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Wärme

Ölheizung: Kosten, Alternativen.

Was Anschaffung, Betrieb und Austausch einer Ölheizung kosten und wann eine Umrüstung sinnvoll ist.

3 Minuten Lesezeit

Bild eines Paares vor einem Notebook als Symbolbild für die Überprüfung von Ölheizung-Kosten

Ölheizung-Kosten: Ein Überblick.

  • Bis Ende 2025 dürfen Sie im Altbau noch eine neue Ölheizung einbauen. Für Neubauten und Sonderfälle gibt es Ausnahmen und Einschränkungen.
  • Eine neue Ölheizung kostet rund 13.000 bis 16.000 €, ein Heizungsaustausch im Einfamilienhaus bringt Kosten von 6.000 bis 25.000 € mit sich.
  • Mit einem Umstieg auf ein zukunftssicheres Heizsystem können Sie Energiekosten sparen und werden oft mit Fördermitteln und Zuschüssen unterstützt.

Anschaffungskosten der Ölheizung.

Für Technik und Einbau einer Öl-Brennwertheizung mit Heizöltank oder Ölkessel und Warmwasserspeicher werden schnell viele 1.000 € fällig. Die Kosten liegen für ein Einfamilienhaus (EFH) bei rund 13.000 bis 16.000 €. Wichtig zu wissen: Mit Heizöl bzw. Erdöl können Sie die gesetzliche Vorgabe, mindestens 65 % erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung zu nutzen, nicht erfüllen. Die Vorgabe gilt für Neubauten seit 2024 und für Bestandsgebäude ab Mitte 2026 bzw. Mitte 2028 (abhängig von den spezifischen kommunalen Gegebenheiten).

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Das kostet eine Ölheizung pro Jahr.

Wer noch eine Ölheizung jüngeren Datums hat, kann diese weiter nutzen. Verbrauch und Heizkosten sind abhängig von Baujahr, energetischem Zustand des Gebäudes, Witterung und vom individuellen Verhalten. Anhand der Verbrauchstabelle können Sie abschätzen, ob Ihre Ölheizung-Kosten pro Jahr/monatlich im Rahmen liegen.

KostenpunktKosten
Verbrauchskosten (Beispielgebäude mit einem Verbrauch von 20.000 kWh)ca. 1.800 €
Wartungca.150–250 €
Schornsteinfegerca. 50–80 €
Betriebskosten gesamtca. 2.000–2.130 €
Quelle: Bosch, Stand: Mai 2025

 

Ölverbrauch nach Wohnfläche berechnen.

Infografik illustriert die Formel zur Berechnung des Ölverbrauchs: Wohnfläche mal fünf gleich Ölverbrauch

Faustformel für den Verbrauch einer Ölheizung.

Wenn Sie nach „Ölheizung Kosten pro Jahr“ oder „Ölheizung Kosten monatlich“ gegoogelt haben, kann Ihnen die folgende Faustformel weiterhelfen. Die Faustformel besagt, dass der durchschnittliche Verbrauch einer 4-köpfigen Familie im Einfamilienhaus bei 15 Litern Heizöl je m2 liegt. Bei einer Wohnfläche von 150 m2 entspricht das 2.250 Litern im Jahr. So können Sie vergleichen.

Ölheizung, Wartung und Kosten.

Falls Sie Ihre Heizung noch nicht erneuern müssen und bereits über eine Wärmepumpe oder Solarthermie mit Förderung nachdenken, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Höhe der laufenden Heizkosten für Öl (Betriebskosten). Sie hängen stark vom tagesaktuellen Heizölpreis und der abgenommenen Menge ab. Auch die jährliche Ölheizung-Wartung verursacht Kosten, die bei etwa 250 bis 300 € liegen.

Kosten für den Austausch einer Ölheizung.

Ihre Ölheizung ist bereits über 30 Jahre alt? Dann wissen Sie vielleicht schon, dass Sie Ihre Anlage austauschen müssen. Das Gute daran: Ihr Wechsel lohnt sich fürs Klima und Ihr Konto! Ein neues Hybridsystem spart bis zu 30 % der Heizkosten ein. Mit einer Pelletheizung, einer Wärmepumpe oder der Kombination aus Gasheizung mit Ökogas und Wärmepumpe können Sie klimafreundlich* heizen.

Tauschen Sie Ihre alte Ölheizung gegen eine neue Gasheizung mit Wärmepumpe aus, sollten Sie mit Investitionskosten ab 27.000 € rechnen. Falls Sie noch keinen Gasanschluss haben, kommen für diesen noch einmal bis zu 2.500 € dazu. Durch die Ersparnis bei den Heizkosten haben Sie die Anschaffungskosten für die neue Heizung oft nach einigen Jahren wieder reingeholt.

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Auf ein Hybridheizungssystem setzen.

Wer seine Ölheizung erneuern muss oder möchte, entscheidet sich mit einer Hybridheizung für eine zukunftssichere Heizungsanlage. Eine z. B. mit einer Gasheizung kombinierte Solarthermie-Anlage kann die Energiekosten um bis zu 30 % senken. Sie kostet zwischen 5.000 und 10.000 €. Noch besser ist eine Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe. Die Preise hierfür beginnen meist bei etwa 27.000 €.

Vorteile eines hybriden Heizsystems:

  • Beide Heizungsarten können den Wärmebedarf decken.
  • Mit z. B. einer Wärmepumpe erreicht man den geforderten Anteil erneuerbarer Energien.
  • Für eine solche Heizung gibt es oft eine Förderung.

Umrüstung auf eine Gasheizung mit Wärmepumpe.

Ob Sie eine Heizung mit einem Öltank voller Heizöl oder einen modernen Brennwertkessel mit Warmwasserspeicher und Wärmepumpe nutzen, macht für das Klima einen großen Unterschied. Mit einer Gasheizung können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck deutlich verkleinern, erst recht, wenn Sie klimafreundliches* Ökogas nutzen und die Gasheizung mit einer effizienten Wärmepumpe kombinieren. Hier ein Beispiel fürs Heizen mit Erdgas im Einfamilienhaus bei 150 m2 Wohnfläche sowie einem Jahresverbrauch von rund 28.600 kWh:

WärmeerzeugerEnergieverbrauchCO2-Ausstoß
Gas-Niedertemperaturkessel (Bj. 1999, 13,7 kW)2.763 m³ bzw. 28.600 kWh, (Erdgas E)5.720 kg
Öl-Niedertemperaturkessel (Bj. 1999, 13,7 kW)2.837 Liter bzw. 28.600 kWh, (Heizöl EL)

7.435 kg

 

Quelle: heizung.de, Stand: Mai 2025

Sparen Sie Betriebskosten!

Warmwasserbereitung, Umwälzpumpe und Niedertemperatur – wer von einer Ölheizung auf Gasbrennwerttechnik mit Wärmepumpe umsteigt, fragt sich, wie günstig eine solche Anlage überhaupt im laufenden Betrieb ist. Die Antwort: Mit günstigem Ökostrom für die Wärmepumpe und preiswertem Ökogas für die Gastherme sind die Heizkosten oft sogar günstiger als bei Öl. Hier ein Beispiel anhand eines Vierpersonenhaushalts (für Erdgas): 

Richtwerte für Betriebskosten mit Erdgas und Öl.

HeizungstypWartungskosten pro Jahr +Heizkosten pro Jahr =Betriebskosten pro Jahr
Ölheizung (Konstanttemperaturkessel)ca. 300 €2.020 €2.320 €
Ölheizung (Brennwertkessel)ca. 250 €1.869 €2.119 €
Gasheizung (Brennwertkessel)ca. 200 €1.420 €1.620 €

Berechnungsgrundlage ist ein Vierpersonenhaushalt mit einem Heizbedarf von 20.000 kWh Erdgas bzw. 2.000 Litern Heizöl (mit Konstanttemperaturkessel, entspricht einem Heizwert von ca. 20.000 kWh) bzw. 1.850 Litern Heizöl (mit effizientem Brennwertkessel, entspricht einem Heizwert von 18.500 kWh), bei einem Erdgaspreis von 7,1 ct./kWh bzw. einem Heizölpreis von 10,1 ct./kWh.

Stimmungsbild zur Berechnung der Ölheizung-Kosten: Mann mit Tablet in der Hand rechnet etwas durch

Förderung bei Umstieg auf neue Heizung.

Neuer Heizkessel? Gas- oder Pelletheizung? Wärmepumpe? Die Investitionskosten lassen sich durch Förderung oft senken. Nicht nur KfW und BAFA bieten staatliche Förderungen wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) an. Auch ENTEGA unterstützt klimafreundliches Handeln. Modernisieren Sie Ihr Heizsystem, können Sie von uns eine Förderung erhalten. Lesen Sie dazu unseren Beitrag zur ENTEGA Förderung.

Gasheizung und Wärmepumpe.

Mit der Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe können Sie zudem Aufwände und Modernisierungskosten sparen. Die Gastherme versorgt Sie mit Wärme, ohne dass Sie Ihr Haus dämmen müssen oder neue Heizkörper brauchen. Die effiziente Technik hilft beim Energiesparen. Langfristig können Sie auf eine reine Wärmepumpe umsteigen.

Bild zeigt eine an der Hauswand installierte Wärmepumpe
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Neue Heizung? Wir beraten nach GEG.

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat sich einiges verändert. Wir zeigen Ihnen, welche Heiztechnik zu Ihrem Gebäude passt und wie Sie alle Anforderungen rechtsgültig erfüllen.

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Stand der Informationen: Mai 2025

* Bei der Förderung, beim Transport und bei der Verbrennung des an den Kunden jährlich vertraglich gelieferten Erdgases entstehen unvermeidbare umweltbelastende CO₂-Emissionen. ENTEGA stellt aus diesem Grund – abhängig vom jährlichen Öko-/Biogasabsatz – Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung und leistet hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele. Weitere Informationen finden Sie unter entega.de/klimaschutzbeitrag.

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