3. März 2012
Familie Klimaschutz

Familie Klimaschutz gefunden

ENTEGA: Energieversorger begleitet die Mainzer Familie Blöchinger auf dem Weg zur Klimaneutralität.

ENTEGA stellt die Familie Blöchinger vor.

„Nein, etwas Besonderes sind wir nicht!“ sagen Michael und Barbara Blöchinger. Und haben damit auf den ersten Blick recht: Die beiden Eheleute bilden gemeinsam mit Sohn Dominic und Tochter Sophie „eine ganz normale Familie“. Mit Eigenheim und Hund, kleinem Garten und großem Auto.

Doch spätestens seit Aschermittwoch sind Blöchingers aus Mainz-Finthen doch etwas Besonderes. Sie tragen einen neuen Namen: Familie Klimaschutz. Den können sie zwar nicht an die Klingel ihres Reihenhauses in der Uhlerbornstraße kleben. Doch sie dürfen ihn frohgelaunt tragen. Zuvor hatten ENTEGA Experten die eingegangenen Bewerbungen intensiv gesichtet – und kamen zu dem einhelligen Ergebnis: Die Finther Familie Blöchinger ist unsere Familie Klimaschutz, die wir auf ihrem Weg zur Klimaneutralität begleiten.

Als diese von der Wahl erfuhr, waren die vier in ihrem Haus einen Moment lang aus dem Häuschen. Mutter Barbara fand als erstes Familienmitglied die Fassung wieder: „So viel Glück – das ist kaum zu fassen!“ Auch Vater Michael freute sich überschwänglich:„Das ist für uns wie ein Sechser im Lotto.“ Dem wollten die beiden Kinder nicht nachstehen: „Wie toll ist das denn?“ fragte Sophie, und Dominic fiel ihr mit der Antwort fast ins Wort: „Riesig, einfach riesig!“.

Im Gespräch erinnert sich Vater Michael noch genau daran, wie alles anfing: Ein Freund hatte sie auf den ENTEGA Aufruf hingewiesen, daraufhin guckten sie sich die Ausschreibung gemeinsam genauer an. Und weil Klimaschutz den aktiven Naturschützern ein wichtiges Anliegen ist, fiel die Entscheidung flott: „Da simmer dabei, das ist prima!“ Der Bewerbungstext war flugs formuliert, schnell noch ein Gruppenfoto der Familie dazu, außerdem zwei Fassadenfotos des Reihenmittelhauses an die Mail angehängt – und ab ging die elektronische Post.

„Damit, dass wir ausgewählt werden, hätten wir nie gerechnet“, sagt Barbara Blöchinger im Brustton der Überzeugung – um gleich darauf leise anzufügen: „Aber gehofft hatten wir dann doch!“

Auch deswegen, weil Umwelt und Klimaschutz für die vier Finther nicht nur ein Modewort ist, sondern täglich gelebt wird: Müll trennen, Stoß- statt Dauerlüften, Wäsche an der Luft statt im Trockner trocknen: Es sind die kleinen Dinge, mit denen sie versuchen, ihre Energiekosten einzufangen. Rad fahren statt den Roller anzuwerfen, kurz abbrausen statt das Wasser beim Duschen ständig laufen lassen – auch die Kinder bemühen sich, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Dieses Bestreben gab es schon, als die Blöchingers 2006 in ihr Häuschen einzogen. Energiesparen und das Interesse an erneuerbaren Energien haben immer wieder eine Rolle gespielt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Familie mittlerweile auch einen Ökostromtarif von ENTEGA hat.

Zudem überlegte die Familie schon seit längerem, ihr Haus energetisch zu modernisieren. Dabei ging es nicht nur um die Frage, welche Maßnahmen sinnvoll sind, sondern auch darum, wie sie bezahlt werden können, räumt Michael Blöchinger offen ein. Umso mehr freut es ihn, dass ENTEGA sie jetzt sowohl intensiv berät als auch alle energetischen Maßnahmen übernimmt. „Wir sind schon sehr gespannt, wie wir der Klimaneutralität
näherkommen“, verraten die vier. Dass die ENTEGA Experten neben den Empfehlungen zum Haus auch noch Anregungen fürs Alltagsleben zum Schutz des Klimas geben, macht sie besonders neugierig.

Ganz wichtig ist den Vieren der Familienrat. „Wir Eltern wollen unseren Kindern Klimaschutz nicht überstülpen, sondern sie dafür sensibilisieren, davon überzeugen und ein Stück weit auch begeistern.“ Das gelingt ihnen nicht nur beim Energiesparen gut. Für Barbara Blöchinger gehört gesunde Ernährung zu den Eckpfeilern einer umweltbewussten Lebensweise. Im kleinen Garten hinter dem Haus mit nur wenig mehr als 150 Quadratmetern Fläche hat sie eine Kräuterspirale bepflanzt. Darin gedeihen Bärlauch, Basilikum, Salbei und weitere Heilpflanzen. In kleinen Beeten wachsen Tomaten, Zwiebeln und verschiedene Gemüse. Wenn sie reifen, wird bei Blöchingers gemeinsam geschnibbelt, gewaschen und gekocht. Manchmal sogar japanisch – dafür ist Vater Michael zuständig.

Dass nach Möglichkeit mindestens einmal am Tag gemeinsam gegessen wird, zählt zu den Ritualen der Familie. Ebenso wie die Abende, an denen die vier zusammen etwas spielen oder mit ihren Hunden spazieren gehen. Jedes für sich genommen ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Aber insgesamt betrachtet sind sie dann doch schon etwas Besonderes, die Blöchingers aus Mainz-Finthen.

 

Ur-Mainzer Michael freut sich riesig auf die Umbaumaßnahmen. Als gelernter Energie- anlagenelektroniker ist ihm die Materie vertraut, wenngleich er schon seit Jahren in einem Unternehmen als Netzwerkingenieur tätig ist. In seiner Freizeit spielt Umweltschutz eine große Rolle: Er engagiert sich im Vorstand der NAOM Landesgruppe Umwelt Kreta (kurz: NLUK).
Die gebürtige Wiesbadenerin Barbara bezeichnet sich scherzhaft gern als „staatlich geprüfte Hexe“. Die gelernte Drogistin („mit Giftprüfung!“) ist Hobbygärtnerin aus Überzeugung. Ablenkung von der Hausarbeit und dem Gärtnern findet sie im Finther Carneval Verein (FCV). Für ihren Einsatz erhielt sie am Fastnachtssonntag
den Stadtorden von Mainz.
Dominic bereitet sich zur Zeit auf seine Abschluss-prüfung vor. Zuhause hat er eine für Jungen eher ungewöhnliche Fertigkeit entwickelt: Dominic kann kochen und backen. Auch seine Liebe gehört dem Tanz: Als Mitglied in der Showtanzgruppe „Mann-O-Mann“ des Turnvereins 1872 Mainz-Finthen war er unter anderem in der Fernseh-Fasnacht der Bohnebeitel dabei.
Tochter Sophie ist Schülerin der IGS Bretzenheim. Wenn die Hausaufgaben ihr Zeit dazu lassen, geht sie gerne mit den Hunden Gassi oder packt ihre Trompete zum Spielen aus. Mit ihrem Bruder teilt sie ein Talent: Die Lust am kreativen Tanz. Den betreibt sie als aktives Mitglied in der Showtanzgruppe „Fit for Dance“ des Finther Turnvereins.
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