2. Dezember 2015
Nachhaltig leben

Der Weg des Ökostroms.

Wie kommt der Ökostrom vom Kraftwerk in die Steckdose zu Hause? Unsere Infografik beschreibt den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher und erklärt, welchen Vorteil echter Ökostrom fürs Klima bringt.

Eine häufige Frage zum Thema Ökostrom lautet: „Was bringt das denn, zu Ökostrom zu wechseln, wenn dann aus meiner Steckdose trotzdem noch Kohle- oder Atomstrom fließt?“. Die Antwort wird klar, wenn man sich den Weg des Ökostroms von seinem Ursprung bis zum Endverbraucher anschaut.

1. Stromerzeugung

Nur wenn Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Solar-, Wind- und Wasserkraft stammt, belastet er unser Klima nicht mit unnötigen CO2-Emissionen. Eigentlich sollte man denken, dass jeder Ökostrom dieses Kriterium erfüllt. Das ist leider nicht der Fall. Denn es gibt echten Ökostrom, der die Energiewende in Deutschland vorantreibt. Und es gibt Strom, der nur auf dem Papier „öko“ ist.

ENTEGA liefert echten Ökostrom. Wo der ENTEGA Ökostrom erzeugt wird, kann jeder Kunde genau nachvollziehen. ENTEGA investiert bis Ende 2015 1 Milliarde € in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Die Anlagen erzeugen genug Strom, um den Bedarf von über 240.000 Haushalten zu decken. Außerdem kauft ENTEGA Strom aus umweltfreundlichen Wasserkraftwerken.

Ob selbst erzeugt oder eingekauft: Sämtlicher ENTEGA Ökostrom trägt das Gütesiegel ok-power des unabhängigen Vereins EnergieVision. Damit unterscheidet sich ENTEGA von vielen vermeintlichen Ökostromanbietern, die einfach Herkunftsnachweise von Strom aus Jahrzehnte alten Wasserkraftwerken in Norwegen oder Österreich einkaufen. Mit diesen Nachweisen verwandeln sie dann ihren Atom- und Kohlestrom auf dem Papier in Ökostrom. Am Strommix, der durch das deutsche Stromnetz fließt, ändert sich dadurch natürlich nichts. ENTEGA dagegen investiert in neue Kraftwerke, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Und beim Einkauf von zusätzlichem Strom achtet ENTEGA darauf, dass ein hoher Anteil des Stroms aus neu gebauten Ökostrom-Anlagen kommt, so dass deren Beitrag zum Energiemix ständig zunimmt.

2. Transport über das Stromnetz

Ob Öko- oder Kohlestrom: Vom Kraftwerk zum Verbraucher kommt der Strom immer über das Stromnetz. Im Netz vermischen sich grüner und grauer Strom – wie Wasser, das aus verschiedenen Quellen in einen See fließt. Deshalb spricht man oft auch von einem „Stromsee“. Wenn mehr Menschen echten Ökostrom beziehen, fließt mehr Strom aus erneuerbaren Quellen in diesen See – zum Beispiel von ENTEGA. Bisher hat ENTEGA Ökostrom-Kraftwerke mit einer Leistung von 414 Megawatt gebaut. Das ist mehr als ein Steinkohle-Kraftwerksblock. Je mehr Ökostrom-Kunden dazukommen, desto schneller verdrängt der Ökostrom den Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken. Jeder Ökostrom-Vertrag von ENTEGA hilft deshalb, das Klima zu schützen.

3. Lieferung an den ENTEGA Ökostrom-Kunden

Der ENTEGA Kunde bekommt seinen Strom aus der Steckdose – zuverlässig wie alle anderen Stromkunden auch. Die genaue Zusammensetzung seines Stroms kann er jederzeit auf seiner Rechnung oder unter http://www.entega.de/stromkennzeichnung/ nachlesen.

Der Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher

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