8. Oktober 2013
Energie sparen

Brennwertkessel: Umwelt und Geldbeutel schonend.


Erdgas hat von allen fossilen Energieträgern den geringsten Kohlenstoffgehalt. Wegen dieser chemischen Eigenschaft ist Erdgas ein umweltfreundlicher Energieträger. Durch seinen Einsatz anstelle von Erdöl oder Kohle werden Schadstoffausstoß und klimaschädliche Auswirkungen reduziert.

Der Anteil an Kohlenmonoxiden (CO) ist bei einer Brennwertheizung um ein Fünftel und der Anteil an Stickoxiden (NOx) um ein Drittel geringer als bei herkömmlichen Heizkesseln. Brennwertkessel arbeiten mit deutlich geringeren Verbrennungstemperaturen als herkömmliche Heizkessel. Der so entstehende Wasserdampf geht nicht verloren, sondern kondensiert im Gerät. Die Kondensationswärme wird dem Heizkreislauf zugeführt und erhöht dadurch den Normnutzungsgrad auf bis zu 109 %. Mit einem Brennwertkessel spart man unterm Strich bis zu 30 % Heizkosten und entlastet gleichzeitig die Umwelt.

Der moderne Brennwertkessel hat kompakte platzsparende Abmessungen und kann auch mit einer Leistung von bis zu 70 kW wandhängend installiert werden. Dabei arbeiten die Kessel besonders geräuscharm. Auch bietet eine Brennwertheizung die Möglichkeit der modularen Systemeinbindung zum Beispiel in Form einer gleichzeitigen Installation von Solarkollektoren oder der Einbindung von Festbrennstoffen wie Holz oder Kohle.

Im modularen Betrieb mit einer Solarthermieanlage kann diese den Warmwasserbedarf im Sommerzeitraum vollständig abdecken. Im Winter passt sich die Brennwertheizung dann flexibel und kurzfristig dem schwankenden Wärmebedarf an. So lassen sich im Jahresdurchschnitt bis zu 50 % des Energiebedarfs für Warmwasser durch Sonnenwärme abdecken.

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