Photovoltaik

Photovoltaik-Preise mit und ohne Speicher: Alle Infos.

Photovoltaik-Preise: Kaufen oder mieten?

Photovoltaikanlagen-Preise. Anlage mieten statt kaufen. Kosten berechnen.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage für Zuhause produzieren Sie Ihren eigenen Ökostrom und können durch Eigenverbrauch oder Einspeisevergütung auch noch Geld sparen. Während eine durchschnittliche PV-Anlage zwischen 9.000 und 12.000 Euro kostet, können Sie diese auch einfach zum monatlichen Festpreis mieten. Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie in diesem Artikel: die durchschnittlichen Photovoltaik-Preise 2020, alle wesentlichen Kostenpunkte und wie Sie die Kosten für Ihre Anlage bequem online berechnen können. 

Photovoltaikanlagen-Preise kalkulieren.


Wenn Sie sich über die Photovoltaik-Preise 2020 informieren, sollten Sie darauf achten, sämtliche Faktoren in Ihre Kalkulation einzubeziehen. Sonst kann es schnell passieren, dass Sie wesentliche Kostenfaktoren vergessen, die Anschaffung oder Betrieb am Ende kostspieliger werden lassen als zunächst gedacht. Hier die wesentlichen Faktoren, an die Sie bei der Kalkulation denken sollten:

Kostenübersicht einer Photovoltaik-Anlage.


Eine Photovoltaikanlage verursacht nicht nur bei der Anschaffung Kosten. Denken Sie auch an die Summen, die Sie regelmäßig für Wartung und Versicherung sowie eventuelle Reparaturen zahlen müssen.

Durchschnittliche Photovoltaikanlagen-Preise.


Bei Solaranlagen lassen sich die Kosten konkret anhand der Kosten pro kWp vergleichen. Das sind vereinfacht gesagt die Preise, die Sie für die entsprechende Leistung einer Anlage zahlen. Hier gibt es kleine Anlagen bis 4 kWp bereits für rund 1.700 Euro netto pro kWp. Anlagen mit bis zu 10 kWp sind mit rund 1.400 Euro netto pro kWp in der Gesamtbetrachtung günstiger, weil sie mehr Leistung bringen. Beide Anlagentypen entsprechen dem, was man auf typischen deutschen Hausdächern vorfindet. Anlage und Installation schlagen in der Regel mit 5.000 bis 21.000 Euro zu Buche, wobei die meisten Anlagen eher zwischen 9.000 und 12.000 Euro kosten. Die Tendenz ist steigend.

Preise für Solaranlagen verschiedener Größe.


Je nach Dachgröße ist bei Photovoltaik die Preisentwicklung recht deutlich: Je größer die Fläche für die Module, desto günstiger wird es mit jedem Quadratmeter.

Größe des DachsPreis pro QuadratmeterPreis der Anlage
Kleines Dach (25 qm)ca. 215 Euroca. 5.400 Euro
Mittleres Dach (50 qm)ca. 180 Euroca. 9.000 Euro
Großes Dach (70 qm)ca. 170 Euro   ca. 11.900 Euro

So verteilen sich die Preise auf einzelne Komponenten.


Trotz der insgesamt günstigen Photovoltaik-Preisentwicklung sind rund 10.000 Euro im Schnitt für eine Solaranlage nicht wenig Geld. Ein Blick auf die verbauten Komponenten zeigt, wo sich die Kosten im Einzelnen verstecken.
 

Bauteil bzw DienstleistungUngefährer Preis
Solarmodule700 Euro pro kWp
Wechselrichter300 Euro pro kWp
Kabel etc.100 Euro pro kWp   
Montagetechnik120 Euro pro kWp
Installationsarbeiten160 Euro pro kWp
Netzanschluss800 Euro pro kWp

Photovoltaik: Preisentwicklung seit 2013.


Die Photovoltaik-Preise 2020 sind weiterhin günstig. Sie liegen im März bei rund 1.300 Euro pro kWp installierter Leistung. Verglichen wurde der Preis für Angebote inklusive Montage. Derzeit sind keine großen Änderungen bei den Anlagenpreisen festzustellen, aber die Wirtschaftslage lässt erwarten, dass die Preise tendenziell steigen werden. Außerdem gilt auch hier: Die individuellen Gegebenheiten und Wünsche entscheiden letzten Endes über die Kosten, sodass Durchschnittspreise nur Anhaltspunkte liefern können. Die durchschnittliche Größe einer Anlage liegt übrigens bei etwa 5 kWp, das entspricht knapp 40 Quadratmetern Dachfläche.

Photovoltaik-Preise 2020? Hier einfach berechnen.

Zum Photovoltailkrechner

Photovoltaik-Preis 2010–2020.


Durchschnittliche Photovoltaik-Preise pro kWp installierter Leistung.

20103.500 Euro
20112.500 Euro
20122.000 Euro
20131.900 Euro  
20141.800 Euro
20151.750 Euro
20161.700 Euro
20171.650 Euro
20181.600 Euro
20191.500 Euro
20201.450 Euro

Solaranlagen sind günstiger denn je.


Die Gründe für die sinkenden Preise in den letzten Jahren bei Solaranlagen liegen vor allem bei den niedrigeren Kosten in der Herstellung sowie den hohen Stückzahlen in der Produktion. Auch ist die Technologie fortgeschritten, sodass dank höherer Wirkungsgrade weniger Fläche gebraucht wird, um eine Kilowattstunde (kWh) Strom zu produzieren. Es ist aber davon auszugehen, dass die Preise aufgrund der aktuellen Konjunkturlage steigen werden. Derzeit ist eine 5-kWp-Anlage für ein typisches Einfamilienhaus bei ENTEGA schon für rund 85 € pro Monat brutto zu haben.

Preise variieren um bis zu 10 Prozent.


Nicht nur die verschiedenen Komponenten machen den Preis einer PV-Anlage aus. Viele weitere Faktoren spielen bei den Kosten eine Rolle. Hier können Sie durch Ihre Wahl an der einen oder anderen Stelle Geld sparen. Andererseits sollten Sie beachten, dass günstiger nicht immer besser ist. Nutzen Sie die Beratung durch einen Fachmann, um zur für Sie individuell besten Lösung zu kommen.

Gründe, warum die Angebote von Herstellern teils um bis zu 10 Prozent variieren können, sind zum Beispiel:

- die Marke bei Komponenten wie Wechselrichter oder Solarmodul
- der Zelltyp der Module (High Efficiency, All Black, Mainstream, Low Cost)
- die Begebenheiten bei Ihnen vor Ort (Dachform, Montagesystem, Kabelwege)
- die Marge des Handwerksbetriebs, der die Anlage installiert
- Zusatzleistungen wie Gerüst, Netzanschluss, Datenlogger oder Zählerschrank.

Auf diese Faktoren sollten Sie auch achten, wenn Sie Angebote vergleichen wollen. Ob zum Beispiel ein Baugerüst im Angebot enthalten ist oder extra bezahlt werden muss, kann am Ende einen deutlichen Unterschied machen. Werden derartige Kosten erst nachher berechnet, kann das leicht einen Unterschied von 1.000 bis 2.000 Euro ausmachen.

Ist eine PV-Anlage wirtschaftlich?


Nicht nur die Preise für eine Photovoltaikanlage allein beeinflussen ihre Wirtschaftlichkeit. Ob sich eine PV-Anlage für Sie lohnt, hängt auch ganz wesentlich davon ab, wie groß Ihre Ersparnis bei den Stromkosten ist. Während die Kosten der Anschaffung auf den kWp genau verglichen werden können, hängen Einnahmen und Einsparungen hier vor allem von zwei Faktoren ab: von Ihrem Eigenverbrauch und der Einspeisevergütung.

Die Einspeisevergütung sinkt fortlaufend.


Zwar ist das Datum der Inbetriebnahme einer Solaranlage entscheidend für die Höhe der Einspeisevergütung. Doch sollten Sie sich damit nicht stressen. Auch wenn die Vergütung für die Wirtschaftlichkeit der Anlage eine Rolle spielt, so ist eine vernünftige Planung der Anlage sowie der möglichst hohe Eigenverbrauch, zum Beispiel mittels eines Stromspeichers, in der Gesamtbetrachtung wichtiger.

Sinkende Einspeisevergütung.


Die Vergütung des eingespeisten Stroms sinkt. Das Beispiel einer Dachanlage bis 10 kWp zeigt: Strom vom Dach selber nutzen lohnt sich immer noch am meisten.
 

01.11.201910,08 Cent pro Kilowattstunde
01.12.20199,97 Cent pro Kilowattstunde
01.01.20209,87 Cent pro Kilowattstunde
01.02.20209,72 Cent pro Kilowattstunde
01.03.20209,58 Cent pro Kilowattstunde
01.04.20209,44 Cent pro Kilowattstunde

Selbst verbrauchen ist günstiger.


Angesichts sinkender Einspeisevergütungen erzielen Sie die größte Ersparnis immer noch durch den Ökostrom vom Dach, den Sie selbst verbrauchen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts zur Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen geht davon aus, dass die Erzeugung einer Kilowattstunde (kWh) Solarstrom bei einer kleinen Anlage zwischen rund sieben und elf Cent kostet. Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass Sie für Ihre Solaranlage wegen der Gesamtkosten der Anlage also 10 Cent für jede Kilowattstunde bezahlen, lohnt sich die Einspeisevergütung von knapp 10 Cent nicht. Zahlen Sie für Ihren Strom vom Energieversorger aber knapp 30 Cent, sparen Sie mit jeder Kilowattstunde Strom vom Dach ganze 20 Cent, die Sie nicht vom Versorger einkaufen müssen. Das lohnt sich also richtig.

Wieviel spart man durch selbst verbrauchten Solarstrom?


Bei einer Photovoltaik-Anlage mit 7,5 kW Nennleistung können Sie von einem jährlichen Ertrag von 900 Kilowatt rechnen. Heißt: Sie erzeugen jedes Jahr 6.750 Kilowattstunden Strom (7,5 x 900 Kilowatt). Können Sie 70 Prozent davon selbst verbrauchen, wären das 4.725 Kilowattstunden, die Sie nicht mehr für rund 30 Cent einkaufen müssten. Durch den selbst erzeugten und verbrauchten Ökostrom vom Dach würden Sie jedes Jahr rund 945 Euro sparen.

Vorteile einer Speicherlösung.


Erweitern Sie Ihre Photovoltaikanlage um einen Stromspeicher, können Sie Ihren Eigenverbrauch auf mindestens 50 Prozent erhöhen. Teilweise können sogar Autarkiegrade von über 70 bis 100 Prozent erreicht werden, zum Beispiel im Sommer. Der entscheidende Vorteil: Sie können meist nur 25 bis 30 Prozent Ihres Stroms vom Dach direkt selbst nutzen. Gerade in der sommerlichen Mittagszeit wird aber deutlich mehr Strom produziert. Wenn Sie diese Überschüsse speichern und abends oder nachts nutzen können, müssen Sie deutlich weniger Strom vom Versorger einkaufen.

Abdeckung des Eigenbedarfs durch Solarstrom.


Ein Monitoringbericht zu Speicherlösungen aus dem Jahr 2018 zeigt: Selbst erzeugter Solarstrom kann im Durchschnitt 60 Prozent des Haushaltsbedarfs an Strom abdecken. Noch dazu schont er das Klima.

Photovoltaik-Speicher-Preise 2020.


Die Kosten von Photovoltaik-Speichern sind in den letzten Jahren gesunken, einem Bericht der RWTH Aachen zufolge jährlich um rund 18 Prozent. Steigende Nachfrage und wachsende Produktion machen Stromspeicher hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit schon heute attraktiv. Für ein durchschnittliches Wohnhaus liegen die Photovoltaik-Speicher-Preise 2020 zwischen 4.000 Euro und 13.000 Euro, je nach Hersteller und Größe. Allgemein können Sie davon ausgehen, dass ein kleiner Speicher bis 8 kWh rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde kostet, ein großer Speicher etwa 800 Euro pro Kilowattstunde (Montage inklusive).

Um die Kosten zu sparen, lohnt es sich, eine Photovoltaikanlage gleich mit einem Speicher zu installieren statt sie später nachzurüsten.

Speicher mit 5 kWhca. 5.000 Euro
Speicher mit 10 kWhca. 8.000 Euro

Mieten inklusive Speicher


Bei ENTEGA können Sie Ihre Solaranlage mit Speicher einfach mieten statt kaufen. Sie zahlen nur noch den monatlichen Festpreis und sparen sich nicht nur einige Stromkosten, sondern auch die Kosten für Anschaffung, Wartungen, Reparaturen, Versicherungen. Das ist alles bereits inklusive und Sie müssen nicht weiter mühsam Photovoltaik-Preise vergleichen. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage mit Speicher für Sie überhaupt? Wie viel an Eigenverbrauch können Sie möglicherweise selbst abdecken? Welche Kosten erwarten Sie und welche Kapazitäten machen Sinn? Diese und weitere Fragen können Sie sich einfach selbst beantworten, wenn Sie bequem online unseren Solarrechner nutzen.

Photovoltaik – FAQ.

Welche Vorteile bieten Photovoltaik-Anlagen?

Sie schonen das Klima, indem sie 100 % Ökostrom produzieren. Zusätzlich machen sie ihren Besitzer unabhängiger von den Strompreisen. Mit jeder Kilowattstunde selbst erzeugten Stroms sparen Sie gegenüber dem Strom, den Sie vom Versorger einkaufen müssen.

Wie lange dauert die Anlageninstallation?

Je nach den Gegebenheiten vor Ort und der Größe der Anlage können Sie davon ausgehen, dass eine Installation in einem Tag bis drei Tagen erledigt ist. 

Wie viel kann man durch eine eigene Anlage sparen?

Allgemein ist davon auszugehen, dass Sie wegen der Gesamtkosten der PV-Anlage jede Kilowattstunde selbst erzeugten Stroms rund 10 Cent kostet. Bei durchschnittlichen Strompreisen von knapp 30 Cent pro Kilowattstunde sparen Sie also pro Kilowattstunde Strom 20 Cent. Im Jahr sind das einige hundert Euro. 

Wo liegen die Photovoltaik-Preise?

Wenn Sie eine PV-Anlage kaufen, kostet das je nach Größe zwischen 5.000 Euro und 21.000 Euro. Meist liegen die Anlagenpreise eher zwischen 9000 Euro und 12.000 Euro. Die Photovoltaik-Speicher-Preise 2020 liegen im Schnitt bei 4.000 Euro bis 13.000 Euro. Sie sollten außerdem daran denken, dass eine eigene Anlage auch Kosten für Wartung, Reparaturen, Versicherungen verursacht. Möglicherweise wollen Sie Ihre Anlage entsprechend lieber zum monatlichen Festpreis mieten, zum Beispiel mit ENTEGA Solarstrom komplett

Was brauche ich für Komponenten?

Die Preise einer Anlage resultieren aus der Vielzahl technischer Komponenten. Dazu gehören die Module mit Solarzellen, das Montagesystem, Kabelverbindungen, Wechselrichter und gegebenenfalls der Stromspeicher. 

Wie langlebig ist die Technik?

Eine leistungsstarke Anlage mit neuester Technik können Sie in aller Regel noch 25 bis 30 Jahre nutzen. Die Leistung der Module nimmt zwar geringfügig ab, allerdings können Sie all die Jahre jährlich mehrere hundert Euro Stromkosten sparen und nutzen klimaschonenden Ökostrom.

Wie kann ich die Kosten für eine Anlage planen?

Damit Sie bei der Kalkulation keine wichtigen Kostenfaktoren vergessen und ungefähr wissen, welche Kosten für genau Ihre konkreten Voraussetzungen entstehen können, sollten Sie einfach unseren Solarrechner nutzen. Hier können Sie anhand eines verständlichen Fragenkatalogs genau sehen, was eine Anlage bei Ihnen zu Hause kosten würde.

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