Energiespartipps

Stromspar-Check machen und Geld sparen.

Stromfresser finden, Verbrauch senken, Stromkosten sparen – mit unserer Checkliste.

Stromspar-Check: Loslegen und sparen

Stromspar-Check:

  • Ein typischer Haushalt kann jährlich hunderte Euro bei den Stromkosten sparen.
  • 1 ½ Monatsabschläge jeder Stromrechnung gehen für den Stromverbrauch von Kühlschrank und Gefriertruhe drauf.
  • Geräte nicht im Stand-by-Modus zu lassen, spart bis zu 100 Euro im Jahr.
  • Jetzt Stromspar-Check machen und Geld sparen.

 

Einfach gleich mit dem Sparen loslegen.

Ob Fernseher im Stand-by oder die vergessene Glühbirne im Keller: Vermutlich können auch Sie noch Strom sparen. Nehmen Sie also einfach unsere Stromspar-Checkliste zur Hand und gehen Sie gedanklich durchs Haus. Gemeinsam finden wir versteckte Stromfresser und mit unseren Energiespartipps sowie einem bewussteren Umgang mit Energie können Sie Geld (und CO2) sparen.

Mit Ökostrom zusätzlich Geld sparen.

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Küche.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, das ganze Kochen und Backen allerdings ganz schön durch den Stromzähler: Rund 10 % des Stroms eines durchschnittlichen Haushalts werden von Herd, Backofen und Co. verschlungen. Das Gute ist: Ein paar kleine Handgriffe helfen schon, Energiekosten zu sparen.

Herd.

  • Deckel beim Kochen drauf?
  • Topf ohne Dellen, passende Größe?
  • Mit wenig Wasser gegart?
  • Herdplatten frühzeitig abgeschaltet?
  • Wasserkocher für den Tee genutzt?

(Fast) jeder Topf findet bekanntlich seinen passenden Deckel. Nutzen Sie ihn auch! Das spart bei Elektroherden bis zu 75 % an Energie. Wählen Sie Ihren Topf außerdem passend zur Herdplatte, sodass Sie die Wärmefläche optimal ausnutzen. Ein Topf sollte ganzflächig aufliegen, Dellen im Boden oder ein nicht richtig platzierter Topf kosten unnötig Geld.

Wenn Sie Gemüse garen, sparen Sie am Wasser im Topf, denn da Sie ja vorbildlich mit Deckel kochen, gart es schonend im heißen Wasserdampf. Manche Herdplatten (z. B. Guss, Induktion nicht) speichern Wärme. Sie können diese früher abschalten und Ihr Gericht fertig garen. Sie haben einen Wasserkocher? Perfekt! Dann sparen Sie bei einem halben Liter Wasser fast die Hälfte an Strom, wenn Sie zum Wasserkochen nicht den Herd benutzen.

Stromspar-Check Küche

Backofen.

  • Umluft statt Ober-Unterhitze gewählt?
  • Tiefklühlwaren vorher aufgetaut?
  • Vor- und Nachwärme genutzt?

Wer beim Backen Umluft wählt, spart gegenüber Ober- und Unterhitze 20 % Energie. Die gute alte Tiefkühlpizza erst in der Küche auftauen zu lassen, bevor sie in den Ofen wandert, spart Backzeit und damit weiteren Strom. Ebenso lässt sich die Backzeit verkürzen, wenn man die Wärme bereits ab dem Einschalten nutzt und nicht erst nach dem Vorheizen – genauso, wenn man den Ofen etwas früher abschaltet und die Restwärme backen lässt.

 

Kühlschrank/Gefriertruhe.

  • Effizienzklasse A+++ oder A++?
  • Regelmäßig abgetaut?
  • Kühlschrank 6 bis 7 °C, Gefriertruhe ca. -18 °C?
  • Möglichst wenig Wärme reingelassen?

Kaum zu glauben, aber rund 1 ½ Monatsabschläge Ihres Stroms zahlen Sie allein für das Kühlen von Lebensmitteln. Mit Kühlschrank und Gefriertruhe haben Sie also zwei echte Energiefresser im Haus. Zum Glück kann man beiden mit ein paar Kniffen schnell den Stromhunger austreiben.

Neben der optimalen Kühltemperatur und möglichst guter Effizienzklasse (ggf. an einen Kühlgerätetausch denken) gehört regelmäßiges Abtauen dazu: Jeder Millimeter Eis erhöht den Stromverbrauch um ca. 6 %. Manche Geräte haben eine automatische Abtaufunktion. Warme Essensreste sollte man erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Die Tür möglichst kurz öffnen, damit sich das Innere nicht mehr als nötig erwärmt.

Stromspar-Check Kühlschrank

Spülmaschine.

  • Energieeffizientes Programm gewählt?
  • Voll beladen?

Von Hand spülen schont Umwelt, Klima und Geldbeutel gar nicht so sehr, wie viele denken. Ihre Spülmaschine braucht nämlich viel weniger Energie und Wasser – wenn sie vollständig befüllt ist. Nutzen Sie Öko-Programme (z. B. „ECO“) für einen energieeffizienten, schonenden Spülvorgang. Einmal monatlich empfiehlt sich allerdings das Spülen bei 60 °C, um Krankheitserreger „im Keim zu ersticken“. Übrigens müssen hartnäckige Reste in der Regel nicht vorgespült werden, notfalls einfach mit einem Messer abkratzen.

Stromspar Check Spülmaschine

Wohnzimmer.

Ganz egal, ob Home-Entertainment-System mit Fernseher, Receivern, Dolby-Surround-Anlage und Spielekonsole oder der TV-Dino aus dem Studium von 2010: Im Wohnzimmer warten einige Stromfresser nur darauf, dass man ihnen den Stecker zieht. Genau dieses Warten kostet oft am meisten Geld – wenn es im Stand-by-Modus geschieht.

Elektronik.

  • Stand-by bei Fernseher, HiFi-Anlage, Spielekonsole ausgeschaltet?
  • ECO-Modus eingestellt?
  • Helligkeit reduziert?
  • Gute Energieeffizienzklasse bei Neukauf?

Ein Stromspar-Check zeigt: Fast ein Viertel des Stromverbrauchs eines Haushalts gehen auf das Konto von Elektronikgeräten. Der Stand-by-Modus zählt zweifelsohne zu den prominentesten und oft unterschätzten Stromfressern. Bis zu 100 Euro können Familien jährlich sparen, wenn sie ihre Geräte richtig vom Stromnetz trennen, statt sie im Stand-by-Modus zu lassen. Hier wird die abschaltbare Steckdosenleiste zum wahren Stromsparhelfer.

Viele Geräte lassen sich so einstellen, dass Sie Ihren Energieverbrauch bei Nichtbenutzung reduzieren („ECO-Modus“). Auch die Helligkeit von Bildschirmen muss meist nicht bei 100 % liegen. Zwischen zwei Blockbustern oder in einer Pause vom Zocken schadet es zudem nicht, den Bildschirm komplett auszuschalten.

Bei einem Neukauf sollten Sie nicht nur auf die Zahl der Bildschirm-Pixel, sondern auch auf den Energieverbrauch achten: Das EU-Energielabel auf dem Gerät nennt den durchschnittlichen Jahresverbrauch. 100 kWh pro Jahr entsprechen ungefähr 30 Euro Stromkosten pro Jahr.

Stromspar-Check Elektronik

Schlafzimmer.

Im Schlafzimmer wird erfahrungsgemäß am wenigsten Strom verbraucht. Außer natürlich, Sie haben auch hier einen Fernseher oder die eine oder andere „Besonderheit“ stehen.

Fernseher.   

  • Automatische Abschaltung aktiviert?
  • Stand-by ausgeschaltet?

Wenn Sie im Schlafzimmer einen Fernseher haben, können Sie vermutlich in zwei Fällen Strom und Geld sparen. 1. Sie sind mal wieder beim Fernsehen eingeschlafen, haben aber vorsorglich die automatische Abschaltung des Geräts aktiviert. 2. Noch besser: Sie schalten den Fernseher rechtzeitig aus, bevor Sie einschlafen – und zwar, indem Sie den Netzstecker ziehen.

Leselampe.

  • Leseplatz am Fenster?

Wenn Sie ohne Krimi (in Buchform) nicht ins Bett gehen, hilft es, wenn Ihr Bett am Fenster steht. So können Sie gerade an lauen Sommerabenden noch ein paar Seiten bei Tageslicht lesen. Tageslicht kostet bekanntlich nichts.

Wasserbett.

  • Haben Sie ein Wasserbett?

Ein echter Stromfresser, der sich gern unter der Decke versteckt, wo er zufrieden vor sich hin gluckst: das Wasserbett. Zugegeben, ein Sonderfall. Aber weil in diesem Fall das Wasser permanent auf eine angenehme Temperatur geheizt werden muss, eben auch ein sehr stromintensiver. Rund 150 Euro im Jahr kostet das Vergnügen. Um den Stromverbrauch zu senken, helfen nur Stoßlüften, tagsüber Abdecken oder ein neues Bett.

Bad.

Auch im Bad lassen sich durchaus Energiefresser finden. Der Durchlauferhitzer gehört hier wohl zu den häufigeren Vertretern seiner Art. Vor allem in Gästebädern kommt gelegentlich sein entfernter Verwandter, der Heizlüfter, zum Einsatz.

Durchlauferhitzer.   

  • Geduscht statt gebadet?
  • Nur abgebraust statt dauergeduscht?

Genießen Sie warmes Wasser mithilfe eines elektrischen Durchlauferhitzers, ist Wassersparen nicht nur gut für die Stromrechnung, sondern geradezu gelebter Klimaschutz. Mit Durchlauferhitzern verbraucht die Bereitung von Warmwasser durchaus ein Viertel der gesamten Strommenge eines Haushalts. Wasser, das hier nicht verbraucht wird, muss entsprechend nicht erwärmt werden. Das spart Energie und Geld.

Auch die Dusche wird zum Stromsparhelfer, wenn sie von Ihnen statt eines Vollbades bevorzugt wird. Das gilt aber nur, wenn Sie nicht zehn Minuten dauerduschen. Idealerweise stellen Sie die Dusche sogar kurz ab, wenn Sie sich einseifen. Wassersparende LED-Duschköpfe reduzieren den Wasserbrauch und zeigen wie eine Autoampel an, wann Sie aus der Dusche steigen sollten, falls Sie auch dem Klima und Ihrem Portmonnaie Gutes tun wollen.

Heizlüfter.

  • Nur hilfsweise im Einsatz?
  • Neueres Modell?

Diesen Energiefresser muss man nicht lange suchen, ist doch allgemeine Ansicht, dass Heizlüfter zu den Stromfressern gehören. So kommt ein Gerät mit 2.000 W auf Stromkosten von 1.750 Euro im Jahr, wenn es acht Stunden täglich vor sich hin brummt. Heizlüfter sollten also allenfalls kurzfristig und in kleinen Räumen zum Einsatz kommen, z. B. im Gästebad. Billiggeräte empfehlen sich nicht, es sollte dann schon ein neueres Gerät sein, das mit Zeitschaltuhr und Thermostat ausgestattet ist.

Keller.

Auch im Keller versteckt sich sicher noch ein energiehungriges „Ungeheuer“. Machen wir doch mal kurz das Licht an. Zack -, da haben wir es schon erwischt.

Licht.

  • Alte Glühbirnen aussortiert?
  • Energiesparende LEDs?
  • Licht mit Bewegungsmelder?

Gerade im Keller finden sich noch vereinzelte Glühlampen-Dinos, die durch Energiesparlampen wie LEDs ersetzt werden sollten. Die höheren Kosten von LED-Lampen haben Sie über deren Lebensdauer schnell wieder raus. Das gilt natürlich umso mehr in Wohnräumen, wo Lampen noch häufiger zum Einsatz kommen.

Im Keller lauert dafür ein noch ganz anderer Stromfresser: die vergessene Lampe. Wer hier nämlich vergisst, das Licht wieder auszuschalten, merkt es oft erst Stunden oder Tage später. Eventuell macht es sogar Sinn, die Lampe mit einem Bewegungsmelder zu koppeln, sodass sie automatisch erlischt.

Stromspar-Check Licht

Waschmaschine.

  • Gute Energieeffizienzklasse?
  • Voll beladen gewaschen?
  • ECO-Programm oder 40-°C-Wäsche genutzt?

Waschmaschinen fressen nicht nur liebend gerne Socken, sondern auch Energie. Doch selbst mit Familie und gefühltem Dauerwaschen lässt sich noch Strom sparen. Checken Sie einfach, ob die Maschine voll beladen ist und ob nicht eine Wäsche bei 40 oder 60 °C ausreicht. 40 statt 60 °C spart rund die Hälfte an Strom. ECO-Programme sind ebenfalls gute Stromsparhelfer. Die durchgeschwitzten Laken Ihres kranken Kindes sollten Sie allerdings bei 90 °C waschen.

Stromspar-Check Waschmaschine

Trockner.   

  • Energieeffizientes Gerät?
  • Möglichst voll beladen?
  • Alternativ Wäscheleine benutzt?

Wäsche trocknen geht ganz schön ins Geld. Ein Trockner verbraucht schließlich mehr Strom als eine Waschmaschine. Kann als bester Energiesparhelfer die gute alte Wäscheleine nicht zum Einsatz kommen, sollte der Trockner möglichst voll beladen werden – und wie alle elektronischen Geräte eine gute Energieeffizienz aufweisen.

Stromspar-Check Trockner

Zweitkühlschrank.   

  • Zweitkühlschrank nur im kurzfristigen Einsatz?

Da haben Sie durch die Anschaffung eines energieeffizienten Kühlschranks im Stromspar-Check wertvolle Pluspunkte gesammelt. Und jetzt steht das alte Vorgängermodell im Keller und kühlt den Getränkevorrat der nächsten drei Monate munter vor sich hin. So war das eigentlich nicht gedacht, oder? Schmeißen Sie Ihren Zweitkühlschrank also am besten erst wieder zur nächsten Party an. Oder wenn sich die nächste hochsommerliche Trockenperiode ankündigt.

Damit sind wir am Ende unserer Checkliste angelangt – und zitieren für unseren letzten Tipp im Stromspar-Check Löwenzahn-Legende Peter Lustig: abschalten!

 

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