CO2-Steuer Unternehmen

CO2-Steuer: Wir informieren und helfen beim CO2- und Kosten sparen.

Wir erklären Ihnen, was die neue CO2-Bepreisung für Ihre Firma bedeutet – und wie Sie CO2 und Kosten senken können.

CO2-Steuer für Unternehmen: Infos und Tipps.

Die CO2-Steuer ist beschlossene Sache. Wann gilt sie? Wie hoch ist sie? Und wer muss sie zahlen? Welche Auswirkungen die CO2-Steuer auf Unternehmen hat und wie sich trotz Steuer Kosten senken lassen, haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengefasst.

Mit dem CO2-Rechner der IHK die Kosten für Ihre Firma berechnen.

Die Kostenveränderungen für Ihr Unternehmen können Sie mit dem CO2-Preisrechner der IHK schnell ermitteln. Einfach den Verbrauch Ihrer genutzten Energieträger eingeben und Sie erhalten sofort das Ergebnis angezeigt.

Zum CO2-Preisrechner

Was genau ist die CO2-Steuer?

Die CO2-Steuer manchmal auch als Kohlenstoffsteuer bezeichnet – ist eine Umweltsteuer auf die Emission von Kohlendioxid (CO2). Das übergeordnete Ziel dieser Steuer ist es, die negativen Auswirkungen von CO2-Emissionen zu verringern, vorrangig die Erderwärmung, die unmittelbar mit dem Kohlenstoffdioxidgehalt in der Erdatmosphäre zusammenhängt. Durch den Preisdruck der CO2-Steuer soll ein Anreiz geschaffen werden, die Verbräuche fossiler Brennstoffe nachhaltig zu senken bzw. einen vollständigen Umstieg auf klimafreundliche Energien voranzubringen. Konkret soll die CO2-Steuer Deutschland dabei helfen, die Klimaschutz- und Energieziele der Bundesregierung sowie das Ziel einer Treibhausneutralität bis zum Jahr 2050 zu verwirklichen.

Welches Gesetz liegt der CO2-Steuer zugrunde?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) regelt den Handel mit Zertifikaten für Emissionen, die etwa aus der Gewinnung, dem Transport oder der Verbrennung von Brennstoffen entstehen. Zweck dieses neugeschaffenen nationalen Emissionshandelssystems ist demnach die Bepreisung fossiler Treibhausgasemissionen. Das Gesetz wurde im Jahr 2019 als Teil des Klimapakets der Bundesregierung verabschiedet. Im Jahr 2020 wurde eine Änderung veranlasst, in der der CO2-Preis angehoben wurde.

Warum brauchen wir eine CO2-Steuer in Deutschland?

In Deutschland erfolgte die Förderung erneuerbarer Energien bisher hauptsächlich über die EEG-Umlage. Die allerdings fiel lediglich für den Bezug von Strom an. Mit der CO2-Bepreisung werden künftig also auch Nutzer anderer Energieträger stärker an der Aufgabe des Klimaschutzes beteiligt.

Welche Bepreisung wurde mit der CO2-Steuer beschlossen?

Mit dem Beschluss des Bundestages und Bundesrates im Oktober 2020 wurde eine Änderung des seit 2019 bestehenden Brennstoffemissionshandelsgesetzes verabschiedet. Die beschlossene Änderung sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2021 in den Bereichen Wärme und Verkehr eine Tonne CO2 zum Festpreis von 25 € gehandelt wird – ursprünglich waren 10 € angesetzt worden. Der Preis steigt mit jedem Jahr bis einschließlich 2025 weiter an, auch die Höhe ist bereits festgelegt. Ab dem Jahr 2026 findet die Preisgestaltung dann über Versteigerungen der Emissionszertifikate statt und wird sich im festgelegten Bereich von 55 bis 65 € je Tonne CO2 bewegen.

Für welche Brennstoffe wird die CO2-Steuer erhoben?

Da der Ausstoß von Kohlendioxid schädlich ist, werden zunächst die Bereiche CO2-besteuert, die besonders viel Kohlendioxid erzeugen: Das Heizen und der Verkehr. Entsprechend wird für Heizbrennstoffe (Heizöl, Erdgas) und Treibstoffe (Benzin, Diesel) künftig ein zusätzlicher, sogenannter „CO2-Preis“ festgelegt.

Wer muss die CO2-Steuer zahlen? Ist mein Unternehmen betroffen?

Bisher mussten die CO2-Steuer Wirtschaftsunternehmen bestimmter Sektoren bezahlen, zum Beispiel Fluggesellschaften oder Industrieunternehmen, die eine besonders große Menge des Treibhausgases produzieren. Das ändert sich nun: Künftig zahlen im ersten Schritt all jene Unternehmen den CO2-Preis, die kohlendioxiderzeugende Energieträger wie Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel auf den Markt bringen – also die Energieanbieter selbst. Sie sind dazu verpflichtet, für den Treibhausgas-Ausstoß, den ihre Brennstoffe verursachen, Emissionsrechte zu erwerben und so den gesetzlich vorgegebenen CO2-Preis je Tonne zu bezahlen. Das geschieht über den nationalen Emissionshandel, der extra dafür geschaffen wurde. Im nächsten Schritt werden die Unternehmen diese Mehrkosten an ihre Kunden weitergeben müssen. Entsprechend wird der Kraftstoffpreis an Tankstellen ebenso steigen wie der Preis für Heizenergie aus fossilen Brennstoffen. Ihr Unternehmen wird die neue CO2-Steuer also passiv mitbezahlen. 

Meine Firma bezieht Energie von ENTEGA. Wie wirkt sich die CO2-Steuer aus?

Der Preis, den Sie für Ihre bezogene Heizenergie bezahlen, setzt sich aus mehreren Posten zusammen. Im Preis enthalten sind demnach Steuern, Abgaben, Netzentgelte und natürlich die Kosten für die Förderung, den Transport und die Bereitstellung des Energieträgers selbst, beispielsweise Erdgas oder Benzin. Der neue CO2-Preis kommt nun als neuer Posten hinzu. Dieser Preisbestandteil ist gesetzlich vorgegeben und darf von uns nicht verändert werden. Entsprechend wird der Gesamtpreis steigen und die neue CO2-Steuer Firmen wie Privatkunden Mehrkosten verursachen. Für Geschäftskunden der ENTEGA Plus GmbH, die von uns Erdgas beziehen, bedeutet das für das Jahr 2021 einen Preisanstieg von ca. 10 %. Die genauen CO2-Kosten werden selbstverständlich individuell auf jeder Rechnung ausgewiesen.

CO2-Steuer: Kann ich mein Unternehmen entlasten?

Die CO2-Steuer sieht neben den Mehreinnahmen aus dem Brennstoffemissionshandel auch eine Entlastung von Unternehmen vor. Denn: Mit den Einnahmen soll die bisherige EEG-Umlage ab 2022 gesenkt werden, die beim Bezug von Strom anfällt. Zusätzlich ist vorgesehen, die Entfernungspauschale für Fernpendler ab dem Jahr 2024 anzuheben. Befindet sich Ihr Unternehmen im internationalen Wettbewerb, ist es zudem möglich, dass Sie einen Teil der durch die CO2-Steuer verursachten Kosten erstatten lassen können. Dafür müssen Sie nachweisen, dass Ihre Firma über ein Energie-Managementsystem verfügt und Sie bereits an einer Reduktion des CO2-Ausstoßes arbeiten. ENTEGA kann Ihnen bei der Erstellung eines Energiemanagements behilflich sein – mit einer umfassenden Energieeffizienzberatung.

CO2-Steuer: Wie lassen sich Kosten fürs Unternehmen senken?

Ganz allgemein gilt: Je weniger CO2-Emissionen Ihr Unternehmen beim Heizen verursacht, umso lohnender wird es – für Ihre Firma und fürs Klima. Haben Sie schon über folgende Maßnahmen nachgedacht? Wir unterstützen Sie und Ihre Firma bei der Umsetzung. 

Mit ENTEGA den CO2-Ausstoß in Ihrer Firma senken:

Neue Wärmeerzeugungsanlage.

Erneuern Sie Ihre Heizanlage mit modernen und klimafreundlichen Technologien.

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Sparen Sie sich die Investitionskosten – mieten Sie eine neue energieeffiziente Heizung. Installation und Wartung inklusive.

Förderprogramme nutzen.

Berücksichtigen Sie die Möglichkeiten einer attraktiven Bezuschussung durch den Staat. 

Energieeffizienz erhöhen.

Nutzen Sie moderne Dämmungstechnik oder eine smarte Steuerung Ihrer Heizanlage für maximale Energieeffizienz.

Energieaudit durchführen.

Mit unserer Effizienzberatung vor Ort prüfen wir Ihren Betrieb auf Energiefresser und Optimierungspotenziale.

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Ökogas und Ökostrom von ENTEGA sind vollständig CO2-neutral und damit klimaschonend.

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Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gern.

Gewerbekunden-Hotline
 

06151 4938617

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