31. März 2012
Familie Klimaschutz

Klimaneutrales Erdgas

Auch für Erdgas gibt es eine klimafreundliche Alternative. Das Zauberwort lautet: CO2-Kompensation.

Heizen mit Verantwortung: Für Klimaneutrales Erdgas wird COdurch Aufforstung und Waldschutz kompensiert.

Das wichtigste Ziel von ENTEGA ist eine CO2-neutrale Energieversorgung in Deutschland für alle. Doch Kohlendioxid lässt sich nicht bei allen Energiequellen komplett vermeiden. Für das Beheizen von Wohnungen ist Erdgas beispielsweise momentan noch unverzichtbar, allerdings wird beim Verbrennen, bei der Förderung und beim Transport unweigerlich CO2 freigesetzt. Doch auch hier geht ENTEGA mit gutem Beispiel voran: CO2, das sich noch nicht komplett vermeiden lässt, gleichen wir an anderer Stelle wieder aus. Für den klimaneutralen Erdgas-Tarif von ENTEGA werden die entstehenden Emissionen durch langfristig angelegte Waldschutz- und Aufforstungsprojekte kompensiert. Der Effekt für das Klima: Es wird durch kein zusätzliches Gramm CO2 belastet.

Die Umwandlung von Kohlendioxid.
Das Prinzip ist denkbar einfach: Bäume können Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden. Sie nehmen CO2 aus der Luft und Wasser (H2O) aus dem Boden auf. Daraus bilden sie dann durch Photosynthese Sauerstoff (O2), der an die Luft abgegeben wird, und Kohlenstoff (C), der in der Biomasse fixiert wird. Diesen Effekt macht sich ENTEGA zunutze. Denn sowohl durch das Pflanzen neuer Bäume als auch durch den Schutz und Erhalt existierender Waldflächen wird der Atmosphäre Kohlendioxid entzogen.

Weltweite Waldschutz-Projekte
Das ENTEGA Schwesterunternehmen Forest Carbon Group AG finanziert, entwickelt und steuert weltweit solche Waldschutz- und Aufforstungsprojekte. Ein gutes Beispiel ist das Aufforstungsprojekt CERP (Community Environmental Restoration Program) im Südwesten der kanadischen Provinz British Columbia. Dort wurden geschädigte Auwälder renaturiert, die vor Jahrzehnten aus wirtschaftlichem Interesse abgeholzt wurden. Solche gerodeten Flächen werden daraufhin auf absehbare Zeit von hartnäckigem Gestrüpp und Buschwerk dominiert – und können somit wesentlich weniger CO2 in der Biomasse binden als die Wälder zuvor.

Schutz von Ökosystemen und der Artenvielfalt
Mit diesem und weiteren Projekten wird nicht nur etwas für die CO2-Bilanz getan; die Forest Carbon Group trägt darüber hinaus zum Erhalt und der Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme sowie der Artenvielfalt bei.

Generell gilt: Wo auf der Welt ein Baum gepflanzt wird, um CO2 zu binden, ist zweitrangig, da die Emissionen nicht vor Landesgrenzen haltmachen. Entscheidend ist aber, dass dieser Baum möglichst lange geschützt bleibt. Aus diesem Grund wurden die Verträge mit den lokalen Behörden über den langen Zeitraum von 100 Jahren geschlossen. 100 Jahre, in denen die Bäume zu prachtvollen Baumriesen heranwachsen können, die ihr maximales Kompensationspotenzial entfalten. Für die Umwelt und für kommende Generationen.

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