Nachhaltig leben

Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck: Verringern leicht gemacht!

CO2-Emissionen sind klimaschädlich. Deshalb ist es wichtig, sie wann immer möglich zu verringern. Fortbewegung, Wohnen, Ernährung, Konsum … mit unserer Infografik finden Sie leicht heraus, wie groß die CO2-Fußabdrücke verschiedener Lebensbereiche sind.

CO2-Fußabdruck im Überblick.

  • Anbau und Förderung von Rohstoffen verursachen genauso Emissionen wie Produktion, Lagerung und Transport von Gütern.
  • Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck in Deutschland liegt bei etwa 9,1 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf.
  • Klimaforscher sehen einen Maximalwert von 2 Tonnen, soll die Klimaerwärmung auf 2 °C begrenzt werden.

 

Inhalt dieser Seite: 

  1. Ursachen von CO2-Emissionen
  2. Der CO2-Fußabdruck in Deutschland
  3. Möglichkeiten zur Reduktion
  4. Infografik mit hilfreichen Tipps

 

Je mehr wir „auf großem Fuß“ leben – also viel konsumieren, uns fortbewegen, reisen, wohnen und ernähren – umso mehr CO2-Emissionen produzieren wir. Nicht nur während unserer eigenen Aktivität. Kohlendioxid entsteht auch vorab, durch den Anbau und die Förderung von Rohstoffen, die Produktion und Lagerung oder den Transport von Gütern.

Die Folge: Durch den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 wird die globale Erwärmung beschleunigt. Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck in Deutschland liegt bei etwa 9,1 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf. Um die Erwärmung des Weltklimas auf höchstens 2 °C zu begrenzen, ist Klimaforschern zufolge aber ein Maximalwert von 2 Tonnen notwendig.

So berechnet man seinen CO2 Fußabdruck.

Behörden wie das Bundesumweltamt oder die Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg bieten Rechner, mit denen man seinen CO2-Fußabdruck einfach berechnen kann. Sie ermitteln anhand von Themen wie Wohnen/Energie, Mobilität, Ernährung oder Einkommen Ihre persönliche Klima-Bilanz. Sie finden den Rechner der Landesanstalt hier.

Warum geht es vor allem um CO2?

Der Grund ist relativ simpel: Kohlenstoffdioxid gilt als das bedeutendste Treibhausgas. Zwar gibt es noch weitere Treibhausgase wie Methan oder Lachgas. Doch ist CO2 mit rund 80 Prozent Anteil das Treibhausgas, das in Sachen Ausstoß und damit beim Klimaschutz die größte Rolle spielt.

Darum ist der CO2-Fußabdruck wichtig.

Der eigene CO2-Fußabdruck kann dabei helfen, bessere ökologische Entscheidungen zu treffen. Er zeigt, wie viel und womit man als einzelne Person etwas zur Klimaerwärmung beiträgt. Denn je mehr CO2 in der Atmosphäre der Erde konzentriert ist, desto stärker erwärmt sich das Klima der Erde. Eine dauerhafte globale Erwärmung wiederum kann das Ökosystem unseres Planeten ins Ungleichgewicht bringen.

Kleine Schritte, große Wirkung!

Schon kleine Schritte können Großes bewirken, um den persönlichen CO2-Fußabdruck zu verringern: hier etwas weniger Fleisch verzehren, dort nicht gleich wieder eine neue Jeans shoppen. Das Auto mit anderen Menschen teilen. Oder versuchen, übers Jahr hinweg etwas weniger Müll zu produzieren. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien lässt sich die eigene CO2-Bilanz weiter verbessern. Zudem kann man Kohlendioxid auch kompensieren: zum Beispiel durch die Aufforstung des Regenwaldes.

CO2-Fußabdruck verkleinern – so viel kannst du sparen.

Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Fußabdruck zu verkleinern. Oft sind es gar nicht die großen Sprünge oder völliger Verzicht. Auch kleine Schritte können große Wirkung auf das Klima haben – im positiven Sinne. Wir zeigen dir anhand der Teilbereiche Fortbewegung, Wohnen, Ernährung und Konsum, wie viele Emissionen sie jeweils pro Kopf und Jahr in Deutschland verursachen. Du wirst sehen, es gibt sicher eine Möglichkeit, wo du ganz einfach etwas davon einsparen kannst.

Auf schmalem Fuß unterwegs sein.

Es muss ja nicht gleich die Fernreise nach Australien sein, die durchschnittlich rund 12.000 Kilogramm CO2 verursacht. Aber wenn du öfter aufs Auto verzichtest und dafür Bus, Fahrrad oder noch besser die eigenen Beine in die Hand nimmst, kannst du schon viel Gutes bewirken. Während jeder Deutsche beim Autofahren im Schnitt pro Jahr 1.856 Kilogramm CO2 verursacht, sind es zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur 371 Kilogramm.

Schritt für Schritt klimaschonender wohnen.

Im eigenen Zuhause lässt sich allein beim Strom einiges an Emissionen einsparen. Beispiel Licht: LED-Leuchten verursachen drei- bis viermal weniger CO2 als herkömmliche Glühbirnen. Du hast eine Nachtspeicherheizung und heizt mit Strom? Dann kannst du mit klimafreundlichem Ökoheizstrom im Schnitt rund 3.000 Kilo CO2 pro Jahr sparen. Auch Stand-by-Geräten regelmäßig den Stecker zu ziehen, hilft dem Klima.

Ernährung auf klimafreundlich umstellen.

Was du isst, ist deine Sache. Aber zumindest solltest du mal gehört haben, welche CO2-Emissionen manche Dinge verursachen. Die Produktion von Rindfleisch allein zum Beispiel bringt es pro Deutschem und pro Jahr auf ganze 2.160 Kilogramm CO2. Ein fleischfreier Tag pro Woche kann da schon richtig was bewirken.

Weniger Konsum geht auch.

Computer und Klamotten hat fast jeder. Der eine mehr, die andere weniger. Dabei gehen jährlich und pro Kopf in Deutschland ganze 1.850 Kilogramm CO2 allein auf das Konto des Computers. Unsere Klamotten bringen es durchschnittlich auf immer noch stattliche 200 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Man muss nicht auf alles verzichten, aber einkaufen mit ein wenig Bewusstsein ist gut für Klima und Geldbeutel.

Haben Sie Ihren CO2-Fußabdruck im Blick?

In unserer Infografik können Sie sehen, welcher Lebensbereich welchen CO2-Fußabdruck hinterlässt. Vielleicht finden Sie ja ein Feld, in dem es Ihnen gar nicht schwerfällt, den ersten Schritt zu machen und aktiv CO2 einzusparen?

 

Hilfreiche Tipps.

CO2-Fußabdruck Infografik

Mit Ökostrom den CO2 Fussabdruck verbessern:

Wie viel Strom verbrauche ich?

Stromverbrauch nach Personen im Haushalt schätzen:

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Häufig gestellte Fragen zum CO2-Fußabdruck.

Welcher CO2-Fußabdruck ist normal?

Hat Ökostrom einen CO2-Fußabdruck?

Ist CO2-Fußabdruck gleich Ökobilanz?

Wer produziert besonders viel CO2?

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Wie viel Strom verbrauche ich?

Stromverbrauch nach Personen im Haushalt schätzen:

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