Nachhaltig leben

Stromzähler ablesen: So geht’s.

Wie liest man den Stromzähler ab? Warum sollte man das öfter tun? Hier finden Sie alle Tipps und Infos, die Sie brauchen.

Stromzähler ablesen

Wo finde ich den Zähler?

Jedes Jahr die gleiche Frage: Wo ist der Stromzähler? Wenn Sie zur Miete wohnen, finden Sie ihn in der Wohnung (z. B. im Abstellraum), im Hausflur oder im Keller. Manchmal hängt er in einem gesonderten Hausanschlussraum, fragen Sie Ihren Vermieter. Wer im eigenen Haus wohnt, findet ihn meist im Flur oder im Keller, beim Hauptsicherungskasten.

Stromzähler digital

Was ist Strom, was Gas?

Strom- und Gaszähler lassen sich einfach unterscheiden: Stromzähler zeigen den Verbrauch in kWh (Kilowattstunden) an, Gaszähler in m3 (Kubikmeter). Meistens sind Stromzähler außerdem aus schwarzem Plastik, Gaszähler aus Metall.

Was muss ich ablesen?

Was Sie brauchen, sind Zählernummer und Zählerstand. Die Zählernummer ist wichtig, damit Ihr Verbrauch der richtigen Verbrauchsstelle, also Ihnen, zugeordnet werden kann. Sie ist vergleichbar mit der Hausnummer. Der Zählerstand sagt, wie viel Strom Sie verbraucht haben.

Stromzähler Zählerstand

Wo ist die Zählernummer?

Meist im unteren Bereich des Stromzählers, oft in der Nähe eines Barcodes. Wenn Sie ganz sichergehen wollen, finden Sie die Zählernummer auf Ihrer letzten Stromrechnung und, falls vorhanden, auf der Ablesekarte. Dann können Sie vergleichen. Insbesondere, wenn Sie mehrere Stromzähler haben (z. B. bei Wärmepumpenstrom), sollten Sie darauf achten, den jeweiligen Zählerstand der richtigen Zählernummer zuzuordnen.

Wo ist der Zählerstand?

Das ist das Zählwerk, das sich dreht, wenn Sie Strom verbrauchen. Daneben steht die Angabe kWh für die Kilowattstunden, in denen der Verbrauch gemessen wird. Ablesen müssen Sie nur den Stand bis zur Kommastelle, die Ziffer dahinter brauchen Sie nicht.

Stromzähler ablesen Nummer

Zwei Zählerstände.

Wenn Ihr Stromzähler zwei Zählerstände hat, haben Sie in der Regel einen Doppeltarifzähler. Das ist z. B. der Fall, wenn Sie eine Wärmepumpe oder Nachtstromheizung nutzen. Sie haben dann zwei unterschiedliche Stromtarife: den Hochtarif („HT“) für den Verbrauch tagsüber sowie einen Niedertarif („NT“) für den Verbrauch in der Nacht. Entsprechend müssen Sie zwei Zählerstände ablesen.

Wie melde ich den Verbrauch?

Ihren Zählerstand können Sie telefonisch, per E-Mail oder online übermitteln. Bei ENTEGA geht das mit wenigen Klicks im Kundenportal MeineENTEGA. Dazu müssen Sie sich nur einmal registrieren und können dann jederzeit Ihr Vertragskonto auswählen, den Zählerstand eingeben und den Zählerstand mit einem Klick auf „Zählerstand übermitteln“ an uns senden. Fertig. Wenn Sie eine Ablesekarte bekommen haben, können Sie die ausgefüllt zurückschicken. Oder uns den Zählerstand einfach über unser Kontaktformular mitteilen, Sie finden es hier.

wo Stromzähler ablesen

Zählerstand einschätzen.

Der Zählerstand an sich lässt keinen Rückschluss auf den Stromverbrauch zu. Denn er wird nie zurückgesetzt und zeigt auch nicht den Jahresverbrauch an, sondern einen durchlaufenden Wert. Hilfreich ist er nur dann, wenn Sie ihn notieren und dann erneut kontrollieren, z. B. nach einem Jahr, um den Jahresverbrauch herauszufinden.

Wie hoch ist der Jahresverbrauch?

Ihren Jahresverbrauch finden Sie heraus, wenn Sie den aktuellen Stand mit dem Stand vor einem Jahr vergleichen, z. B. anhand der jährlichen Stromrechnung. Ist Ihr Jahresverbrauch deutlich gestiegen, kann das verschiedene Gründe haben. So verbrauchen Sie vielleicht einfach mehr Strom, weil mehr Personen im gleichen Haushalt leben, sich Ihre Gewohnheiten geändert oder Sie sich zusätzliche Geräte angeschafft haben. Welche Ihrer Haushaltsgeräte heimliche Stromfresser sind, können Sie mit einem Strommessgerät feststellen. Das Gerät können Sie in den ENTEGA Points kostenlos ausleihen.

Wann liest der Betreiber an?

Einmal jährlich. Entweder kommt ein Außendienstmitarbeiter zu Ihnen, Sie bekommen eine Ablesekarte zugeschickt oder Ihr Netzbetreiber meldet sich mit der Bitte, den Stromzähler abzulesen.

Was ist, wenn ich nicht da bin?

In der Regel muss man nicht zu Hause bleiben, um den Ableser hereinzulassen. Die meisten Anbieter schlagen vielmehr vor, den Zählerstand selbst abzulesen. Bei großen Veränderungen gegenüber den Vorjahren kann es dann sein, dass jemand zur Überprüfung vorbeikommt. Alternativ können Sie Ihren Schlüssel einem Nachbarn geben oder als Mieter Hausverwaltung oder Vermieter bitten, dem Ableser die Tür zu öffnen. Oder Sie rufen bei der Firma an und vereinbaren einen Termin, zu dem Sie da sind.

Muss ich den Stromableser reinlassen?

Stromzähler ablesen

Insbesondere Mieter sind laut Mietvertrag verpflichtet, die jährliche Stromablesung möglich zu machen. Reinlassen muss man den Ableser streng genommen nicht. Kann der Netzbetreiber aber den Zählerstand nicht ermitteln, weil Sie ihm keine Möglichkeit dazu geben, darf er ihn schätzen. Dafür orientiert er sich an den Verbrauchswerten der letzten Jahre.

Was ist mit Trickbetrügern?

Um sich vor Trickbetrügern zu schützen, können folgende Tipps helfen: Ableser tragen einen Ausweis, den man sich zeigen lassen kann. Sie kommen meist zur immer gleichen Zeit im Jahr. Im Zweifel nicht aufmachen, dann wirft der Ableser einen Zettel in den Briefkasten und Sie können beim Netzbetreiber nachfragen. Ableser bestehen nicht darauf, reingelassen zu werden. Und sie wollen keine Leitungen kontrollieren oder Reparaturen durchführen.

Warum soll ich ablesen?

Den Stromzähler ablesen müssen Sie bei Umzug, Anbieterwechsel oder für die jährliche Stromabrechnung. Es macht aber auch Sinn, gelegentlich nachzuschauen: So können Sie jederzeit Ihren Verbrauch und Ihre Stromkosten kontrollieren.

Warum sind korrekte Angaben wichtig?

Den Stromzähler richtig abzulesen ist wichtig, damit Sie nur den Strom bezahlen, den Sie verbraucht haben. Wenn Sie Ihren Zähler nicht ablesen (lassen), darf Ihr Verbrauch unter Umständen vom Netzbetreiber geschätzt werden, was nicht unbedingt vorteilhaft für Sie ist.

Wann wird geschätzt?

Ihr Netzbetreiber wird Ihnen in der Regel die Möglichkeit geben, den Stromzähler ablesen zu lassen. Erst, wenn Sie wiederholt nicht zu Hause sind, keinen alternativen Terminvorschlag machen und den Zählerstand nicht selbst übermitteln, wird der Verbrauch geschätzt.

Bei Anbieterwechsel.

Wer den Stromanbieter wechselt, muss den Zählerstand ablesen: Der alte Anbieter kann so bis zur Umstellung abrechnen, der neue ab diesem Moment. Bei ENTEGA können Sie über den Tarifrechner in wenigen Klicks zu günstigem Ökostrom wechseln. Wenn Sie Ihren Jahresverbrauch in den Tarifrechner eingeben, wissen Sie umgehend, wie viel Geld Sie gegenüber Ihrem alten Tarif sparen können.

Beim Umzug.

Wenn Sie umziehen, sollten Sie den Stand Ihres Stromzählers ablesen, wenn Sie den Schlüssel übergeben. Das gilt für Auszug wie für Einzug. Mit ENTEGA können Sie entspannt umziehen und Ihren Strom gleich mitnehmen. Wie, erfahren Sie auf unserer Umzugsseite.

Online-Tarife.

Viele Stromanbieter bieten reine Online-Tarife an, bei denen Sie alles einfach im Internet regeln können. Hier übermitteln Sie Ihren Zählerstand bequem online, bei uns über das Kundenportal MeineENTEGA. Wir erinnern Sie sogar rechtzeitig daran, wann es wieder so weit ist. Ein weiterer Vorteil: Sie müssen sich um keinen Termin für den Ableser kümmern.

Nachzahlungen vermeiden.

Wenn Sie Ihren Zählerstand regelmäßig notieren, können Sie Ihren monatlichen Abschlag bei Bedarf anpassen, sodass er Ihrem tatsächlichen Verbrauch möglichst entspricht. Dadurch ersparen Sie sich größere Nachzahlungen zum Jahresende. Im Kundenportal Meine ENTEGA geht das jederzeit, indem Sie Ihren Abschlag mit wenigen Klicks ändern.

Verbrauch beobachten.

Die regelmäßige Kontrolle Ihres Zählerstandes hat den Vorteil, dass Sie Ihren Verbrauch besser im Blick haben. Sie sehen, wie sich Ihr Verbrauch entwickelt, können Stromfresser schneller identifizieren und bei Bedarf rechtzeitig geeignete Energiesparmaßnahmen ergreifen. Jede Menge Tipps für solche Maßnahmen finden Sie hier in unserem Blog.

Digitale Stromzähler.

Künftig werden sie Pflicht: Stromzähler, die digital erfassen, wie viel Strom man exakt zu welcher Zeit im Haushalt verbraucht. Während herkömmliche Stromzähler nur den Gesamtverbrauch erfassen, können digitale Stromzähler auch den Stromverbrauch einzelner Geräte messen.

Vorteile von Smart Metern. 

Smart Meter machen es möglich, noch gezielter Energie und damit CO2 einzusparen. Schnellt zum Beispiel der Verbrauch beim Einschalten der alten Kellerlampe in die Höhe, macht ein Austausch gegen neue LEDs vielleicht Sinn. Auch das Ablesen des Stromzählerds wird damit meist überflüssig, denn „Smart Meter“ können den Stromverbrauch je nach Modell automatisch an den Netzbetreiber übermitteln.

Vom Smart Meter zu Smart Grid.

Flächendeckend genutzt, können Smart Meter die Basis für ein modernes Stromnetz (Smart Grid) sein, in dem Strom bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt wird und Tarife abhängig von den Tageszeiten abgerechnet werden können. So ließe sich zudem das schwankende Angebot von Strom aus erneuerbaren Energiequellen besser auf den Strombedarf abstimmen. Wenn es nach der Bundesregierung geht, sind bis 2020 vier von fünf Haushalten mit einem Smart Meter ausgestattet.

Wie Sie Ihren Gaszähler richtig ablesen, sagen wir Ihnen hier.

Gaszähler ablesen
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