Elektromobilität

Elektroautos: Nachhaltigkeit auf unseren Straßen.

Seit April 2010 betreibt Kai Domroese die Seite Mein-Elektroauto.com, eine Informationsseite über Elektromobilität und regenerative Energiequellen. Hier erklärt er, warum die Vorurteile gegenüber Elektroautos längst überholt sind.

Elektroautos nachhaltig

Erst seit einigen Jahren ist Elektromobilität zum großen Trendthema avanciert. Eigentlich komisch. Denn das Elektroauto gibt es in Deutschland bereits seit 1888. Damals wurde es von der Maschinenfabrik A. Flocken in Coburg produziert. Erst später haben sich die PKW mit Benzin- und Dieselmotoren durchgesetzt. Danach gab es immer wieder Phasen, in denen Elektroautos angeboten wurden. Dies war vor allem dann der Fall, wenn der Öl-Preis deutlich anstieg.

Seit dem Jahr 2010 sind die rein elektrisch angetriebenen Autos langsam wieder auf den Markt gekommen, allerdings gibt es gerade in Deutschland viele Vorbehalte gegenüber Elektroautos. Eines der gängigen Vorurteile: sie seien teuer und ihre Reichweite sehr gering. Dies mag vielleicht im Jahr 2000 noch der Fall gewesen sein. Doch die Entwicklung schreitet voran: Mittlerweile bekommt man schon für 23.000 Euro ein Elektroauto mit einer Reichweite von rund 400 Kilometern!

Mit Ökostrom 2,3 Tonnen CO2 im Jahr sparen.1.)

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Darum sind Elektroautos nachhaltiger als PKW mit Verbrennungsmotoren

Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren stoßen Elektromobile keine Schadstoffe aus. Wer sein E-Auto aus regenerativen Energiequellen auflädt, kann von sich behaupten, dass er wirklich etwas für die Klimabilanz tut.

Wer ein Haus besitzt, kann mit einem Elektroauto noch viel mehr für das Klima (und seinen Geldbeutel) tun. Mittlerweile sind Photovoltaikanlagen und stationäre Energiespeicher deutlich günstiger als früher. Den tagsüber erzeugten Strom kann man in einer stationären Batterieeinheit speichern und so sein Elektroauto auch nachts aufladen.

Elektroautos nachhaltig laden

Auch können rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf Dauer dabei helfen, dass man viel Geld sparen kann. Denn ein Stromer benötigt viel weniger Teile als ein Auto mit einem Verbrennungsmotor und ist dadurch viel wartungsärmer. Wer schon einmal die Kupplungsscheibe, die Wasserpumpe oder den Katalysator wechseln lassen musste, hat dann viel Geld in der Werkstatt gelassen. Alleine der Tausch der Kupplungsscheibe schlägt mit Arbeitsstunden mit etwa 1.300 Euro zu Buche.

Gleichzeitig sorgen Elektromobile dafür, dass die Mobilität in Deutschland viel angenehmer wird. Denn sie fahren viel leiser, da der Elektromotor nicht so viel Krach erzeugt. So kann der Innenstadtverkehr viel leiser werden.

Manche Kritiker sagen, dass es mit der Nachhaltigkeit von Elektroautos nicht weit bestellt sei, da die Batterieeinheit nicht so lange hält. Allerdings war dies eher bei den alten Blei-Akkus der Fall. In der Regel setzen die Autohersteller auf Lithium-Ionen-Akkumulatoren, diese sind viel langlebiger und verkraften auch viel mehr.

Gleichzeitig bieten viele Autobauer eine lange Garantie auf den Stromspeicher, diese beträgt dann fünf oder sogar acht Jahre. Falls dann nach vielen Jahren die Batterieeinheit doch mal ausgetauscht werden muss, wird die alte nicht einfach weggeworfen: Oft kann die Batterie noch in stationären Energiespeichern von regenerativen Energiequellen eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit Elektroautos

Und falls man sich einmal nicht sicher ist, ob man wirklich mit einem Elektroauto seine meisten Fahrwege meistern kann, besteht die Möglichkeit, zunächst mal ein Elektroauto von einem Autohaus zu leihen oder es von einem anderen Anbieter zu mieten.

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1.) Berechnungsgrundlage:
CO2-Ersparnis durch Ökostrom: 476 g/kWh (Quelle: BDEW), durchschnittlicher Stromverbrauch eines 4-Personenhaushalts: 5.009 kWh/Jahr (Quelle: Energieagentur.NRW)

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