20. Mai 2014
ENTEGA Aktuell

MeineENTEGA: das neue Online-Portal im Praxis-Check.

ENTEGA direkt wird zu MeineENTEGA. Bloggerin Dani Doege hat sich durch das neue Kundenportal geklickt. Ein Erfahrungsbericht.

Seit mehr als drei Jahren bin ich inzwischen Kunde bei ENTEGA. Entschieden habe ich das damals wegen des Ökostroms und des günstigen Preises. Und ich gebe zu: So richtig viele Gedanken habe ich mir seitdem nicht zu meinem Strom bzw. meinem Stromverbrauch gemacht. Musste ich auch nicht. Läuft. Strom kommt aus der Steckdose und zum Ende des Monats wird von meinem Konto abgebucht.

Neuerdings möchte ich aber dann doch so ein bisschen wissen, wie viel ich verbrauche und vor allem: wohin mein Geld eigentlich geht. Auch wenn der Strom ganz von allein aus der Steckdose kommt. Also habe ich zum einen mal mit einem Strommessgerät ein bisschen in meiner Wohnung rumgemessen, um herauszufinden, welches Gerät wie viel Strom verbraucht. Und zum anderen habe ich mich mal mit dem neuen Online-Portal MeineENTEGA beschäftigt.

Erst mal kann ich – wie in jedem anderen Kundenportal wohl auch – meine persönlichen Daten ändern: E-Mail-Adresse, Logindaten, Bankverbindung und so weiter. Spannender wird’s dann schon bei Themen wie der Abschlagsplanung. Dort kann ich meine gewünschte Abschlagsumme selbständig einstellen. Das ist interessant, wenn ich ständig hohe Nachzahlungen habe oder auch wenn ich in eine größere Wohnung umgezogen bin und nun voraussichtlich mehr Strom verbrauchen werde. Abschlag – also die monatliche Zahlung – höher setzen und am Ende weniger nachzahlen.

Ich zum Beispiel zahle aktuell jeden Monat 48 Euro, die von meinem Konto eingezogen werden. Würde ich jetzt in eine größere Wohnung ziehen, könnte ich eigenständig den Betrag höher setzen und statt der 48 Euro einfach mal 55 Euro pro Monat zahlen. Was zu viel gezahlt wird, landet zum Ende des Jahres wieder auf meinem Konto. Es geht also nichts verloren.

Beim nächsten Klick auf „Zählerstand übermitteln“ trifft mich aber erst mal der Schlag: Meine letzte Zählerstandsübermittlung sagt: 5.873 kWh. Das reicht für eine 5-köpfige Familie. Wir sind aber nur zu zweit. Erst neulich habe ich noch erzählt, dass ich den Zählerstand nie persönlich ablese, weil ich gar nicht an den Kasten – also den Zähler – rankomme und deshalb gar keinen Überblick über meine Zählerstände habe. Wer übermittelt also den Zählerstand? Und was ist da passiert?

Praktischerweise gibt’s im Kundenportal der ENTEGA Website eine Chatfunktion, die ich dann gleich mal ausprobiert habe. (Ich telefonier ja nicht so gern mit fremden Leuten.) Nach zwei Minuten habe ich auch schon meine Antwort. Der Ableser (also der Netzbetreiber) kommt zu uns ins Haus, liest ab und dann wird der Zählerstand an den Messstellenbetreiber übermittelt. Und dieser gibt die Daten weiter an den Energieversorger. Aha.

Klingt ja irgendwie gut, klärt aber nicht das Problem mit meinem irren Zählerstand. Also leite ich dem freundlichen ENTEGA Berater meine Kundennummer weiter, damit er – während ich mich weiter durchs Portal klicke – für mich nachgucken kann, was da los ist. Und ja, innerhalb von weiteren zwei Minuten klärt sich alles auf. Die hohe Zahl an kWh ist der gesamte Verbrauch, seit ich hier in meiner Wohnung wohne (also von 2010 bis 2013). Im letzten Jahr habe ich lediglich 1.524 kWh verbraucht – da bin ich dann doch wieder ein bisschen beruhigt.

Allerdings hätte ich auch gleich, wie ich wenige Klicks später merke, einfach einen Blick auf meine Verbrauchsanalyse – eine weitere Funktion, die MeineENTEGA bietet – werfen können. Die zeigt mir nämlich wie viel ich jedes Jahr verbraucht habe. Und vergleicht den Verbrauch der vergangenen Jahre miteinander. Wer also verfolgen will, wie viel Strom er verbrät, kann sich das hier anzeigen lassen. Meine Verbrauchsanalyse beispielsweise zeigt mir, dass ich den letzten drei Jahren meinen Stromverbrauch tatsächlich immer weiter eingeschränkt habe. Im letzten Jahr sogar um 200 kWh.

Ich muss allerdings ehrlich gestehen: Ich weiß nicht genau, woran das liegt, denn bewusst habe ich an meinem Verhalten bisher noch nichts geändert. Vielleicht hilft es doch, viel unterwegs zu sein. :) An meinem Kühlschrank, der eine echte Umweltsau ist, kann es jedenfalls nicht gelegen haben …

Trotzdem motiviert mich mein Erfolgserlebnis. Das ENTEGA Kundenportal ist übersichtlich, und Einstellungen lassen sich schnell an meinen Lebenswandel anpassen. Für Kunden, die ihr Vertragskonto im Blick haben wollen, ganz sicher eine gute Idee.

Und für 2014 nehme ich mir Folgendes vor:
den Rechner abends runterfahren – nicht nur in den Standby-Modus, meine FRITZ!Box optimieren (die fährt dann nachts auch runter) und endlich auf meine Eltern hören, die früher schon immer gesagt haben: „Kind, mach hinter dir das Licht aus!“

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  1. Immer noch sehr ansprechend!

  2. Radonjic Vaso am 24. Oktober 2014 um 21:59

    Perfekt

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