Energiespartipps

Stromverbrauch Familie: 10 typische Gründe für erhöhte Kosten.

Wunderbare, gemeinsame Momente, aber auch jede Menge Ach und Krach – in einer Familie gehören Aufs und Abs immer dazu. Und mal ehrlich: Genau das macht eine Familie doch aus. Auch, wenn Sie als Eltern wegen der nächsten Stromrechnung wieder kurz vorm Durchdrehen sind …

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Stromkosten hoch – Stimmung im Keller.

Sie sind Mama. Oder Papa. Und bei aller Liebe für Ihre Kinder, Sie sind mächtig angefressen. Der Grund ist diesmal nicht die mit Filzstift ausgemalte Seidenkrawatte oder die Fünf Minus in Mathe. Sondern die jüngste Stromrechnung. 192,70 € sollen Sie für die 700 kWh Mehrverbrauch der letzten 12 Monate nachzahlen. Wieder mal! Wie konnte der Stromverbrauch Ihrer vierköpfigen Familie derart in die Höhe schießen – von eigentlich recht typischen 4.500 kWh auf jetzt 5.200 kWh? Ein Erklärungsversuch in 10 Beispielen.

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1. Sekundenschnell Essen zubereiten.

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Kinder sind hungrig. Immer. Und wenn Kinder hungrig sind, werden sie – mit Verlaub – auch mal zu kleinen Biestern. Deshalb gilt es jetzt, schnell zu handeln und hungrige Mäuler zu stopfen! Was gibt der Kühlschrank her? Haben wir noch etwas im Gefrierfach? Der Backofen muss vorgeheizt, die Mikrowelle angeworfen werden. Für Ihre Familie toasten Sie Pausenbrote kross, kochen Mittagessen, backen Geburtstagskuchen, tischen das Abendbrot auf. All Ihre Küchengeräte stehen in ständiger Alarmbereitschaft. Und, herrje, die wiederum sind auch hungrig. Stromhungrig.


2. Minutenlanges Googeln.

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Was hilft gegen Zahnschmerzen? Wie bekommt man Ketchup-Flecken aus Lieblings-T-Shirts raus? Gibt es eine neue TKKG-Folge? Sie glauben ja nicht, wie viel Sie in Ihrem Leben googeln, nur um es Ihrer Familie recht zu machen. Klar, eine Suchanfrage allein macht noch keine Stromrechnung. Aber die Minuten, die Sie mit der Internetrecherche verbringen, summieren sich gewaltig. Wissen Sie, wie viel Strom 100 Suchanfragen in etwa verbrauchen? Bevor Sie googeln – wir sagen es Ihnen: in etwa so viel wie eine 60-Watt-Glühbirne, die eine halbe Stunde lang brennt.

 

3. Stundenlanges Babyphonieren.

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Sie haben mal wieder die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Ihr Baby hatte einfach zu viel zu berichten – via Babyphon. Man könnte auch sagen, es hat sich ein wenig verquatscht. Oder verbrabbelt. Oder verjammert. Oder verschrien. Alles, was ihm auf der Seele lag, musste in dieser einen Nacht raus. Und Sie mussten es die ganze Nacht über auch. Das bedeutet: viel Strom fürs Babyphon, viel Strom fürs Licht an- und ausschalten und viel Strom fürs Fläschchen warm machen. Gern geschehen, Spatz.    


4. Tagelanges Fernsehen.

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Seitdem ihr jüngster Spross in der Familie ist, sind Sie wieder den lieben langen Tag zu Hause und wirbeln umher. Sie kochen, waschen, putzen, saugen, bügeln und ziehen zusätzlich mal eben ein Kind groß. Da ist es Ihr gutes Recht, wenigstens ein bisschen auch an sich selbst zu denken. Der Fernseher versteht das. Er ist wie ein treuer Gefährte, der Ihnen Tag für Tag erzählt, was da draußen so los ist. Er läuft einfach nebenbei, was immer Sie gerade auch so erledigen. Alles, was er dafür verlangt, ist eine milde Gabe Strom. Tag für Tag. So um die 300 kWh jährlich plötzlich. Uff.


5. Wochenlanges Wickeln.

Eine Ihrer leichtesten Übungen: Windeln wechseln. Über viele Wochen haben Sie es perfektioniert. Da sitzt jeder Handgriff. Sie sind sozusagen Großmeister darin. Allein – Ihr Kind ist da nicht so routiniert. Ja, mehr noch: Manchmal scheint es Ihnen, als untergräbt dieser kleine Mensch geradezu Ihr Vorhaben eines flinken Windelboxenstopps. Da wird fleißig gezappelt und gestrampelt. Aber als Wickelgroßmeister sind Sie schlau. Damit sich der kleine Wurm so entspannt wie möglich gibt, haben Sie einen 600-Watt-Baby-Heizstrahler über dem Wickeltisch montiert. Ha! Wohlige Wärme beim Windelwechsel. Genial. Nie war das Preis-Leistungs-Verhältnis aus Stromkosten und Stressfreiheit ein Besseres.


6. Monatelanges Trösten.

Als Kind ist es völlig normal, in Extremen zu leben. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt liegen da manchmal nur einen kurzen Moment auseinander. Wie oft mussten Sie schon offene Knie bepusten, den Nachhauseweg nach dem überlebenswichtigen zweiten Handschuh absuchen oder die Kleinen einfach mal ganz fest in den Arm nehmen, damit der Kummer verschwindet? Zum Glück gibt es aber auch technische Helferlein, die Ihnen die tröstende Arbeit ein wenig abnehmen: zum Beispiel ein lustiges Hörspiel auf der Musikanlage. Oder eine Folge „Bob der Baumeister“ auf YouTube. Oder sich eine Runde vom großen, bösen Fönmonster jagen lassen. Da nimmt man den erhöhten Strompreis für zusammengenommen 7 Lebensmonate Trösten-am-Stück doch zu gern hin.


7. Jahrelanges Wäschewaschen.

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Es geht los mit dem ersten Frotteelätzchen. Doch seien Sie sich gewiss: Es hört nicht auf mit dem muffigen Trikotsatz der B-Jugendmannschaft von Wulperbramstedt-Süd, die Stunden zuvor eine empfindliche 0:3-Klatsche im Kampf um den Kreisliga-Aufstieg hinnehmen musste. Wenn Sie so zurückblicken … eigentlich lief Ihre Waschmaschine die letzten 15 Jahre durch, nicht wahr?


8. Jahrzehntelanges Sich-Sorgen-Machen.

Als Eltern werden Sie um eine Sache nicht herumkommen: das Sich-Sorgen-Machen. Hat sich Ihr Kind mit Windpocken angesteckt? Ist die Versetzung gefährdet? Was ist an „Punkt 22 Uhr zu Hause“ nicht zu verstehen? Sind 60 PS fürs Erste doch zu viel? Wird das Heimweh nach ein paar Monaten zu groß sein? War dieser Jobwechsel die richtige Entscheidung? Die gute Nachricht: In Zeiten von Mobiltelefonen und Internet wissen Sie schneller denn je, wie es gerade um Ihren Nachwuchs bestellt ist. Da werden die Sorgen minimal. Sorgen Sie einfach dafür, dass Ihr Computer Strom und Ihr Handy genügend Akku hat. Ach je … aber hat Ihr Kind denn auch das Ladekabel eingepackt?!

 

9. Lebenslanges Staunen.

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Zum Glück nimmt das Sich-Sorgen-Machen einen verschwindend geringen Teil in Ihrem Familiendasein ein. Richten Sie Ihre Energie lieber auf so schöne Dinge wie das Staunen! Denn über Ihre Kinder staunen, das können Sie ein Leben lang! Von jenem Tag, an dem das kleine Geschöpf das erste Mal auf zwei Beinen lief, über die Ausdauer an der Playstation und die Fingerfertigkeit an der E-Gitarre bis hin zur selbstentworfenen Hundehütte, dem Geburtstagsgedicht, dem Schulabschluss, der Auszeichnung im Job. Sie werden immer wieder verblüfft sein, wie wunderbar einzigartig Ihr Kind ist. Und zumindest einige der vielen erstaunlichen Momente fordern natürlich ihren Stromtribut. Für die E-Gitarre, für die Playstation oder für die Bohrmaschine.

 

10. Generationsübergreifendes Freuen.

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Wenn Ihre Familie mit den Jahren gewachsen ist und Omas und Opas, Onkel und Tanten, Geschwister, Kinder und Enkel zusammenkommen, zu Ostern, zu Weihnachten oder einfach an einem Samstagnachmittag bei Kaffee und Kuchen – dann ist es am allerschönsten, das „Gefühl Familie“. Kochen Sie ein Festmahl, legen Sie tolle Musik auf, schalten Sie die Gartenbeleuchtung an. In diesen Momenten sollte der Stromverbrauch Ihrer Familie in den Hintergrund rücken.

Und bei Gelegenheit können Sie ja mal mit unserem Stromverbrauchsrechner gucken, ob es nicht einen günstigen ENTEGA-Ökostromtarif gibt, der zu Ihnen und Ihrer Familie passt, und zu uns wechseln. Das schont den Geldbeutel, das Klima und Ihr Gewissen. So leicht lassen sich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Genau, was Familien brauchen.

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CO2-Ersparnis durch Ökostrom: 476 g/kWh (Quelle: BDEW), durchschnittlicher Stromverbrauch eines 4-Personenhaushalts: 5.009 kWh/Jahr (Quelle: Energieagentur.NRW)

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