18. August 2014
Energie sparen

Was kostet Strom? Oder die größten Stromirrtümer.

Sie finden Ihre Stromrechnung zu hoch? Oder fragen sich, was kostet Strom eigentlich? Wir klären die größten Stromirrtümer auf. Sie werden überrascht sein.

Ich muss eine riesige Summe nachzahlen. Da kann doch was nicht stimmen!
Ihre letzte Stromrechnung kam Ihnen viel zu hoch vor? Gründe für eine unerwartet hohe Nachzahlung können sein:

  • Sie haben sich bei der letzten Ablesung vertan und Ihrem Anbieter zu hohe Werte mitgeteilt.
  • Ihr Verbrauch hat sich grundlegend verändert und Sie schätzen ihn falsch ein. Überlegen Sie, ob sich bei Ihnen zu Hause etwas geändert hat.
  • Vielleicht haben Sie ein Baby bekommen? Sie werden nicht glauben, wie viel Strom so ein kleiner Wurm verbraucht oder besser: wie viel mehr Strom Sie für Ihr Baby verbrauchen. Wärmelampe, Babyfon, Fläschchenwärmer, Dampfgarer, Fläschchensterilisator. Diese Dinge sind zwar nützlich, aber eben auch große Stromfresser. Bedenken Sie auch, dass Sie jetzt mehr zu Hause sind als vorher. Licht, Radio, Fernseher, Kochen – das alles verbraucht Strom und kostet damit Geld.
  • Vielleicht haben Sie sich aber auch ein neues Elektrogerät angeschafft. Etwa einen Wäschetrockner. Solche Geräte verbrauchen Unmengen an Strom! Und treiben die Energiekosten in die Höhe.
  • Oder Sie sind in eine neue Wohnung gezogen und haben nun eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe, die zum Heizen Strom braucht? Auch das erhöht die Stromkosten. Allerdings fallen dann auch keine gesonderten Heizkosten mehr an.
  • Ein weiterer Grund für eine hohe Nachzahlung könnte sein, dass Ihr Anbieter sich geirrt hat und mit falschen Zahlen rechnet. Fragen Sie einfach nach.
  • Es passiert zwar selten, aber es soll vorkommen: Die Abrechnung ist gar nicht für Sie bestimmt, sondern für Ihren Nachbarn. Prüfen Sie also als erstes Anschrift, Zählernummer und Zählerstand!

Damit Sie sich ein Bild davon machen können, was andere so verbrauchen, haben wir Durchschnittswerte für Sie zusammengetragen. Vergleichen Sie einfach mal.

Quelle: Energieagentur NRW

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Sollten Sie keine Lösung für Ihr Problem gefunden haben, können Sie als ENTEGA Kunde die Mitarbeiter der Service-Hotline oder des ENTEGA Chats kontaktieren. Sie sind gerne für Sie und Ihre Fragen da!

Jetzt soll ich auch noch monatlich mehr zahlen? Die wollen mich doch abzocken!
Nein, das will Ihr Stromanbieter ganz bestimmt nicht. Hatten Sie mit Ihrer letzten Stromrechnung eine hohe Nachzahlung zu leisten? Dann passt Ihr Stromanbieter im darauffolgenden Jahr die Höhe Ihrer monatlichen oder auch vierteljährlichen Zahlungen – den sogenannten Abschlag – an. So leisten Sie übers Jahr verteilt Vorauszahlungen, damit Sie am Ende des nächsten Abrechnungsjahres möglichst nicht nachzahlen müssen. Haben Sie zu hohe Vorauszahlungen geleistet, bekommen Sie entsprechend am Ende des Jahres Geld zurück.

Die Höhe der Abschlagszahlungen setzt Ihr Stromanbieter also nicht willkürlich fest. Er schaut genau hin und berechnet Ihren voraussichtlichen Bedarf. Allerdings haben Sie auch selbst Einfluss auf Ihre Abschlagszahlungen. Im neuen Kundenportal MeineENTEGA beispielsweise können Sie als ENTEGA Kunde Ihren Abschlag ganz bequem selbst anpassen. Sie sind über Nacht zum Energiespar-Profi geworden oder verbrauchen aus anderen Gründen viel weniger Strom als bisher? Dann setzen Sie Ihren Abschlag herunter. Das geht natürlich auch andersherum: Wenn Sie absehen können, dass Ihr Verbrauch steigen wird – Stichwort Baby, Nachtspeicherheizung oder Wäschetrockner –, dann sollten Sie Ihren Abschlag hochsetzen und sich so selbst vor einer hohen Nachzahlung schützen.

Die Stromkonzerne erhöhen die Strompreise, wie es ihnen gefällt!

Nur ein geringer Anteil dessen, was auf Ihrer Stromrechnung steht, bekommt der Stromerzeuger. Der Strompreis setzt sich nämlich aus mehreren Komponenten zusammen. Für 2014 gilt:


Ein großer Teil des Gesamtstrompreises ist staatlich festgesetzt. Auf Erhöhungen dieser Kostenanteile hat Ihr Stromanbieter entsprechend keinen Einfluss. ENTEGA versucht allerdings trotzdem, die Strompreise für ihre Kunden möglichst lange möglichst stabil zu halten, bevor sie die staatlich festgesetzten Preiserhöhungen – wie beispielsweise die Erhöhung der EEG-Umlage – weitergibt.

Ökostrom muss teuer sein.
Qualität zahlt sich aus – und hat ihren Preis. Natürlich kostet Ökostrom aus modernen Kraftwerken, etwa von Windrädern oder Photovoltaik-Anlagen, ein bisschen mehr als Strom aus uralten Kohlekraftwerken. Doch Grünstrom wird immer günstiger und ist bald möglicherweise sogar günstiger als konventionell erzeugter Strom.

Mit ENTEGA Ökostrom online haben Sie einen der günstigsten und grünsten Tarife auf dem deutschen Markt gefunden. Das ok-power-Label bestätigt, dass ENTEGA Ökostrom aus erneuerbaren Energien stammt und ein Großteil des Stroms aus neuen Anlagen bezogen wird. Damit fördert ENTEGA den Ausbau regenerativer Energien.

Außerdem unterstützt Sie ENTEGA bei der Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte mit dem sogenannten Ökozuschuss. Die Frage “Was kostet Strom?” relativiert sich damit. Denn solche und weitere Angebote, wie etwa die Förderung einer hocheffizienten Heizungsanlage, verringern letztlich Ihre Ausgaben für Strom und somit auch den Strompreis insgesamt.

Sie sind ENTEGA Kunde und möchten ein energieeffizientes Haushaltsgerät anschaffen? Dann sichern Sie sich den ENTEGA Ökozuschuss.

Ist doch egal, ob ich Öko- oder Atomstrom beziehe. Aus meiner Steckdose kommt doch eh immer das Gleiche.
Ja, grundsätzlich ist das so. Letztlich kommt aus Ihrer Steckdose auch nach einem Wechsel zu Ökostrom dieselbe Strommischung heraus wie vorher: eine bunte Mixtur aus Atom-, Kohle- und Ökostrom. Doch jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass die Mischung grüner wird. Das heißt: Je mehr Menschen Ökostrom beziehen, umso mehr grüner Strom fließt in den sogenannten Stromsee. Entscheiden Sie sich für zertifizierten Ökostrom – und bringen Sie so die Energiewende aktiv voran!

Ich habe Angst, dass ich bei einem Anbieterwechsel plötzlich ohne Strom dasitze.
Dazu besteht kein Grund. Wenn Sie den Stromanbieter wechseln, wird weder Ihr Licht noch Ihr Wecker ausfallen. Die Anbieter regeln die Ummeldung von Ihrem alten Stromversorger zu Ihrem neuen und sorgen für eine lückenlose Versorgung. Sie können genauso weitermachen wie bisher und bekommen im Grunde vom Wechsel nichts mit. Physikalisch ändert sich nämlich rein gar nichts. Das heißt, es wird auch nichts umgebaut und es kommt kein Monteur. Alles bleibt, wie es war. Außer, dass Sie nach einem bestimmten Stichtag glücklicher Ökostrom-Kunde sind.

Alles in allem ist so ein Wechsel also kinderleicht.

Keine Panik!

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  1. Ein toller Artikel mit ganz wichtigen Informationen. Das wird einigen sicherlich schon eine große Hilfe gewesen sein, wenn es darum gegangen ist, solche Fragen beantwortet zu bekommen.

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