Energiekosten sparen

Stromfresser finden – ein Tag mit dem Strommessgerät.

Ein Familienvater misst einen Tag lang seinen kompletten Stromverbrauch im Haus. Das Ziel: die Stromfresser finden! Nun überlegt er, wie und wo er Strom sparen kann.

Ein Familienvater misst einen Tag lang seinen kompletten Stromverbrauch, findet die Stromfresser in seinem Haus und überlegt, wie und wo er Strom sparen kann.

Wir haben den Familienvater eines Dreipersonenhaushalts einen Tag zum „Stromrechner“ gemacht. Mit dem Strommessgerät in der Hand hat er vom Weckerklingeln bis zum Schlafengehen jedes Gerät unter die Lupe genommen, das ihm an diesem Tag begegnet ist, um den Stromverbrauch zu berechnen. Mit überraschenden Ergebnissen:

1. Sein Stromverbrauch beginnt schon vor dem Aufstehen. Mit dem Weckerklingeln.
2. Duschen, Kühlschrank, kochen, Wäsche waschen und trocknen sind die größten Posten auf der Stromverbrauch-Liste.
3. Die Familie könnte mit wenigen Handgriffen Strom sparen und damit bis zu 120 € im Jahr.

Stromverbrauch ist überall.

Elektrischer Strom begleitet uns durch den Tag. Ohne ihn geht nichts. Vom Aufstehen bis zum Zubettgehen – im Grunde benötigen wir für so ziemlich alles, was wir tun, Strom: duschen, frühstücken, Wäsche waschen, kochen, arbeiten, fernsehen, lesen. Nimmt man es genau, dann verbrauchen wir durch Geräte, die im Stand-by laufen, sogar nachts Strom. Auf diese Weise verbraucht ein Haushalt mit drei Personen etwa 3.500 kWh Strom im Jahr und es stellt sich die Frage, wie man so eigentlich Strom sparen soll.

Die größten Posten

Schon die erste Dusche bringt kräftig was aufs Energiekonto. Das Messgerät zeigt 1,8 kWh.

Das ist ein bedeutender Beitrag zum gesamten Energieverbrauch des Tages. Auch der alte Kühlschrank, der in die Jahre gekommene Herd, die längst überholungsbedürftige Waschmaschine oder die alte Spülmaschine von Oma sind jeder für sich und alle zusammen echte Stromfresser. Die Stromkosten veralteter Haushaltsgeräte belasten deutsche Haushaltskassen unnötig mit mehreren hundert Euro jährlich. Ein Drittel des Stromverbrauchs in deutschen Haushalten wird von Großgeräten mit hoher Leistung verursacht. Fazit: Alte Haushaltsgeräte sind ein großes Hindernis für alle, die Stromkosten sparen möchten, und schmelzen jede Haushaltskasse. Veraltete Geräte durch neue zu ersetzen, lohnt sich, und sind sie erstmal da, lassen sich mit ihnen ganz automatisch Stromkosten sparen.

Strom sparen mit neuen Geräten im Haushalt.

Gerade für Familien können sich einfache Sparmaßnahmen lohnen, die den Energieverbrauch in kWh deutlich senken. Der alte Kühlschrank unseres Familienvaters verbraucht ganze 299 kWh pro Jahr. Ein neues Modell mit Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht gerade mal die Hälfte. Je nach Stromtarif kann das über 30 € im Jahr mehr im Geldbeutel ausmachen. Viele moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler haben außerdem neben einer guten Effizienzklasse noch zusätzliche Energiesparprogramme, mit denen sich nicht nur Strom, sondern auch Wasser sparen lässt.

Strom sparen durch neue Gewohnheiten.

Aber nicht nur der Austausch alter Haushaltsgeräte spart Energie. Wer außerdem noch die eine oder andere Gewohnheit ändert, hat am Ende des Jahres auch den einen oder anderen Euro mehr im Geldbeutel. Schon zwei, drei Grad weniger am Durchlauferhitzer sparen bei jeder Dusche 7 Cent und einer dreiköpfigen Familie so bis zu 50 € im Jahr. Oder: Wäsche auf die Leine hängen statt in den Trockner werfen. Das entspannt nicht nur, sondern ist auch noch kostenlos.

Kleiner Ratgeber, wie jeder im Alltag Strom sparen kann.

Erster Tipp: Schon zwei, drei Grad weniger am Durchlauferhitzer sparen bei jeder Dusche 7 Cent und einer dreiköpfigen Familie so bis zu 50 € im Jahr für Warmwasser.

Zweiter Tipp: Wasser im Wasserkocher erhitzen verbraucht weniger Energie als im Topf auf dem Herd.

Dritter Tipp: Auch alte Glühbirnen durch moderne LED-Lampen zu ersetzen, spart bares Geld.

Vierter Tipp: Wäsche auf die Leine hängen statt in den Wäschetrockner werfen, ist entspannend und kostenlos zugleich (der Verzicht auf Vorwäsche versteht sich von selbst).

Fünfter Tipp: Laptop und Unterhaltungselektronik nicht im Stand-by-Modus laufen lassen – komplett ausgeschaltet bringt auch das Ersparnis. Über eine Steckdosenleiste mit Schalter lassen sich mehrere elektrische Geräte gleichzeitig vom Netz nehmen. Kombiniert mit einer Zeitschaltuhr passiert das sogar ganz automatisch.

Sechster Tipp: Geht die Kühlschranktür auf, geht sie auch gleich schon wieder zu. Wer jedes Ding einzeln an den Tisch bringt und währenddessen den Kühlschrank offen lässt, verbrennt Geld.

Siebter Tipp: Handy und Laptop, auf geringere Helligkeit eingestellt, verbrauchen weniger Energie. Das erhöht auch die Akkulaufzeit.

Der Tag als Stromrechner.

Wie der Tag unseres Familienvaters im Detail ausgesehen hat und was er noch herausgefunden hat? Begleiten Sie ihn auf seiner Expedition zum Stromsparen mit dem Strommessgerät in der Hand und erfahren Sie, wo er vom Backofen bis zur Beleuchtung ganz leicht Strom sparen kann.

Strom sparen Infografik: Ein Tag mit dem Strommessgerät
Stromfresser finden: Strom sparen Infografik

Kennen Sie Ihren Stromverbrauch?

Sind Sie auch unsicher, ob Ihre Haushaltsgeräte vielleicht schon etwas zu alte Bekannte sind und einen zu hohen Stromverbrauch haben? Dann sollten Sie zunächst Ihren Stromverbrauch insgesamt unter die Lupe nehmen. Ihren jährlichen Stromverbrauch finden Sie auf Ihrer letzten Jahresrechnung. Außerdem finden Sie hier, wo Sie mit Ihrem Verbrauch im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrauch von Haushalten mit gleicher Größe stehen. Sollten Sie deutlich darüber liegen, kann das ein erster Hinweis sein. Ihren Verbrauch über einen selbst gewählten Zeitraum stellen Sie am besten fest, indem Sie Ihren Stromzähler zu einem Zeitpunkt A und einem Zeitpunkt B notieren und dann Zählerstand A von Zählerstand B abziehen. So wissen Sie ganz genau, wie viel Strom Sie im Zeitraum X verbraucht haben.


Erst Stromverbrauch messen, dann Strom sparen.

Um den oder die Stromfresser finden und zweifelsfrei dingfest machen zu können, empfiehlt es sich, den genauen Stromverbrauch verdächtiger Geräte zu messen. Strommessgeräte, die den Stromverbrauch messen, gibt es schon ab 15 €. Sie werden einfach in die Steckdose zwischen den Stecker und den Verbraucher gesteckt. Sie messen den Verbrauch und geben eine Prognose für den Jahresverbrauch.

Strom sparen leicht gemacht.

Viele Geräte zum Strommessen können auch die jährlichen Stromkosten für jedes Gerät errechnen. Den konkreten Euro-und-Cent-Betrag vor Augen fällt die Entscheidung zum Modernisieren von Kühlschrank & Co. plötzlich viel leichter. Und ganz sicher entdecken Sie den einen oder anderen Handgriff, der Ihnen Strom sparen kann.

Strom sparen mit wenig Aufwand.

Auch ein Wechsel des Stromanbieters kann Ihnen Kosten ersparen. Über einen Strompreisvergleich finden Sie heraus, wie viel Sie als Ökostrom-Kunde bei ENTEGA sparen können. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, auch gleich ganz bequem online zu wechseln. Als Kunde von ENTEGA können Sie außerdem einmal im Jahr den ENTEGA Ökozuschuss für den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte beantragen und so noch mehr Geld sparen.

Doppelt effektiv: Strom sparen und Strom selbst erzeugen.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, Ihren Strom mit einer Solaranlage selbst zu erzeugen? Mit Photovoltaik erzeugen Sie Ihren eigenen, CO2-freien Strom aus Sonnenenergie. So tragen Sie nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern machen sich auch noch unabhängig von der Strompreisentwicklung und können noch mehr Kosten einsparen. Sollte die Menge des von Ihnen erzeugten Solarstroms über Ihrem Bedarf liegen, können Sie Ihren Überschuss zusätzlich ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Rüsten Sie außerdem auf Solarthermie um, können Sie mithilfe der Sonne auch noch Wärme erzeugen, die Sie zum Heizen und für die Aufbereitung von Warmwasser nutzen können. Mit ENTEGA Solarstrom komplett müssen Sie Ihre neue Solaranlage nicht einmal selbst anschaffen, sondern können sie einfach mieten. So haben Sie keine hohen Einstiegskosten, sondern zahlen lediglich eine monatliche Gebühr, in der von der Installation über die Nutzung bis hin zu Wartung und Reparatur bereits alles enthalten ist.

Kunden von ENTEGA können außerdem den ENTEGA Ökozuschuss für den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte beantragen und so noch mehr Geld sparen.

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