Richtig heizen

Strompreise für Wärmepumpe vergleichen und sparen.

Was kostet eine Wärmepumpe im Verbrauch? Gibt es große Unterschiede? Wie finde ich den richtigen Anbieter für Wärmepumpenstrom? Hier sind die 15 wichtigsten Antworten auf Fragen zu Strompreisen für Wärmepumpen.

Strompreise für Wärmepumpen

Strompreise für Wärmepumpen: 

  • Günstige Heizstromtarife sind in der Regel preiswerter als Haushaltsstrom.
  • Es gibt preiswerte Ökoheizstrom-Tarife, die das Klima schonen.
  • Mit einem Wechsel des Stromanbieters lassen sich mehrere hundert Euro im Jahr sparen.
  • Spezielle Stromtarife für Wärmepumpen erfordern in der Regel einen zweiten Stromzähler. Dieser lässt sich nachträglich einbauen.

 

Strompreise für Wärmepumpen vergleichen.

Wer eine Wärmepumpe nutzt, hat einen erhöhten Stromverbrauch. Schließlich brauchen Antrieb und Pumpe Strom, um aus Temperaturunterschieden im Wasser, im Erdreich oder in der Luft Wärme zu erzeugen. Umso wichtiger ist es, die Strompreise für Wärmepumpen zu vergleichen. Was sollten Sie beim Stromvergleich beachten? Welche Dinge rund um die Stromkosten von Wärmepumpen sind wichtig? Hier sind die Antworten.

Stromkosten mit günstigem Ökoheizstrom senken.

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1. Lohnt eine Wärmepumpe trotz höheren Verbrauchs?

Strompreise für Wärmepumpen vergleichen und sparen

Das Heizen mit einer Wärmepumpe gilt trotz ihres Stromverbrauchs als umweltfreundlich, erst recht im Vergleich zu fossilen Brennstoffen oder einer gewöhnlichen Stromheizung. Nicht nur für die Umwelt und eine klimafreundliche Zukunft sind Wärmepumpen sehr sinnvoll. Sie können aus einer Kilowattstunde Strom ganze vier Kilowattstunden Wärme erzeugen. Das reduziert die Heizkosten stark. Gegenüber einer Heizung mit Strom (Nachtspeicherheizung) spart eine Wärmepumpe bis zu 70 Prozent Energie und CO2. Der erhöhte Stromverbrauch lässt sich mit einem günstigen Heizstromtarif ausgleichen.

 

2. Was kostet Heizstrom?

Strompreise für Wärmepumpen: bis zu 70 % weniger Strom als Nachtspeicher

Die durchschnittlichen Kosten für Wärmepumpenstrom lassen sich nicht genau beziffern. Sie können sich nämlich aufgrund der regional unterschiedlichen Kostenstrukturen (z. B. Netzentgelte, Konzessionsabgabe) unterscheiden. Heute kann jeder Wärmepumpenbesitzer einen beliebigen Stromtarif eines Versorgers wählen. In der Regel sollte dies ein Heizstromtarif sein, denn diese speziellen Tarife von Stromanbietern sind günstiger als Haushaltsstrom.

 

3. Brauche ich einen speziellen Wärmepumpentarif?

Ein besonderer Tarif ist zum Betreiben einer Wärmepumpe nicht notwendig. In aller Regel werden Wärmepumpen mit Heizstrom betrieben. Viele Stromanbieter bieten entsprechende Tarife an, die günstiger sind als Haushaltsstrom oder Nachtstrom. Aufgrund der vielen Angebote lohnt ein Vergleich. So lässt sich mit einem Stromanbieterwechsel oft viel Geld sparen.

 

4. Was genau ist Heizstrom?

Heizstrom kann genauso für Wärmepumpen genutzt werden wie Haushaltsstrom. Mit Heizstrom werden Stromtarife bezeichnet, die besonders zum Heizen mit Strom vorgesehen sind – wie eben auch bei Verwendung einer Wärmepumpe. Eine bekannte Variante des Heizstroms sind Tarife für Nachtspeicherheizungen.

 

5. Wo liegen die Strompreise für Wärmepumpen mit Heizstrom? 

Wärmepumpenstromtarif, Heizstromtarif, Haushaltsstromtarif – Ihrer Wärmepumpe ist es egal, mit welcher Energie sie versorgt wird. Ihrem Portmonnaie nicht. Heizstrom oder auch Wärmestrom sind für Verbraucher mit Wärmepumpe oder einer Nachtspeicherheizung in der Regel günstiger als andere Stromtarife. Nach dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur aus dem Jahr 2019 liegt der durchschnittliche Heizstrompreis für Wärmepumpen bei 22,50 Cent pro Kilowattstunde (brutto).

6. Wie viel günstiger ist Heizstrom?

Heizstrom ist deutlich günstiger als Haushaltsstrom. So lag der durchschnittliche Tarifpreis von Heizstrom 2019 bei 22,50 Cent pro Kilowattstunde (kWh) (brutto). Der Preis für eine Kilowattstunde Haushaltsstrom hingegen lag im selben Jahr durchschnittlich bei 30,85 Cent.

 

7. Wie kann ich Strompreise für Wärmepumpen vergleichen?

Es gibt hunderte Anbieter und noch mehr Tarife speziell für Wärmepumpen. Ein Vergleich fällt entsprechend schwer. Anbieter wie ENTEGA machen es Wärmepumpenbesitzern darum möglichst einfach. Mit unserem Heizstromvergleich finden Sie schnell unseren besten Tarif für Ihren Wohnort. So sehen Sie gleich, ob und wie viele Euro Sie mit einem Anbieterwechsel zu uns sparen können.

 

8. Was muss ich beim Vergleich beachten?

Wenige Angaben wie Postleitzahl und Jahresverbrauch genügen. Was Sie außerdem noch angeben müssen, sind die Art Ihres Heizstroms (Wärmepumpe) sowie Ihres Stromzählers. So gibt es Eintarifzähler, die den Verbrauch mit einem Zählwerk erfassen und Zweitarifzähler mit zwei Zählwerken für Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT). In der Regel möchte der Versorger wissen, ob hier eine gemeinsame oder getrennte Messung vorgenommen wird.

 

Mit günstigem Ökoheizstrom heizen.

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9. Gibt es günstigen Ökostrom für Wärmepumpen?

Wer eine Wärmepumpe nutzt, verbraucht mehr Strom als andere Haushalte. Das heißt aber nicht, dass er auch dem Klima mehr schadet. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Tarifs. Mit einem Ökoheizstromtarif heizen Sie klimaneutral. Der Strom für Ihre Wärmepumpe stammt dann aus regenerativen Energiequellen. ENTEGA Ökoheizstrom zum Beispiel ist zu 100 Prozent Ökostrom. Er wird atomstromfrei und CO2-frei erzeugt und ist mit dem ok-power-Siegel zertifiziert. Sie wollen Ihren Strom wechseln? Dann finden Sie bei uns auch preiswerte Ökostromtarife: Einfach Stromkosten vergleichen und Ersparnis berechnen.

 

10. Lohnt sich ein Stromanbieterwechsel?

Durch die große Zahl an Anbietern lohnt es sich in den meisten Fällen, die Strompreise für Wärmepumpen zu vergleichen und zu einem günstigen Tarif zu wechseln. Allein durch den Strompreisvergleich sowie den Wechsel können Sie auf Ihrer nächsten Rechnung richtig etwas einsparen – durchaus mehrere hundert Euro im Jahr, wie Vergleiche zeigen. Das geht meist schnell und unkompliziert, einfach von Zuhause aus, zum Beispiel über unseren Heizstrom-Tarifrechner.

 

11. Wie sind die Strompreise für Wärmepumpen im Vergleich?

Einem Vergleich des Onlineportals Finanztip zufolge (Stand: Februar 2019) zahlen manche Haushalte mit einem günstigen Heizstromtarif bis zu 500 Euro weniger als mit einem Heizstromtarif ihres Grundversorgers (bei 5.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch). Bei einem Verbrauch von 7.500 Kilowattstunden im Jahr ist sogar eine Ersparnis von bis zu 770 Euro möglich. Darum lohnt es sich, den konkreten Heizstrompreis für seinen Wohnort zu vergleichen.

 

Heizstromkosten-Vergleich bei 5.500 kWh Verbrauch.*

* Kosten für Wärmestrom bei 5.000 kWh Verbrauch und Doppeltarifzähler, Quelle: https://www.finanztip.de/stromvergleich/waermepumpe

 

Heizstromkosten-Vergleich bei 7.500 kWh Verbrauch.*

* Kosten für Wärmestrom bei 7.500 kWh Verbrauch und Doppeltarifzähler, Quelle: https://www.finanztip.de/stromvergleich/waermepumpe

 

12. Bringt ein Wechsel weitere Vorteile?

Achten Sie bei einem Vergleich der Strompreise auf weitere Vorteile eines Anbieters. Bei Versorgern wie ENTEGA sind die Preise tageszeitenunabhängig gleich günstig, rund um die Uhr. Zusätzlich bieten wir attraktive Neukundenprämien, vielfältige Fördermittel für den Kauf energiesparender Haushaltsgeräte, einen ausgezeichneten Service, eine kostenlose Energiespar-Beratung und eine Preisgarantie von bis zu 24 Monaten.

 

13. Wie kann ich meinen Anbieter wechseln?

Ein Anbieterwechsel zu ENTEGA ist einfach über den Heizstromrechner möglich. Dazu sind nur wenige Angaben notwendig, zum Beispiel Jahresverbrauch und Anschrift. Wechseln geht sogar noch während Ihres laufenden Vertrags. Dann kümmern wir uns um die Kündigung beim alten Stromversorger. Neukunden erhalten zusätzlich eine attraktive Neukundenprämie*.

 

14. Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nutzt Umweltenergie (Luft, Wasser, das Erdreich) als Wärmequelle. Ihr Energieverbrauch hängt davon ab, wie sie funktioniert. Eine Luftwärmepumpe hat in der Regel höhere Verbrauchswerte als eine Wasser- oder Erdwärmepumpe. Auch bei den Kosten für Anschaffung und Installation gibt es erhebliche Unterschiede. Wie Sie Ihren konkreten Verbrauch ermitteln und was normal ist, sagt Ihnen unser Ratgeber zum Wärmepumpen-Stromverbrauch.

 

15. Muss ich den Strompreis beim Kauf beachten?

Je nachdem, welchen Typ Wärmepumpe Sie betreiben, fallen Stromverbrauch und -kosten unterschiedlich aus. Grundsätzlich sind Wasser- und Erdwärmepumpen im Stromverbrauch günstiger als Luftwärmepumpen. Das führt bei Das führt bei gleichem Strompreis zu entsprechend niedrigeren Stromkosten. Sie sollten also den Strompreis beim Kauf einkalkulieren und am besten vorher einmal günstige Anbieter miteinander vergleichen.

 

Wärmepumpenheizung: Die Gesamtkosten.

Wenn Sie nach dem besten Strompreis für Wärmepumpen suchen, interessieren Sie vielleicht auch für die Gesamtkosten einer Anlage. Wer sich hier informieren will, findet weitere Tipps in unserem Beitrag zu Wärmepumpenheizung-Kosten. Als Richtschnur können Sie schon einmal mitnehmen, dass die Wahl der Umweltquelle entscheidend ist. Luft, Wasser oder Erdreich, das macht nicht nur bei den Stromkosten, sondern auch bei Kauf und Inbetriebnahme einen Unterschied. Luftwärmepumpen sind günstiger in der Anschaffung, Erd- und Wasserwärmepumpen bei den laufenden Kosten.


Geschätzte Investitionskosten für eine Wärmepumpe*.

Stromkosten senken mit diesen Spartipps. 

Die Wahl eines günstigeren Versorgers ist sicherlich eine schnelle und einfache Möglichkeit, die Stromkosten deutlich zu senken. Doch es gibt noch ein paar weitere Möglichkeiten, die Heizkosten bei Nutzung einer Wärmepumpe zu reduzieren, und das unabhängig von den Strompreisen.

Temperaturunterschied beachten.

Zur Gewinnung der Energie braucht eine Wärmepumpe kostenlose Umweltenergie (Luft, Wasser, das Erdreich) und Strom (oder Gas) zum Antrieb des Verdichters. Gibt es nur wenig Umweltenergie (zum Beispiel wegen kalter Luft im Winter) und ist die gewünschte Heizenergie sehr hoch, muss der Antrieb entsprechend mehr arbeiten – die Stromkosten steigen. Das sollte man bei der Wahl der Wärmepumpe berücksichtigen.

Niedrige Vorlauftemperaturen wählen. 

Ist die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage niedrig, muss die Wärmepumpe das Temperaturniveau der Umweltenergie nicht so stark anheben. Das verbraucht weniger Strom und spart Geld. Eine niedrige Vorlauftemperatur ist zum Beispiel dann ausreichend, wenn das Haus gut gedämmt und auch sonst in einem energetisch guten Zustand ist.

Warmwasser-Solaranlage nutzen. 

Die Bereitung von Warmwasser ist ein wesentlicher Faktor für die Heizkosten, denn sie setzt grundsätzlich eine hohe Temperatur voraus. Eine Solaranlage für die Warmwasserbereitung entlastet Wärmepumpe und Haushaltskasse. Sie steuert kostenlose Sonnenenergie zur Erwärmung des Wassers bei.

 

Mit Ökoheizstrom klimaschonend heizen.

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Mit Ökostrom das Klima schützen.

Wie viel Strom verbrauche ich?

Stromverbrauch nach Personen im Haushalt schätzen:

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