19. Juni 2015
Nachhaltig leben

Fashionblogger meets Nachhaltigkeit. Teil 6: Projekt „Energiesparen im Haushalt“.

Fashionblogger Lena ist nun schon fast ein halbes Jahr lang ENTEGA Ökostrom Kundin. Außerdem hat sie sich fünf Nachhaltigkeitsprojekte vorgenommen, über die sie jeden Monat hier im ENTEGA Blog berichtet.

Lenas letztes Projekt: Energiesparen im Haushalt.

Wahnsinn! Fünf Monate sind schon vergangen, seit ich mich für ENTEGA entschieden und gleichzeitig beschlossen habe, mich mehr mit Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltbewusstsein zu beschäftigen. Viel ist passiert in den letzten Monaten: Ich habe einiges an Müll gespart. Habe gelernt, dass ohne mein Auto doch nichts geht. Ich habe mich mit den umliegenden Hofladen-Besitzern angefreundet und die Wochenmärkte ausgekundschaftet und habe letzten Monat schockiert meinen Kleiderschrankinhalt auseinandergenommen. Und was steht diesen Monat an?

Energiesparen im Haushalt

Ich habe in den letzten Monaten einiges über Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelernt und wollte den letzten Projektmonat nutzen, um mein angeeignetes Wissen ganz allgemein auf meinen Haushalt umzulegen. Vieles habe ich ja schon geschafft: Ich spare seit meinem ersten Projekt weiter fleißig besonders Plastikmüll ein und mein Lebensmittelhaushalt setzt sich zu einem großen Anteil aus regionalen Produkten zusammen. Aber was kann man noch tun? Mit welchen einfachen Mitteln kann ich meinen Haushalt grüner machen?

Nachhaltig durch den Winter und Heizkosten sparen!

Mein Projektmonat war der November: die Zeit, in der es draußen kalt und drinnen kuschlig wird. Mit Beginn des Monats habe ich immer den Drang zu heizen. Aber: Wie geht das richtig? Wie kann ich Heizkosten sparen und damit nicht nur meinem Geldbeutel etwas Gutes tun, sondern auch der Umwelt?

1. Nicht in jedem Raum heizen

Kommt man in eine kalte Wohnung, ist der erste Impuls: alles aufdrehen! Das muss aber nicht sein. Ich zum Beispiel wohne alleine in einer Dreizimmerwohnung. Unmöglich, mich gleichzeitig in allen Räumen aufzuhalten. Also muss auch nicht alles beheizt werden. Grundsätzlich schlage ich deshalb vor: den Raum heizen, in dem ihr euch gerade am meisten aufhaltet. So bleibt es in Schlafzimmer und Büro bei mir meist kühl, im Wohnzimmer darf dafür die Heizung an sein.

2. Tür zu!

Wichtig, wenn man nur einzelne Räume beheizt: Türen geschlossen halten, damit die Wärme nicht abhaut. Wohnt ihr in einem älteren Haus, bei dem es gerne mal durch undichte Türen und Fenster zieht: Schon für 5,– € gibt es Windstopper zu kaufen, die den eisigen Zug nicht durchlassen. Es wird euch gleich viel wärmer erscheinen und die Heizung muss nicht so hoch gedreht werden.

Nur ein kleiner Dreh: Heizkosten sparen.
3. Den ganzen Tag nicht zu Hause? Heizung aus!

Viele von euch sind sicherlich wie ich tagsüber die meiste Zeit oft gar nicht zu Hause. Ich – und ich denke, da geht es vielen genauso – vergesse, wenn ich das Haus verlasse, oft die Heizung auszuschalten oder wenigstens runterzudrehen. Praktische Helferlein wie Heizkörperthermostate sind hier nützlich. Das Tolle daran ist, dass die Heizungen nicht nur automatisch zu einer voreingestellten Zeit abgeschaltet werden, sondern dass auch bestimmte Temperaturen eingestellt werden können. Durch optimal angepasste Wärmegrade kann man nicht nur Unmengen an Energie sparen, sondern auch noch bis zu 80,– € pro Jahr. Und das Tolle an solchen Thermostaten: Morgens ist es im Bad trotzdem kuschelig warm!

 

4. Wasser sparen, leicht gemacht

Wusstet ihr, dass Warmwasser der zweitgrößte Energieverbraucher im Haushalt ist? Und wusstet ihr, dass ihr beim Baden dreimal so viel Energie benötigt wie beim Duschen? Ihr seht also: Beim Verbrauch von Warmwasser gibt es großes Einsparpotenzial! Denn: Sparen wir Warmwasser, sinken der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen.

Ein ganz einfacher Tipp: direkt am Wasserhahn einen Perlstrahler oder einen Durchlaufbegrenzer anbringen. Dabei wird dem Wasser Luft beigemischt. Dadurch sinkt die benötigte Wassermenge für den gleichen Zeitraum deutlich, man merkt aber nicht, dass weniger Wasser aus dem Hahn kommt. 
Viel weniger aufwendig, aber leider noch nicht selbstverständlich: Wasserhahn zudrehen. Zum Beispiel habe ich meinem Papa früher immer das Wasser abgestellt, weil er es beim Zähneputzen hat laufen lassen. Genauso oft sehe ich Menschen, die sich gemütlich die Hände einseifen und auch hierbei das Wasser fröhlich plätschern lassen. Das muss nicht sein und ist unnötiger Wasserverbrauch. Daher finde ich die Seifenspender mit der Aufschrift „Stop the water while using me!“ so super, weil sie ein toller Reminder sind, das Wasser abzustellen.

Energie sparen und Upcycling: Aus alten Glühlampen werden Vasen.
5. Strom sparen ohne Komfortverlust

Auch wenn wir hier bei einem Stromanbieter sind: Für Verschwendung und Energieschleudern steht ENTEGA ganz bestimmt nicht. Ganz im Gegenteil. Mit ein paar einfachen Tricks können wir Strom sparen und Energieverschwendung vermeiden. Zum Beispiel, indem wir modernisieren und die alten Glühbirnen gegen LED-Lampen austauschen. (Die alten Glühbirnen nicht wegwerfen, sondern tolle Hängevasen daraus machen. Stichwort: Upcycling! Aber es gibt noch mehr nützliche Tipps. Hier nur eine kleine Auswahl:

 

  • Nutzt Licht in der Nähe von hellen Wänden oder Spiegeln, um die Wirkung zu verstärken und somit weniger Lichtquellen nutzen zu müssen.
  • Zieht den Stecker, wo es möglich ist! Geräte im Standby sind echte Stromfresser! Bei mir sind zum Beispiel dauerhaft nur Kühlschrank und Herd angeschlossen. Eine einfache Lösung zum Abschalten mehrerer Geräte auf einmal sind auch Mehrfachstecker mit Schalter.
  • Achtet beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienzklasse A+++. Dann geht der grüne Daumen nach oben!
  • Taut eure Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig ab und stellt sie nicht neben Wärmequellen wie eurem Herd auf.

Und wie ist es mit euch? Seid ihr schon Profis im Energiesparen? Ich freue mich über eure Tipps!

Weiterempfehlen:
RSS
    Bisher kein Kommentar vorhanden.
Hinterlassen Sie einen Kommentar
Auf einen Kommentar antworten
    • Bitte geben Sie einen Kommentar ein. Er muss aus mindestens 2 Zeichen bestehen.

    • Bitte geben Sie Ihren Namen ein.

    • Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an.

* Pflichtfelder

Abschicken