Energiespartipps

Stromrechnung: Verstehen und Stromkosten sparen.

Grund- und Arbeitspreis, Tarif, Kosten: Wir erklären Ihnen, wie die Stromrechnung aufgebaut ist und welche Informationen sie enthält.

Verbrauchsabrechnung Strom – gut zu wissen:

  • Stromrechnungen können unterschiedlich aussehen, enthalten aber immer: den Jahresstromverbrauch, die Stromkosten, den neuen Abschlag, die Stromkennzeichnung, den Abrechnungszeitraum.
  • Umlagen, Abgaben, Steuern auf der Stromrechnung etc. zeigen, wer wie viel Geld vom Stromkuchen abbekommt.
  • Grund- und Arbeitspreis, Zählernummer und -stand sind hilfreich, wenn Sie den Anbieter vergleichen und wechseln wollen.
Stromrechnung verstehen, Stromkosten sparen.

Inhalte dieser Seite.

  1. Bestandteile der Stromrechnung (ab Punkt 1)
  2. Stromverbrauch und Kosten in der Stromrechnung prüfen (ab Punkt 14)
  3. Strom-Nachzahlungen vermeiden (ab Punkt 16)
  4. Abschlag- und Verbrauchs-Check (ab Punkt 18)
  5. Tipps zum Senken der Stromrechnung (ab Punkt 21)
  6. Fragen und Antworten

1. Bestandteile Ihrer Stromrechnung: Die Basics.

Auf der ersten Seite Ihrer Stromrechnung finden Sie direkt das Wichtigste: Ihren Rechnungsbetrag. Der berechnet sich aus Ihrem Verbrauch abzüglich bereits gezahlter monatlicher Abschläge. Im besten Fall steht an dieser Stelle der Stromrechnung eine Null – in der Regel ist das aber nicht so. Denn wenn die monatlichen Abschläge niedriger waren als Ihr tatsächlicher Verbrauch, steht dort eine Summe: die Nachzahlung für Ihren Strom. Im umgekehrten Fall bekommen Sie eine Gutschrift.

2. Stromrechnung und Energiekosten.

Die Energiekosten auf der Stromrechnung sind die Kosten, die Sie für den verbrauchten Strom zahlen müssen. Die Differenz der Energiekosten und Ihrer Abschlagszahlungen ergibt die Strom Nachzahlung oder Gutschrift.

Wenn Sie also mal eine Stromrechnung nachzahlen müssen, heißt das nicht, dass sich der Strompreis erhöht hat. Sondern nur, dass Ihr monatlicher Abschlag, gemessen an Ihrem Stromverbrauch im Abrechnungszeitraum, zu niedrig war.

Wie Sie Ihren Abschlag für Strom ganz einfach jederzeit ändern können, erfahren Sie unter Punkt 19.

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3. Zukünftiger monatlicher Abschlag.

Ihr Stromanbieter stellt Ihnen nur den Betrag für den von Ihnen genutzten Strom in Rechnung. Darum ist es ihm auch am liebsten, wenn auf der Stromrechnung am Ende eine Null rauskommt. Und um das zu erreichen, können Sie Ihren monatlichen Abschlag anpassen, wenn Sie merken, dass Sie mit der Stromrechnung größere Gutschriften oder Nachzahlungen erhalten. Bei der Rechnungsstellung prüft Ihr Anbieter die Abschlagszahlungen auf Basis Ihres Energieverbrauchs und passt den Abschlagsplan im Bedarfsfall ebenfalls an. Die Termine, zu denen Ihre Monatszahlungen fällig werden, werden auch in der Rechnung genannt. Statt immer selbst zu überweisen, können Sie für Ihre Stromrechnung übrigens einfach eine Einzugsermächtigung erteilen. Das geht ganz einfach und spart Ihnen ein monatliches To-Do auf Ihrer Liste.

4. Grundpreis und Arbeitspreis.

Neben Zählernummer, Zählerständen und Ihrem Tarif stellen Sie in Ihrer Stromrechnung fest, dass Ihr Strompreis eigentlich aus zwei Preisen besteht: dem Arbeitspreis und dem Grundpreis.

Das hat seinen guten Grund. Wir vergleichen es mal mit Ihrem Handytarif:

Der Arbeitspreis ist der Preis für Ihren Verbrauch an Strom, also das, was beim Handy die „9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze“ sind. Er wird in Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh) berechnet. Im Arbeitspreis steckt eine ganze Menge drin: Zum Beispiel die Stromerzeugung und der Transport des Stroms bis zu Ihrer Steckdose. Außerdem zahlen Sie damit einige Abgaben, Umlagen und Steuern (mehr dazu unter Punkt 6). Entsprechend ist er abhängig vom Verbrauch und dem gewählten Strom-Tarif.

Ebenfalls auf jeder Stromrechnung: Der Grundpreis. Mit ihm finanziert Ihr Stromanbieter Aufwendungen für die Abrechnung des Stroms oder den Stromzähler. Darum wird der nur einmal im Jahr unabhängig von Ihrem Stromverbrauch berechnet. Genauso verhält es sich mit der Grundgebühr bei Handytarifen: Da zahlt man jeden Monat den gleichen Betrag, ganz egal, wie viel man telefoniert hat.

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5. WAS BEDEUTET KWH?

Ihr Stromverbrauch wird in Kilowattstunden, kurz kWh, gemessen. Sicher haben Sie das schon mal auf einem Haushaltsgerät gesehen: Ein Föhn zum Beispiel kann 1.000 Watt Leistung haben, das sind genau ein Kilowatt (kW). Föhnt der Föhn nun eine Stunde (h) lang, verbrauchen Sie ein Kilowatt Strom in der Stunde, also eine Kilowattstunde.

6. Stromrechnung verstehen: Was sollen die ganzen Angaben?

Auf Ihrer Stromrechnung finden Sie Abgaben, Umlagen und Steuern mit teils abenteuerlichen Namen. Die Paragrafen machen das Ganze nicht durchschaubarer, bieten aber einen entscheidenden Hinweis: Denn ein gewichtiger Anteil Ihres Strompreises geht nicht an den Stromanbieter, sondern an den Staat. Derzeit (Stand 06/2022) sind das etwa 40 %.

Die staatlichen Preisbestandteile sind natürlich für alle Stromanbieter anteilig gleich und weil der Staat sie festlegt, kann Ihr Anbieter daran auch nichts ändern.

7. DIE EEG-UMLAGE

Die EEG-Umlage war lange Zeit wichtiger Bestandteil auf Ihrer Stromrechnung. Mit ihr wurde der Ausbau der erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Windkraft oder Sonnenenergien über zwei Jahrzehnte lang maßgeblich gefördert. Zum 1. Juli 2022 wurde die EEG-Umlage schließlich auf 0 Cent/kWh abgesenkt. Gründe für die Entlastung liegen u. a. in den gestiegenen Lebenshaltungskosten der Menschen.

8. KWK-UMLAGE

Noch eine Abkürzung auf der Stromrechnung, die es in sich hat: Mit der KWKG-Umlage (manchmal auch nur als KWK-Umlage bezeichnet) unterstützen Sie die nachhaltige Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung. Bedeutet im Klartext: Hier wird Energie zur Erzeugung von Strom und Wärme gleichermaßen genutzt, zum Beispiel in einem Blockheizkraftwerk. Die Nutzung der Abwärme ist etwas kostenintensiver, die dabei erzeugte Energie aber klimafreundlich. Darum wird sie vom Staat unterstützt. Die Umlage liegt derzeit bei 0,378 Cent/kWh*.

9. Umlage nach § 19 der Stromnetzentgeltverordnung.

Unternehmen, die besonders viel Energie verbrauchen, können sich von Netznutzungsentgelten befreien lassen. Das wird anteilig kompensiert – in Form der sogenannten „§ 19 StromNEV-Umlage“ mit 0,437 Cent/kWh* auf Ihrer Stromlieferung.

10. Offshore-Netzumlage.

Manchmal kann es vorkommen, dass eine Offshore-Windkraftanlage zwar fertiggestellt ist, der Anschluss ans Netz aber noch nicht. In diesem Fall hat der Anlagenbetreiber einen wirtschaftlichen Schaden, der durch die Offshore-Netzumlage (bis 2018: „Offshore-Haftungsumlage“) auf den Rechnungen der Stromkunden kompensiert wird. Genau genommen steuern Sie derzeit 0,3950,419 Cent/kWh* dazu bei.

11. STROMSTEUER

Die Stromsteuer ist eine echte Bundessteuer. Im Volksmund wird sie auch “Öko-Steuer” genannt, denn die 2,05 Cent/kWh* zahlen Kunden per Stromrechnung, damit das allgemeine Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Energie geweckt wird. Sie soll zum Energiesparen anregen (Tipps dazu ab Punkt 19). Investiert wird das Geld in die Entlastung der Sozialkassen, z. B. in die Rentenversicherungsbeiträge.

12. UMSATZSTEUER

Die Mehrwertsteuer kennt wiederum wohl jeder und nicht nur von der Stromrechnung. Die 19 % fallen für die Summe aller Bestandteile, also den Rechnungsbetrag insgesamt, an.

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13. Sonstige Angaben auf Ihrer Stromrechnung.

Auf Ihrer Stromrechnung finden Sie weitere Angaben, die für die „Verbrauchsabrechnung Strom“ relevant sind. Wir klären auf:

  • Zählerkosten: die Kosten für Ihren Gaszähler (Instandhaltung, Ablesung).
  • Stromkosten: die Gesamtkosten Ihrer Stromnutzung im Abrechnungszeitraum (netto).
  • Abschläge: Ihre bereits gezahlten Abschläge auf die Gesamtkosten.
  • Rechnungsbetrag: Guthaben oder Nachzahlung (Forderung).

14. Ist Ihr Stromverbrauch normal?

Viele Stromkunden sehen auf ihrer Rechnung einen vierstelligen Verbrauchswert und kriegen einen Schreck. 3.758 kWh?! Das klingt erst mal nach viel, kann aber, je nach Haushaltsgröße, ganz normal sein. Von folgenden Durchschnittswerten können Sie ganz allemein ausgehen:

Einpersonenhaushalt: 1.600 kWh.
Zweipersonenhaushalt: 2.000 kWh.
Dreipersonenhaushalt: 3.500 kWh.
Vierpersonenhaushalt: 4.500 kWh.

Wo genau Sie mit Ihrem Stromverbrauch liegen und wie sich das zum Durchschnitt verhält, sehen Sie bei ENTEGA übrigens auf Ihrer Stromrechnung als anschauliche Infografik.

15. Kann ich meine Stromrechnung senken?

Die Antwort lautet mit großer Wahrscheinlichkeit: JA! Denn selbst, wenn Sie mit Ihrem Verbrauch im Bundesdurchschnitt liegen: Zum Klimahelden werden Sie damit noch lange nicht. Allgemein geht man davon aus, dass man bei einem normalen Wert immer noch bis zu 25 % Energie und damit Geld, also Stromkosten sparen kann. Tipps hierfür finden Sie ab Punkt 19.

Wie Sie in drei Schritten zum Energiesparprofi werden, sagen wir Ihnen in diesem weiteren Blog-Artikel.

MIT 100 % ÖKOSTROM DAS KLIMA SCHÜTZEN UND SPAREN.

Wie viel Strom verbrauche ich?

Stromverbrauch nach Personen im Haushalt schätzen:

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16. Strom-Nachzahlungen vermeiden.

Nachzahlungen bei der nächsten Stromrechnung vermeiden? Geht ganz einfach. Und zwar, indem Sie die monatliche Abschlagszahlung möglichst genau an Ihren tatsächlichen Stromverbrauch anpassen. Das gilt erst recht bei einem Anbieterwechsel, wenn dem neuen Anbieter noch keine Vergleichswerte aus dem Vorjahr vorliegen (hier geht es zum Strompreisvergleich). Bleiben Ihre Lebensumstände und damit Ihr Verbrauch an Strom im Rahmen des letzten Jahres, können Sie bei einem Wechsel einfach den letzten Wert übernehmen. Auch sonst sollte Ihr im Voraus gezahlter Betrag einigermaßen zu Ihrer vorherigen Verbrauchsabrechnung passen. Spannender wird es, wenn sich der Verbrauch grundlegend ändert. Das kann der Fall sein, wenn Sie in eine größere Wohnung ziehen, Nachwuchs bekommen, oder in der neuen Wohnung ein Energiesauger, wie ein alter Kühlschrank, lauert. In diesem Zusammenhang auch interessant zum Thema Strom: Jahresabrechnung selbst berechnen.

Nachzahlungen: Gründe und Tipps zur Vermeidung.

Möglicher Grund für NachzahlungTipp gegen künftige Nachzahlungen
Schätzung des Abschlags war zu niedrigAbschlag anpassen
Veränderter Verbrauch (neue Elektrogeräte, Nachwuchs bekommen etc.)Abschlag anpassen und Stromspartipps nutzen

17. Abschlag richtig schätzen.

Ändern sich Ihre Lebensumstände und damit auch Ihr Stromverbrauch grundlegend, hilft es zu schätzen. Und damit das einfacher wird, hat der Bund der Energieverbraucher hierfür eine Formel entwickelt:

(Wohnungsgröße in qm) x 9
+ (Personen im Haushalt) x 200 (bei Warmwasser mit Durchlauferhitzer x 550)
+ (Zahl großer Elektrogeräte) x 200
= geschätzte kWh im Jahr.

Alternativ können Sie sich an den unter Punkt 14 genannten Durchschnittswerten orientieren. Die Durchschnittswerte gelten für die ganze Bandbreite an Haushalten in Deutschland und sind damit ein guter Richtwert, der unabhängig von der Wohnungsgröße oder Zahl der Elektrogeräte gilt.

18. Verbrauch kontrollieren.

Ob Sie mit Ihrer Schätzung richtig liegen, können Sie mithilfe von Strommessgeräten ganz einfach prüfen. Man steckt sie zwischen Stecker und Gerät und misst am besten über mehrere Tage, denn manche Geräte schwanken in ihrem Verbrauch. Bei einigen Geräten kann man den Strompreis angeben und sich gleich die geschätzten Stromkosten dieses Gerätes für das ganze Jahr anzeigen lassen.

Computer, Stehlampe oder Kühlschrank – Sie werden vermutlich den einen oder anderen Stromfresser enttarnen. Den Stromverbrauch von häufig genutzten Geräten zu kennen, ist nicht nur ein guter Gradmesser für den Jahresverbrauch, sondern auch ein erster Schritt, um Energie sparen zu können (mehr Informationen ab Punkt 19mehr darüber lesen Sie ein Stück weiter unten) – oder alte Geräte direkt gegen stromsparendere Modelle auszutauschen. Ihre Stromrechnung dankt es Ihnen. Übrigens: Ein Strommessgerät müssen Sie nicht einmal kaufen: Viele Verbraucherzentralen, Klimaschutzagenturen und Energieversorger bieten diese zum Ausleihen an. Bei ENTEGA können Sie Strommessgeräte kostenlos in den ENTEGA Points ausleihen.

19. ABSCHLAG ÄNDERN

Kommt das erste Elektroauto oder zieht die Schwiegermutter zu Hause ein, ist ein erhöhter Verbrauch absehbar. In solchen Fällen können Sie Ihre monatliche Abschlagszahlung jederzeit ändern

Bei ENTEGA können Sie den Abschlag einfach selbst unter Meine ENTEGA.de anpassen.

20. Begriffe rund um die Stromrechnung.

AbschlagDer Abschlag ist der Betrag, den Sie monatlich für Ihren Stromverbrauch zahlen. Wenn Sie ihn richtig wählen/anpassen und er dem tatsächlichen Verbrauch entspricht, vermeiden Sie Nachzahlungen.
AbrechnungszeitraumZeitraum, für den Strom in Rechnung gestellt wird. Regelmäßig erfolgt die Abrechnung einmal pro Jahr.
ArbeitspreisVerbrauchspreis, so viel kostet jede Kilowattstunde Strom in Ihrem aktuellen Stromtarif.
GrundpreisMonatliche Pauschale, die unabhängig vom Verbrauch anfällt. Sie deckt z. B. die Kosten für den Stromzähler ab.
VerbrauchDer gesamte Verbrauch an Strom während des abgelesenen Zeitraums.
StromsteuerVerbrauchssteuer, die vom Staat erhoben wird.
ZählernummerMit dieser Nummer finden Sie den richtigen Zähler für Ihren Verbrauch, z. B. im Mehrfamilienhaus.

21. Tipps zum Senken der Stromkosten.

25 % Energieersparnis für einen normalen Haushalt sind ein ganz schön großes Potenzial, das sich einfacher ausschöpfen lässt, als Sie jetzt vielleicht denken. Denn Stromsparen und so die Stromrechnung zu verkleinern, das geht schon mit kleinen Tricks und Kniffen und ohne großen Aufwand. Sind Sie bereit für ein paar Stromspartipps, die Sie leicht umsetzen können? Ihre Stromrechnung senken Sie zum Beispiel, wenn Sie Geräte nicht im Standby-Modus laufen lassen, sondern vom Netz nehmen. Das geht ganz einfach mit einer abschaltbaren Steckerleiste.

Typische Stromfresser und damit auch Geldfresser verstecken sich gerne im Keller, in der Küche oder im Wohnzimmer.

22. Backrezept für eine geringere Stromrechnung.

Wir haben für jedes Backrezept die optimale Zubereitungsempfehlung, mit der Sie eine ganze Menge Strom sparen: Aufs Vorheizen verzichten und den Ofen ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten. So nutzen Sie die Restwärme und sparen jede Menge Energie und bares Geld auf der Stromrechnung.

23. Der KÜHLSCHRANK-KNIFF

Wenn Sie einen neuen Kühlschrank kaufen, achten Sie darauf, dass er die für Ihren Haushalt passende Größe hat. Denn je voller ein Kühlschrank ist, desto weniger Energie verbraucht er. Wenn Sie Ihren 15-jährigen Oldie durch einen Kühlschrank oder eine Kühl-Gefrierkombination mit niedrigsten Energieverbrauchswerten ersetzen, sparen Sie die Anschaffungskosten schon nach wenigen Jahren wieder ein. Strom sparen Sie mit dem Austausch sofort – und sehen den Effekt auf der nächsten Stromrechnung. Sparen Sie sich hingegen den kurzen Blick in den Kühlschrank, ob das Licht wirklich aus ist. Jedes Öffnen erwärmt die Luft im Kühlraum und die muss hinterher wieder mit voller Energie runtergekühlt werden.

24. VOLLWASCHGANG

Was für den Kühlschrank gilt, gilt auch für die Waschmaschine: „Voll ist toll“ lautet hier das Motto der Sparefrohs. Denn wenn Sie Ihre Maschine nur halb voll laufen lassen, verbraucht diese zwar weniger Energie als bei kompletter Füllung, leider aber nicht die Hälfte, womit sich der „Voll-Wasch-Gang“ auf lange Sicht und in Sachen „niedriger Stromrechnung“ lohnt.

Weitere Energiespartipps für Ihren Haushalt haben wir hier für Sie zusammengestellt.

25. EFFIZIENTES SPÜLEN

Geschirrspüler verfügen heute in der Regel über einen Eco– oder Sparmodus. Damit wird das Geschirr genauso sauber, aber deutlich günstiger für Klima und Geldbeutel. Falls Ihr Spüler keine solche Funktion hat, wird es möglicherweise Zeit für eine Neuanschaffung. Denn auch, wenn die Geräte nicht ganz günstig sind, ein Geschirrspüler mit der Energieeffizienzklasse A+++ spart im Jahr rund 40 Euro auf der Stromrechnung – gegenüber einem 12 Jahre alten Gerät, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

26. TRUHE ODER SCHRANK?

Ob Sie eine Kühltruhe oder einen Gefrierschrank kaufen, ist nicht nur Geschmacksache. Kommt beides in Frage, fahren Sie mit der Truhe besser, auch wenn man oft denkt, dass Truhen regelrechte Energiefresser sind. Ganz im Gegenteil! Denn Truhen arbeiten wesentlich energiesparender als Gefrierschränke. Noch besser fahren Sie sogar, wenn Sie die Truhe an einen kühlen Ort, z.B. in den Keller stellen, denn dann muss sie nicht so viel arbeiten. Wie hoch bei Gefriertruhe und Gefrierschrank der Stromverbrauch ist, kommt auf Modell, Benutzung und einige weitere Faktoren an.

27. BEWEGUNG HILFT

Mit einem Bewegungsmelder haben Sie nicht nur die Hände frei, sondern können sich sicher sein, dass das Licht definitiv ausgeschaltet ist. Das spart Strom und damit Geld, Nerven und die Frage “Habe ich das Licht jetzt ausgeschaltet oder nicht?

28. ES WERDE LED

Dass LEDs Energie sparen und Ihnen so dabei helfen, bei der Stromrechnung zu sparen, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Das, was sie mehr kosten, holen Sie dadurch in den 20 Jahren, die sie brennen, locker wieder rein. Mit LED-Leuchten lässt sich noch mehr Strom sparen als mit Energiesparlampen und mittlerweile gibt es sie in verschiedenen FarbenFormen und Lichttemparaturen, so können Sie für jeden Raum die passende Lampe wählen. Wie Sie außerdem mit der richtigen Beleuchtung noch mehr Geld sparen können, lesen Sie hier.

29. RAUS MIT DER ALTEN PUMPE.

Wer nicht gerade eine Stromheizung hat, denkt beim Stromsparen vermutlich eher weniger an seine Heizung und verschenkt damit vielleicht wertvolles Potenzial. Denn in Einfamilienhäusern kann der Stromverbrauch der Heizungspumpe schon mal bei einem Anteil von fünf bis zehn % des gesamten Stromverbrauchs liegen und sich entsprechend in der Stromrechnung niederschlagen. Es kann sich also durchaus lohnen, die alten Pumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe auszutauschen.

30. (S)BOILER-ALARM.

Diese Heizsysteme sind mittlerweile veraltet und sorgen für einen unnötig hohen Stromverbrauch: Durchlauferhitzer, auch als Heizwasserspeicher oder Boiler bekannt. Wenn Sie einen Durchlauferhitzer haben, sollten Sie sich überlegen, diesen gegen ein energieeffizientes Heizsystem auszutauschen. So können Sie auch hier Stromkosten sparen.

31. RICHTIG KOCHEN.

Nehmen Sie den Wasserkocher statt des Topfes auf dem Herd, wenn Sie Wasser erhitzen möchten. Einen Liter Wasser im Wasserkocher zu erhitzen, verbraucht 0,1 kWh. Das ist vielleicht ein Viertel dessen, was zum Erhitzen im Topf benötigt wird. Schneller ist er auch noch, und weil man ihn oft benutzt, ist schnell etwas zusammengespart. Bedenken Sie dabei: Auch viele kleine Maßnahmen wie diese, um Strom zu sparen, summieren sich und senken die Stromrechnung. 

32. DAS WICHTIGSTE

Wer ein bisschen auf seinen Stromverbrauch achtet, Elektrogeräte vom Strom nimmt, das Licht nicht unnötig brennen lässt und alte Geräte erneuert, kann schon mit wenig Aufwand die Stromkosten senken und sich beim Blick auf die nächste Stromrechnung so richtig über das gesparte Geld freuen. Auch billiger Strom oder noch besser ein Tarifwechsel zu günstigem Strom kann zur Kostensenkung beitragen. Probieren Sie doch mal unseren Stromkostenrechner aus: einfach Stromkosten vergleichen, Tarif finden und zu Ökostrom von ENTEGA wechseln. Damit können Sie nicht nur Stromkosten sparen, sondern leisten auch noch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das Gleiche gilt übrigens für unser Ökogas. So wird auch Ihre Heizung klimaneutral.

*Stand: Mai 2022

Stromrechnung verstehen: Fragen und Antworten.

HÄUFIGE FRAGEN.

Wann bekommt man die Stromrechnung?

Was tun, wenn man keine Stromrechnung bekommen hat?

Was sind die Gründe für eine Strom-Nachzahlung?

Was passiert, wenn man weniger Strom verbraucht als angegeben?

Wann ist die Stromrechnung verjährt?

Was ist eine Abschlagszahlung?

Stromrechnung: Was ist der Arbeitspreis?

Stromrechnung: Was ist der Grundpreis?

Welche Angaben muss eine Stromrechnung enthalten?

Wann muss ich die Stromrechnung bezahlen?

Wo kann ich eine Stromrechnung prüfen lassen?

Wie lange muss ich eine Stromrechnung aufbewahren?

Welche wichtigen Daten enthält meine Stromrechnung?

Wie kann ich hohe Stromrechnungen vermeiden?

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