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Wärmepumpe

Wärmepumpe im Altbau: Voraussetzungen, Kosten und Förderung.

Sie möchten Ihren Altbau mit einer Wärmepumpe beheizen? In unserem Ratgeber erfahren Sie, wann sich die Umstellung für Sie lohnen kann, welche Voraussetzungen Ihr Gebäude erfüllen sollte und welche Kosten auf Sie zukommen.

3 Minuten Lesezeit

Wärmepumpe Altbau: Außeneinheit neben saniertem Backsteinhaus, Paar genießt Garten, moderne Heiztechnik integriert.

Wärmepumpe im Altbau auf einen Blick: 

  •  Dass Wärmepumpen nur im Neubau funktionieren, ist ein Irrtum. Auch viele Altbauten lassen sich effizient mit einer Wärmepumpe beheizen.

  • Ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist, hängt nicht vom Baujahr, sondern von der benötigten Vorlauftemperatur ab.

  • Für den Umstieg auf eine Wärmepumpe können Sie von staatlichen Förderungen von bis zu 21.000 Euro profitieren. 

Lohnt sich die Umstellung auf eine Wärmepumpe im Altbau?

Ja, in den meisten Fällen lässt sich eine Wärmepumpe auch im Altbau wirtschaftlich betreiben. Entscheidend ist dabei nicht das Baujahr Ihres Bestandsgebäudes, sondern ob es sich mit niedrigen Heiztemperaturen effizient beheizen lässt.

Der wichtigste Anhaltspunkt ist die sogenannte Vorlauftemperatur. Sie gibt an, wie heiß das Heizwasser am kältesten Tag des Jahres sein muss, um Ihr Gebäude zu beheizen. Liegt die Vorlauftemperatur bei etwa 55 °C oder darunter, sind die Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb einer Wärmepumpe in der Regel gut.

Vier Voraussetzungen für eine Wärmepumpe, die Ihr Altbau erfüllen sollte: 

  • Die Vorlauftemperatur im Bestandsgebäude liegt bei etwa 55 °C oder darunter. 

  • Ihr Altbau ist ausreichend gedämmt oder lässt sich nachträglich dämmen.  

  • Ihr Altbau hat große Heizflächen oder Heizkörper, die sich austauschen lassen. 

  • Sie haben einen geeigneten Aufstellort für die Außeneinheit der Wärmepumpe. 

Erfüllt Ihr Gebäude diese Voraussetzungen, kann sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe für Sie lohnen. 

Wärmepumpe im Altbau: Warum die Vorlauftemperatur entscheidend ist.

Eine Wärmepumpe nutzt Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und hebt sie mithilfe von Strom auf die benötigte Temperatur des Heizwassers an. Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und dem Heizwasser ist, desto weniger Strom verbraucht die Wärmepumpe. 

Deshalb spielt im Altbau vor allem die Vorlauftemperatur eine entscheidende Rolle: Sie beschreibt, wie warm das Heizwasser sein muss, damit Ihr Gebäude auch an kalten Tagen angenehm warm wird. Je niedriger diese benötigte Vorlauftemperatur ist, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe. 

Besonders effizient sind Vorlauftemperaturen zwischen 35 °C und 40 °C, wie sie bei einer Fußbodenheizung üblich sind. Aber auch viele sanierte Altbauten mit angepassten Heizkörpern lassen sich mit Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C wirtschaftlich beheizen. Zum Vergleich: Ältere Gas- oder Ölheizungen arbeiten häufig mit Vorlauftemperaturen zwischen 65 °C  bis 75 °C.
 
Mehr über die Funktionsweise und den Aufbau einer Wärmepumpe erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Ist Ihr Altbau für eine Wärmepumpe geeignet?

Mit einem einfachen Selbsttest können Sie schnell einschätzen, ob Ihr Altbau für eine Wärmepumpe geeignet ist. Eine Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb gibt Ihnen Sicherheit.

Selbsttest: Wird Ihr Altbau mit niedriger Vorlauftemperatur warm?

Mit diesem einfachen Test prüfen Sie, ob Ihr Heizsystem auch mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur auskommt: 

  1. Wählen Sie einen Tag mit Außentemperaturen um den Gefrierpunkt. 

  2. Begrenzen Sie die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung auf 45 °C bis 55 °C. 

  3. Drehen Sie alle Thermostate vollständig auf. 

  4. Prüfen Sie nach einigen Stunden, ob alle Räume angenehm warm sind. 

Wenn alle Räume ausreichend warm werden, ist Ihr Gebäude gut für eine Wärmepumpe geeignet. Wenn einzelne Räume kühl bleiben, sollten Sie einen Fachbetrieb mit einer Heizlastberechnung beauftragen. Oftmals genügen bereits der Austausch einzelner Heizkörper oder ein hydraulischer Abgleich. Anschließend können Sie den Test wiederholen.

Heizlastberechnung: Sicherheit durch den Fachbetrieb.

Eine professionelle Heizlastberechnung zeigt, wie viel Wärme Ihr Gebäude am kältesten Tag des Jahres benötigt. Außerdem wird geprüft, ob die vorhandenen Heizflächen diese Leistung auch mit einer niedrigen Vorlauftemperatur erreichen. 

Auf dieser Grundlage kann der Fachbetrieb zuverlässig beurteilen, ob Ihr Altbau für eine Wärmepumpe geeignet ist, und die Wärmepumpe entsprechend dimensionieren. Das ist wichtig, denn eine zu große Anlage arbeitet häufig im Ein- und Ausschaltbetrieb und verschleißt schneller. Eine zu klein ausgelegte Wärmepumpe erreicht dagegen unter Umständen nicht die gewünschte Raumtemperatur.

So geht’s: Altbau für die Wärmepumpe optimieren.

Ist die Vorlauftemperatur in Ihrem Gebäude noch zu hoch, können drei Maßnahmen den Einsatz einer Wärmepumpe erleichtern: eine bessere Dämmung, größere Heizflächen und die Optimierung der vorhandenen Heizkörper. Oft reichen bereits einzelne Maßnahmen aus. Ein vollständig gedämmtes Bestandsgebäude ist dafür nicht erforderlich.

Dämmung verbessern.

Dämmmaßnahmen senken den Wärmebedarf Ihres Hauses und damit auch die benötigte Vorlauftemperatur. Das schafft gute Voraussetzungen für eine Wärmepumpe. 

Beginnen Sie am besten mit Dämmmaßnahmen, die ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis bieten. Dazu gehören die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke. Danach folgen Fassade und Fenster. Vor allem die Dämmung der obersten Geschossdecke lässt sich oft mit wenig Aufwand zu geringen Kosten umsetzen und senkt den Wärmebedarf.

Wenn der Heizwärmebedarf Ihres Hauses mehr als 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr beträgt, sollten Sie vor dem Einbau einer Wärmepumpe eine energetische Modernisierung prüfen. Ein gut gedämmtes Gebäude verliert weniger Wärme. Dadurch kann die Wärmepumpe kleiner ausgelegt werden und verbraucht im Betrieb weniger Strom.

Größere Heizflächen schaffen.

Generell gilt: Je größer die Heizflächen sind, desto niedriger fällt die Vorlauftemperatur aus. Flächenheizungen wie Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen eignen sich deshalb besonders gut für den Betrieb einer Wärmepumpe. Sie geben die Wärme über eine große Fläche ab und kommen mit niedrigeren Temperaturen aus. 

Ist der Einbau einer Flächenheizung zu aufwendig, können größere Heizkörper eine gute Alternative sein. Sie geben dieselbe Wärmemenge bereits bei einer niedrigeren Vorlauftemperatur ab. Wenn das nicht ausreicht und Räume kühl bleiben, können Niedertemperatur- oder Wärmepumpenheizkörper mit integriertem Ventilator die Heizleistung zusätzlich verbessern.

Bestehende Heizkörper weiter nutzen.

Eine Fußbodenheizung ist keine zwingende Voraussetzung für den Einbau einer Wärmepumpe. In etwa 50 Prozent der Bestandsgebäude lassen sich die vorhandenen Heizkörper bereits effizient mit einer Wärmepumpe beheizen. Werden einzelne Heizkörper gegen größere Modelle ausgetauscht, ist dies sogar bei bis zu 90 Prozent der Altbauten möglich. 

Zusätzlich können ein hydraulischer Abgleich, der die Wärme gleichmäßig verteilt, sowie das schrittweise Absenken der Vorlauftemperatur den Betrieb optimieren. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kommen Hochtemperatur-Wärmepumpen infrage. Sie erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu etwa 75 °C.

Wie Sie den Betrieb mit Heizkörpern weiter optimieren können, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Wärmepumpe mit Heizkörper“.

Wärmepumpe im Altbau: Art, Kosten und Förderung.

Für Altbauten stehen verschiedene Wärmepumpenarten zur Verfügung. Hier erfahren Sie, welche Unterschiede es gibt, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und von welchen Förderungen Sie profitieren können.

Welche Wärmepumpe eignet sich für den Altbau?

Für den Altbau kommen drei Wärmepumpenarten infrage. Sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Wärmequelle, dem Installationsaufwand und den Kosten:

WärmepumpenartEignung AltbauAufwandAnschaffung vor Förderung
Luftwärmepumpe (Luft-Wasser)sehr gut, am häufigstengering, keine Erdarbeitenca. 27.000–40.000 €
Erdwärmepumpe (Sole-Wasser)gut, hohe Effizienzhoch, Bohrung/Kollektor nötigca. 35.000–50.000 €
Wasser-Wasser-Wärmepumpegut bei geeignetem Grundwasserhoch, Genehmigung nötigca. 35.000–50.000 €

Luft-Wasser-Wärmepumpe
Für die meisten Altbauten ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Wahl. Sie lässt sich ohne Erdarbeiten installieren, ist vergleichsweise günstig in der Anschaffung und arbeitet auch in vielen Bestandsgebäuden effizient. 

Erdwärmepumpen
Erdwärmepumpen sind besonders effizient, erfordern jedoch Bohrungen oder Erdkollektoren. Deshalb lohnen sie sich vor allem bei höherem Wärmebedarf und, wenn ausreichend Grundstücksfläche vorhanden ist.
 
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Auch eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe arbeitet effizient. Der Einbau ist jedoch aufwendiger, weil geeignete Grundwasserverhältnisse, ein Förder- und Schluckbrunnen sowie die erforderlichen Genehmigungen notwendig sind.

Kältemittel
Alle drei Wärmepumpenarten nutzen ein Kältemittel, um die Umweltwärme nutzbar zu machen. Achten Sie deshalb bei der Auswahl einer Wärmepumpe auch auf das verwendete Kältemittel. Natürliche Kältemittel wie Propan (R290) erreichen hohe Vorlauftemperaturen und sind aufgrund ihres geringen Treibhauspotenzials klimafreundlicher als andere Kältemittel. 

Hybridheizung
Eine Hybridheizung kann sinnvoll sein, wenn Ihr Altbau noch nicht vollständig für niedrige Vorlauftemperaturen vorbereitet ist. Sie kombiniert eine Wärmepumpe mit einem fossilen Wärmeerzeuger, der an besonders kalten Tagen oder bei hoher Heizlast die Wärmepumpe unterstützt.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau?

Die Kosten für eine Wärmepumpe hängen von der gewählten Bauart und den Voraussetzungen Ihres Gebäudes ab. Die folgenden Richtwerte gelten für ein Einfamilienhaus im Bestand:

WärmepumpenartAnschaffung vor FörderungAnschaffung nach max. Förderung 
Luft-Wasser-Wärmepumpeca. 27.000–40.000 €ca. 8.000–12.000 €
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)ca. 35.000–50.000 €ca. 10.500–15.000 €

Zusatzkosten
Neben den Anschaffungskosten können im Altbau zusätzliche Kosten entstehen, beispielsweise für den Austausch einzelner Heizkörper, einen hydraulischen Abgleich oder Anpassungen an Leitungen und Elektrik. Je nach Umfang belaufen sich diese auf etwa 5.000 bis 20.000 Euro*. Diese Investitionen zahlen sich langfristig aus, weil sie die Vorlauftemperatur in Ihrem Bestand senken und so den Stromverbrauch der Wärmepumpe reduzieren. 

Laufende Kosten
Die laufenden Kosten sind häufig niedriger als bei fossilen Heizungsanlagen. Laut einer Verivox-Analyse aus dem Juli 2025 lagen die Betriebskosten neuer Wärmepumpen in den untersuchten Fällen rund 41 Prozent** unter denen von Gasheizungen. In Kombination mit staatlichen Förderungen und einem günstigen Wärmestromtarif kann sich eine Wärmepumpe deshalb langfristig lohnen. 

Amortisierung
Wie schnell sich die höhere Anfangsinvestition amortisiert, hängt von Ihrem bisherigen Heizsystem, Ihrem Wärmebedarf und den Stromkosten ab. Wenn Sie eine alte Ölheizung oder Gasheizung ersetzen, profitieren Sie von hohen Förderungen sowie niedrigeren Betriebskosten. Je nach Gebäude und Ausgangssituation kann sich die Investition bereits nach zehn bis fünfzehn Jahren amortisieren. Lassen Sie sich deshalb vor Ihrer Entscheidung ein individuelles Angebot mit Verbrauchsprognose erstellen.

Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Kosten finden Sie in Ratgeber „Wärmepumpe Kosten“.

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Welche Förderung gibt es für Wärmepumpen im Altbau?

Seit 2024 können Sie den Umstieg auf eine Wärmepumpe über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im Rahmen der Heizungsförderung der KfW fördern lassen. Wie hoch Ihre Förderung ausfällt, hängt von Ihrem bisherigen Heizsystem und Ihren persönlichen Voraussetzungen ab.

FörderartFörderhöhe in ProzentZuschuss in Euro*
Grundförderung30 %Bis zu 9.000 €
Klimageschwindigkeitsbonus (bei Tausch fossiler Heizung)20 %Bis zu 6.000 €
Einkommensbonus
(bei niedrigem Einkommen)
30 %Bis zu 9.000 €
Maximale Förderung70 %Bis zu 21.000 €

* Bei förderfähigen Kosten von bis zu 30.000 €
(Quelle: KfW/BAFA, Bundesförderung für effiziente Gebäude – Heizungsförderung, Stand 2026.) 

Die Grundförderung beträgt 30 Prozent. Tauschen Sie eine alte fossile Heizungsanlage aus, können zusätzlich der Klimageschwindigkeitsbonus von 20 Prozent und bei einem niedrigen Haushaltseinkommen der Einkommensbonus von 30 Prozent hinzukommen. Insgesamt ist so eine Förderung von bis zu 70 Prozent möglich. 

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den förderfähigen Kosten. Beim Heizungstausch in selbst genutzten Wohngebäuden werden Kosten von maximal 30.000 Euro berücksichtigt. Sie können somit von einem Zuschuss von bis zu 21.000 Euro profitieren. Außerdem sind auch Maßnahmen wie ein hydraulischer Abgleich oder der Austausch von Heizkörpern förderfähig, sofern sie im Rahmen des Heizungstauschs durchgeführt werden.

Wichtig: Stellen Sie Ihren Förderantrag, bevor Sie einen Fachbetrieb verbindlich beauftragen. Da sich Förderbedingungen ändern können, prüfen Sie vor Ihrer Entscheidung die aktuellen Voraussetzungen. Welche Programme sich kombinieren lassen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Förderung für Heizung und Sanierung.

Stromverbrauch und Jahresarbeitszahl: Wie effizient ist eine Wärmepumpe?

Wie viel Strom eine Wärmepumpe im Altbau verbraucht, hängt vor allem von ihrer Effizienz und dem Wärmebedarf des Bestandsgebäudes ab. Diese wird mit der Jahresarbeitszahl (JAZ) angegeben. Sie beschreibt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde (kWh) Strom erzeugt. Eine JAZ von 3,0 bedeutet beispielsweise: Aus 1 kWh Strom entstehen 3 kWh Wärme. Für einen wirtschaftlichen Betrieb sollte die JAZ mindestens 3,0 betragen. 

Dass das auch im Altbau möglich ist, zeigt eine Feldstudie des Fraunhofer ISE. Demnach erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Median eine JAZ von 3,4 und Sole-Wasser-Wärmepumpen eine JAZ von 4,3. Das zeigt: Auch viele unsanierte oder teilsanierte Altbauten können wirtschaftlich mit einer Wärmepumpe beheizt werden. 

Wie hoch Ihr Stromverbrauch tatsächlich ausfällt, zeigt ein einfaches Beispiel: Beträgt der jährliche Wärmebedarf Ihres Hauses 15.000 kWh und erreicht die Wärmepumpe eine JAZ von 3,4, benötigt sie dafür rund 4.400 kWh Strom pro Jahr. 

Eine hohe Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe erreichen Sie vor allem durch eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur, einen hydraulischen Abgleich und eine verbesserte Dämmung. Da Strom den größten Teil der laufenden Kosten ausmacht, lohnt sich außerdem ein günstiger Wärmestromtarif. Dieser wird über einen separaten Zähler unabhängig vom Haushaltsstrom abgerechnet.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zum Stromverbrauch der Wärmepumpe und bei den ENTEGA Wärmestrom-Tarifen.

 

Häufig gestellte Fragen zur Wärmepumpe im Altbau.

Lohnt sich eine Wärmepumpe im unsanierten Altbau ohne Dämmung?

Auch im unsanierten Altbau ist eine Wärmepumpe möglich, oft aber erst nach einzelnen Maßnahmen wirtschaftlich. Entscheidend ist, ob sich die Vorlauftemperatur auf etwa 55 °C senken lässt. Häufig reichen schon der Tausch einzelner Heizkörper oder die Dämmung von Dach und Kellerdecke.

Welche Wärmepumpe eignet sich für einen Altbau?

In den meisten Altbauten ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Wahl, weil sie ohne Erdarbeiten auskommt und vergleichsweise günstig ist. Erdwärmepumpen arbeiten effizienter, lohnen sich aber vor allem bei höherem Heizenergiebedarf und ausreichend Grundstücksfläche.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau?

Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sollten Sie vor der Förderung mit etwa 27.000 bis 40.000 Euro rechnen. Eine Erdwärmepumpe kostet rund 35.000 bis 50.000 Euro. Je nach benötigten Zusatzarbeiten im Altbau kommen Kosten von rund 5.000 bis 20.000 Euro hinzu. Mit einer staatlichen Förderung sinkt Ihr Eigenanteil jedoch deutlich.

Funktioniert eine Wärmepumpe ohne Fußbodenheizung und mit normalen Heizkörpern?

Ja, eine Fußbodenheizung ist keine zwingende Voraussetzung für eine Wärmepumpe. Bei etwa der Hälfte der Altbauten lassen sich bereits vorhandene Heizkörper durch eine Wärmepumpe wirtschaftlich beheizen. Werden einzelne Heizkörper ausgetauscht oder optimiert, ist dies sogar bei bis zu 90 Prozent der Bestandsgebäude möglich. Reicht das nicht aus, können Hochtemperatur-Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C eine Lösung sein.

Welche Vorlauftemperatur sollte ein Altbau haben?

Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten mit einer Vorlauftemperatur von 35 °C bis 40 °C. In vielen sanierten Altbauten sind auch Temperaturen von bis zu 55 °C noch wirtschaftlich. Liegt die benötigte Vorlauftemperatur darüber, sind größere Heizflächen oder eine bessere Dämmung sinnvoll.

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe im Altbau?

Wie viel Strom eine Wärmepumpe verbraucht, hängt vor allem vom Wärmebedarf Ihres Gebäudes und von der Effizienz der Anlage ab. Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 werden aus einer Kilowattstunde Strom rund 3,4 Kilowattstunden Wärme. Ein günstiger Wärmestromtarif kann Ihre laufenden Kosten zusätzlich senken.

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