Was ist Erdgas?

Bei Erdgas handelt es sich um ein brennbares Gasgemisch, das zum Heizen, zur Warmwasseraufbereitung und zum Kochen genutzt wird. Erdgas dient aber auch als alternativer Kraftstoff für Autos, die entsprechend umgerüstet sind. Die Hauptbestandteile von Erdgas sind Methan und Kohlenwasserstoffe wie Propan oder Ethan; auch Kohlenstoffdioxid (CO2) ist in Erdgas enthalten.

So entsteht Erdgas:
Erdgas entsteht über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren in unterirdischen Lagerstätten. Die Tiefe und die Wärme begünstigen verschiedene chemische Prozesse. Dabei wandeln sich die Überreste abgestorbener Kleinstlebewesen zu gasförmigen Kohlewasserstoffen um. Diese lagern sich in Gestein ab, aus dem das Erdgas schließlich gewonnen wird. Das geschieht durch verschiedene Bohrtechniken. Damit das Erdgas später durch Pipelines transportiert und im Haushalt genutzt werden kann, wird das Gas nun getrocknet. Dabei werden ihm in verschiedenen physikalischen und chemischen Prozessen Wasser und Kohlenwasserstoffe entzogen.

Das sind die Vorteile von Erdgas:
Im Vergleich zu Öl ist der Heizwert von Erdgas sehr hoch. Das bedeutet, dass verhältnismäßig mehr Energie für weniger Abgase gewonnen wird: Wenn Erdgas verbrannt wird, entstehen etwa 25 % weniger CO2 als bei Öl. Das macht Erdgas zu einem effizienteren Brennstoff als Öl.

Was ist Ökogas?

Kurz gesagt kann man die Frage “Was ist Ökogas?” beantworten mit: Ökogas ist klimaneutrales Erdgas. Immer, wenn Gas im Haushalt genutzt wird, entsteht CO2. Auch bei der Förderung und beim Transport entstehen CO2-Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen. Dadurch wird klimaschädliches CO2 in der Atmosphäre freigesetzt. Es gibt aber Erdgasanbieter, die diese CO2-Emissionen kompensieren. Dazu berechnet beispielsweise ENTEGA die Gesamtmenge CO2, die durch alle Ökogas-Kunden zusammen entstehen. Indem das freigesetzte CO2 im gleichen Umfang durch Aufforstungs- und Waldschutzprojekte ausgeglichen wird, wird Erdgas von ENTEGA zu klimaneutralem Ökogas.