29. Juni 2012
Familie Klimaschutz

Vielseitige Sparkünstler

Herkömmliche Glühlampen sind an Ineffizienz kaum zu toppen. Die Lösung: Energiesparlampen. Sie könnten bis zu vier Kraftwerke überflüssig machen.

Die Zahlen sind hinlänglich bekannt: Herkömmliche Glühlampen können nur 5 % der aufgewendeten Energie in Licht umwandeln, die restlichen 95 % werden zu unbrauchbarer Wärme – ein Musterbeispiel an Ineffizienz. Bedenkt man, dass ein durchschnittlicher Zweipersonen-
haushalt ca. zehn Prozent für die Beleuchtung verbraucht, ergibt sich für alle Haushalte allein in Deutschland ein Licht-Energiebedarf von fünf Kohlekraftwerken. Würden alle diese Lichtquellen mit den um 80 % sparsameren Energiesparlampen ersetzt werden, könnten vier Kraftwerke abgeschaltet werden. Rechenspiele allemal, aber obwohl die Vorteile auf der Hand liegen, scheint es, die Energiesparlampe habe längst nicht alle Herzen erobert. Die meisten Vorbehalte, die mancherorts noch zu hören sind – die Lampen sind nicht schön, das Licht sei kalt, sie springen nicht sofort an – sind allerdings Kinderkrankheiten gewesen und seit einigen Jahren längst passé: Es gibt die kleinen Energiesparer in allen Formen und auch Lichtfarben – von warmweiß bis tageslichtweiß – und wo gewünscht können sie auch sofort die volle Leuchtkraft entfalten und vielfaches An- und Ausschalten verkraften.

Überraschung Nummer 1

Die eine Energiesparlampe gibt es nicht. Zur stromfressenden Glühlampe, die sukzessive aus dem Handel genommen werden soll, haben sich drei Alternativen etabliert.

Die verbesserte Glühlampe (Halogenlampe)

Sie ähnelt den vertrauten Birnen am meisten, ist billig, verbraucht jedoch auch ähnlich viel Strom und wird sehr heiß. Ihr Einsatz lohnt sich nur dort, wo das Licht selten benutzt wird, auf Dachböden, in Kellern und Abstellkammern.

Die Kompaktleuchtstofflampe, auch Energiesparlampe genannt

Sie ist für einen annehmbaren Preis äußerst langlebig und verbrauchsarm, ihr Einsatz spart bis zu 60 Euro während ihrer Lebensdauer. Kleiner Nachteil: Sie enthält geringe Mengen Quecksilber, das nicht in die Umwelt gelangen sollte, und muss daher zur Rückgewinnung fachgerecht entsorgt werden (zum Vergleich: ein Fieberthermometer enthält die 400-500-fache Menge Quecksilber). Vor dem Zerbrechen schützt überdies bei vielen Modellen eine zusätzlich Umhüllung. Überall dort, wo das Licht lange und häufig eingeschaltet wird, lohnt sich ein Austausch binnen weniger Monate.

Die LED-Technologie

Sie ist die futuristische Schwester der Kompaktleuchtstofflampe – noch langlebiger, noch sparsamer und noch vielseitiger im Einsatz. Auch ihr höherer Preis hat sich überall dort, wo es für lange Zeit hell sein soll, schnell amortisiert.

Wie das Beispiel der Familie Klimaschutz zeigt: Es lohnt sich, genau zu prüfen, bei welcher Lampe sich der Austausch durch welche Technologie am schnellsten rechnet. Wer vor dem Kauf unsicher ist – gerade was die Helligkeit oder die Lichtstimmung betrifft – kann sich bei ENTEGA einen Lampenkoffer ausleihen: Er enthält alle verfügbaren Lampen. So können Sie die Lichtwirkung direkt vor Ort ausprobieren, um sich für die richtige Lampe entscheiden zu können.

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