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ZERO WASTE PICKNICK: NACHHALTIG SCHLEMMEN UNTER FREIEM HIMMEL.

Vom Einkauf bis zum Lieblingsplätzchen: Hier finden Sie tolle Ideen, damit Ihr Ausflug ins Grüne garantiert ohne Müll gelingt.

Endlich Frühling. Die Natur erblüht, die Tage werden länger und der Himmel zeigt sich immer mehr in wolkenlosem Blau. Die ideale Zeit, um mit den Liebsten die Picknicksaison zu eröffnen.

AUF DIE DECKE, FERTIG, LOS! NACHHALTIG UND LECKER.

Um das Büfett im Grünen nachhaltig zu gestalten, gibt’s viele Möglichkeiten. Toben Sie sich doch einmal in der vegetarischen Küche aus. Da ist für alle Geschmäcker etwas dabei. Frische Kräuter mit Quark, Gemüsesticks und erfrischende Salate sind immer lecker. Obst ist ein prima Nachtisch, genauso wie Muffins aus der heimischen Backstube. Gut haltbar lassen sich Baguette, Gemüsefrikadellen, Quiche und selbst gemachte Aufstriche mitnehmen. Vegetarisch ist aber nicht nur gesund und lecker, sondern auch klimafreundlich. Denn wenn niemand mehr Fleisch äße, hätten wir zwei Drittel weniger Treibhausgase aus der Lebensmittelproduktion.

Unser Tipp: Abwechslungsreiche vegetarische Rezepte und Anregungen, um Ihren Picknickkorb mit allerlei Leckereien zu füllen, gibt’s beispielsweise bei Küchen Götter.

REGIONAL, SAISONAL UND AM BESTEN UNVERPACKT EINKAUFEN.

Los geht’s mit dem nachhaltigen Einkauf. Ob direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt. Da sind Sie immer gut beraten und entsprechend frisch ist die Ware. Frisches finden Sie auch im Biomarkt. Selbst gezogene Sprossen und Keimlinge sind dort derzeit der Renner und werden mit Keimgläsern verkauft. Unverpackt-Läden gibt’s mittlerweile in vielen Regionen. Eine Adressliste dazu finden Sie auf der Seite des NABU.

Unser Tipp: In ausgedienten Marmelade- oder Gurkengläsern lässt sich vieles gut verpacken. Und Butterbrotpapier oder Wachstücher ersetzen Alu- und Frischhaltefolie umweltfreundlich.

OHNE AUTO ZUM PICKNICK BRINGT EINE MENGE SPASS UND
SPART CO2.

So richtig stilecht wird der Transport des Zubehörs mit einer Picknickausstattung im tragbaren Köfferchen. Vom Geschirr bis zur Stoffserviette hat man mit einem Griff alles dabei. Und nach dem Schlemmen kann auch alles wieder restlos eingepackt werden. Klassisch im Bollerwagen verstaut, lässt sich so einiges zu Fuß transportieren. Schöne Plätze oder Badeseen, die für einen Fußweg zu weit sind, lassen sich oft gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad erreichen.

Unser Tipp: Wie viel CO2 Sie einsparen, wenn Sie mit dem Fahrrad anstatt dem Auto fahren, können Sie mit dem adfc Einspar-Rechner hier berechnen. Außerdem gibt es auf der Seite des Allgemeiner deutscher Fahrradclub tolle Tipps auch für regionale Touren.

HIER ENTDECKEN SIE IHREN NEUEN LIEBLINGSPLATZ.

Lieblingsplätze lassen sich einfach regional entdecken. Beachten Sie dazu Stadtmagazine und deren Internetpräsenz. Oft finden sich auch interessante Lieblingsorte über die jeweiligen Internetadressen der Städte und Regionen.

Unser Tipp: Lieblings-Picknick-Plätze beispielsweise rund um Darmstadt sind hier toll beschrieben. Unter www.picknick-deutschland.de findet man schöne Anlaufstellen zum Picknicken deutschlandweit.

DAMIT ES LIEBLINGSPLÄTZE BLEIBEN: KEIN RESTMÜLL UND WENN
DOCH, WOHIN DAMIT?

Seit Juli 2021 ist die Herstellung von Einweggeschirr aus Plastik verboten. Dass diese Maßnahme schon lange überfällig war, belegen die Zahlen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. In 2018 wurden rund 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsmüll, das sind unglaubliche 227,5 kg pro Person, verursacht. Aber auch Essensreste sind Müll. Achtlos weggeworfen kann dies Tiere wie Ratten oder Waschbären anlocken, die schnell zu einer Plage werden. Falls also doch etwas Abfall anfällt, bitte nicht im Freien entsorgen. Einfach zurück in die Behälter füllen und zu Hause die Reste verwerten.

Unser Tipp: Nur so viel vorbereiten, wie auch gegessen werden kann. Sie kennen den Appetit Ihrer Liebsten am besten. Zur Orientierung: Laut Apotheken Umschau bringt eine sättigende Mahlzeit 400 bis 550 Gramm auf die Waage. Eine Banane wiegt ca. 150 Gramm.

ZURÜCK ZUM ANFANG: WOHER STAMMT EIGENTLICH DAS
WORT PICKNICK?

Auf der Suche nach der Bedeutung des Wortes Picknick führen die meisten Quellen nach Frankreich: piquer – aufpicken, piksen und nique – Kleinigkeit. Aber auch England erhebt Anspruch auf das Schlemmen in der Natur: pick – nehmen und nick – Augenblick. Zurück nach Frankreich. Das Picknick, so wie wir es heute zelebrieren, entstand im 17. Jahrhundert. Adelige haben ihr Mahl an einer langen Tafel in der Natur genossen.

Unser Tipp: Damit Sie für Ihre Tafel in der Natur nichts vergessen, haben wir eine kurze Checkliste zusammengestellt.

CHECKLISTE für die PICKNICKSAISON:

  • Picknickkorb und große Decke, evtl. Sitzkissen
  • Leckeres nachhaltiges Essen
  • Gut verschließbare Behälter und Gläser in verschiedenen Größen
  • Wiederbefüllbare Trinkflaschen mit gutem Verschluss
  • Mehrweg: Teller, Tassen oder Gläser und Besteck
  • Geschirrtücher und Servietten aus Stoff
  • Sonnenschutz
  • Alles für einen schönen Tag wie Federball, Boule-Kugeln, ein gutes Buch und je nach Wetter die Badesachen

Mit guter Laune und lieber Gesellschaft gelingt so garantiert ein unvergesslicher Picknicktag.


Stand der Informationen: April 2022

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