Ökoenergie

Energieversorger in Deutschland: Von Strom bis Gas.

Welche Unterschiede gibt es bei der Energieversorgung in Deutschland? Hier erfahren Sie es.

Worin unterscheiden sich Energieversorger?

  • In Deutschland gibt es über 2.000 Gas- und Stromlieferanten. Sie liefern Energie oft deutschlandweit, nicht nur lokal.
  • Energieversorger unterscheiden sich dabei vor allem durch die Service-Qualität, die Art der Strombeschaffung sowie bei den Tarifen.
  • Zertifizierte Ökoenergie-Tarife sind oft günstiger als herkömmliche Grundversorgungstarife und schonen* Klima und Geldbeutel.
Energieversorger in Deutschland: über 2.000 Lieferanten

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Was ist ein Energieversorger?

Die Energieversorgungsunternehmen in Deutschland kann man nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EWG) nach ihren jeweiligen Aufgaben in drei Kategorien unterteilen. Danach ist Energieversorger, wer Energie erzeugt, sie verteilt (Netzbetreiber) oder sie vertreibt, d. h., wer Kunden mit Energie beliefert. Umgangssprachlich versteht man unter Energieversorger meist nur den Energielieferanten. 

Energieversorger in Deutschland: Versorger und Netzbetreiber

Netzbetreiber und Energieversorger in Deutschland.

Im Privathaushalt kennt man vor allem Versorger für Strom und Gas sowie Netzbetreiber. Während die Versorger die Energie liefern, kümmert sich der Netzbetreiber um den Betrieb des Energienetzes, ihm gehören auch die Stromzähler. Versorger und Netzbetreiber können dabei identisch sein. 

Welche Energieversorger gibt es?

Wohl kaum ein anderes Land Europas bietet so viele Energieversorger wie Deutschland. Anfang 2021 sind über 5.000 Unternehmen in der Energieversorgung tätig. Dazu zählen allein rund 1.370 Stromlieferanten, 1.059 Gaslieferanten, 910 Strom- sowie 717 Gasnetzbetreiber (Statista, Februar 2021). Darunter sind viele kleine oder mittlere Versorger, die oft in kommunaler Hand sind.

Energieversorger in Deutschland: Allein 510.000 Kilometer Gasnetz

Energieversorgung in Deutschland.

Energieversorger in Deutschland erzeugen, verteilen oder vertreiben verschiedene Arten von Energie. Dazu gehören Strom (elektrische Energie), Fern- sowie Flüssiggas, Fern- und Nahwärme. Im weiteren Sinne könnte man auch Ressourcen wie Holzpellets oder Erdöl dazuzählen. Teils wird sogar Trinkwasser zur Energieversorgung Deutschlands gerechnet.

Liberalisierung der Versorgung.

Die große Zahl der Energieversorgungsunternehmen ist auch eine Folge der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes im Jahr 1998. Seitdem herrscht echter Wettbewerb mit staatlicher Regulierung, Monopole sollen damit vermieden werden. Seitdem können Kunden in Deutschland ihre Energieversorger frei wählen. Zudem soll der Wettbewerb die Preise bei Strom und Erdgas für Verbraucher attraktiv halten.

Energieversorger in Deutschland: überregional und lokal

Überregional oder lokal?

Seit Langem können Kunden ihre Anbieter wechseln und sind nicht auf lokale Versorger angewiesen. Selbst kleine oder mittlere Energieversorger liefern Strom oder Gas oft deutschlandweit. Umso erstaunlicher, dass ein Großteil der Deutschen noch in der oft teuren Grundversorgung steckt. 

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Recht auf Energieversorgung.

Kein Gas zum Heizen? Kein Strom nach dem Umzug? Keine Bange, in Deutschland ist die Energieversorgung durchgängig sichergestellt. Jeder hat ein Recht auf Versorgung, so steht es im Energiewirtschaftsgesetz. Danach haben Sie das Recht auf „eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht.“

Unterschiede zwischen Versorgern.

Energieversorger unterscheiden sich im Wesentlichen in drei Dingen: beim Service, beim Stromeinkauf und bei den Tarifen. 

Ein ausgezeichneter Service ist wichtig, wenn Sie Fragen oder Probleme schnell klären wollen. Auch Zuverlässigkeit bei der Erbringung von Leistungen gehört dazu. Anhand von Vertragsbedingungen (keine Vorauskasse, keine Kaution) bekommen Sie einen ersten Eindruck davon, wie ein Versorger Ihr Vertragsverhältnis sieht. Am besten lesen Sie jedoch die Bewertungen unabhängiger Dienstleister oder Vergleichsportale, um sich ein Bild zu machen. 

Verträge von Energieversorgern in Deutschland.

Jedes Energieversorgungsunternehmen in Deutschland hat seine eigenen Vertragsbestandteile. Wenn Sie Ihren Versorger wechseln, sollten Sie auf die wichtigsten Details Ihres Versorgungsvertrags achten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. 

Rund um den Vertrag.

Kündigungsfrist

Preisgarantie

Vertragslaufzeit

Prämien

Ökoenergie

Vertragsverlängerung

Vorauskasse

Kaution

Energieversorger in Deutschland mit Ökostrom.

Energieunternehmen ist nicht gleich Energieunternehmen. In Deutschland kommt zwar aus der Steckdose immer der gleiche Strom. Dennoch macht es einen großen Unterschied, ob Sie zu einem Ökostromanbieter wechseln oder Kohlestrom beziehen. Nur echter, zertifizierter Ökostrom bringt die Energiewende voran und stammt garantiert aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft oder Solarkraft.

Tarifrechner der Energieversorger.

Bei den Gas- und Stromtarifen lohnt sich fast immer ein kurzer Blick auf die zahlreichen Tarifrechner. Mit unserem Tarifrechner erhalten Sie in wenigen Klicks den für Sie günstigsten Tarif an Ihrem konkreten Wohnort und können so vergleichen. Sie sehen gleich, ob sich ein Wechsel lohnt und wie viel Sie monatlich für Ihre Energie zahlen. 

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Energieversorger: Einfluss auf den Preis?

Egal, ob Ökostrom oder Ökogas: Versorger haben nur einen geringen Einfluss auf den Preis. So zeigt zum Beispiel die Strompreis-Zusammensetzung, wie sich der Strompreis zusammensetzt. Der erhöhte Anteil für Strombeschaffung und Vertrieb ist dabei die Folge der stark gestiegenen Energiepreise im Zuge des Ukraine-Krieges.

Energieversorger in Deutschland: Strompreis 2023

Quelle: BDEW, Stand: 04/2023

  • Durchschnittliches Netto-Netzentgelt inkl. Entgelte für Messung und Messstellenbetrieb, kann regional deutlich variieren.

Welche Rechte haben Energiekunden?

Energieversorger müssen sich an zahlreiche Bestimmungen halten, wenn sie Haushalte beliefern. Schließlich soll die Energieversorgung nach dem Energiewirtschaftsgesetz auch verbraucherfreundlich sein. Zu diesen Pflichten gehört, dass Versorger mehrere Bezahlmöglichkeiten anbieten, keine Abschläge vor Lieferung kassieren und den Abschlag am bisherigen Verbrauch messen.

Hilfe von der Bundesnetzagentur.

Energieversorger haben eine Aufsichtsbehörde, die sicherstellt, dass die Rechte von Verbrauchern gewahrt werden: die Bundesnetzagentur. Sie stellt sicher, dass niemand von der Energieversorgung ausgeschlossen wird und dass Energieversorger zuverlässig arbeiten sowie den Wechsel zu einem günstigeren Tarif eines anderen Anbieters nicht behindern. 

Ökostrom oder Graustrom?

Günstige Tarife finden und sparen, ist das eine. Doch viele Kunden möchten heute mit einem Anbieterwechsel auch Gutes fürs Klima tun. Hier lohnt sich ein Vergleich mit Ökostrom- und Ökogastarifen. Zertifizierter Ökostrom stammt aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Wasserkraft und fördert die Energiewende. Graustrom hingegen enthält auch Atom- und Kohlestrom. 

Bei der Gewinnung, dem Transport und der Erzeugung von Wärme durch Erdgas entstehen zwangsläufig Emissionen. Damit unser Erdgas zu klimafreundlichem Ökogas wird, finanzieren wir unterschiedliche Klimaschutzmaßnahmen (z. B. Waldschutzprojekte), durch welche die CO2-Konzentration in der Atmosphäre temporär gemindert wird, ohne jedoch eine vollständige Neutralisierung zu erreichen.

ENTEGA als Energieversorger für Deutschland.

ENTEGA liefert Ökostrom und Ökogas deutschlandweit. Unsere zertifizierten günstigen Ökostromtarife sowie unser klimafreundliches* Ökogas schonen das Klima und den Geldbeutel. Wie günstig unsere Tarife an Ihrem Wohnort sind, finden Sie über unseren Tarifrechner in wenigen Klicks heraus. Zusätzlich bietet ENTEGA Kunden weitere Vorteile wie Förderung (von Solaranlage über klimafreundliche Produkte bis Wallbox für Elektromobilität), ausgezeichneten Service von Umzugsservice bis zur Telefon-Hotline und faire Vertragskonditionen.

Häufige Fragen.

Fragen und Antworten.

Was macht ein Energieversorger?

Muss ich Kunde eines lokalen Versorgers werden?

Wann darf mein Energieversorger den Strom abklemmen?

Wie rechne ich eingespeisten Strom meiner PV-Anlage ab?

Muss ich beim Wechsel meinen Versorger informieren?

Woran erkenne ich klimafreundliche Energieversorger?

Warum beschaffen Energieversorger Strom langfristig?

Ist die Energieversorgung in Deutschland sicher?

Rechnen Energieversorger in Deutschland mit günstigeren Energiepreisen?



* ENTEGA erwirbt für jede Tonne CO2, die bei der Förderung, dem Transport und der Verbrennung des an den Kunden jährlich vertraglich gelieferten Erdgases entsteht, CO2-Zertifikate im Rahmen des freiwilligen CO2-Marktes. Hierdurch stellen wir Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen (etwa Waldschutzprojekte) zur Verfügung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele. Weitere Informationen finden Sie unter entega.de/klimaschutzbeitrag.

Stand der Informationen: April 2023

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