31. März 2012
Familie Klimaschutz

Welche Heizung passt zu uns?

Das Thema Heizen spielt beim CO2-Fußabdruck eine entscheidende Rolle: Die warme Stube ist in Deutschland für über 15 Prozent der Emissionen pro Person verantwortlich.

Zur Diskussion: Eine Ölheizung, eine Gas-Brennwert-Heizung oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Wie viel Energie eine Heizung verschlingt, ist stark abhängig von der Art des Wohnraumes – ob kleine Wohnung oder große Villa, ob Neubau oder Altbau – und den vorherrschenden Wetterbedingungen: Natürlich muss man in Nordschweden mehr heizen als in Südspanien. Ein Vergleich der Daten untereinander ist folglich schwierig, gleichwohl finden sich hier für jeden individuell auch die größten Einsparmöglichkeiten. Neben einer ausreichenden Wärmedämmung – wie sie auch für Familie Klimaschutz ins Haus steht – zählt dazu prinzipiell die Wahl der Heiztechnologie.

Herkömmliche Technologie: Die Ölheizung

Das Reihenhaus der Blöchingers verfügt über eine herkömmliche Ölheizung. Diese ist zwar relativ günstig in der Anschaffung, aber sie macht auch abhängig vom teuren Heizöl und benötigen für die Öltanks sehr viel Platz. Darüber hinaus zählt das Verbrennen von Öl nicht zu den effektivsten Heizarten, große Mengen CO2belasten dadurch das Klima. Die Blöchingers wissen um diese Nachteile. Ihr Trick: Im Winter heizt die Familie zusätzlich mit einem Holzofen. Brennholz gilt – genau wie Holzpellets oder z.B. Biogas – als klimaneutral, da beim Verbrennen nur die Menge CO2 freigesetzt wird, die die Pflanzen wenige Jahre zuvor der Atmosphäre entzogen hatten – ein elementarer Unterschied zu fossilen Brennstoffen. So schafft es Familie Klimaschutz bereits vor Beginn unserer Maßnahmen, beim Heizen merklich unter den deutschen Durchschnittsemissionen zu liegen. Doch auch dieser Wert lässt sich noch deutlich absenken.

Die Luft-Wasser Wärmepumpe

Wesentlich effektiver heizt man z.B. mit einer Wärmepumpe. Sie funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank und entzieht einer wärmeren Materie die Wärmeenergie – mit einer beeindruckenden Energieeffizienz. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann zum Beispiel der Umgebungsluft einen ordentlichen Anteil Energie entziehen und damit das Wasser für die Heizung wärmen. Dieser Vorgang ist klimaneutral, wenn die Wärmepumpe mit Ökostrom betrieben wird. Außerdem sind die laufenden Kosten gering, da kein weiterer Brennstoff gekauft werden muss.

Die Gas-Brennwert-Heizung

Die dritte Variante, die durch ihren hohen Wirkungsgrad überzeugt, ist die Gas-Brennwert-Heizung: günstig in der Anschaffung, wird sie mit Gas betrieben – effizienter als Öl und klimafreundlicher durch den Einsatz von klimaneutralem Erdgas. Ihr Vorteil liegt darin, dem heißen Wasserdampf Wärme zu entziehen, die sonst ungenutzt bliebe, und sie danach dem Heizkreislauf als Nutzwärme zuzuführen.

Je nach Immobilie eignet sich die eine oder andere Technologie besser. Die Effizienzexperten der ENTEGA berücksichtigen stets das gesamte Einsparpotenzial – inklusive optimierter Dämmung und z.B. isoliert Fenster – und können so genau ausrechnen, wann sich die Investition in eine neue Heizung amortisiert hat – meist bereits nach wenigen Jahren. Die Entscheidung in Mainz-Finthen fällt in den nächsten Tagen. Blöchingers können aber heute schon überlegen, was sie mit dem freiwerdenden Kellerraum anstellen, sollten die Öltanks nicht mehr benötigt werden.

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