25. September 2013
Energie sparen

Smart Home und Standby-Stromverbrauch: Strom sparen & Standby-Verbrauch reduzieren.


In einem Smart Home steuern Sie viele Funktionen Ihres Hauses wie Heizung, Rollläden und Licht per Computer oder Mobiltelefon. Das ist nicht nur besonders praktisch, es spart auch Energie. So können Sie zum Beispiel einzelne Heizkörper gezielt aktivieren, wenn sie benötigt werden – auch dann, wenn Sie noch gar nicht zu Hause sind. Bei Neubauten werden dafür alle Anlagen und Geräte durch Niedervoltleitungen mit einer zentralen Steuerung verbunden. Diese werden mit den Hochvoltleitungen unter dem Putz verlegt. Aber auch die nachträgliche Umrüstung Ihres Hauses zum Smart Home ist problemlos möglich. Die Verbindung der Anlagen erfolgt über ein Funk-System – ohne Leitungen unter Putz.

Smart Home hat viele Vorteile:

  • Sie können Ihre Heizung von unterwegs steuern und müssen nicht den ganzen Tag heizen, damit es angenehm warm ist, wenn Sie nach Hause kommen. So sparen Sie in einem Smart Home auf komfortable Weise Heizkosten.
  • Sie heizen Ihr Bad erst kurz vor dem Aufstehen auf eine angenehme Temperatur und lassen automatisch die Rollläden öffnen. Auch so können Sie erheblich bei den Heizkosten sparen.
  • Sie können sich online vergewissern, ob Fenster und Türen geschlossen sind.
  • Auch Brandmelder oder Überwachungskameras haben Sie online im Blick. Gibt ein Rauchmelder Alarm, können Sie sich per E-Mail benachrichtigen lassen.

Fazit: Ein Smart Home spart Energie, erhöht die Sicherheit und steigert die Wohnqualität.

Standby-Verbrauch

Bei Geräten im Standby-Modus sollten Sie Rot sehen, denn diese verbrauchen pausenlos Strom. Wenn Sie solche Stromfresser komplett ausschalten, können Sie pro Jahr bis zu 150 Euro sparen.

Tipps für den Alltag:

  • Überprüfen Sie, ob Ihre Elektrogeräte einen verschwenderischen Standby Stromverbrauch haben. Typische Stromfresser sind diese Geräte: Fernseher, DVD-Player, Hi-Fi-Anlage, Radio, PC, Monitore, Drucker, Fax, Kopierer, Satellitenempfänger, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Herd, Ladegeräte, Halogenlampen, Telefon, Anrufbeantworter und Co.
  • Versehen Sie Ansammlungen von Geräten, wie zum Beispiel bei Hi-Fi- Anlage oder am PC-Arbeitsplatz, mit Steckdosenleisten zum Abschalten. Solche Leisten gibt es auch mit eingebautem Überspannungsschutz.
  • Nutzen Sie alternativ Vorschaltgeräte, um den Standby-Verbrauch unterschiedlicher Gerätekonstellationen zu senken.
  • Schalten Sie Drucker oder Scanner erst ein, wenn sie zum Einsatz kommen.
  • Lassen Sie Ladegeräte, zum Beispiel für Ihr Handy, nie ungenutzt in der Steckdose.
  • Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten auf einen geringen Standby-Stromverbrauch.
  • Nutzen Sie vorhandene Energiesparfunktionen, zum Beispiel bei Ihrem PC.
  • An unseren ENTEGA Points leihen wir Ihnen gerne ein Strommessgerät, damit Sie IHren Stromverbrauch messen und Stromverbrauch berechnen können.

Spielekonsole

Viele Spielekonsolen verbrauchen selbst dann Strom, wenn sie nur rumstehen. Mit unseren Tipps heißt es auch in solchen Fällen: Game over für Stromfresser.

Tipps für den Alltag:

  • Trennen Sie Ihre Konsole nach Gebrauch vom Netz. Der Standby-Verbrauch ist bei den meisten Geräten genau so hoch wie während des Betriebs oder sogar höher.
  • Installieren Sie Ihre Spiele auf die Festplatte. So sparen Sie bis zu 30 Watt.
  • Schauen Sie keine DVDs mit Ihrer Konsole, wenn Sie einen DVD-Player besitzen. Zum Vergleich: Ein DVD-Player benötigt rund 10 Watt, eine Xbox 360 rund 100 Watt.

Tipps für den Neukauf:

Überlegen Sie, was Ihre Spielekonsole können soll. Leistungsstarke Geräte wie die PlayStation 3 oder die Xbox 360 verbrauchen den meisten Strom. Mehr Leistung bedeutet allerdings nicht automatisch mehr Spielspaß.

Fernsehgerät

Wenn Sie in einen energieeffizienten Fernseher investieren, sparen Sie mittelfristig Geld. Mit unseren Energiespartipps schauen Sie aber auch mit Ihrem Alten nicht in die Röhre.

Tipps für den Alltag:

  • Reduzieren Sie gegebenenfalls Kontrast und Helligkeit, um Strom zu sparen.
  • Ziehen Sie den Stecker, wenn Sie Ihren Fernseher nicht nutzen. Der Standby Stromverbrauch ist höher als man denkt. Die beste Lösung ist eine Steckdosenleiste, mit der Sie TV, DVD-Player, Spielekonsolen und andere Geräte mit nur einem Knopfdruck vom Netz trennen können. Am besten regelmäßig den Stromverbrauch messen.

Tipps für den Neukauf:

  • Achten Sie auf den Standby-Verbrauch. Dieser kann bei bis zu 3 Watt liegen. Sparsame Fernseher begnügen sich mit unter 0,5 bis 1 Watt.
  • Wählen Sie Ihren Neuen passend zur Raumgröße. Eine Bildschirmdiagonale von 26 bis 32 Zoll ist in der Regel ausreichend. Größere TV-Geräte haben einen deutlich höheren Stromverbrauch.
  • LED-Fernseher verbrauchen bis zu einem Drittel weniger Strom als LCD-Geräte.
  • Informieren Sie sich über den Stromverbrauch, bevor Sie einen Plasma-Fernseher kaufen. Diese haben in der Regel einen höheren Stromverbrauch als LCD-Geräte.
  • Prüfen Sie, ob Sie einen Fernseher finden, der andere Geräte wie DVB-Tuner, Set-Top-Box oder Festplattenrekorder ersetzt. Das ist nur bei Funktionen sinnvoll, die Sie nutzen. Jedes Extra kostet auch zusätzlich Strom.
  • Achten Sie auf LCD-Geräte mit Kontrastautomatik. Diese können, sobald es dunkel ist, die Hintergrundbeleuchtung reduzieren und sparen auf diese Weise Strom.

DVD-Rekorder

Auch beim DVD-Rekorder sollten Sie keine Chance zum Energiesparen verpassen. Wir helfen Ihnen dabei.

Tipps für den Neukauf:

  • Achten Sie auf einen möglichst niedrigen Standby-Verbrauch. Manche Modelle verfügen auch über einen sparsamen Öko-Modus. Bei längerer Abwesenheit sollten Sie Ihre Geräte aber trotzdem komplett vom Netz trennen.
  • Entscheiden Sie sich möglichst für ein Gerät ohne VHS-Funktion, da diese den Stromverbrauch im Schnitt um 50 % erhöht. Wenn Sie bereits einen DVD-Rekorder besitzen, überdenken Sie den Neukauf. 2004 kostete der Betrieb eines DVD-Rekorders im Schnitt 8 Euro pro Jahr. Heute sind es 10 Euro.
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  1. Werner Willuweit am 10. Mai 2015 um 18:55

    0,035Watt sind im standby nötig, da alle Sensoren von Funk-
    steckdosen , Bewegungsmeldern und Digitaltimern nur eine derartig niedrige Grundleistung fordern. Im sogenannten Kondensatornetzteil
    wird der übrige nicht unerhebliche Stromanteil sinnlos verbraten. Durch eine Schaltungserweiterung kann man das aber vermeiden. Der Aufwand ist bauelementemäßig sehr gering, der Arbeitsaufwand umso größer. Nur die Industrie ist kann da helfen – wenn sie denn will. Bei uns im Hause laufen etwa 20 kleine Helferlein und sparen 200 KWh im Jahr. Meine
    Frage: Will die Industrie absichtlich nicht? An fehlender Innovation kann es doch nicht liegen.

    • ENTEGA-Team am 15. Juli 2015 um 12:11

      Hallo Werner,
      vielen Dank für deine Anregungen. Ein niedriger Energieverbrauch hilft nicht nur dem Geldbeutel, sondern dient auch dem Klimaschutz. Deshalb bieten wir in unserem Energiespar-Shop zahlreiche der von dir beschriebenen Produkte an und beraten unsere Kunden in der kostenlosen Energiesparhotline unter 0800 4800 890. Alle Produkte findest du auf http://shop.entega.de/.

      Viele Grüße
      Dein ENTEGA-Team

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