Energiekosten sparen

Top-10-Stromfresser finden und mit unseren Tipps Strom sparen.

Ein Familienvater misst einen Tag lang seinen kompletten Stromverbrauch im Haus. Das Ziel: 10 der größten Stromfresser finden und herausfinden, wie und wo er Strom sparen kann.

Was sind die größten Stromfresser?

  • Duschen: Einmal duschen verbrauchte bei uns im Test 1,8 Kilowattstunden (kWh) Strom.
  • Wäschetrockner und Kühlschrank: Alte Haushaltsgeräte tragen oft zu einem Drittel der gesamten Stromkosten bei.
  • Stromverbrauch senken: Mit wenigen Handgriffen lassen sich durchaus 120 Euro pro Jahr sparen.

 

 

Inhalt dieser Seite.

  1. 10 der größten Stromfresser
  2. Stromverbrauch im Tageslauf
  3. Tipps zum Stromsparen
  4. Strommessgerät leihen
  5. Häufige Fragen

Top 10 der größten Stromfresser.

Ob Single-Haushalt oder Großfamilie, Stromfresser finden sich in nahezu jedem Haushalt. Wir helfen bei der Suche – mit den Top 10 der größten Stromverbraucher in typischen deutschen Haushalten.

 

10 der größten Stromfresser im Haushalt

Kleine Elektrogeräte Die Dose Ravioli mit dem elektrischen Öffner aufmachen? Den Tisch mit dem Handstaubsauer entkrümeln? Das frisst nicht nur Krümel, sondern jede Menge Strom.
Fernseher Je größer, desto besser? Leider nicht für Klima und Geldbeutel. Viele Funktionen, Beleuchtung und Stand-bye ziehen ordentlich Kilowattstunden.
Waschmaschine Bei Familien läuft sie schon mal im Dauerbetrieb. Doch jeder Waschgang, erst recht bei hohen Temperaturen, kostet viel Energie.
Geschirrspüler Er hängt nicht nur am Netzstecker, sondern auch am Wasseranschluss, verbraucht also Wasser und Strom. Hier hilft jedes bisschen doppelt beim Sparen.
Wäschetrockner Nicht verschwenden, Leine verwenden – Wäschetrockner ziehen pro Jahr reichlich Strom und machen sich schnell mit bis zu 50 Euro auf der Rechnung bemerkbar.
Beleuchtung Alte Glühbirnen im Keller oder in der Garage? Energiesparlampen und LED-Leuchten helfen.
Kühlschrank Kühlschranktemperatur so niedrig eingestellt, dass sich schon eine Eisschicht bildet? Keine Lust zum Abtauen? Kühlen ist energieintensiv und der Kühlschrank bei den Stromfressern vorn dabei.
Geftriertruhe Einfrieren verbraucht mehr Energie als Kühlen. Erst recht bei Geräten ohne Effizienzklasse A. Immerhin: Die Truhe ist klimaschonender als der Gefrierschrank.
Elektroherd Kochen verbraucht mit am meisten Strom. Zum Glück gibt es hier die meisten Tipps zum Stromsparen.
Alte Heizungspumpe Heizungspumpen verursachen bis zu zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt und Stromkosten von bis zu über hundert Euro pro Jahr. Pumpen, die älter als 10 Jahre sind, sollte man austauschen.

 

Welche Stromfresser verbrauchen wie viel?

Fernsehen, kochen oder waschen – was verbraucht am meisten Strom? Unsere Grafik zeigt, in welchen Bereichen eines Haushalts Sie Stromfresser am wahrscheinlichsten finden können.

Quelle: BDEW, Energieagentur NRW, HEA, Stand 03/2016

 

Deutschlandweit sparen und das Klima schützen.

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Stromverbrauch im Tageslauf.

Wir haben den Familienvater eines Dreipersonenhaushalts einen Tag zum „Stromrechner“ gemacht. Mit dem Strommessgerät in der Hand hat er vom Weckerklingeln bis zum Schlafengehen jedes Gerät unter die Lupe genommen, das ihm an diesem Tag begegnet ist, um den Stromverbrauch zu berechnen und sie zu finden – die größten Stromfresser.

Stromcheck: Morgenroutine.

Der Radiowecker klingelt, er wird im Verlauf des Tages 0,02 Kilowattstunden (kWh) verbrauchen. Die 14-Watt-Energiesparlampe im Bad bleibt die nächste Stunde an: 0,01 kWh. Genauso viel Strom verbraucht das Ladegerät der elektrischen Zahnbürste, also zieht der Vater erst mal den Stecker. Schnell noch 12 Minuten mit Durchlauferhitzer warm duschen (3,6 kWh!) und 3 Minuten föhnen (0,12 kWh), schon ist er startklar.

Das Küchenprogramm.

Sechs Scheiben Brot toasten: 0,12 kWh. Ein Liter Wasser für den Tee im Wasserkocher erhitzen: 0,1 kWh. Im Hintergrund summt zufrieden der größte Stromfresser in dieser Runde: der Kühlschrank. Er verbraucht 299 kWh im Jahr, ein altes Gerät aus Studienzeiten. Schnell noch die Spülmaschine gestartet – immerhin im ECO-Programm – macht 1,04 kWh pro Spülgang.

Arbeit kostet Energie.

Dass Arbeit Energie kostet, weiß jeder. Das gilt auch für die benutzten Geräte: Der Rechner läuft sieben Stunden durch (0,63 kWh), die DSL-Box sowieso (0,12 kWh/Tag) und der Drucker hing die ganze Nacht am Stand-by (nicht gut: 0,8 kWh). Schnell noch einen Kaffee (0,07 kWh) und noch einen (0,07 kWh), dann endlich ab in den Feierabend.

Das Feierabendprogramm.

Auf dem Weg durch den Hauswirtschaftsraum schnell noch 8 Kilo Wäsche in die Waschmaschine. Leider braucht die Buntwäsche bei 60 Grad 1,26 kWh, doppelt so viel wie die 30-Grad-Wäsche. Der Trockner verbraucht noch mal 1,55 kWh. Nach der Ofen-Lasagne (1,6 kWh) wird ferngesehen – 0,25 kWh für zwei Stunden. Zum Glück schaltet die Steckerleiste den Stand-by ab. Der Letzte macht die Leselampe aus, die in drei Stunden 0,18 kWh verbraucht hat.

Fazit des Tages.

Den eigenen Stromverbrauch einen Tag mal unter die Lupe zu nehmen und nach Stromfressern Ausschau zu halten, hat dem Vater die Augen geöffnet. Insgesamt kam er auf 12,62 Kilowattstunden (kWh) Gesamtverbrauch – und zu folgenden überraschenden Ergebnissen:

  1. Sein Stromverbrauch beginnt schon vor dem Aufstehen. Mit dem Weckerklingeln.
  2. Duschen, Kühlschrank, kochen, Wäsche waschen und trocknen sind die größten Stromfresser.
  3. Die Familie könnte mit wenigen Handgriffen Strom sparen und damit viele Euro im Jahr.

Ökostrom: Günstige Tarife, einfacher Wechsel.

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Stromfresser im Haus?

Haben Sie auch das Gefühl, dass Ihr Stromverbrauch im Haushalt zu hoch ist? Dann sollten Sie einen Blick auf Ihren Jahresverbrauch werfen, zum Beispiel mit der letzten Stromrechnung, unserem Stromrechner oder mit einer Kontrolle über Ihren Stromzähler. Vergleichen Sie ihn mit den Werten der folgenden Tabelle und Sie haben ein Indiz, ob sich Stromfresser im Haus verstecken.

 

Durchschnittlicher Stromverbrauch von Haushalten

Haushaltsgröße Stromverbrauch (Durchschnitt)
1 1.600 kWh
2 2.000 kWh
3 3.500 kWh
4 4.500 kWh

 

Stromspartipps für jeden Haushalt.

Alte Geräte austauschen.

Nicht selten verbraucht ein alter Kühlschrank rund 300 kWh. Ein neues Modell mit Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht gerade mal die Hälfte. Je nach Stromtarif kann das einen Unterschied von über 30 € im Jahr machen. Viele moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler haben neben einer guten Effizienzklasse Energiesparprogramme, mit denen sich zusätzlich Wasser sparen lässt.

Wann lohnt sich ein Gerätetausch?

Ob sich der Austausch eines Altgeräts lohnt, hängt auch vom Nutzungsverhalten ab. Grundsätzlich empfiehlt sich ein Austausch damit vor allem für Geräte, die im Dauerbetrieb durchlaufen und schon ein, zwei Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Folgende Anhaltspunkte sind nur grobe Richtwerte, können aber bei der Einschätzung helfen:

Wann lohnt ein Gerätetausch?

Kühlschrank nach 10 Jahren
Kühl-Gefrier-Kombination nach 15 Jahren
Wäschetrockner nach 15 Jahren

Geräte sparsamer nutzen.

Schon zwei, drei Grad weniger am Durchlauferhitzer sparen bei jeder Dusche 7 Cent und einer dreiköpfigen Familie so bis zu 50 € im Jahr. Oder: Wäsche auf die Leine hängen statt in den Trockner werfen. Das entspannt nicht nur, sondern ist auch noch kostenlos. Hier sind ein paar Tipps, die leicht umzusetzen sind:

Wasser im Wasserkocher erhitzen
Alte Glühbirnen durch moderne LED-Lampen ersetzen
Wäsche auf die Leine hängen statt in den Wäschetrockner werfen
Laptop und Unterhaltungselektronik nicht im Stand-by-Modus laufen lassen
Kühlschranktür möglichst immer schließen, auch für kurze Zeit
Handy und Laptop, auf geringere Helligkeit eingestellt, verbrauchen weniger Energie

Strom sparen durch Anbieterwechsel.

Auch ein Wechsel des Stromanbieters kann Ihnen Kosten ersparen. Über einen Strompreisvergleich finden Sie heraus, wie viel Sie als Ökostrom-Kunde bei ENTEGA sparen können. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, auch gleich ganz bequem online zu wechseln. Als Kunde von ENTEGA können Sie außerdem einmal im Jahr Fördermittel für den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte beantragen und so noch mehr Geld sparen.

Mit Ökostron das Klima schonen.

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Strommessgerät leihen.

Sie wollen auch einmal wissen, wie viel Strom Sie am Tag verbrauchen? Mit einem Strommessgerät können Sie Ihren Stromverbrauch messen und Stromfresser ausfindig machen. Sie messen den Verbrauch und geben eine Prognose für den Jahresverbrauch. Ein solches Gerät können Sie kostenlos ausleihen, zum Beispiel in einem ENTEGA Point.

Strom selbst erzeugen und sparen.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, Ihren Strom mit einer Solaranlage selbst zu erzeugen? Mit Photovoltaik erzeugen Sie Ihren eigenen, CO2-freien Strom aus Sonnenenergie. So tragen Sie nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern machen sich auch noch unabhängig von der Strompreisentwicklung und können noch mehr Kosten einsparen. Sollte die Menge des von Ihnen erzeugten Solarstroms über Ihrem Bedarf liegen, können Sie Ihren Überschuss zusätzlich ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Rüsten Sie außerdem auf Solarthermie um, können Sie mithilfe der Sonne auch noch Wärme erzeugen, die Sie zum Heizen und für die Aufbereitung von Warmwasser nutzen können. Mit ENTEGA Solarstrom komplett müssen Sie Ihre neue Solaranlage nicht einmal selbst anschaffen, sondern können sie einfach mieten. So haben Sie keine hohen Einstiegskosten, sondern zahlen lediglich eine monatliche Gebühr, in der von der Installation über die Nutzung bis hin zu Wartung und Reparatur bereits alles enthalten ist.

 

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Häufige Fragen

Stromfresser finden – häufige Fragen.

Welche Geräte sind Stromfresser?

Wie kann ich Stromfresser finden?

Ist der Trockner ein Stromfresser?

Sind Durchlauferhitzer Stromfresser?

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Wie viel Strom verbrauche ich?

Stromverbrauch nach Personen im Haushalt schätzen:

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