Energiespartipps

Stromkosten senken: Tipps für Anfänger und Profis.

Ob Stromsparanfänger oder -profi: Mit jedem dieser Tipps können Sie Ihre Stromkosten senken und viele Euro pro Jahr sparen.

So einfach senken Sie die Stromkosten:  

  • Haushaltsgeräte können Stromfresser sein. Steckdosenleisten, ECO-Programme und die passende Größe helfen beim Geldsparen.
  • Oft lässt sich der Stromverbrauch kostenlos verringern, zum Beispiel, wenn man die Kühlschranktür schnell schließt oder den richtigen Kochtopf wählt.
  • Einen Sparduschkopf zu benutzen, kann über 200 Euro im Jahr sparen – Strom- und Wasserkosten.
  • Beispiel Computer: Notebooks arbeiten deutlich energiesparender als Desktop-Rechner.

Stromkosten senken: Tipps für Anfänger und Profis.

Stromspartipps für jeden Haushalt.

Mit unseren Tipps kann jeder seinen Stromverbrauch senken, ganz egal, ob Sie allein, als Paar oder als Familie in einem Haushalt wohnen. Dazu haben wir die 27 besten Stromspartipps gesammelt und für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis aufbereitet.

Unsere Anfängertipps sind leicht umzusetzen und kostenlos. Die Heizungspumpe austauschen zu lassen, ist dagegen eher etwas für Profis. Doch egal, wo Sie anfangen: Geld sparen können Sie mit jedem Tipp. Also legen Sie einfach los!

9 Tipps zum Stromsparen für Anfänger.

Hier können auch Fortgeschrittene und Profis sparen, vergisst man doch die einfachsten Dinge oft schneller, als man denkt. Das Gute an Anfängertipps ist nämlich: Mit ihnen kann jeder seine Stromkosten senken. Tipps, die sich besonders schnell und einfach umsetzen lassen, gibt es nämlich einige. Sie sind alle kostenlos und für jeden machbar.

1. Richtig kochen senkt den Energieverbrauch.

Auf jeden Topf passt ein Deckel? Genau! Und zwar ganz genau. Wenn Sie den Deckel nämlich genau passend zum Topf wählen und den Topf passend zur Herdplatte, können Sie sage und schreibe 20 Euro pro Jahr sparen. Extra-Tipp: Schnellkochtöpfe verbrauchen noch mal 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche Töpfe. Von dem gesparten Geld können Sie dann Topf und Deckel einmal im Schrank lassen und Pizza bestellen.

2. Energiesparen mit dem Kühlschrank: Bitte schließen.

Stromkosten zu senken, kann so einfach sein. Sie müssen nur Ihre Kühlschranktür möglichst schnell schließen. Kühlgeräte lassen Energie ungenutzt entweichen, wenn sie unnötig lange offenstehen. Um ihren Inhalt anschließend wieder herunterzukühlen, benötigt Ihr Kühlschrank Strom. Das kostet Sie pro Jahr immerhin sieben Euro, die sich im wahrsten Sinne des Wortes schnell einsparen lassen.

Extra-Tipps: Sortieren Sie Ihre Lebensmittel immer an den gleichen Stellen ein und schließen Sie den Kühlschrank zwischendurch, wenn Sie mehrere Sachen rausnehmen. Legen Sie keine warmen Lebensmittel in den Kühlschrank, sondern warten Sie, bis diese abgekühlt sind. Die optimale Temperatur für Ihren Kühlschrank liegt bei 7 Grad Celsius, kälter sollten Sie ihn nicht einstellen.

3. Nicht vorheizen, dafür mit Restwärme backen.

Drei einfache Tricks für große und kleine Pizza-Kuchen-Auflauf-Bäcker: Sie brauchen nur ein Fünftel der Energie, wenn Sie mit Umluft backen, statt alternativ Ober- und Unterhitze zu wählen. Sie sparen weiteren Strom, wenn Sie Tiefkühlwaren erst vollständig auftauen lassen, bevor Sie diese in den Ofen schieben.

Schließlich sparen Sie einiges an Backzeit, wenn Sie Ihren Ofen nicht vorheizen, wie meist auf der Verpackung angegeben. Nutzen Sie stattdessen die Wärme gleich von Beginn an, wenn Sie Ihren Ofen eingeschaltet haben. Lassen Sie Pizza und Co. lieber etwas länger drin als angegeben. Dafür nutzen Sie die Energie effizienter und sparen Geld. Ebenso, wenn Sie den Ofen kurz vor Ende abschalten. Die Restwärme reicht zum Fertigbacken aus.

4. Wäsche bei 30 Grad waschen.

Sie wollen Ihre Stromkosten senken, Tipps zum Wäschewaschen kennen Sie aber schon genug? Dann wissen Sie vermutlich, dass Sie reichlich Energie sparen können, wenn Sie Ihre Kleidung bei 30 Grad Celsius waschen statt das 60-Grad-Programm zu wählen. Aber wissen Sie auch, wie viel Geld Sie damit sparen können?

Bei durchschnittlich zwei Waschgängen pro Woche sind das bis zu 35 Euro. Bei Familien mit zwei oder mehr Kindern erhöht sich die Ersparnis entsprechend, läuft hier doch eher mal eine dritte Maschine wöchentlich durch. Und keine Bange, heutige Waschmaschinen reinigen in der Regel auch bei 30 Grad optimal. Einen Versuch ist es also allemal wert.

5. Sparprogramme bei Geschirrspüler und Co. nutzen.

Alles eine Frage der Einstellung, das gilt ebenfalls für das Einschalten von Geschirrspüler oder Waschmaschine. In der Regel sind heutige Haushaltsgeräte mit einer Sparfunktion ausgestattet, die zum Beispiel Ökoprogramm oder ECO heißt. Die Geräte laufen dann länger, verbrauchen aber weniger Energie.

Was widersprüchlich scheint, ist schnell erklärt: Die Sparprogramme erwärmen das Wasser weniger und brauchen auch weniger davon. Beides spart also Ressourcen und Geld. Bei Waschmaschinen jedes Jahr etwa 25 Euro, wenn sie zwei Mal die Woche waschen. Extra-Tipp: Alle zwei, drei Monate ein Mal bei 90 Grad Celsius waschen, damit Keime zuverlässig abgetötet werden.

Stromkosten senken für Anfänger: kostenlos Geld sparen

6. Warmwasserspeicher abstellen. 

Ein Warmwasserspeicher verbraucht eine Menge Strom. Schlecht für Umwelt und Stromzähler, wenn das Wasser rund um die Uhr auf der voreingestellten Temperatur gehalten wird, also auch dann, wenn es keiner braucht. Entsprechend sinnvoll ist es, Speicher abzuschalten, wo kaum warmes Wasser genutzt wird: zum Beispiel im Hauswirtschaftsraum. Prüfen Sie, wie oft und wann Sie warmes Wasser benötigen. Dann können Sie Zeitschaltuhren nutzen, um Warmwasser gezielt bereitzustellen, wenn es in der Regel gebraucht wird.

7. Stromkosten senken in Bad und Küche.

Je weniger warmes Wasser Sie produzieren, desto weniger Energie verbrauchen Sie. 60 Grad Celsius warmes Wasser reicht für alle Tätigkeiten in Bad und Küche aus. Bei 60 Grad Celsius ist Ihr Warmwasser immer noch ausreichend gegen Keime geschützt, unter diese Temperatur sollten Sie allerdings nur ausnahmsweise gehen.

8. Tarife vergleichen und Anbieter wechseln.

Oft bleibt man aus Bequemlichkeit beim alten Energieversorger, selbst wenn die Strompreise steigen und man mit einem einfachen Vergleich mitunter bares Geld sparen kann. Ein günstiger Stromanbieter bringt pro Jahr bis zu mehrere hundert Euro Ersparnis, auch mit klimafreundlichem Ökostrom (wie auch mit klimafreundlichem Ökogas). Ob sich ein Wechsel zu ENTEGA lohnt, können Sie mit dem Tarifrechner in wenigen Klicks berechnen.

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9. Wäsche schleudern statt gleich trocknen.

Gut geschleudert ist halb getrocknet. Hohe Umdrehungen beim Schleudern brauchen zwar mehr Strom. Aber den holt man beim Trocknen mit dem Trockner locker wieder rein. Hier also der Plan: Wenn Sie einen Trockner zum Trocknen benutzen, wählen Sie zum Beispiel 1.600 Umdrehungen. Das spart gegenüber 900 Umdrehungen etwa ein Viertel Energie. Benutzen Sie einen Wäscheständer, sollten Sie bereits beim Schleudern eher sparsam unterwegs sein. Dass Waschmaschine und Trockner wie Geschirrspüler und Kühlschrank möglichst voll beladen werden sollten, sei hier noch ergänzt.

SO VIEL BRINGEN DIE ANFÄNGERTIPPS.

Tipp Kosten pro Jahr Ersparnis pro Jahr CO2-Ersparnis pro Jahr

Kochen mit Deckel

Keine

20 Euro

40 Kilogramm

Kühlschranktür schließen

Keine

7 Euro

15 Kilogramm

Kein Vorheizen, aber Restwärme nutzen

Keine

20 Euro

45 Kilogramm

Wäsche waschen bei 30 Grad

Keine

15 Euro

35 Kilogramm

ECO-Programme nutzen

Keine

25 Euro

50 Kilogramm

Warmwasserspeicher abstellen

Keine

20 Euro

45 Kilogramm

Wassertemperatur senken

Keine

35 Euro

70 Kilogramm

Anbieter wechseln

Keine

100-200 Euro

70-100 Kilogramm

 

9 Tipps zum Stromsparen für Fortgeschrittene.

Schon kleine Investitionen von 20 oder 30 Euro bringen richtig viel Ersparnis bei den Stromkosten. Alternativ tun ein bisschen Aufwand oder der Verzicht auf Komfort dem Geldbeutel und Klima gut. Hier sind unsere Tipps für Fortgeschrittene.

1. Wasserkocher nutzen.

Wasserkocher erhitzen Wasser effizienter und damit energiesparender als der Topf auf dem Herd. Anhand der Skala am Kocher können Sie die Füllmenge richtig wählen und noch mehr Geld sparen. Jeder Liter, den Sie unnötig erwärmen, erhöht den Stromverbrauch. Das kann sich auf zehn Euro pro Jahr summieren.

Achten Sie auf die richtige Füllmenge und gönnen Sie sich stattdessen von dem Geld einen weiteren Monat beim Streamingdienst Ihres Vertrauens. Für die Stromsparprofis, die hier mitlesen: Wasserkocher ausschalten, sobald er kocht statt warten, bis er sich selbst abschaltet, spart noch ein bisschen mehr.

2. Wechsel von Glühbirnen zu LED.

Gut möglich, dass sich im privaten Haushalt immer noch ein paar Leuchtmittel-Dinos finden, nicht nur im Keller oder auf dem Dachboden. 10 Glühbirnen gegen energieeffiziente LED auszutauschen, kostet rund 70 Euro. Das ist nicht teuer und sehr sinnvoll: So lassen sich bei der Beleuchtung jährlich fast 160 Euro Stromkosten einsparen. Heutige LED sind beim Verbrauch deutlich sparsamer, langlebig und sorgen für wohlig warmweißes Licht.

3. Gefrierschrank und Kühlschrank abtauen.

Eigentlich fast schon ein Anfängertipp, aber ja doch, das Ausräumen, Auswischen und Warten kostet halt Zeit. Dafür spart es Geld. Und zwar ganz ordentlich. 15 Euro pro Jahr Ersparnis sind drin, wenn Sie Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen. Allein deshalb, weil beide Geräte ohne dicke Eisschicht viel energiesparender kühlen können. Und das ist dann als Stundenlohn für eine Maßnahme, die zusätzlich 25 Kilo Emissionen pro Jahr spart, schon fast okay.

4. Reserve-Kühlgeräte ausmustern.

Für die nächste Party mag ein zweiter Kühlschrank im Keller ganz praktisch sein. Geldbeutel und Klima haben den Rest des Jahres allerdings keinen Grund zum Feiern. Schließlich brummt das Zweitgerät nicht selten 365 Tage durch – und sein Besitzer brummt dann beim Lesen der Stromrechnung. Wenn Sie Ihre Stromkosten senken wollen, fragen Sie sich ernsthaft, ob Sie ein solches Gerät brauchen. Ansonsten: abschalten, entsorgen und rund 170 Euro im Jahr sparen.

5. Wäscheständer statt Trockner nutzen.

Was keinen Strom verbraucht, verursacht keine Stromkosten. Senken Sie Ihren Verbrauch, indem Sie Ihre Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen. Nutzen Sie die Luft als Trockner. Das erspart dem Klima jährlich bis zu 120 Kilogramm CO2-Emissionen. Zusätzlich sparen Sie durch diesen kostenlosen Trockenservice Stromkosten von etwa 60 Euro im Jahr. Von dem gesparten Geld können Sie sich sogar locker einen Zweitständer leisten.

Stromkosten senken in Küche und Bad

6. Sparduschköpfe für Küche und Bad. 

Verbraucher, die ihr Wasser mit Strom erwärmen, können Geld sparen, indem sie weniger Wasser verwenden. Zum Beispiel beim Abwasch oder beim Duschen. Oft ist hier schon etwas weniger ganz schön viel mehr. Ein Zweipersonenhaushalt kann bis zu 400 Euro jährlich sparen, davon zwei Drittel an Stromkosten, ein Drittel bei den Kosten für das Wasser selbst. Als hilfreiche Helfer haben sich hier Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer (Perlatoren) für Wasserhähne bewährt.

7. Mit Steckdosenleisten die Stromkosten senken. 

Elektrogeräte, beispielsweise Unterhaltungselektronik wie Fernseher oder Spielekonsole, hängen oft im Stand-by-Modus am Stromnetz. Das verbraucht Energie, und zwar mit jedem Gerät, mit jedem Tag. Wie viel das ausmacht, finden Sie leicht heraus, wenn Sie sich kostenlos ein Strommessgerät ausleihen und es selbst prüfen. Sie werden erstaunt sein, wie viele Kilowattstunden (kWh) da zusammenkommen.

Wenn Sie Ihren Stromverbrauch optimieren wollen, geht das am einfachsten mit Steckdosenleisten. Damit trennen Sie alle daran hängenden Geräte über einen Schalter vom Stromnetz. Gegenüber dem Stand-by-Modus können Sie bei den Energiekosten durchaus rund 100 bis 120 Euro pro Jahr sparen.

8. Keine Klimaanlagen verwenden. 

Ja, die Sommer werden nicht gerade kühler. Aber beim Blick auf die jährliche Stromrechnung wollen Sie vermutlich ebenso keine Hitzewallungen bekommen. Darum überlegen Sie sich, ob Sie die circa 35 Euro Stromkosten für die Klimaanlage nicht lieber sparen wollen. Wohlgemerkt, wenn Sie rund 30 Tage pro Jahr läuft. Sie könnten die Fenster, Vorhänge und Jalousien schließen, nachts lüften oder alternativ einen Ventilator verwenden, um sich Kühle zu verschaffen.

9. Heizlüfter nur im Ausnahmefall nutzen.

Klein, aber oho: Heizlüfter sind Stromfresser par excellence. So ein kleines Gerät mit 2.000 Watt kann bis zu 1.750 Euro Ihres Geldes verschlingen. Pro Jahr. Zumindest dann, wenn es täglich acht Stunden vor sich hin lüftet. Heizlüfter sind damit wirklich nur etwas für besondere Fälle und kleine Räume. Zum Beispiel im Gästebad für den Wochenendbesuch. Beim Kauf empfiehlt es sich außerdem, auf ein Gerät mit Zeitschaltuhr und Thermostat zu achten. So lässt sich der Verbrauch noch optimieren.

9 Tipps zum Stromsparen für Profis.

Wenn Sie etwas Geld in die Hand nehmen möchten und können, dann sparen Sie mit den folgenden Tipps in der Regel so viel Geld, dass sich die jeweilige Maßnahme schon bald rentiert. In jedem Fall ersparen Sie dem Klima einiges an Emissionen.

1. Energieeffizienteren Kühlschrank nutzen.

Wer seinen etwa 15 Jahre alten Kühlschrank durch ein energiesparendes Modell der Effizienzklasse A+++ ersetzt, kann jedes Jahr bis zu 70 Euro sparen. Damit hat man den Kaufpreis spätestens in fünf, sechs Jahren wieder raus. Über all diese Jahre aber spart man schon – nämlich CO2. Denn auch das wird reduziert, weil das Gerät weniger Energie verbraucht. Hier sind schon im ersten Jahr 150 Kilogramm Ersparnis drin.

2. Mit warmem Wasser aus der Leitung waschen.

Sie nutzen eine Anlage für Solarthermie? Perfekt! Doch auch sonst lohnt es sich, Geräte wie Ihre Waschmaschine direkt an Ihre Warmwasserversorgung anzuschließen. Erwärmen Sie nämlich Ihr Wasser mit Gas, lassen sich die Stromkosten für Ihre Waschgänge immer noch um gut ein Viertel reduzieren.

Auf das Jahr gerechnet sind hier bis zu 30 Euro Ersparnis möglich, je nachdem, wie häufig Sie Ihre Wäsche waschen. Auch Ihre Spülmaschine wäscht mit einem Warmwasseranschluss effizienter, vor allem, wenn die Leitungen des Warmwassers zum Gerät kurz sind.

3. Heizungspumpe besser einstellen oder austauschen. 

Aus den Augen, aus dem Sinn. Heizungspumpen stehen meist im Keller, altern dort in Ruhe vor sich hin und werden zu Stromfressern. Ein Austausch gegen eine leistungsstarke, effiziente Heizungspumpe auf dem neuesten Stand der Technik kann bis zu 80 Prozent Strom sparen. Umgerechnet auf einen Dreipersonenhaushalt ist das jedes Jahr ein Hundert-Euro-Schein mehr in der Haushaltskasse.

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4. Notebook statt Desktop-Rechner kaufen.

Auch mit dem Computer lassen sich die Stromkosten senken. Tipps für Profis beschränken sich nicht auf den Energiesparmodus, der bis zu 90 Prozent Energie sparen kann und die Akkulebensdauer bei mobilen Geräten deutlich erhöht. Wenn bei Ihnen eine Neuanschaffung ins Haus steht, sollten Sie vielmehr über ein Notebook nachdenken.

Notebook-Akkus müssen lange halten, daher arbeiten die Geräte eher energiesparend als die Desktop-Variante. Ein PC arbeitet mit rund 200 Watt Leistung, ein Notebook mit 30 Watt. Sicherlich sollte Ihre Entscheidung nicht am Stromverbrauch hängen, aber die rund 65 Euro Ersparnis bei den Stromkosten jährlich können ein Pluspunkt für das Notebook sein.

5. Geräte passend zum Haushalt kaufen.

Singles brauchen einen kleineren Kühlschrank als vierköpfige Familien. Auch die Waschmaschine läuft bei Familien nicht nur häufiger, sondern muss meist gleichzeitig größere Wäscheberge fassen. Sieht man die große Auswahl an Haushaltsgeräten, ist einleuchtend, dass hier großes Einsparpotenzial bei den Stromkosten liegt. Im Schnitt geht man von 30 Euro pro Jahr aus, die man mit einem passenden Gerät gegenüber einer zu großen Variante spart.

Stromkosten senken mit Haushaltsgeräten

6. Haushaltsgeräte optimal aufstellen.

Der Kühlschrank vier Stunden in der prallen Sonne? Die Gefriertruhe gleich zwischen Heizkörper und Spülmaschine? Beides keine gute Idee. Profis planen den Standort ihrer neuen Kühlgeräte optimal. Weil jedes Grad Außentemperatur mehr den Stromverbrauch des Kühlschranks um 6 Prozent, den der Gefriertruhe um 3 Prozent erhöht. Der Trick funktioniert natürlich genauso gut mit alten Geräten.

7. Kühltruhe statt Gefrierschrank kaufen.

Im Gegensatz zum schlanken Gefrierschrank sieht man der Gefriertruhe den lauernden Stromfresser fast schon an. Doch weit gefehlt! Gefriertruhen arbeiten energiesparender als ihre langen Kollegen. Im kühlen Keller aufgestellt, machen Sie Ihrer Truhe die Arbeit leicht und dürfen sich über ihren niedrigen Energieverbrauch freuen.

8. Bewegungsmelder für Leuchten nutzen.

Wer hat nicht schon mal vergessen, eine Lampe auszuschalten, auf dem Dachboden, im Keller oder auf der Terrasse? Oder man ist versehentlich an den Schalter gekommen und die Lampe leuchtet stundenlang vor sich hin. Gerade an Orten wie diesen fällt es einem dann auch noch eher später als früher auf. Abhilfe können Bewegungsmelder schaffen. Geht das Licht nur an, wenn sich etwas bewegt, ist das komfortabel. Schaltet es sich nach kurzer Zeit ohne Bewegung automatisch aus, ist das auch noch energiesparend und günstig.

9. Warmwasserzirkulation abschalten.

Kommt sofort warmes Wasser aus dem Hahn, ist das angenehm. Der kleine Luxus kostet jedoch einiges an Geld. Schließlich muss das warme Wasser ständig bevorratet werden. Dazu pumpt eine Zirkulationspumpe das warme Wasser immer durch die Leitungen, bis es genutzt wird. Das kostet rund um die Uhr Strom, genauer: eine vierköpfige Familie rund 160 Euro im Jahr. Können Sie auf diesen Luxus verzichten, wird die Haushaltskasse spürbar entlastet. Außerdem dauert es nicht so lange, bis das Wasser ohne Zirkulationspumpe warm wird.

 

 

 

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