16. Dezember 2014
Nachhaltig leben

Intelligentes Haus: My Smart Home is my Castle.

Ob Licht, TV oder Heizung – wer träumt nicht davon, den Haushalt per Smartphone zu steuern und dabei auch noch Energie zu sparen? Wie der Alltag im Smart Home aussehen könnte, zeigt unsere fiktive Familie Peschke. Hereinspaziert!

6.30 Uhr

Aufstehen war Markus Peschke immer ein Graus. Dieses schrille Klingeln! Das Regal, an das er immer stieß, wenn er im Dunkeln nach dem Lichtschalter suchte! Die Kälte im Badezimmer! Aber seit einer Woche ist alles anders. Markus ist zusammen mit seiner Familie umgezogen, jetzt lebt er in einem intelligenten Haus. Smart Home hat der Makler es genannt und von Gebäudeautomation gesprochen. Technikfan Markus war davon begeistert – vor allem, weil er mit der intelligenten Haussteuerung Energie sparen will. Das Geheimnis ist eine Steuerzentrale, die mit einem Router in das Heimnetz eingebunden ist. Was genau es bedeutet, in einem Smart Home zu leben, merkt er jedoch erst jetzt. Geweckt wird er nun von der Schlafzimmerlampe, die sich automatisch einschaltet und langsam heller wird. Gleichzeitig geht seine kabellose Sonos-Musikanlage an, die Markus ebenfalls per Smartphone programmiert hat. Leise erklingt Markus’ Lieblingsaufstehlied aus den Boxen: „Here Comes the Sun“ von den Beatles.

6.35 Uhr

„Was ist das?“ Mittlerweile ist auch Markus’ Frau Katarina aufgewacht und guckt besorgt zur Tür. Von dort sind Gurgelgeräusche zu hören. „Ach, stimmt ja!“ Katarina hat sich noch nicht an die Hausautomation gewöhnt: Vom Bett aus hat Markus mit seinem Smartphone die Kaffeemaschine angestellt – oder besser gesagt den intelligenten Zwischenstecker, durch den die Maschine mit dem Stromnetz verbunden ist. So ist der Kaffee bereits fertig, wenn die beiden wenig später in die Küche kommen. „Raus aus den Federn!“, ruft Markus und springt aus dem Bett. So gut drauf kennt Katarina ihren Mann morgens gar nicht.

6.36 Uhr

Im Bad steigt Markus’ Laune abermals: Es ist warm. Mit seiner Heizungs-App von tado° hat er gestern Abend auf dem Smartphone eingestellt, dass die Fußbodenheizung um 6 Uhr anspringt. Die Helligkeit der Lampen hat Markus mit einer Beleuchtungs-App von Philips geregelt. Dabei hat er eine voreingestellte Lichtszene gewählt. „Genau richtig fürs Zähneputzen“, beglückwünscht er sich innerlich. „Nicht zu grell, aber auch nicht so, dass man gleich wieder einschläft.“

6.45 Uhr

Aus dem kleinen Badezimmer dröhnt „I Follow Rivers“ von Lykke Li. Katarina freut sich: Das heißt, Tochter Lara ist wach und steht unter der Dusche. Dass sie dabei diesen Song hören und eine Wassertemperatur von 37 Grad haben möchte, hatte sie in ihrem Profil auf dem Familien-Tablet angegeben.

7:15 Uhr

Frühstück. Um sich besser unterhalten zu können, macht Katarina das Küchenradio leiser – per Sonos-Musik-App auf dem Tablet. „Lara, du hast im Badezimmer das Licht angelassen“, sagt sie, während sie noch auf den Bildschirm guckt. Mit einem Wisch schaltet sie es aus.

7:45 Uhr

Sohn Tom, der sonst nie vor 8 Uhr aus den Federn zu kriegen ist, kommt in die Küche geschlurft. In seinem Zimmer sind Punkt halb 7.30 Uhr die Rollläden hochgefahren, so hatte sein Vater es mit seiner App zur Beschattungssteuerung von Loxone programmiert. „Da kann kein Mensch mehr schlafen“, grummelt er in seinen Flaumbart.

8:30 Uhr

Markus verlässt als Letzter das Haus. Nachdem er das Auto aus der Garage gefahren hat, schließt sich das Tor automatisch – für sein Smart Home das Signal, auf den energiesparenden Abwesenheitsmodus umzuschalten: Automatisch geht im ganzen Haus das Licht aus und die Standby-Geräte werden vom Stromnetz getrennt. Überall gehen die Rollläden runter, nur nicht an den Dachfenstern. Markus hofft, dass die Herbstsonne die obere Etage wärmt und er dadurch Heizkosten spart. Zudem werden Haus- und Kellertür verriegelt und der Alarm wird eingeschaltet. Dafür hat Markus das „Atemlos“-Szenario gewählt: Dringt jemand unbefugt ins Haus ein, schaltet der Smart Home Einbruchschutz das Licht an, die Rollläden fahren hoch und die Musikanlage spielt Helene Fischer in voller Lautstärke. Außerdem werden er und seine Frau per Anruf auf ihren Handys informiert.

8:35 Uhr

Markus’ Heizungs-App von tado° erkennt, dass er sich von zu Hause entfernt, und regelt im ganzen Haus die Temperatur herunter.

9:30 Uhr

„Ist der Herd aus?“ Diese Frage hat sich Markus schon oft gestellt, meistens, wenn er gerade auf dem Weg zur Arbeit war. Einmal ist er deshalb sogar umgedreht und nach Hause zurückgefahren. Auch jetzt, in der Kaffeepause, schießt ihm die Frage plötzlich in den Kopf. Markus holt sein Smartphone aus der Hosentasche und vergewissert sich: Ja, der Herd ist aus. Und die Laken, die er heute morgen in die Waschmaschine gesteckt hat, sind gewaschen und getrocknet. „Maschine aus“, zeigt ihm die „Samsung Smart Washer“-App an. Beruhigt geht Markus zurück an seinen Schreibtisch.

12:00 Uhr

„Es ist zu warm! Stellen Sie Ihre Pflanzen an einen kühleren Ort!“ Katarinas Pflanzensensor „Parrot Flower Power“ hat ihr eine Nachricht aufs Smartphone geschickt. Der digitale Messstab steckt im Blumentopf ihres Lieblingsficus, der sie schon seit dem Studium begleitet. Katarina, die gerade im Büro sitzt, drückt auf „Heute Abend erinnern“. Dann will sie das Bäumchen umstellen.

13:45 Uhr

Der Wetterbericht sagt Hagel voraus. Das Smart Home weiß Bescheid, da es Wetterdaten aus dem Internet bezieht. Die Haussteuerung schließt die Rollläden der Dachfenster automatisch.

15:00 Uhr

Markus bekommt eine Push-Nachricht: Jemand hat an der Haustür geklingelt. Mit einer Wischgeste öffnet er das Video, das die Überwachungskamera der iDoorCam-App auf sein Smartphone sendet. Es ist der Postbote, der ein Päckchen abgeben will. „Bitte gehen Sie ums Haus herum und legen Sie die Sendung vor die Kellertür. Danke!“, sagt er in sein Handy. Dann verabschiedet er sich und legt auf.

15:30 Uhr

Tom kommt von der Schule nach Hause. Da er in der Haussteuerung als zugangsberechtigte Person gespeichert ist, entriegelt sich die Haustür automatisch, als er sich ihr mit seinem Smartphone nähert und einen Code eingibt. Dem Smart Home dient das als Weckruf: Der Sicherheitsmodus wird beendet, im ganzen Haus öffnen sich die Jalousien. Eine halbe Stunde vor seiner Heimkehr hat Tom mit der tado°-App auf seinem Smartphone seine Heizung angestellt. Nun sind es in seinem Zimmer angenehme 22 Grad, ohne dass tagsüber Energie verschwendet worden wäre.

16:00 Uhr

Während er in seinem Zimmer Hausaufgaben macht, bekommt Tom eine Nachricht von seinem Vater: „Mit Sauerstoff lernt sich’s leichter. Lüfte mal! :-)“. Dass der CO2-Gehalt in Toms Zimmer zu hoch ist, hat Markus auf seinem Smartphone gesehen. Ein würfelförmiger Sensor auf dem Fensterbrett, der Cubesensor, hat die Daten per Funk übertragen.

17:30 Uhr

Feierabend! Bevor sich Markus auf den Heimweg macht, heizt er Küche und Wohnzimmer: Er bedient die Heizung von seinem Smartphone aus und stellt die Temperatur auf 21 Grad ein.

18:00 Uhr

Katarina ist kurz vor ihrem Mann zu Hause. Als sie den Hausflur betritt, gehen die Lampen in den „Relax“-Modus, aus den Boxen ertönt „Feeling Good“ von Sammy Davis Jr. Die Rollläden sind bereits unten – nach Sonnenuntergang werden sie automatisch heruntergefahren.

19:30 Uhr

Nach dem Abendessen will die Familie einen Film gucken. Lara leiht mit dem Tablet den Film „Ice Age 4“ in der Online-Videothek aus. Da die Geräte per Funk miteinander verbunden sind, kann sie ihn auf den Fernseher streamen. Als der Film anfängt, stellt Markus die Lichtszene im Wohnzimmer auf „Cinema“.

22:30 Uhr

Schlafenszeit. Vom Bett aus macht Markus das Licht aus, woraufhin die Hausautomation die Eingangstüren verschließt und die Temperatur im Schlafzimmer auf 17 Grad herunterregelt. Für die Peschkes die ideale Schlaftemperatur. Im Traum hört Markus die Kaffeemaschine gurgeln.

Tschüss, Energieverschwendung, hallo, Smart Home!

Durch die Vernetzung von Haushaltsgeräten hilft das intelligente Haus seinen Bewohnern, Energie zu sparen. Einiges davon ist noch Zukunftsmusik. Einzelne Lösungen wie die Heizungs-App von tado° gibt es aber schon jetzt. So sparen Sie Energie und bis zu 31 % Heizkosten. Um es mit den Worten von Markus Peschke zu sagen: „Endlich jemand, der mitdenkt!“

Weiterempfehlen:
RSS
    Bisher kein Kommentar vorhanden.
Hinterlassen Sie einen Kommentar
Auf einen Kommentar antworten
    • Bitte geben Sie einen Kommentar ein. Er muss aus mindestens 2 Zeichen bestehen.

    • Bitte geben Sie Ihren Namen ein.

    • Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an.

* Pflichtfelder

Abschicken