Energiekosten sparen

Erste eigene Wohnung: Strom anmelden – Tipps und Tricks.

Da ist sie: Die erste eigene Wohnung! Strom anmelden steht jetzt erstmal hinten an. Oder besser nicht? Wie man in der ersten eigenen Wohnung Strom anmeldet – und was sonst zu beachten ist.

Erste eigene Wohnung wann Strom anmelden

Muss ich überhaupt Strom anmelden?

Gut zu wissen: In jeder bezugsfähigen deutschen Wohnung ist ein Stromanschluss nicht nur verlegt, sondern auch direkt und sogar ohne Anmeldung nutzbar – und zwar von Gesetzes wegen (übrigens gilt das auch für den Gasanschluss)! Damit möchte der deutsche Staat sicherstellen, dass Grundbedürfnisse wie Licht oder Strom für alle Bürger verfügbar sind. Das heißt natürlich nicht, dass der Strom kostenlos ist. Da bisher kein Extra-Stromvertrag abgeschlossen wurde, läuft der Strom über die sogenannte Grundversorgung. Und die ist meist deutlich teurer. Verwunderlich also, dass etwa ein Drittel aller Deutschen nach dem Umzug Strom weiterhin über die Grundversorgung bezieht. Denn ein Wechsel spart nicht nur viel Geld, sondern dauert meist keine 5 Minuten.

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Wann muss ich Strom anmelden?

Da Strom ja grundsätzlich vom Grundversorger zur Verfügung gestellt wird, gibt es keine Frist, innerhalb der man einen Stromvertrag abschließen müsste. Doch es lohnt sich, lieber heute als morgen den Tarif oder sogar gleich den Stromanbieter zu wechseln: Der Grundversorgertarif ist meist teuer. Da sich Kunden zudem nur selten aktiv für ihn entscheiden, enthält er oft Graustrom, also einen Mix aus herkömmlichen und regenerativen Energien. Doch gerade junge Menschen wollen in ihrer ersten eigenen Wohnung Strom nutzen, der vollständig aus nachhaltigen Energiequellen stammt, also z. B. aus Windkraft, Wasserkraft oder Sonnenenergie.

Erste eigene Wohnung Strom


Wo muss ich Strom anmelden?

Die eigentliche Anmeldung zur Stromversorgung der Wohnung hat der Vermieter bereits erledigt. Jetzt geht es darum, der oft teuren Grundversorgung den Rücken zu kehren und einen Stromanbieter zu finden, für den Sie sich bewusst entscheiden. Am besten natürlich einen, der nicht nur billigen Strom bietet, sondern klimafreundlichen, hundertprozentigen Ökostrom. Wir hätten da einen Tipp ;): unseren Ökostrom!

Erste eigene Wohnung Stromanbieter

 
Woran erkenne ich, ob ein Ökostromanbieter gut ist?

Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um 100 % Ökostrom handelt. Der wird ausschließlich aus regenerativen Energiequellen gewonnen – also zum Beispiel aus Wasserkraft, Windkraft oder Solarenergie. Auch sollte der Stromanbieter regelmäßig in neue Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung investieren. So wird sichergestellt, dass die Energiewende auch wirklich vorangebracht wird. Ein guter Hinweis dafür sind Gütesiegel und Zertifikate. Zum Beispiel die Auszeichnung des TÜV Süd, die Ökostromanbieter wie ENTEGA zum „Wegbereiter der Energiewende“ kürt.

Erste eigene Wohnung Gesamtpaket


Was ist sonst noch wichtig?

Beim Stromversorger sollte immer das Gesamtpaket betrachtet werden. Stimmt neben der nachhaltigen Stromerzeugung und dem fairen Preis auch der Kundenservice? Bietet der Tarif eine Preisgarantie, damit man in seiner ersten eigenen Wohnung nach ein paar Monaten keine teure Überraschung erleben muss? Gibt es weitere Vorteile wie eine Neukundenprämie oder zum Beispiel Förderungen?

Erste eigene Wohnung wann Strom anmelden

 
Was muss ich bei der Anmeldung wissen?

Um einen neuen, günstigen Ökostromvertrag abschließen zu können, reichen einige wenige Angaben aus. Dazu zählen die Zählernummer und der Zählerstand, die sich beide auf dem Stromzähler ablesen lassen. Der befindet sich irgendwo in der neuen Wohnung, meist in direkter Nähe des Sicherungskastens. Des Weiteren hilft es, bereits seinen (geschätzten) Circa-Jahresverbrauch angeben zu können. So kann der neue Stromanbieter die regelmäßigen Abschlagszahlungen genauer berechnen. Und natürlich bedarf es der Anschrift der ersten eigenen Wohnung. Stromtarife kann man vor einem verbindlichen Vertragsabschluss vergleichen, indem man nur seine Postleitzahl und den Jahresverbrauch angibt. Das geht zum Beispiel hier: günstige Ökostromtarife.

 
Wie viel Strom werde ich pro Jahr verbrauchen?

Klar: Woher soll man schon den genauen Jahresverbrauch kennen, wenn es doch die erste eigene Wohnung ist – und man hier ja noch nicht gewohnt hat? Genau aus solchen Gründen reicht es aus, bei der Angabe des Jahresverbrauchs einen groben Schätzwert abzugeben. Zur Orientierung haben wir hier ein paar typische Verbrauchswerte nach Größe des Haushalts aufgeführt:

Singlewohnung: 1.600 kWh pro Jahr
2-Personen-Wohnung: 2.000 kWh / Jahr
3-Personen-Wohnung: 3.500 kWh / Jahr
4-Personen-Wohnung: 4.500 kWh / Jahr


Was ist, wenn ich mit dem angegebenen Jahresverbrauch falsch liege?

Die gute Nachricht: In fast allen Tarifen ist es nicht weiter tragisch, wenn man mit seiner Verbrauchsschätzung bei Vertragsabschluss kräftig daneben liegen sollte. In dem Fall bezahlt man nämlich trotzdem immer nur für den Strom, den man auch wirklich zuvor verbraucht hat. Liegt der tatsächliche Verbrauch also über oder auch unter der damaligen Schätzangabe, wird lediglich die Abschlagszahlung entsprechend angepasst und der Kunde erhält entweder eine Nachzahlungsforderung für den mehr verbrauchten Strom oder eine Rückzahlung für nicht verbrauchten Strom.

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1Berechnungsgrundlage:

CO2-Ersparnis durch Ökostrom: 476 g/kWh (Quelle: BDEW), durchschnittlicher Stromverbrauch eines 4-Personenhaushalts: 5.009 kWh/Jahr (Quelle: Energieagentur.NRW)

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Wie viel Strom verbrauche ich?

Stromverbrauch nach Personen im Haushalt schätzen:

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