22. November 2012
Familie Klimaschutz

Mehr als klimaneutrale Energie

Frank Dinter, ehemaliger Geschäftsführer ENTEGA Privatkunden, über die Hintergründe und Erkenntnisse der Aktion „Familie Klimaschutz“.

Herr Dinter, letztes Jahr haben Sie gesagt: Die Aktion Familie Klimaschutz kann sehr viel bewegen. Und, wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Uneingeschränkt ja! Wir haben am Beispiel von Familie Klimaschutz zeigen können, dass jeder Einzelne von uns aktiv mitwirken kann, das Klima zu schützen. Sicher hat nicht jede Familie das Glück der Blöchingers. Aber jede Familie kann sich das gleiche Ziel setzen, nämlich den CO2-Ausstoß massiv zu senken – bis hin zur ausgeglichenen CO2-Bilanz. Welche Maßnahmen dafür notwendig und sinnvoll sind, haben wir mit unserer Aktion deutlich gemacht. Viele Menschen haben dadurch Anregungen bekommen, es den Blöchingers gleichzutun. Und sie haben erfahren können: ENTEGA steht an ihrer Seite.

Haben Sie es sich mit der Auswahl nicht zu leicht gemacht – schließlich hatten Blöchingers auch schon zuvor einen Ökostromtarif und engagierten sich für die Umwelt?

Ja, es stimmt, wenn wir die CO2-Bilanz von einer Familie mit Kohlestrom erstellt hätten, wäre der Vergleich vorher-nachher noch drastischer ausgefallen. Aber darum ging es uns ja nicht. Viel wichtiger war, aufzuzeigen, dass das Engagement für das Klima nicht an der Steckdose aufhört: Auf einen Ökostromtarif umzustellen ist sicherlich der erste Schritt, aber auf ihn können viele, viele weitere folgen.

Sie haben Familie Blöchinger besucht und die Modernisierung mit eigenen Augen gesehen. Was hat Ihnen dabei besonders gefallen?

Zunächst sticht natürlich die frisch renovierte Fassade im kräftigen Blau und die schicke Solaranlage auf dem Dach ins Auge. Doch das ist ja nur die Spitze des Eisberges, die meisten Klimaschutzwunder spielen sich im Verborgenen ab. Es fällt mir schwer, hier nur einen Punkt hervorzuheben. Es ist vielmehr die Gesamtheit der Maßnahmen, die das Projekt zum Vorzeigemodell werden lässt. Und die Blöchingers geben ein sehr gutes Beispiel dafür ab, dass wirklich jeder etwas zu einem besseren Klima beitragen kann – ohne sich von liebgewonnen Gewohnheiten zu trennen. Ein fleischfreier Tag in der Woche, eine spritsparende Fahrweise oder der bewusste Umgang mit der Steckdose und dem Lichtschalter – Familie Blöchinger war sehr experimentierfreudig – auch dafür unseren herzlichen Dank.

Familie Klimaschutz hat nach eigener Aussage viel gelernt während der Aktion. Gilt das auch für ENTEGA?

Wir nehmen als Unternehmen mehrere Dinge aus der Aktion mit. Zum einen, dass es darauf ankommt, maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Problemstellungen zu entwickeln. Das wussten wir zwar schon vorher, doch wurde es uns bei Blöchingers deutlich bestätigt. Zum anderen, dass bei allem ökonomischen Denken der Mensch im Mittelpunkt stehen muss: Wir wollen ihnen keine Lösungen überstülpen – das können wir gar nicht – sondern sie mit guten Argumenten überzeugen. Und zum dritten, dass keine energetische Maßnahme so unbedeutend ist, als dass wir sie nicht in unsere Überlegungen einbeziehen sollten.

Energieeffizientes Modernisieren ist in aller Munde. Wieso sollten sich Verbraucher nicht bei jeder Maßnahme für den jeweils billigsten Anbieter entscheiden?

Billig heißt nicht immer preiswert. Wer sich bei der energetischen Sanierung seines Hauses für uns als Partner entscheidet, sichert sich damit wesentliche Vorteile. Die ENTEGA Experten müssen Erfahrungen nicht erst sammeln, sondern haben sie bereits gemacht und setzen sie auf jeder Baustelle zum Nutzen des Bauherren aktiv um. Sie beraten zum Beispiel bei der Finanzierung, lange bevor der erste Handwerker anrückt, und bleiben bei ihm, wenn die Baumaßnahmen längst abgeschlossen sind. ENTEGA Lösungen sind Komplettpakete aus einem Guss; Fallstricke wie häufig wechselnde Gesprächspartner, ständige Terminabsprachen und unterschiedliche Gewährleistungen sind von vornherein ausgeschlossen.

Das Projekt Familie Klimaschutz nähert sich dem Ende. Welche Folgen hat dies für ENTEGA? Werden Sie daraus neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln?

Wir freuen uns jetzt erst mal mit Familie Blöchinger, dass ihr Haus so schmuck geworden ist. Und dass sie es im bevorstehenden Winter mollig warm haben wird – bei deutlicher weniger Energieverbrauch. Darüber hinaus sind wir aber auch ein bisschen stolz darauf, dass das Projekt derart viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden hat. Nicht nur im Umkreis der Familie Blöchinger, sondern im gesamten ENTEGA Versorgungsgebiet, konnten wir demonstrieren, dass Nachhaltigkeit mehr ist als klimaneutrale Energie. Schön wäre, wenn künftig noch mehr Menschen mithelfen, die Welt ein wenig lebenswerter zu gestalten. Mehr wollen wir gar nicht – aber auch nicht weniger.

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