23. Dezember 2011
Familie Klimaschutz

Schluss mit der Verschwendung

Kohle, Erdöl & Co. sind ein kostbares Gut. Es steht weder unendlich noch unbegrenzt zur Verfügung. Daher gilt die Devise: Energie sparen, wo es nur geht.

Experten sind sich einig: Bis zum Jahr 2050 darf die Erderwärmung 2º Celsius nicht überschreiten. Sonst sind die Folgen des Klimawandels nicht mehr in den Griff zu kriegen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss jeder Deutsche seinen durchschnittlichen Jahresausstoß von derzeit elf Tonnen CO2 auf höchstens zwei Tonnen reduzieren. Oder umgekehrt: Jeder von uns ist aufgerufen, pro Jahr neun Tonnen CO2 einzusparen. Daher gilt: Verschwendung war gestern, heute ist Verantwortung angesagt. Schluss mit den Stromfressern, Kochen mit Köpfchen und Heizen mit Hightech. Im Alltag gibt es eine ganze Reihe von Ansatzpunkten, wie man seine persönliche CO2-Bilanz mit wenig Aufwand verbessern kann. Ein unerwartet großer Faktor: Die Ernährung. Bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden 13,5 Kilogramm CO2 ausgestoßen. Ein Kilogramm frisches Gemüse belastet die Umwelt mit nur einem Prozent davon: Bei seiner Produktion entstehen lediglich 150 Gramm CO2. Auch beim Kochen in der Küche kann man die CO2-Bilanz im wahrsten Sinn des Wortes deckeln: Wer eineinhalb Liter Wasser im offenen Topf erwärmt, schickt hierfür 510 Gramm CO2 in die Atmosphäre, mit Deckel gerade mal ein Drittel davon.

Die Liste der alltäglichen Möglichkeiten lässt sich leicht verlängern: Vom LCD-Fernseher über den Kühlschrank bis zur Energiesparlampe steckt viel Einsparpotenzial im Alltag. Dies gilt auch für die Mobilität. Kurzstrecken in der Stadt rechnen sich am besten mit dem Rad. Fahrten über weitere Strecken sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln umweltschonender als mit dem Privatauto, innerdeutsche Reisen mit der Bahn umweltverträglicher als mit dem Flugzeug. Auch der Anspruch der Deutschen, Weltmeister in Sachen Sonnenanbeten zu sein, hat seine Schattenseiten. Wer nach Mallorca fliegt, belastet die Atmosphäre mit ca. einer Tonne CO2, beim Flug auf die Malediven werden 3,2 Tonnen CO2 pro Person hinausgeschleudert, die Trekking-Tour durch Tibet ist trotz ökologisch orientiertem Programm nicht viel umweltverträglicher zu haben.

Insbesondere die Aufwendungen für Wärme und Warmwasser im Haushalt haben einen starken Einfluss auf die Größe des persönlichen CO2-Fußabdrucks. Hier liegen häufig hohe Einsparpotenziale brach. Einfache Maßnahmen sind: Heizkörper freiräumen, Zeitschaltuhren nutzen, Thermostatventile nicht voll aufdrehen, stoßlüften statt dauerlüften. Den dicksten Brocken bergen Gebäude. Die Stichworte hierzu heißen dichten und dämmen. Effiziente Technologien und Materialien senken den individuellen Energieverbrauch um bis zu 75 Prozent. Die dazu nötigen Investitionen rechnen sich mitunter binnen weniger als zehn Jahren.

Exakt hier setzt die Beratung der ENTEGA Experten an. Sie erfassen den Ist-Zustand eines Gebäudes, zum Beispiel mit einer thermografischen Aufnahme und dem sogenannten Blower-Door-Test. Auf Basis der in der Analyse gewonnenen Erkenntnisse besprechen die ENTEGA Fachleute gemeinsam mit dem Hausbesitzer geeignete Maßnahmen, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sind.
Dann geht es an die konkrete Umsetzung. Ganz nach der Devise: „Es gibt viel zu tun – wir packen’s für Sie an!“

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