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Modernisierung

Heizung erneuern: Kosten und Möglichkeiten.

Heizungsarten im Vergleich – und wann sich ein Heizungstausch für Sie lohnen kann.

3 Minuten Lesezeit

Bild zeigt eine Frau, die in einem Notizbuch liest und ihre Füße auf einem Heizkörper abgelegt hat, Symbolbild für: Heizung austauschen macht oft Sinn

Vorgaben zur Heizungserneuerung nach dem GModG 2026:

  • die einheitliche gesetzliche 65-%-Vorgabe ist entfallen. Eigentümer können die Heiztechnik grundsätzlich technologieoffener wählen.
  • Gas- und Ölheizungen können grundsätzlich weiterhin eingebaut werden. Ab 2045 müssen die eingesetzten Brennstoffe jedoch vollständig klimaneutral sein; ab 2029 ist eine Biotreppe vorgesehen.
  • Die pauschale Pflicht zum Austausch von Gas- und Ölheizungen nach 30 Jahren ist entfallen.
  • Für eine neue Heizung gibt es eine Förderung von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
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Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz hat sich einiges verändert. Wir zeigen Ihnen, welche Heiztechnik zu Ihrem Gebäude passt und wie Sie alle Anforderungen rechtsgültig erfüllen.

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Was kostet eine neue Heizungsanlage?

Falls Sie sich schon über verschiedene Heizsysteme wie Hybridheizung, Pelletheizung oder Solarthermieanlage informiert haben, wissen Sie: Je nach Energieträger sind die Kosten sehr unterschiedlich. Die Preise können schnell von 7.500 bis 37.500 Euro reichen. Mit Förderung sind Wärmepumpen z. B. ab 9.000 Euro zu haben. Eine Hybridheizung dagegen kostet je nach Energieträgern rund 10.000 bis 50.000 Euro.

Daran sollten Sie denken:

  • Gebäudezustand (Dämmung etc.), örtliche Gegebenheiten und gesetzliche Anforderungen schränken Ihre Möglichkeiten ggf. ein und haben Auswirkungen auf die Kosten.
  • Denken Sie bei einer neuen Heizung an die Kosten für Betrieb und Wartung.
  • Heizsysteme mit hohem Anteil erneuerbarer Energien kosten anfangs oft mehr, können sich jedoch durch geringere Betriebskosten langfristig auszahlen.
  • Sie können Ihre neue Heizung mit einem Kredit finanzieren und Fördermittel bekommen
Bild zeigt eine Frau, die mit ihrer Katze vor einem Heizkörper kuschelt: Symbolbild für wohlige Wärme nach einem Heizungsaustausch.

5 Gründe, eine Heizungsanlage zu erneuern.

Für einen Heizungsaustausch sprechen gleich mehrere gute Gründe, z. B. Förderung durch die KfW oder Energieanbieter wie ENTEGA, effizienteres Heizen, weniger Kosten für Energie. Hier sind weitere:

1. Die alte Heizung ist ineffizient.

Der Vergleich „Verbrauch alte Heizung – neue Heizung“ ist wie erwartet eindeutig: Alte Heizungssysteme sind oft schlecht isoliert – sie heizen unnötigerweise den Heizraum mit. Je älter eine Heizung außerdem ist, desto stärker verschmutzt sie. Ablagerungen können dann dafür sorgen, dass die Heizung mit der Zeit ineffizienter arbeitet.

2. Die alte Heizung verursacht zu hohe Kosten.

Durch die Ineffizienz einer alten Heizung und den damit verbundenen Mehrverbrauch entstehen entsprechend auch mehr Kosten. Eine neue Heizung auf dem aktuellen Stand der Technik sorgt für eine effiziente Wärmeerzeugung bei geringerem Verbrauch. Das reduziert die jährlichen Heizkosten.

3. Die alte Heizung verursacht zu viele CO2-Emissionen.

Eine neue Heizungsanlage gleich welchen Typs sorgt dafür, dass die Verbrennung des Energieträgers effizienter abläuft. Dadurch wird der CO2-Ausstoß vermindert und das Klima weniger belastet.

4. Eine neue Heizung steigert den Immobilienwert.

Wer eine neue Heizung planen möchte und z. B. auf eine neue Gasheizung oder besser noch auf eine langfristig sichere Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe setzt, kann die Modernisierung gewissermaßen als Kapitalanlage betrachten. Denn eine neue Heizungsanlage steigert automatisch den Immobilienwert. Entsprechend sind die Investitionskosten nicht verloren, sondern ein Stück weit in der neuen Heiztechnik „gebunden“. Kommt es später zum Hausverkauf, kann der Zeitwert der neuen Heizung einkalkuliert werden.

5. Für die neue Heizung gibt es attraktive Zuschüsse.

Die Kosten für eine neue Heizanlage lassen sich reduzieren, indem man die Anschaffung der Heizung mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten für eine energetische Modernisierung kombiniert. Dazu stehen von der KfW-Bank attraktive Förderungen zur Verfügung.Zusätzlich fördert auch ENTEGA den Heizungsaustausch.

Heizungsarten und ihre Kosten.

Sie müssen oder wollen Ihre Heizung erneuern? Wir helfen Ihnen dabei, das richtige Heizsystem für Ihr Zuhause zu finden! Jeder Heizungstyp hat eigene Vorzüge und Nachteile und ist mit unterschiedlichen Kosten verbunden. In unserem Überblick erfahren Sie mehr zu den unterschiedlichen Heizsystemen. Sie können sie einfach miteinander vergleichen, um die richtige Heizung zu finden.

Kosten einer neuen Wärmepumpe.

Wohnen Sie in einem Neubau, der gut gedämmt ist? Dann eignet sich besonders die Wärmepumpe als Heizung. Mit einer Wärmepumpenheizung können Sie eine Kilowattstunde Strom in vier Kilowattstunden Energie umwandeln. Ganz einfach – indem Sie sich die in Luft, Erdreich oder Wasser gespeicherte Energie zunutze machen.

Nur auf eins sollten Sie achten: Wirtschaftlich arbeiten kann eine Wärmepumpe-Heizung, wenn sie optimal auf den Wärmebedarf abgestimmt ist. Dann amortisiert sich die neue Heizung schneller, als Sie denken. Erst recht, wenn Sie Fördermittel für Wärmepumpen bekommen.

Als Hausbesitzer können Sie z. B. mit einer Kombination aus Gastherme und Wärmepumpe anfangen. Sie steigen einfach später auf reinen Wärmepumpenbetrieb um, wenn Sie Ihr Haus in Ruhe gedämmt und ggf. Heizkörper erneuert haben.

HeizungsartWärmepumpe
Anschaffungskosten18.750–37.500 Euro
Betriebskostenje nach Stromtarif
Wartungskosten pro Jahrab 150 Euro
Gut zu wisseneffizient, kombinierbar mit speziellen, günstigen Wärmestrom Tarifen auf Basis erneuerbarer Energien
Bild zeigt einen Mann, nachdem er seine Heizung erneuert hat: Er regelt seine Heizungsanlage über ein smartes Display.

Neue Gasheizung und Solarthermie: Anfallende Kosten.

Eine Hybridheizung, z. B. eine Gasbrennwertheizung mit Solarthermieanlage inkl. Kollektoren, kann bis zu 30 % des Energiebedarfs fürs Heizen und 60 % des Warmwasserbedarfs abdecken. Weil diese Heizung anteilig erneuerbare Energien (Solarthermie) nutzt, kann sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren und wird von der KfW gefördert.

HeizungsartGas und Solarthermie
Anschaffungskosten15.000–25.000 Euro
BetriebskostenVerringerung der Heizkosten um 30 % und der Warmwasserkosten um 60 %
Wartungskosten pro Jahrab 100 Euro
Gut zu wissendeckt einen Teil des Wärmebedarfs mittels Sonnenenergie

Gas und Wärmepumpe anschaffen.

Eine hybride Wärmelösung aus Gasheizung und Wärmepumpe erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben des neuen Heizungsgesetzes und bewahrt Sie langfristig vor steigenden Kosten für fossile Brennstoffe. Mit einer solchen neuen Heizung können Sie Förderung von KfW oder Anbietern wie ENTEGA erhalten.

Eine Modernisierung ist bequem schrittweise möglich: Starten Sie einfach mit einer Gasheizung, die Ihren Wärmebedarf deckt, solange es nötig ist. Dann können Sie später entspannt dämmen. Schließlich steigen Sie auf reinen Wärmepumpenbetrieb um, wenn es zu Ihren Plänen und finanziellen Mitteln passt.

HeizungsartGas und Wärmepumpe
Anschaffungskosten27.000–50.000 Euro
BetriebskostenVerringerung der Heizkosten um bis zu 40 %
Wartungskosten pro Jahrab 150 Euro
Gut zu wissenzukunftssicher, verbindet sichere Verfügbarkeit von Wärme mit weniger Kosten

Kosten einer neuen Holzpelletheizung.

Bei hohem Wärmebedarf finden immer mehr Hausbesitzer Gefallen an einer Pelletheizung. Pelletöfen nutzen mit Holz einen nachwachsenden Brennstoff; bei der Verbrennung wird nur das im Holz gebundene CO₂ freigesetzt.Allerdings sind Holzheizungen in der Anschaffung eher teuer und brauchen ein entsprechend großes Lager für den Brennstoff Holz.

HeizungsartHolzpelletheizung
Anschaffungskosten27.500–35.000 Euro
Betriebskostenca. 300 Euro pro Tonne Pellets
Wartungskosten pro Jahrab 200 Euro
Gut zu wissenBrennstoff Holz (nachwachsend)
Ein Bild zeigt zwei Füße in Wollsocken als Symbolbild für wohlige Wärme, wie man sie mit einer neuen Gasheizung genießen kann.

Neue Gasheizung: Kosten im Schnitt.

Eine Gasheizung mit moderner Brennwerttechnik arbeitet effizienter als Altanlagen und kann so Verbrauch und Heizkosten senken. Ab 2045 müssen jedoch die eingesetzten Brennstoffe vollständig klimaneutral sein; ab 2029 ist eine Biotreppe vorgesehen.

HeizungsartGasheizung
Anschaffungskostenab 9.000 Euro
Betriebskosten11,70–21,30 Euro pro m²/Jahr
Wartungskosten pro Jahrab 100 Euro
Gut zu wissenhohe Effizienz, niedrige Heizkosten, kompakte Bauweise, relativ günstig, kombinierbar mit Ökostromtarifen, Gasanschluss wird benötigt

 

Neue Gastherme: Kostenübersicht.

Die Kosten für eine neue Gastherme unterscheiden sich stark. Sie hängen vom Typ, der Größe und Leistung der Gastherme ab. Die Kosten einer Gastherme mit Warmwasserbereitung liegen z. B. bei etwa 2.500 bis 7.000 Euro. Mit Einbau und Zubehör sind es schon 4.800 bis 11.000 Euro.

HeizungsartGastherme
Anschaffungskosten2.500 Euro
Betriebskosten7,80–21,30 Euro pro m²/Jahr
Wartungskosten pro Jahrab 100 Euro
Gut zu wissenKosten können durch die Wahl eines modernen Heizsystems mit Brennwerttechnik gesenkt werden, es gibt staatliche Förderungen für den Heizungstausch
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Worauf es beim Heizungstausch ankommt.

Unsere Beratung zur Heizungsmodernisierung hilft Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damit sind Sie gut auf das neue Gebäudemodernisierungsgesetz vorbereitet.

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Ölheizung erneuern: Nur mit Erneuerbaren.

Eine moderne Ölheizung bietet zwar effiziente Wärmeerzeugung bei niedrigem Energieverbrauch, bleibt aber von fossilen Brennstoffen abhängig. Eine gewisse Abhängigkeit von der Entwicklung der Brennstoffkosten, also der Ölpreise, bleibt jedoch. 

Tipp: Eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik arbeitet mindestens genauso effizient wie ein Ölkessel, ist zusätzlich im laufenden Betrieb oft günstiger und lässt sich mit einer Wärmepumpe kombinieren.

HeizungsartÖlheizung
Anschaffungskosten8.750–11.250 Euro
Betriebskostenca. 2.000 Euro/Jahr
Wartungskosten pro Jahrab 120 Euro
Gut zu wissenhoher Wirkungsgrad, Tank braucht Platz, mitunter Ölgeruch im Bereich der Heizung

Kosten einer neuen Nachtspeicherheizung/Stromheizung.

Elektroheizungen kennt man vor allem aus Altbauten. Im Neubau oder bei einem Heizungsaustausch empfiehlt sich dieser Heizungstyp nicht. Geringen Kosten in der Anschaffung und Wartung stehen bei dieser Heizung hohe Kosten im laufenden Betrieb gegenüber, die sich allenfalls durch einen günstigen Wärmestromtarif reduzieren lassen.

HeizungsartStromheizung (Nachtspeicherheizung mit Elektroheizkessel)
Anschaffungskosten6.250–10.000 Euro
Betriebskostenje nach Stromtarif
Wartungskosten pro Jahr 0 €
Gut zu wissenoft in Altbauten, kombinierbar mit speziellen günstigen Strom Heizung-Tarifen auf Basis erneuerbarer Energien
Bild zeigt eine Frau, die mit ihrem Hund auf dem Sofa kuschelt

Kosten für ein Blockheizkraftwerk (BHKW).

Mit einem Blockheizkraftwerk (kurz: BHKW) produzieren Sie sowohl Strom als auch Wärme. Das zugrunde liegende Prinzip lautet Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Da die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme zum Heizen genutzt wird, erreicht ein BHKW durch Kraft-Wärme-Kopplung einen hohen Gesamtnutzungsgrad.

HeizungsartBlockheizkraftwerk
Anschaffungskosten25.000–50.000 Euro
Betriebskostenje nach Tarif (Heizöl bzw. Erdgas)
Wartungskosten pro Jahrca. 1 bis 3 ct/kWh
Gut zu wissenhoher Gesamtnutzungsgrad durch Kraft-Wärme-Kopplung

Heizung mit Brennstoffzelle: Kosten der Erneuerung.

Eine Brennstoffzellenheizung erzeugt aus Erdgas oder Flüssiggas eigenen Wasserstoff, der bei der Reaktion mit Sauerstoff Strom und Wärme freisetzt. Diese neuartige Heiztechnik ist in der Anschaffung recht teuer. Lagen die Preise in der Anfangszeit bei fast 50.000 €, gibt es heute Heizungen mit Brennstoffzelle ab etwa 30.000 €.

HeizungsartBrennstoffzellenheizung
Anschaffungskosten31.000–70.000 Euro
BetriebskostenSenkung der herkömmlichen Heizkosten um 40 bis 50 %
Wartungskosten pro Jahr ab 400 Euro
Gut zu wissenhoher elektrischer und thermischer Nutzungsgrad

Anfallende Kosten beim Heizen mit Fernwärme.

Das Heizen mit Fernwärme bedeutet, dass Gebäude von außerhalb mit Wärme eines regionalen Kraftwerks bzw. Heizwerks beliefert werden, das die Wärme durch Verbrennung von Kohle, Gas oder Müll erzeugt. Eine eigene Heizanlage im Haus ist nicht notwendig, da die Lieferung durch ein Rohrsystem erfolgt. Deshalb wird Fernwärme fast immer in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt, um möglichst viele Verbraucher ans Netz anzuschließen.

HeizungsartFernwärmeheizung
Anschaffungskosten7.500 Euro
Betriebskostenje nach Tarif
Wartungskosten pro Jahr ca. 350 Euro (Grundpreis)
Gut zu wissenkeine eigene Heizungstechnik notwendig, meist nur in Städten und Ballungszentren verfügbarergien

Förderung für Ihre neue Heizung.

Eine neue Heizung muss nicht viel kosten: Nutzen Sie Ihre Chance auf Fördermittel und sparen Sie bei der Anschaffung Ihres neuen Heizsystems! Unsere Übersicht zeigt Ihnen, wann Sie für Ihre neue Heizung Förderung bekommen können.

Alte Gasheizung erneuern – Förderung nach Energieträger.

HeizungsartFörderung
Wärmepumpe, Brennstoffzelle & Pelletheizung80 % Förderung maximal, z. B. durch:
30 % Basiszuschuss (bis 31.01.27, danach 15% & 15% Wertschöpfungsbonus für in der EU gefertigte/zusammengebaute Wärmepumpen)
16 % Klimageschwindigkeitsbonus (bis 31.01.27, danach halbjährlich abnehmend um 4%)
40 / 30 / 10 % Einkommensbonus (40 % bis 30.000 €; 30 % bis 40.000 €; 10 % bis 50.000)
Familienzuschlag 10.000 €
Wenn mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt des Eigentümers lebt, erhöht sich die relevante Einkommensgrenze einmalig um 10.000 €
Fernwärme30 % Grundförderung
kein Klimageschwindigkeitsbonus
40 / 30 / 10 % Einkommensbonus (bei Selbstnutzung)
Familienzuschlag 10.000 € 
HybridheizungFörderung nur für erneuerbare Komponente, kein Klimageschwindigkeitsbonus, max. 80 % für EE-Hybridheizung möglich
Reine Elektro- & Gasheizungkeine Förderung
SolarthermieFörderung nur für erneuerbare Komponente, kein Klimageschwindigkeitsbonus, max. 80 % für EE-Hybridheizung möglich
Wasserstofffähige Heizung:ausschließlich die spezifischen Investitionsmehrkosten der Wasserstofffähigkeit können angesetzt werden.
Stand: August 2026
Bild zeigt eine Frau am Fenster, die vor ihrer Heizung steht: Symbolbild für eine modernisierte Heizungsanlage.

Neue Heizung für Altbau oder Neubau.

Brennstoffzellenheizung, Infrarotheizung, KfW-Förderung oder Energieeinsparverordnung: Ob eine Heizung Sie optimal mit Wärme und Warmwasser versorgen kann, hängt von vielen Faktoren und Ihren konkreten Möglichkeiten ab.

Eine neue Heizung im Altbau kann den Wärmebedarf deutlich senken; das Einsparpotenzial hängt stark von Dämmung, Fenstern und Gebäudezustand ab – ob Sie also neben einer Heizungsmodernisierung die Fenster austauschen und die Fassade komplett dämmen, macht einen großen Unterschied bei der Auswahl der neuen Heizung.

Technische Möglichkeiten, Heizungsgesetz, Vorgaben für Förderungen und der Standard des Gebäudes spielen ebenfalls mit rein. Im Neubau haben Sie alle Möglichkeiten, sollten Ihren Wärmeerzeuger aber auch hier optimal mit allen weiteren Maßnahmen kombinieren. Tipp: Binden Sie Ihren Heizungsbauer rechtzeitig ein!

Modernisierung im Ein- und Mehrfamilienhaus.

Sie wohnen im eigenen Zuhause? Wunderbar! Dann haben Sie die (fast) freie Wahl, wie Sie Ihre Heizung erneuern. Die Kosten im Einfamilienhaus fangen zum Beispiel bei 18.750 Euro für eine Wärmepumpe an. Neue Gasheizungen mit Wärmepumpen als Hybridlösung kosten dann schon schnell über 20.000 Euro. Für eine Hybridlösung spricht, dass Sie damit die Zuverlässigkeit der Gasheizung bequem mit der Effizienz und Nachhaltigkeit der Wärmepumpe kombinieren. Optimal.

Eine Heizungsanlage zu erneuern, bringt in einem Mehrfamilienhaus je nach Heizungssystem und der Anzahl der Wohneinheiten Kosten von 20.000 bis über 50.000 Euro mit sich. In der Regel können die Kosten für einen Heizungsaustausch anteilig auf die Mieter umgelegt werden. In jedem Fall lohnt es sich, für die neue Heizung Förderung zu beantragen.

Fragen und Antworten.

Was kostet es 2026, seine Heizung zu erneuern?

Eine neue Heizung kostet zwischen 7.000 € bis 50.000 Euro. Das hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab und davon, welchen Energieträger Sie nutzen.

Kann ich 2026 noch eine Gasheizung einbauen?

Gas- und Ölheizungen können grundsätzlich weiterhin eingebaut werden. Ab 2045 müssen die eingesetzten Brennstoffe jedoch vollständig klimaneutral sein; ab 2029 ist eine Biotreppe vorgesehen.

Neue Heizung: Welche Faktoren sind bei der Planung wichtig?

Zu den wichtigen Faktoren nicht zuletzt für die Kostenplanung gehören der verwendete Brennstoff, die bauliche Auslegung der Anlage (z. B. Brennwertkessel, Pufferspeicher), die baulichen Voraussetzungen des Gebäudes (z. B. für Blockheizkraftwerk, Gaskessel), das Heizungsgesetz und Fördermöglichkeiten.

Welche neue Heizung lohnt sich?

Bevor Sie sich in Details wie Vorlauftemperaturen oder hydraulischem Abgleich verzetteln, sollten Sie erst einmal klären, welche Heizung optimal zu Ihrem Gebäude und zu Ihrem Wärmebedarf passt. Und auch, welche Anschaffungs- und Betriebskosten langfristig auf Sie zukommen.

Wann sollte ich über eine neue Heizung nachdenken?

Grob gesagt lohnt ein Heizungswechsel, wenn Ihre alte Anlage nicht mehr effizient arbeitet und wartungsintensiv wird. Das ist bei älteren Anlagen oft nach 15 bis 20 Jahren der Fall.

Welche Fördermittel gibt es für die neue Heizung?

Fördermittel gibt es zum einen vom Staat, z. B. von der KfW, zum anderen von ENTEGA. Zum Beispiel für zukunftssichere Heizungen in Form einer Hybridheizung, bestehend aus Gasheizung und Wärmepumpe. Hier lesen Sie mehr zu unseren Fördermitteln.

Was kostet der Einbau einer neuen Heizungsanlage?

Die Kosten sind von vielen Faktoren abhängig, entsprechend groß ist der Rahmen der möglichen Kosten von 5.000 bis über 50.000 €.

Was kostet der Abbau der alten Heizung?

Das hängt von der Heizung, den Gegebenheiten der Installation sowie vom Gesamtpaket der Umrüstung ab. Demontage und Entsorgung eines alten Heizöltanks können zum Beispiel bis zu 2.500 Euro kosten.

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Neue Heizung? Wir beraten nach GModG.

Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat sich einiges verändert. Wir zeigen Ihnen, welche Heiztechnik zu Ihrem Gebäude passt und wie Sie alle Anforderungen erfüllen.

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Stand der Informationen: September 2026

* Bei der Förderung, beim Transport und bei der Verbrennung des an den Kunden jährlich vertraglich gelieferten Erdgases entstehen unvermeidbare umweltbelastende CO₂-Emissionen. ENTEGA stellt aus diesem Grund – abhängig vom jährlichen Ökogasabsatz – Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung und leistet hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele. Weitere Informationen finden Sie unter entega.de/klimaschutzbeitrag.

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