Energiekosten sparen

Was kostet ein Umzug?

Helfer, Kisten, Halteverbotsschild: Was kostet ein Umzug eigentlich? Wir sagen es Ihnen und geben gleich noch ein paar Spartipps dazu.


Typische Kosten eines Umzugs:

  • Ein Umzug mit einem Unternehmen kostet Singles ca. 1.000 € und Familien 2.000 € bis 3.000 €. 
  • Auch an Verpflegungs-, Reisekosten und ungeplante Kosten denken, z. B. für Schäden und Reparaturen.
  • Da kommt einiges zusammen: vom Nachsendeantrag (ca. 30 €) bis zum Halteverbot (ca. 80 €–180 €).
  • Berufliche und private Umzugskosten kann man sich ggf. bei der Steuer zurückholen.

Umzugskosten berechnen oder schätzen.

Wie teuer Ihr Umzug wird, hängt von vielen Kostenfaktoren ab. Was können und wollen Sie selbst machen? Welche Pauschalen, Angebote oder Rabatte können Sie nutzen? Wie groß ist das Umzugsvolumen, was soll mit umziehen und wohin überhaupt? Wir geben Ihnen beispielhafte Kosten und Schätzungen für Single- und Familienhaushalte an die Hand. Damit können Sie zwar nicht Ihre konkreten Umzugskosten berechnen, Sie wissen aber, was ungefähr auf Sie zukommt – und vor allem, wo Sie vielleicht sparen können.

Checkliste/Rechnung:

Beispielhafte Umzugskosten

Maklerkosten.

Vor dem Umzug ist nach der Wohnungssuche. Darum rechnen wir die Kosten eines Maklers einfach mal dazu. Schließlich findet sich die Traumbleibe oft nicht mehr ohne einen solchen. Hier gilt das Bestellerprinzip: Wer den Makler bestellt, muss ihn bezahlen. Bei Mietwohnungen ist das meist der Vermieter, weswegen wir die Kosten hier vernachlässigen. Beauftragen Sie als Mieter den Makler selbst, darf seine Courtage zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer nicht überschreiten. Wollen Sie eine Wohnung oder ein Haus kaufen, ist die Höhe der Courtage verhandelbar. Üblich sind zwischen 3 und 7 % der Kaufsumme.


Mietkaution.

Mit der Mietkaution sichert sich der Vermieter dagegen ab, dass Sie Ihre Miete nicht zahlen oder er seine Wohnung bzw. sein Haus in einem schlechteren Zustand zurückerhält. Ist alles in Ordnung, erhalten Sie die Kaution also zurück, weswegen sie strenggenommen nicht zu den Umzugskosten zählt. Sie sollten jedoch daran denken, dass eine Mietkaution in der Regel fällig wird. Und zwar in einer Höhe von bis zu drei Monatsmieten, die Sie in drei Monatsraten zahlen dürfen.

Vergleich mit Umzugskostenrechnern.

Online findet man Umzugskostenrechner professioneller Umzugsunternehmen, die auf Basis von Wohnfläche, Personenzahl und Entfernung zwischen alter und neuer Wohnung eine Schätzung der gesamten Kosten abgeben. Wir haben das einmal für Sie gecheckt. Danach erwarten einen durchschnittlichen Single-Haushalt mit 80 m2 Wohnfläche und 100 km Umzugsentfernung rund 1.100 € und bei 500 Kilometern Entfernung ca. 1.500 € Umzugskosten. Eine vierköpfige Familie mit 120 m2 Wohnfläche sollte bei einem Umzug über 100 km mit 1.600 € und bei 500 km mit rund 2.000 € rechnen.

Kosten eines Umzugsunternehmens.

Was kostet ein Umzug? Wer sich mit dieser Frage beschäftigen muss, findet früher oder später Anbieterseiten von Umzugsunternehmen mit diversen Richtwerten zu den gesamten Kosten eines Umzugs. Die Umzugskosten können stark variieren und liefern ebenfalls nur einen groben Anhaltspunkt, wie unsere Tabelle zeigt. Das Gute: Es gibt großes Sparpotenzial, sodass es sich lohnt, mehrere Anbieter zu vergleichen.

Durchschnittliche Umzugskosten mit einem Umzugsunternehmen

Bei einem Anbietervergleich sollte man aber unbedingt nicht nur auf den Euro, sondern auch auf die konkret angebotenen Leistungen und die Seriosität der Firma achten. Bei manchen Firmen kann man einen Teil der Arbeiten selbst übernehmen und an dieser Stelle sparen. Auch Rabatte sind möglich, zum Beispiel durch gutes Verhandeln oder sogenannte Umzugsauktionen. Denken Sie daran, dass Sie die Kosten für eine Umzugsfirma wie viele weitere Umzugskosten von der Steuer absetzen können. Hier geben wir Tipps zum Geltendmachen der Umzugskostenpauschale.

Verpflegungskosten.

Wenn Sie Ihren Umzug zumindest teilweise selbst in die Hand nehmen wollen, brauchen Sie zunächst genau davon reichlich: helfende Hände. Freunde und Bekannte kosten vielleicht eine Kiste Bier, Kaffee, Mettbrötchen und einen Grillabend (plus einen Gefallen irgendwann, vielleicht auch nie). Doch professionelle Helfer (ggf. mit Trinkgeld) wollen verpflegt werden. Zum Vergleich: Jobcenter erstatten beim Umzug die Verpflegungskosten für bis zu vier Umzugshelfer pauschal mit je 10 bis 50 €, durchschnittlich 20 €. Und noch etwas brauchen Sie, wenn Sie Ihren Umzug selbst meistern: Unsere Umzugstipps, wie Sie Ihren Umzug planen

Spezialaufgaben.

Der kostbare Flügel oder Omas Uralt-Eichenschrank: Manche Dinge kann oder will man vielleicht lieber doch nicht selbst demontieren und transportieren. Für derartige Fälle gibt es Unternehmen, die sich z. B. mit Klavier- und Flügeltransporten beschäftigen. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass im Schadensfall die Transportfirma haftbar sein kann. 

Beim Transport von Möbeln hängen die Kosten stark vom Schwierigkeitsgrad ab, sprich: Braucht es einen Aufzug, gibt es einen solchen, wie eng ist das Treppenhaus und in welchem Stockwerk steht das Schätzchen? Der Umzug eines Flügels kostet dann schnell zwischen 350 € und 900 €, zuzüglich Fahrtkosten von rund 120 € bis 200 € pro 100 Kilometern. Ein Möbeltransport im Nahbereich kostet für den reinen Transportweg zwischen 40 € und 60 €, dazu kommt noch der Stundenlohn für ein bis zwei Helfer zur Möbelmontage von rund 80 € bis 200 € (nach Aufwand).

Mietfahrzeug.

Irgendwie müssen die Kartons, Regale und der extragroße Badezimmerspiegel ja sicher ins neue Zuhause. Dann ist bei einem Umzug in Eigenregie ein Umzugswagen gefragt. Wer die passende Fahrerlaubnis hat und einen Transporter mieten möchte, findet ab ca. 150 € pro Tag ein geräumiges Modell. Dazu kommen je nach Verleiher noch die Kosten für Sprit und gefahrene Kilometer. Wer einen Lkw braucht, zahlt leicht über 200 € pro Tag. Zusätzlich sollten Sie eine Mietkaution einplanen.

Sparen lässt sich auch hier: Zu Monatsanfang, -mitte und -ende sind die Preise manchmal höher, weil da die meisten Menschen umziehen. Dazwischen finden sich bisweilen günstigere Tage. Zusätzlich hilft es ungemein, den benötigten Laderaum gut zu kalkulieren. So sparen Sie sich vielleicht eine unnötige Leerfahrt, die Sprit und Kilometer kostet.

Umziehen und günstigeren Stromanbieter finden.

Tarif berechnen

Halteverbotsschild.

Wer am Umzugstag die vier bis acht Meter Straße (je nach Umzugswagen) vor der Haustür mit Flatterband und Küchenstühlen blockiert, um bequem umziehen zu können, riskiert ein Bußgeld. Außerdem parken die Nachbarn trotzdem vor der Tür. Besser lassen sich Halteverbotszonen ganz offiziell einrichten. Das kostet einschließlich der Miete fürs Schild, Aufstellung und Gebühren je nach Gemeinde zwischen 80 und 140 €.


Reisekosten.

Ob Bus, Bahn oder eigenes Auto: Von der ersten Wohnungsbesichtigung bis zum letzten Karton sind einige Fahrten zu erledigen. Das summiert sich. Erst recht, wenn es einmal quer durch die Republik geht. Dann kommen zu den Spritkosten noch die Kosten für Essen und Übernachtungen dazu. Das Finanzamt rechnet hier mit Verpflegungskosten von 24 € pro Tag und 30 Cent Fahrtkosten pro Kilometer, dazu mit Übernachtungskosten in voller Höhe für bis zu vier Tage. Wir gehen also großzügig von 500 € für Ihre Reisekosten aus. All inclusive, versteht sich.

Urlaub.

Fällt bei der Frage „Was kostet ein Umzug?“ in die Kategorie „Unbezahlbar“: Ihre Zeit. So ein Umzug kostet ein paar Tage. Meist geht das zu Lasten der jährlichen Urlaubstage oder des Überstundenausgleichs. Immerhin entstehen keine Extrakosten – und die Zeit ist schließlich gut investiert, nämlich in einen neuen Lebensabschnitt im neuen Zuhause.


Verpackungsmaterial.

Die Badeente nimmt’s gelassen, die Porzellan-Ente aus Meißen ist eher sensibel. Was umzieht, sollte also im Zweifel gut verpackt sein. Von Packpapier bis Karton sind die Möglichkeiten wie auch die Kosten vielfältig. Je nach Umzugsgut und Empfindlichkeit Ihrer Gegenstände.

Leiht man Umzugskartons, schlagen diese mit rund 1 € pro Karton plus 1 € Kaution zu Buche. Statt das große Rechnen anzufangen, gehen wir der Einfachheit halber von 30 € pro Zimmer für Papier, Folien, Klebeband und Kartons aus. 

Um Schäden zu vermeiden, sollte man nicht am falschen Ende sparen. Etwas sparen geht aber doch: Bananenkisten sind stabil und kostenlos im Supermarkt zu bekommen. Zeitungspapier schützt ähnlich gut wie Packpapier. Und Bekannte oder die Kleinanzeigen haben oft günstig Kartons abzugeben.

Reparaturen.

Ihre Porzellan-Ente ist beim Umzug doch kaputtgegangen? Da können Sie noch so gut Ihre Umzugskosten berechnen, für solche ungeplanten Ausgaben sollte man einen Puffer einplanen. Reparaturen und Ersatzkäufe gehören zu den meisten Umzügen dazu. Andererseits ist ein Umzug ja vielleicht eine gute Gelegenheit, sich unauffällig von altem Nippes zu trennen und ganz ohne professionelle Aufräumtipps ohne den alten Ballast in ein neues Leben durchzustarten.

Neuanschaffungen.

So ein Umzug ist eine prima Gelegenheit, sich von alten Stromfressern zu trennen. Energieeffiziente Haushaltsgeräte helfen Ihnen, auch in Zukunft zu sparen. Ihre Investition in ein neues, klimaschonendes Gerät wie einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine, unterstützen wir sogar mit einer Förderung. Neuanschaffungen gehören in der Regel also auch auf die Umzugskosten-Liste. Ob Kinderzimmer, Bad, Schlafzimmer oder neue Küche: Die Kosten für neue Möbel liegen leicht bei 500 € bis zu mehreren tausend Euro.


Doppelte Mieten.

Sie können die Umzugskosten berechnen und Ihren Ein- und Auszug noch so gut planen: Um doppelte Monatsmieten für das alte und neue Zuhause kommt man oft nicht herum. Besonders dann nicht, wenn man aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen möchte. Planen Sie auch das ein. 

Immerhin: Sie können die Miete für Ihr altes Zuhause bis zu sechs Monate lang bei der Steuer geltend machen, wenn Sie nicht aus Ihrem Vertrag herauskommen. Und die Miete für die neue Wohnung bis zu drei Monate, wenn Sie noch nicht einziehen können.

Schönheitsreparaturen.

Was kostet ein Umzug? Das hängt auch von den Renovierungskosten ab. Hier reicht die Spanne von „selbst ein paar Wände streichen“ bis zum „Bad vom Fachbetrieb renovieren lassen“. Wie Sie Ihre alte Wohnung übergeben müssen, steht im Mietvertrag. Was Sie in der neuen Wohnung vorhaben, wissen Sie hoffentlich seit der Besichtigung. Entsprechend können Sie planen. Sollen Handwerker die Arbeit übernehmen, sollten Sie gut vergleichen und Kostenvoranschläge einholen. Schönheitsreparaturen vom Fachmann wie Streichen und Verspachteln kosten für eine 100-m2-Wohnung leicht 2.000 €.

Ummeldekosten.

Neues Zuhause, neuer Papierkram. Nicht nur Kinder müssen an der neuen Schule angemeldet werden, auch das Auto müssen Sie eventuell ummelden, wenn Sie in eine andere Stadt ziehen. GEZ, Finanzamt und Einwohneramt interessieren sich ebenfalls für die neue Anschrift. Alles in allem werden da einige Gebühren fällig, 40 bis 60 € fürs Auto inklusive Nummernschild und rund 10 € pro Person beim Einwohnermeldeamt (ca. 30 € mit neuem Personalausweis). Immer noch günstiger als ein Bußgeld, wenn Sie es nicht machen. Auch an die Meldefrist von zwei Wochen am neuen Wohnort sollten Sie denken.

Internet und Telefon.

Nicht nur Frau, Kind, Hund oder der Fernseher ziehen mit um, sondern auch Telefon und Internet. Je nach Anbieter lässt dieser sich den Umzugsservice bis zu 70 € kosten. Günstiger bzw. kostenlos wird es, wenn Sie Ihren Vertrag gleichzeitig verlängern. Noch ein Tipp für alle, die in oder nach Südhessen umziehen: Mit der ENTEGA Zuhause Flat gibt es nicht nur Internet und Telefon, sondern dazu gleich noch Ökostrom – im All-inclusive-Paket.

Was kostet ein Umzug? Viel Kleinkram.

Sie ziehen in die eigenen vier Wände und brauchen neue Mülltonnen? Rund 10 € kostet die erstmalige Lieferung pro Behälter. Sie wollen 12 Monate lang die Post nachgeschickt bekommen? Der Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post schlägt mit rund 30 € zu Buche. Kommt eins zum anderen, summieren sich die zusätzlichen Kosten schnell auf 50 € bis auf ein paar hundert Euro.

Anbieter wechseln.

Oft stellt sich beim Umzug die Frage nach einem neuen Energieversorger. Hier lässt sich mit dem richtigen Anbieter bei Strom und Gas oft sogar noch einiges an Geld sparen. So ist 100 % Ökostrom oft noch günstiger als herkömmlicher Strom, besonders in der Grundversorgung.

Ob sich z. B. ein Stromanbieter-Umzug zu ENTEGA lohnt, finden Sie mit unserem Tarifrechner in wenigen Klicks heraus. Wir liefern Strom und Gas deutschlandweit und wenn Sie online in wenigen Minuten zu uns wechseln, übernehmen wir alles Weitere für Sie. Sie sind ENTEGA Kunde und beziehen schon günstigen Ökostrom? Dann können Sie Ihren Vertrag deutschlandweit bequem mit unserem Umzugsservice mitnehmen.

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Sparen.

Auch nach einem Umzug können Sie sparen, wenn Sie die Kosten bei der Steuer geltend machen. Zum Beispiel übernimmt der Staat eventuell einen Teil der Kosten, wenn Sie berufsbedingt umziehen. Bei einem privaten Umzug können Sie gegebenenfalls einen Teil der Kosten geltend machen, die Ihnen bei Beauftragung eines Umzugsunternehmens entstanden sind. Wie Sie sich ein paar der Kosten für Ihren Umzug vom Staat zurückholen können, erfahren Sie in unserem Artikel zur Umzugskostenpauschale.

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