Photovoltaik-Preise

Photovoltaik-Preise.

Photovoltaik-Preise: Durchschnittswerte, Preisfaktoren und Entwicklung der letzten Jahre

Was kosten Photovoltaikanlagen? Durchschnittswerte und Preisfaktoren. Infos zu Kauf und Miete.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage für zu Hause produzieren Sie Ihren eigenen Ökostrom und können durch Eigenverbrauch oder Einspeisevergütung auch noch Geld sparen. Während eine durchschnittliche PV-Anlage zwischen 9.000 und 12.000 € kostet, können Sie diese auch einfach zum monatlichen Festpreis mieten. Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie in diesem Artikel: die durchschnittlichen Photovoltaik-Preise 2022, alle wesentlichen Kostenpunkte und wie Sie bequem online die Kosten einer Solaranlage und den Solarertrag berechnen können.

Photovoltaik-Preise nach Dachgröße.


Je nach Dachgröße ist bei Photovoltaikanlagen die Preisentwicklung recht deutlich: Je größer die Fläche für die Module, desto günstiger wird es mit jedem Quadratmeter.

Größe des Dachs Preis pro Quadratmeter Preis der Anlage
Kleines Dach (25 qm) ca. 215 Euro ca. 5.400 Euro
Mittleres Dach (50 qm) ca. 180 Euro ca. 9.000 Euro
Großes Dach (70 qm) ca. 170 Euro    ca. 11.900 Euro

Das kosten Photovoltaikanlagen unterschiedlicher Größe.


In der folgenden Tabelle können Sie PV-Preise nach der Größe und Leistung der Module für Photovoltaikanlagen vergleichen. Alle Angaben sind Durchschnittswerte. Die durchschnittliche Größe einer Anlage liegt in Deutschland übrigens bei etwa 5 kWp, was knapp 40 Quadratmetern Dachfläche entspricht.

 

Photovoltaik-Preise nach Anlagengröße.

Anlagengröße Ø Kosten realistische Preisspanne Ø Kosten pro kWp realistische Preisspanne pro kWp
3 kWp 5.400 € 4.600–6.300 € 1.730 € 1.550–1.960 €
4 kWp 6.300 € 5.000–7.900 € 1.570 € 1.250–1.870 €
5 kWp 7.600 € 5.300–9.500 1.530 € 1.130–1.960 €
6 kWp 9.000 € 6.500–12.100 € 1.490 € 1.050–1.920 €
7 kWp 10.400 € 7.600–12.800 € 1.470 € 1.080–1.940 €
8 kWp 11.000 € 9.000–15.000 € 1.370 € 1.140–1.880 €
9 kWp 12.900 € 9.200–17.500 € 1.430 € 1.030–1.870 €
10 kWp 13.300 € 10.300–18.500 € 1.340 € 1.040–1.900 €
10-15 kWp 16.600 € 15.000–20.000 € 1.240 € 1.040–1.670 €
15-20 kWp 24.500 € 21.900–27.600 € 1.360 € 1.280–1.420 €

Quelle: solaranlagen-portal.de

Durchschnittliche Photovoltaikanlagen-Preise.


Bei Photovoltaikanlagen lassen sich die Kosten konkret anhand der Kosten pro kWp vergleichen. Das sind vereinfacht gesagt die Preise, die Sie für die entsprechende Leistung einer Anlage zahlen. Kleine Anlagen bis 4 kWp gibt es für rund 1.700 € netto pro kWp. Leistungsfähigere Anlagen mit bis zu 10 kWp kosten rund 1.400 € netto pro kWp. Inkl. Montage liegen die Preise bei 5.000 bis 21.000 €, wobei die meisten Anlagen etwa 9.000 bis 12.000 € kosten.

Preisfaktoren: So verteilen sich die Preise auf einzelne Komponenten.


Trotz der insgesamt günstigen Photovoltaik-Preisentwicklung sind rund 10.000 Euro im Schnitt für eine Solaranlage nicht wenig Geld. Ein Blick auf die verbauten Komponenten zeigt, wo sich die Kosten und Preisfaktoren im Einzelnen verstecken.
 

Bauteil bzw Dienstleistung Ungefährer Preis
Solarmodule 700 Euro pro kWp
Wechselrichter 300 Euro pro kWp
Kabel etc. 100 Euro pro kWp   
Montagetechnik 120 Euro pro kWp
Installationsarbeiten 160 Euro pro kWp
Netzanschluss 800 Euro pro kWp

Photovoltaik: Preisentwicklung der letzten Jahre.


Die Preise für Photovoltaikanlagen fielen seit 2006 aufgrund des technologischen Fortschritts und der fortschreitenden Nachfrage um rund 75 %. Auch wenn der Preisverfall seit 2020 gestoppt ist, bewegen sich die Photovoltaik-Preise 2022 auf weiterhin günstigem Niveau von etwa 1.450 € pro kWp installierter Leistung. Verglichen wurde der Preis für Angebote inklusive Montage. Derzeit sind also keine großen Änderungen bei den Anlagenpreisen festzustellen, aber die Wirtschaftslage lässt erwarten, dass die Preise tendenziell steigen werden.

Photovoltaik-Preise 2022? Hier einfach berechnen.

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Photovoltaik-Preis 2010–2022.


Durchschnittliche Photovoltaik-Preise pro kWp installierter Leistung.

2010 3.500 Euro
2011 2.500 Euro
2012 2.000 Euro
2013 1.900 Euro  
2014 1.800 Euro
2015 1.750 Euro
2016 1.700 Euro
2017 1.650 Euro
2018 1.600 Euro
2019 1.500 Euro
2020 1.450 Euro
2021 1.400 €
2022 1.450 €

Solaranlagen sind günstiger denn je.


Die Gründe für die lange Zeit gesunkenen Preise für Photovoltaikanlagen liegen vor allem bei den niedrigeren Kosten in der Herstellung sowie den hohen Stückzahlen in der Produktion. Auch ist die Technologie fortgeschritten, sodass dank höherer Wirkungsgrade weniger Fläche gebraucht wird, um eine Kilowattstunde (kWh) Strom zu produzieren. Es ist aber davon auszugehen, dass die Preise aufgrund der aktuellen Konjunkturlage steigen werden. Derzeit ist eine 5-kWp-Anlage für ein typisches Einfamilienhaus bei ENTEGA schon für rund 85 € pro Monat brutto zu haben.

Preise variieren um bis zu 10 Prozent.


Nicht nur die verschiedenen Komponenten machen den Preis einer Photovoltaikanlage aus. Viele weitere Faktoren spielen bei den Kosten eine Rolle. Hier können Sie durch Ihre Wahl an der einen oder anderen Stelle Geld sparen. Andererseits sollten Sie beachten, dass günstiger nicht immer besser ist. Nutzen Sie die Beratung durch einen Fachmann, um zur für Sie individuell besten Lösung zu kommen.

Gründe, warum die Angebote von Herstellern teils um bis zu 10 Prozent variieren können, sind zum Beispiel:

- die Marke bei Komponenten wie Wechselrichter oder Solarmodul
- der Zelltyp der Module (High Efficiency, All Black, Mainstream, Low Cost)
- die Begebenheiten bei Ihnen vor Ort (Dachform, Montagesystem, Kabelwege)
- die Marge des Handwerksbetriebs, der die Anlage installiert
- Zusatzleistungen wie Gerüst, Netzanschluss, Datenlogger oder Zählerschrank.

Auf diese Faktoren sollten Sie auch achten, wenn Sie Angebote vergleichen wollen. Ob zum Beispiel ein Baugerüst im Angebot enthalten ist oder extra bezahlt werden muss, kann am Ende einen deutlichen Unterschied machen. Werden derartige Kosten erst nachher berechnet, kann das leicht einen Unterschied von 1.000 bis 2.000 Euro ausmachen.

Ist eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich?


Nicht nur die Preise für eine Photovoltaikanlage allein beeinflussen ihre Wirtschaftlichkeit. Ob sich eine PV-Anlage für Sie lohnt, hängt auch ganz wesentlich davon ab, wie groß Ihre Ersparnis bei den Stromkosten ist. Während die Kosten der Anschaffung auf den kWp genau verglichen werden können, hängen Einnahmen und Einsparungen hier vor allem von zwei Faktoren ab: von Ihrem Eigenverbrauch und der Einspeisevergütung.

Die Einspeisevergütung sinkt fortlaufend.


Zwar ist das Datum der Inbetriebnahme einer Solaranlage entscheidend für die Höhe der Einspeisevergütung. Doch sollten Sie sich damit nicht stressen. Auch wenn die Vergütung für die Wirtschaftlichkeit der Anlage eine Rolle spielt, so ist eine vernünftige Planung der Anlage sowie der möglichst hohe Eigenverbrauch, zum Beispiel mittels eines Stromspeichers, in der Gesamtbetrachtung wichtiger.

Sinkende Einspeisevergütung.


Die Vergütung des eingespeisten Stroms sinkt. Das Beispiel einer Dachanlage bis 10 kWp zeigt: Strom vom Dach selber nutzen, lohnt sich immer noch am meisten.

Einspeisevergütung seit Januar 2021

Monat bis 10 kWp bis 40 kWp
April 2022 6,53 Cent 6,34 Cent
Januar 2022 6,83 Cent 6,63 Cent
Oktober 2021 7,14 Cent 6,94 Cent
Juli 2021 7,47 Cent 7,25 Cent
April 2021 7,81 Cent 7,59 Cent
Januar 2021 8,16 Cent 7,93 Cent

Selbst verbrauchen ist günstiger.


Angesichts sinkender Einspeisevergütungen erzielen Sie die größte Ersparnis immer noch durch den Ökostrom vom Dach, den Sie selbst verbrauchen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts zur Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen geht davon aus, dass die Erzeugung einer Kilowattstunde (kWh) Solarstrom bei einer kleinen Anlage zwischen rund sieben und elf Cent kostet. Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass Sie für Ihre Solaranlage wegen der Gesamtkosten der Anlage also 10 Cent für jede Kilowattstunde bezahlen, lohnt sich die Einspeisevergütung von knapp 10 Cent nicht. Zahlen Sie für Ihren Strom vom Energieversorger aber knapp 30 Cent, sparen Sie mit jeder Kilowattstunde Strom vom Dach ganze 20 Cent, die Sie nicht vom Versorger einkaufen müssen. Das lohnt sich also richtig.

Wieviel spart man durch selbst verbrauchten Solarstrom?


Bei einer Photovoltaik-Anlage mit 7,5 kW Nennleistung können Sie von einem jährlichen Ertrag von 900 Kilowatt rechnen. Heißt: Sie erzeugen jedes Jahr 6.750 Kilowattstunden Strom (7,5 x 900 Kilowatt). Können Sie 70 Prozent davon selbst verbrauchen, wären das 4.725 Kilowattstunden, die Sie nicht mehr für rund 30 Cent einkaufen müssten. Durch den selbst erzeugten und verbrauchten Ökostrom vom Dach würden Sie jedes Jahr rund 945 Euro sparen.

Vorteile einer Speicherlösung.


Erweitern Sie Ihre Photovoltaikanlage um einen Stromspeicher, können Sie Ihren Eigenverbrauch auf mindestens 50 Prozent erhöhen. Teilweise können sogar Autarkiegrade von über 70 bis 100 Prozent erreicht werden, zum Beispiel im Sommer. Der entscheidende Vorteil: Sie können meist nur 25 bis 30 Prozent Ihres Stroms vom Dach direkt selbst nutzen. Gerade in der sommerlichen Mittagszeit wird aber deutlich mehr Strom produziert. Wenn Sie diese Überschüsse speichern und abends oder nachts nutzen können, müssen Sie deutlich weniger Strom vom Versorger einkaufen.

Abdeckung des Eigenbedarfs durch Solarstrom.


Ein Monitoringbericht zu Speicherlösungen aus dem Jahr 2018 zeigt: Selbst erzeugter Solarstrom kann im Durchschnitt 60 Prozent des Haushaltsbedarfs an Strom abdecken. Noch dazu schont er das Klima. Der Kauf einer Photovoltaikanlage mit Speicher ist damit sowohl preislich als auch aus Klimaschutzgründen attraktiv.

Photovoltaik-Speicher-Preise 2022.


Die Kosten von Photovoltaik-Speichern sind in den letzten Jahren gesunken, einem Bericht der RWTH Aachen zufolge jährlich um rund 18 Prozent. Steigende Nachfrage und wachsende Produktion machen Stromspeicher hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit schon heute attraktiv. Für ein durchschnittliches Wohnhaus liegen die Photovoltaik-Speicher-Preise 2022 zwischen 4.000 Euro und 13.000 Euro, je nach Hersteller und Größe. Allgemein können Sie davon ausgehen, dass ein kleiner Speicher bis 8 kWh rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde kostet, ein großer Speicher etwa 800 Euro pro Kilowattstunde (Montage inklusive).

Um die Kosten zu sparen, lohnt es sich, eine Photovoltaikanlage gleich mit einem Speicher zu installieren statt sie später nachzurüsten.

Speicher mit 5 kWh ca. 5.000 Euro
Speicher mit 10 kWh ca. 8.000 Euro

Mieten inklusive Speicher


Bei ENTEGA können Sie Ihre Solaranlage mit Speicher einfach mieten statt kaufen. Sie zahlen nur noch den monatlichen Festpreis und sparen sich nicht nur einige Stromkosten, sondern auch die Kosten für Anschaffung, Wartungen, Reparaturen, Versicherungen. Das ist alles bereits inklusive und Sie müssen nicht weiter mühsam Photovoltaik-Preise vergleichen. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage mit Speicher für Sie überhaupt? Wie viel an Eigenverbrauch können Sie möglicherweise selbst abdecken? Welche Kosten erwarten Sie und welche Kapazitäten machen Sinn? Diese und weitere Fragen können Sie sich einfach selbst beantworten, wenn Sie bequem online unseren Solarrechner nutzen und ein Angebot einholen.  

Solaranlage mieten ab 91 € im Monat.

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Photovoltaik und Preise – FAQ.

Wie lange dauert die Anlageninstallation?

Je nach den Gegebenheiten vor Ort und der Größe der Anlage können Sie davon ausgehen, dass eine Installation in einem Tag bis drei Tagen erledigt ist. 

Wie viel kann man durch eine eigene Photovoltaikanlage sparen?

Allgemein ist davon auszugehen, dass Sie wegen der Gesamtkosten der PV-Anlage jede Kilowattstunde selbst erzeugten Stroms rund 10 Cent kostet. Bei durchschnittlichen Strompreisen von knapp 30 Cent pro Kilowattstunde sparen Sie also pro Kilowattstunde Strom 20 Cent. Im Jahr sind das einige hundert Euro. 

Wo liegen die Photovoltaik-Preise? Wie viel kostet mich eine Photovoltaikanlage?

Wenn Sie eine PV-Anlage kaufen, kostet das je nach Größe zwischen 5.000 Euro und 21.000 Euro. Meist liegen die Anlagenpreise eher zwischen 9000 Euro und 12.000 Euro. Die Photovoltaik-Speicher-Preise 2022 liegen im Schnitt bei 4.000 Euro bis 13.000 Euro. Sie sollten außerdem daran denken, dass eine eigene Anlage auch Kosten für Wartung, Reparaturen, Versicherungen verursacht. Möglicherweise wollen Sie Ihre Anlage entsprechend lieber zum monatlichen Festpreis mieten, zum Beispiel mit ENTEGA Solarstrom komplett

Soll ich jetzt eine Solaranlage kaufen oder noch abwarten?

Die Preise für Photovoltaikanlagen sind seit einigen Jahren auf stabil niedrigem Niveau. Man geht davon aus, dass die Preise kurzfristig eher anziehen könnten, weshalb der Zeitpunkt für einen Solaranlagenkauf aktuell günstig erscheint.

Wie werden sich die Kosten für Photovoltaik entwickeln?

Wie sich die Kosten und Preise für Photovoltaik entwickeln, lässt sich zwar nicht exakt voraussagen. Experten gehen jedoch davon aus, dass der technische Fortschritt dafür sorgen wird, dass die Preise für Solartechnik und Solarmodule zumindest langfristig betrachtet weiter fallen werden. Kurzfristig sind jedoch – nach Jahren des Preisverfalls – wieder Preissteigerungen möglich. Ein Kauf zum jetzigen Zeitpunkt erscheint also smart.

Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten einer Photovoltaikanlage?

Die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage liegen bei jährlich etwa 1 bis 2 % der ursprünglichen Investitionskosten. Eine Solaranlage mit 10 kWp Leistung, die für 14.500 € netto angeschafft wurde, verursacht demnach Betriebskosten von etwa 150 bis 300 €.

Welche Kosten entstehen durch die Reinigung einer Photovoltaik-Anlage?

Reinigung einer PV-Anlage durch einen Fachbetrieb können mit etwa 1 bis 3 € je Quadratmeter Anlagengröße beziffert werden. Eine Photovoltaikanlage mit 5 kWp und 40 m2 Größe verursacht demnach Reinigungskosten von 40 bis 120 €.

Kann ich die Kosten für eine PV-Anlage von der Steuer absetzen?

Sowohl die Anschaffung als auch die Betriebskosten und sogar die Wartung einer Photovoltaikanlage sind grundsätzlich steuerlich absetzbar. 

Lohnt es sich, eine Photovoltaikanlage zu finanzieren?

Ob sich die Finanzierung einer PV-Anlage lohnt, erfahren Sie in unserem Ratgeber im Blog: Finanzierung Solaranlage.

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