Regenerative Energien nutzen

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Regenerative Energien im Überblick.

Die wichtigsten Energieträger. Hintergründe und Historie.

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Regenerative Energien in Deutschland.


Der Ausbau regenerativer Energien bringt die Energiewende in Deutschland voran. So macht nachhaltige Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen bereits über 50 % des gesamten Energiemix im Stromsektor aus. Auch der Wärmesektor stellt mit klimaschonender Wärmeerzeugung wie durch klimaneutrales Ökogas oder Solarthermie mehr und mehr alternative Energieformen zur Verfügung.

Anteil am Strommix steigt 2020.


Insgesamt wurden im Jahr 2020 etwa 488Terrawattstunden (TWh) Nettostrom produziert. Der Anteil erneuerbarer Energiequellen stieg auf 50,5 %. Im Vergleich der letzten 18 Jahre hat sich der Anteil der erneuerbaren damit nahezu versechsfacht (unter 9 % im Jahr 2002 auf über 50 % im Jahr 2020).

Vorzeigebeispiel Stromproduktion.


Beispiel Bruttostromerzeugung sauberen Ökostroms: Sie hat im Gegensatz zu klimaschädlichen Herstellungsarten wie nukleare Stromproduktion oder Kohlestrom deutlich zugelegt. Im Jahr 2020 kam mit 27 % bereits fast ein Drittel des gesamten Stroms in Deutschland aus Windkraft, weitere 10 % aus Solarenergie, knapp 4 % noch einmal aus Wasserkraftwerken.

Mit Ökostrom die Energiewende voranbringen.

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Regenerative Energieformen: Überblick.


Windenergie.


Windkraft verbraucht keine wertvollen Ressourcen. Sie verursacht keine klimaschädlichen Emissionen, allenfalls bei der Anlageninstallation. Werden Windkraftanlagen am richtigen Standort aufgestellt, zum Beispiel offshore, ist Wind fast rund um die Uhr verfügbar. Ist der Standort gut gewählt, kann mit Windkraft recht konstant und zuverlässig eine Menge Energie produziert werden. 2020 steuerte Windenergie ein Drittel zur gesamten deutschen Stromproduktion bei.

 

Biomasse.


Aus dem echten Allrounder Biomasse lassen sich Strom, Wärme (Biomethan) und Biokraftstoffe (Biogas) gewinnen. Biomasse steckt in Biomüll, Holz, Pflanzen und ist im Grunde gespeicherte Sonnenenergie. Sie hat den Vorteil, stets verfügbar und äußerst vielfältig zu sein. Außerdem kann sie gasförmig, flüssig oder fest genutzt werden. 

Man kann sogar aus Abfallprodukten und Mist Bioenergie herstellen. Meist erfolgt die Produktion in Biogasanlagen, wo die Ausgangsstoffe zu energiereichen Gasgemischen umgewandelt werden. 2020 hatte Biomasse einen Anteil


Solarenergie.


Jede zehnte Kilowattstunde Strom in Deutschland wird mit Sonnenenergie hergestellt. Das sind weitere 10 % der Stromerzeugung, die ohne Treibhausgasemissionen und Feinstaub vonstattengehen. 

Solarenergie kann allerdings genauso gut für den Wärmebedarf und die Warmwasserbereitung genutzt werden. Zum Beispiel mit Solarkollektoren und Wärmespeichern an thermischen Anlagen, die Sonnenlicht zur Heizungsunterstützung nutzen.

 

Wasserkraft.


Wasserkraft nutzt die Bewegungsenergie des Wassers, um Energie zu erzeugen. Beispielsweise durch die natürliche Strömung des Wassers oder durch herabfließendes Wasser aus künstlichen Stauseen. Pumpspeicherkraftwerke können Wasser in einem höher gelegenen Becken speichern und es nach Bedarf zur Energiegewinnung fließen lassen. 

Regenerative Energien: Historie.


Regenerative Energie wird heute in Anlagen erzeugt, die wenige Kilowatt bis mehrere Megawatt Leistung haben. Allein bei der Stromerzeugung liefern diese Anlagen bereits die Hälfte der gesamten Energiemenge. Das war freilich nicht immer so – eine kurze Geschichte der erneuerbaren Energien.

 

Geschichte der Windkraft.


Erste Windkraftanlagen gab es wohl schon in vorindustrieller Zeit Ende des 19. Jahrhunderts. In Deutschland gab es ersteVersuche mit Windkraftanlagen etwa in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Der erste Windpark Deutschlands entstand allerdings erst 1987 bei Marne. Er produzierte etwa 19 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Es folgte ein solcher Boom in den 90ern, dass zwei Drittel der derzeitigen Anlagen bereits zum Jahrtausendwechsel installiert waren.

 

Geschichte der Biomasse.


Erste Biogasanlagen gab es Anfang des 20. Jahrhunderts im Ruhrgebiet. Die ersten Anlagen, die auch Strom produzierten, allerdings erst in den 30er- und 50er-Jahren. Biogas wurde lange stiefmütterliche behandelt, ehe aus knapp 700Anlagen Ende der 90er-Jahre in Deutschland ganze 3.000 Megawatt installierte Leistung im Jahr 2012 wurden. Heute liegt die installierte Leistung bei rund 9.000Megawatt.

 

Geschichte der Photovoltaik.


Die ersten energieproduzierenden Solarzellen waren vermutlich die auf dem US-Satelliten Vanguard im Jahr 1958. Über Telekommunikationsnetze und Ölbohrinseln kam die Technik Mitte der 80er auf den Hausdächern an. 1990 startete Deutschland sein 1.000-Dächer-Programm. Was klein startete mit einer Gesamtnennleistung von 1 GW (2005), ist rasant gewachsen auf rund 53 GW (2020).

 

Geschichte der Wasserkraft.


Wasserkraft gibt es, seit Müllers Mühle im Mittelalter am rauschenden Bach klapperte. Einst Grundpfeiler der industriellen Revolution, ging 1890 in Bad Reichenhall die erste deutsche Wasserkraftanlage ans Netz, die gleichzeitig ein Wechselstromkraftwerk war. 2019 waren deutschlandweit laut Umweltbundesamt knapp 5.600 MW Leistung installiert.

 

Geschichte der regenerativen Energien in Deutschland

Was unterscheidet Primär- und Sekundärenergie?


Primäre Energieträger sind natürlichen Ursprungs. Sie können direkt verwertet werden. Dazu gehören Holz oder Erdgas. Sekundäre Energieträger müssen erst umgewandelt werden, damit man sie nutzen kann. Zum Beispiel Kraftstoffe oder Wasserstoff.

EnergieträgerEnergieform
PrimärenergieträgerKohle
 Erdgas
 Erdöl
 Biomasse
SekundärenergieträgerElektrizität
 Wasserstoff
 Kraft- und Brennstoffe

Regenerative Energie und EEG-Umlage.


Saubere Energie bringt die Energiewende voran. Darum werden Produzenten von regenerativer Energie wie Ökostrom mit einer garantierten Einspeisevergütung belohnt. Finanziert wird diese Vergütung mit der EEG-Umlage. Sie ist der Beitrag eines jeden Stromkunden, mit dem er die Energiewende mitfinanziert. Wie, zeigen wir Ihnen in unserem Artikel zur Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage.

 

Klimaschutz bezahlbar machen.


Wir finden, Klimaschutz muss bezahlbar sein, wenn die Energiewende gelingen soll. Darum bieten wir unseren Kunden günstige Ökoenergie-Tarife bei Ökostrom und Ökogas, erschwingliche Solaranlagen, moderne Gasbrennwertheizungen zum Mieten, Fördermittel für klimaschonende Maßnahmen sowie innovative Energie- und Telekommunikationsdienstleistungen an.

 

Geschichte der Biomasse.


Erste Biogasanlagen gab es Anfang des 20. Jahrhunderts im Ruhrgebiet. Die ersten Anlagen, die auch Strom produzierten, allerdings erst in den 30er- und 50er-Jahren. Biogas wurde lange stiefmütterliche behandelt, ehe aus knapp 700Anlagen Ende der 90er-Jahre in Deutschland ganze 3.000 Megawatt installierte Leistung im Jahr 2012 wurden. Heute liegt die installierte Leistung bei rund 9.000Megawatt.

 

Engagiert für die Energiewende.


Mit Ökostrom aus eigenen Anlagen entlasten wir das Klima jährlich um 590.000 Tonnen CO2. Seit 2008 haben wir bereits über 850 Millionen Euro in neue Anlagen zur Gewinnung von regenerativer Energie investiert. Für unser Engagement in Sachen Klimaschutz wurden wir vom TÜV Süd mit der Auszeichnung „Wegbereiter der Energiewende“ geehrt.

Mit Ökogas das Klima schonen.

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Regenerative Energie – häufige Fragen.

Was ist regenerative Energie?

Das sind alle Energiequellen, die für eine nachhaltige Versorgung mit Energie im Grunde unbegrenzt zur Verfügung stehen, weil sie sich schnell erneuern.

Ist regenerative Energie teurer?

Ganz im Gegenteil können zum Beispiel Ökostrom oder Ökogas oft sogar günstiger sein als herkömmliche Energien. Am besten vergleichen Sie mit unserem Tarifrechner selbst.

Wie kann man Strom aus erneuerbaren Quellen speichern?

Zum Beispiel in Pumpspeicherkraftwerken, wie es mit Ökostrom aus Sonnenkollektoren und Windanlagen geschieht.

Wie teuer ist die Energiewende?

Die Diskussion kommt gerade in Verbindung mit der EEG-Umlage immer wieder auf. Leider gibt es darauf derzeit keine allgemeingültige Antwort. Die Bundesregierung zum Beispiel geht davon aus, dass bis zur Mitte des Jahrhunderts bis zu 550 Milliarden Euro investiert werden müssen, damit die Energiewende gelingt.

Welche Arten erneuerbarer Energien gibt es in Deutschland?

Im Wesentlichen sind das Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie.

Welche regenerative Energie nutzt ENTEGA?

Wir nutzen vielfältige regenerative Quellen wie Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie.

Wie wird regenerative Energie gefördert?

Es gibt vielfältige Fördermöglichkeiten auf verschiedener Ebene. Dazu zählen Programme auf Bundesebene, Mittel der EU, Fördermittel der Bundesländer, Kommunen und der Energieversorger. So belohnt ENTEGA klimafreundliches Handeln von Privatpersonen mit diversen Fördermitteln.

Wie hoch ist der Anteil regenerativer Energien am Stromnetz?

Anfang 2021 liegt er bereits bei über 50 %.