur wenige Stunden gültig sind, ist ENTEGA Heizstrom rund um die Uhr gleich günstig. So müssen Sie sich keine Gedanken über unterschiedliche Tag- und Nachttarifzeiten machen. Mit dem Heizstromrechner von ENTEGA können Sie ganz einfach online den für Sie passenden Heizstromtarif ermitteln. Dazu geben Sie nur Ihre Postleitzahl und Ihren Verbrauch in Kilowattstunden an sowie Ihren Zählertyp – also, ob Ihr Heizstrombedarf über einen separaten Zähler gemessen wird oder ob Ihr Haushalts- und Ihr Heizstrom über einen gemeinsamen Zähler gemessen werden.
Auch bei der Nutzung einer Nachtspeicherheizung sind Sie nicht an Ihren Grundversorger gebunden und können Ihren Tarif frei wählen. Ein Heizstrom-Preisvergleich und der anschließende Wechsel sind bei ENTEGA in wenigen Minuten online erledigt. Ob Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe: Stromverbrauch und Postleitzahl eingeben und Sie bekommen den passenden Tarif angezeigt.

 

Auch bei der Nutzung einer Nachtspeicherheizung sind Sie nicht an Ihren Grundversorger gebunden und können Ihren Tarif frei wählen. Vergleichen lohnt sich auch hier. Noch immer bieten einige Stromanbieter Nachtstromtarife an.

Der Begriff „Nachtstrom“ stammt aus den Siebzigerjahren. Zu dieser Zeit war der Stromverbrauch in Deutschland tagsüber viel höher als in der Nacht. Günstigere Tarife in der Nacht sollten einen Anreiz schaffen, auch nachts Strom zu beziehen, um so Schwachlastzeiten zu verringern und eine bessere Auslastung der damals wenig effizient laufenden Kraftwerke zu erreichen. Der in der Nacht bezogene günstigere Strom wurde in den Nachtspeicherheizungen und Nachtspeicheröfen der Haushalte in Heizenergie umgewandelt. Mit der so gespeicherten Wärme wurden dann am Tag die Wohnungen beheizt.

Inzwischen gibt es die Preisunterschiede der damals üblichen Niedertarife (für Nachtstrom-Zeiten) und Hochtarife (für Tagstrom-Zeiten) kaum noch und beispielsweise ENTEGA bietet deshalb auch keine gesonderten Tarife für Nacht oder Tag an.

Während Nachtstromtarife oft nur wenige Stunden gültig sind, ist ENTEGA-Heizstrom rund um die Uhr gleich günstig. So müssen Sie sich keine Gedanken über unterschiedliche Tag- und Nachttarifzeiten machen. Mit dem Heizstromrechner von ENTEGA können Sie ganz einfach online den für Sie passenden Heizstromtarif ermitteln. Dazu geben Sie nur Ihre Postleitzahl und Ihren Verbrauch in Kilowattstunden an sowie Ihren Zählertyp – also, ob Ihr Heizstrombedarf über einen separaten Zähler gemessen wird oder ob Ihr Haushalts- und Ihr Heizstrom über einen gemeinsamen Zähler gemessen werden.

Auch bei der Nutzung einer Nachtspeicherheizung sind Sie nicht an Ihren Grundversorger gebunden und können Ihren Tarif frei wählen. Ein Heizstrom-Preisvergleich und der anschließende Wechsel sind bei ENTEGA in wenigen Minuten online erledigt. Ob Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe: Stromverbrauch und Postleitzahl eingeben und Sie bekommen den passenden Tarif angezeigt.

 

Über Alternativen zur Nachtspeicherheizung nachdenken.

Wer Besitzer eines Eigenheims ist und systematisch Heizkosten sparen möchte, für den kann es sinnvoll sein ,eine neue Heizung zu planen und seine Elektroheizung über kurz oder lang gegen ein effizienteres Heizungssystem auszutauschen. Das am weitesten verbreitete System ist sicherlich nicht ohne Grund die Erdgasheizung. Moderne Gas-Brennwertkessel arbeiten heute sehr energieeffizient und der CO2-Ausstoß ist vergleichsweise gering. Wird eine Gasheizung zudem noch mit Ökogas betrieben, heizt sie komplett klimaneutral. Für einen ersten Vergleich, wie viel Ersparnis Ihnen eine Gasheizung möglicherweise bringt, können Sie einfach mal Ihre Heizkosten berechnen, die Sie mit einer Erdgasheizung voraussichtlich erwarten können.

Ebenso mit Gas betrieben wird ein kleines Blockheizkraftwerk. Mit einem Mikro-BHKW kann jedoch nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugt werden. Aufgrund der geringen Größe ist es auch für den Einsatz in Einfamilienhäusern geeignet. Allerdings – und das ist einer der wenigen Nachteile beider Systeme – werden sie mit einem fossilen Energieträger betrieben.

Wer auf erneuerbare Energien setzt und unabhängig von endlichen Energieträgern wie Erdgas oder auch Heizöl sein möchte, für den ist vielleicht eher eine Wärmepumpe in Verbindung mit einem Heizstromtarif für Ökostrom das Richtige. Wärmepumpenstrom von ENTEGA ist günstiger als üblicher Haushaltsstrom, enthält dabei aber ebenfalls zu 100 Prozent ok-power-zertifizierten Ökostrom.

Ein Vorteil von Wärmepumpen ist, dass sie gleichzeitig als Lüftungsanlagen dienen und so eine kontrollierte Wohnraumbelüftung gewährleisten. Welche Heizungsarten sich unter den örtlichen Gegebenheiten überhaupt eignen, sollte mit einem Energieberater oder mit den Profis eines Fachbetriebs besprochen werden. Sie können außerdem bei der Auswahl des passenden Herstellers beraten und haben auch die eine oder andere Information parat, wie die Beantragung einer Förderung funktioniert bzw. sie übernehmen diese und andere Formalitäten sogar. Übrigens: Wussten Sie, dass man eine Heizung mieten statt kaufen kann? Mit ENTEGA Wärme komplett sind alle Kosten für die Heizungsanlage selbst sowie für Planung, Installation, Wartung und Reparaturen in einem Komplettpaket zum Pauschalpreis ab monatlich 135 € abgedeckt. Dieses Angebot gilt übrigens auch, wenn Sie Ihre alte Erdgasheizung erneuern möchten.

 

Noch Fragen?

Häufig gestellte Fragen.

Was für Arten einer Nachtspeicherheizung gibt es?

Wie hoch sind die Kosten bei einer Nachtspeicherheizung?

Ich ziehe in eine neue Wohnung mit Nachtspeicherheizung. Was erwartet mich?

Wie hoch ist der Stromverbrauch in einem Zweipersonenhaushalt?

Wie hoch ist der Stromverbrauch in einem Dreipersonenhaushalt?

Wie hoch ist der Stromverbrauch in einem Vierpersonenhaushalt bzw. Mehrpersonenhaushalt?

Wie funktioniert die effiziente Speicherung?

Wann lohnt sich ein Umstieg von Nachtspeicher- auf Direktheizung?

Ist eine Infrarotheizung sinnvoller als Nachtstrom?

Gibt es auch Öko-Heizstrom für die Nachtspeicherheizung?

Warum bietet ENTEGA extra einen Heizstromtarif an?

 

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