22. November 2011
Familie Klimaschutz

Der Winter kann kommen

Pünktlich zu Beginn der Heizperiode und dem ersten Schnee stattet ENTEGA Geschäftsführer Frank Dinter Familie Blöchinger einen Besuch im frischsanierten Reihenhaus ab.

Familie Blöchinger

„Ein bisschen feierlich war mir schon zumute,“ gesteht Michael Blöchinger „als ich nach all den Umbauten des Sommers zum ersten Mal die neue Heizung einschalten konnte. Auch wenn es eigentlich ja nur ein Knopfdruck war. Und natürlich waren wir neugierig: Wie fühlt es sich an? Wie lange dauert es, bis es überall warm wird? Macht die neue Heizung ungewöhnliche Geräusche?“

Zur Erinnerung: Bislang heizten Blöchingers mit einer alten Ölheizung. Das bedeutete eine hohe Abhängigkeit vom stetig steigenden Ölpreis, außerdem blockierten die riesigen Öltanks im Keller wertvollen Stauraum. Gleich beim Einzug 2006 hatte Michael Blöchinger noch versucht, einen Anschluss an das örtliche Gasnetz zu erwirken, um wenigstens auf das etwas günstigere Erdgas als Energieträger umsteigen zu können. Doch dafür ließen sich nicht genug Anwohner in der Straße motivieren.

Hatten viel Spaß am Fachsimpeln:
Michael Blöchinger und Frank Dinter

Die Zeiten, in denen der Tanklaster mit dem Öl vorfuhr, sind nun endgültig passé. Heute schnurrt ein nahezu lautloser Propeller in der Luft/Wasser-Wärmepumpe im Garten. Diese nutzt die Energie der Außenluft und pumpt die Wärme ins Innere des Hauses – wie bei einem umgekehrten Kühlschrank. Mit dem Ergebnis, dass Blöchingers bis zu 63 % weniger Endenergie zum Beheizen ihres Häuschens benötigen – im Vergleich zur Ölheizung. Und dabei sind die energieeffiziente Dämmung an Fassade und Kellerdecke sowie die neuen Fenster noch gar nicht berücksichtigt. Und wenn die Wärmepumpe mit einem Ökostromtarif betrieben wird, wie dies bei Blöchingers der Fall ist, sinken die CO2-Emissionen um beinahe 100 %.

Dieses Effizienz- und Emissionswunder möchte Frank Dinter, Geschäftsführer der ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG, gerne aus nächster Nähe begutachten. Er ist Ende Oktober persönlich vorbeigegekommen, um sich ein Bild vom Projekt „Familie Klimaschutz“ zu machen und in Erfahrung zu bringen, wie zufriedenstellend alles gelaufen ist.

Blick aus dem Dachfenster:
die neue Photovoltaik-Anlage.

Schon auf dem Treppenabsatz, noch bevor er Barbara Blöchinger einen prächtigen Blumenstrauß als Gastgeschenk überreichen kann, lobt Frank Dinter das außergewöhnliche Design der kobaltblauen Fassade: „Kräftige Farbe, gefällt mir gut!“.

Drinnen muss man schon ganz genau hingucken, um zu erkennen, dass hier bis vor kurzem noch kräftig gewerkelt wurde. Auf einem Rundgang erläutert Hausherr Michael, was die Handwerker alles verändert haben, um Blöchingers nahezu klimaneutral zu kriegen. Gemeinsam begutachten sie die Steuerung der neuen Heizung, schauen sich die mehrfach verglasten Fenster an, prüfen die Dämmung mit dem Daumen und gucken vom Garten aus auf die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Rund um die Wärmepumpe, die neben dem Fahrradschuppen steht, wird Michael Blöchinger noch etwas graben müssen, bis der Garten wieder ordentlich aussieht – wahrscheinlich wird er die Anlage mit einem dekorativen Holzgitter aus dem Blickfeld verbannen.

Spätestens jetzt lässt sich erahnen, wie es Familie Klimaschutz in den zurückliegenden Wochen ergangen ist: „Wer energetisch saniert, muss bereit sein, einige Tage in einer Baustelle zu wohnen“, betont Frank Dinter. „Dafür gilt Ihnen, liebe Blöchingers, unser besonderer Dank.“ Den geben die Vier postwendend zurück: „Wenn sich jemand so gut kümmert wie die Experten von ENTEGA, nimmt man einige Einbußen gern in Kauf“, hebt Barbara hervor.

Da es draußen inzwischen recht kühl geworden ist, kehren alle an den gemütlichen Küchentisch zurück. Bei Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen von Sophie kommt das Gespräch schnell auf den globalen Klimaschutz.

Und auf die Verantwortung, die ein regionaler Energieversorger dafür trägt. „Lange Zeit waren wir ein Teil des Problems. Aber wir wollen ein Teil der Lösung werden“, nennt Frank Dinter die Gründe, warum sich ENTEGA für Klimaneutralität engagiert. „Das ist die Zukunft – und ich bin dankbar, dass wir und unsere Kunden daran so aktiv mitwirken können.“

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