Nachhaltig leben

Ökologischer Fußabdruck: So einfach können Sie CO2 einsparen.

Wir erklären Ihnen das Wichtigste zum CO2-Fußabdruck und geben Ihnen einfache Tipps, mit denen Sie schnell CO2 einsparen können.

Erst den Fußabdruck berechnen, dann CO2 einsparen:

  • Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck liegt in Deutschland bei 9,1 Tonnen pro Kopf – 9 Tonnen mehr als der Maximalwert.
  • Stromverbrauch, Ernährung, Konsum und Fortbewegung: So können Sie mit einfachen Tipps schnell CO2 einsparen.
  • Der Wechsel zu Ökostrom macht das CO2-Konto pro Jahr bis zu 1.800 kg leichter.

Einfach ökologischen Fußabdruck verkleinern

Was ist der ökologische Fußabdruck?

Der ökologische Fußabdruck beschreibt die Fläche auf der Erde, die ein Mensch mit seinem eigenen Lebensstil in Anspruch nimmt. Dazu zählt Alltägliches wie die Ernährung, die Art der Fortbewegung und der eigene Konsum. Aber auch alles, was da noch noch so dranhängt, zum Beispiel, wie die Produkte hergestellt, transportiert und gelagert werden. Bei all dem kommt es zum Ausstoß von CO2 und vereinfacht gesagt bilden diese CO2-Emissionen im Gesamten Ihren persönlichen Fußabdruck.

Deshalb spricht man beim ökologischen Fußabdruck nicht wirklich von einem sichtbaren, in die Erde gepressten Abdruck. Wobei das Bild eigentlich gar nicht so verkehrt ist. Denn mit jedem Schritt hinterlassen wir auf der Erde Spuren. Die spüren wir zwar vielleicht nicht sofort, aber ihre Auswirkungen auf das Klima und die Erderwärmung sind leider nicht mehr länger zu übersehen.

Wie wird der ökologische Fußabdruck gemessen?

Stellen Sie sich vor, die Welt wäre noch komplett unbewohnt. Dann bestünde die gesamte Fläche der Erde aus Natur – Wiesen, Berge, Gletscher, Meere, Flüsse, Wälder. Doch mittlerweile wohnen ein paar mehr Menschen auf der Erde und jeder von uns verbraucht natürliche Ressourcen und Flächen – der ökologische Fußabdruck. Gemessen wird der in der Einheit gha, globale Hektar. Diese Einheit ist vor allem im Ländervergleich wichtig.

In Zahlen ausgedrückt: Die Kapazität der Erde pro Kopf beträgt derzeit knapp 1,6 gha – der ökologische Fußabdruck im Weltdurchschnitt liegt jedoch bereits bei 2,7 gha. Wir leben also so, als hätten wir mehr als einen Planeten zur Verfügung.

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So viel wiegt der ökologische Fußabdruck.

Etwas einfacher greifbar ist die Sache mit dem Fußabdruck, wenn Sie sich das Gewicht vorstellen, mit dem Sie sich auf der Erde verewigen. Deshalb spricht man auch von Kilogramm und Tonnen, wenn es um die Menge an CO2 geht, die ein Mensch jährlich verbraucht. Mittlerweile gibt es verschiedene Rechner, mit denen Sie Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck berechnen können. In Deutschland liegt das „Durchschnittsgewicht“ pro Kopf bei 9,1 Tonnen CO2 im Jahr. Um die Erderwärmung deutlich zu verlangsamen, sollte der Maximalwert bei ca. 2 Tonnen liegen. Höchste Zeit also, den eigenen ökologischen Fußabdruck mit ein paar einfachen Maßnahmen zu verringern.

Ökologischen Fußabdruck verkleinern: 5 einfache Tipps.

Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, den ökologischen Fußabdruck im Gesamtbild zu verkleinern. Dafür müssen Sie nicht von heute auf morgen zu 100 % nachhaltig leben, sondern können Ihren Alltag und die Gewohnheiten Schritt für Schritt in eine klimafreundliche Richtung lenken. Mit diesen Tipps können Sie sofort starten.

Tipp 1: Das Zuhause optimieren.

Schauen Sie sich in Ihren eigenen vier Wänden mal genauer um. Nutzen Sie vielleicht noch alte Glühbirnen? Dann tauschen Sie die Lampen aus oder nutzen Sie LED-Leuchten. Damit lassen sich pro Jahr im Handumdrehen bis zu 300 kg CO2 einsparen. Laufen Ihre Elektrogeräte im Stand-by-Modus? Dann schalten Sie die bei längeren Pausen lieber aus, zum Beispiel über praktische Mehrfachsteckdosen. Weitere Tipps, wie Ihr CO2-Fußabdruck beim Kochen, Heizen oder Duschen ganz schön an Gewicht verlieren kann, erfahren Sie in unserem Blogartikel Stromkosten senken.

Tipp: Ökologischen Fußabdruck verkleinern zu Hause

Tipp 2: Die Ernährung überdenken.

Keine Sorge, niemand muss Diät machen, um den eigenen CO2-Fußabdruck ein paar Kilo (oder Tonnen) im Jahr leichter zu machen. Die eigene Ernährung zu überdenken und umzustellen ist jedoch eine der effektivsten Methoden, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Versuchen Sie einfach mal, weniger bis gar kein Fleisch mehr zu essen und weniger zu tierischen Produkten wie Milch, Käse und Eiern zu greifen. Auch bei (am besten saisonalem) Obst und Gemüse können Sie viel noch besser machen, vom regionalen Anbau bis zum Weglassen der Plastikverpackung. Mit dem Besuch auf dem Wochenmarkt schlagen Sie da gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – nur metaphorisch gesprochen, natürlich.

Tipp: Ökologischen Fußabdruck verkleinern mit Ernährung

Tipp 3: Klimafreundlich von A nach B kommen.

Auch wenn wir vom Fußabdruck sprechen, verursachen wir am meisten CO2, wenn wir nicht zu Fuß unterwegs sind. Überlegen Sie sich vor jedem Einkauf oder Ausflug, ob eine Autofahrt wirklich nötig ist oder Sie die Strecke auf zu Fuß oder mit dem Fahrrad meistern können. Als Pendler könnten Sie auf die Bahn umsteigen, statt Stunden auf der Autobahn zu verbringen – und so zum Beispiel lesen, schlafen oder das Frühstück nachholen. Sie planen einen Urlaub? Dann schauen Sie, ob Sie auch ohne Flugzeug ans Ziel kommen können. Wenn ein Flug doch sein muss, sollten Sie auf Direktflüge achten.

Tipp: Ökologischen Fußabdruck verkleinern unterwegs

Tipp 4: Richtig konsumieren und recyceln. 

Einfach weniger kaufen – das ist manchmal gar nicht so einfach. Aber die meisten von uns vergessen schon nach kurzer Zeit, was sie eigentlich alles besitzen. Also lohnt es sich, zu Hause eine kleine Bestandsaufnahme zu machen und zu entrümpeln. Kaputtes lässt sich oft reparieren – falls nicht, sollten Sie es unbedingt korrekt recyceln. Leihen Sie sich Geräte, die Sie vielleicht nur ein- oder zweimal brauchen, zum Beispiel die Bohrmaschine aus dem Baumarkt oder das Waffeleisen vom Nachbarn.

Schauen Sie nach Second-Hand-Geschäften in Ihrer Nähe und stellen Sie sich Ihr zukünftiges Lieblingsoutfit einfach nachhaltig zusammen. Wenn Sie Ihren Konsum im Blick behalten und darauf achten, wie die Produkte hergestellt und transportiert wurden, freut sich auch Ihr ökologischer Fußabdruck.

Tipp: Ökologischen Fußabdruck verkleinern mit Konsum

Tipp 5: Erneuerbare Energien nutzen und CO2 kompensieren.

Mit dem letzten Tipp können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck sogar auf Knopfdruck verringern. Mit dem Wechsel von herkömmlichen Strom zu Ökostrom wiegt Ihr CO2-Konto direkt bis zu 1.800 kg weniger pro Jahr. Beim Heizen geht es nicht ganz ohne CO2-Ausstoß. Aber mit dem Umstieg auf klimaneutrales Erdgas ist bereits ein großer Schritt getan, denn dann kümmert sich Ihr Erdgasanbieter in vielen Fällen darum, dass die CO2-Emissionen auch kompensiert werden.

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