Das ENTEGA Aufforstungsprojekt:

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Unser nächster Schritt in Richtung Klimaneutralität.
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Das ENTEGA Aufforstungsprojekt

Warum unterstützt ENTEGA die Wiederaufforstung von Waldflächen?

Wir glauben, dass die Probleme unserer heutigen Gesellschaft ganzheitlich betrachtet werden müssen. Bezogen auf den Klimawandel bedeutet dies den Ursachen entgegenzuwirken, d.h. CO2-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren. Aber auch den schon entstandenen Schaden zu minimieren, d.h. die bereits erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre durch die Speicherkapazität von neuen Waldflächen zu reduzieren. Wir finden, dass zu einer lebenswerten Welt auch der Wald gehört. Momentan verursacht die Abholzung der Wälder jährlich bis zu 25% der weltweiten Emissionen! Der Erhalt der Wälder durch Waldschutz und Wiederaufforstung unterstützt daher die natürliche CO2-Speicherung, den Erhalt von Artenvielfalt und die Regulierung des weltweiten Klimas.

Inwiefern wirkt sich Aufforstung positiv auf das Klima aus?

Bäume zu pflanzen ist die bisher effektivste Maßnahme, um CO2 tatsächlich aus der Atmosphäre zu entfernen. Denn sie binden durch den Vorgang der Photosynthese den Kohlenstoffanteil (C) des CO2 in Biomasse und geben dafür Sauerstoff (O2) in die Atmosphäre ab.

Neben der Reduktion unserer CO2-Emissionen insgesamt ist die Wiederaufforstung ein wichtiger Weg, der bereits erhöhten und stetig steigenden Konzentration von CO2 in der Atmosphäre entgegenzuwirken. Denn die von einem Wald gebundene Menge Kohlenstoffdioxid variiert mit seinem Zustand. Durch die Wiederherstellung eines degradierten Waldes erhöht sich seine Fähigkeit CO2 zu binden. 

Wer kümmert sich um die Durchführung des ENTEGA Waldprojekts?

ENTEGAs Partner zur Planung und Umsetzung der Projekte vor Ort in Kanada ist era (Ecosystem Restoration Associates Inc.). Im Bereich der Wiederherstellung von Ökosystemen besitzt era bereits seit fünf Jahren Erfahrung und ist dabei führend in Nordamerika. era und ENTEGA legen Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit und haben mit dem Waldprojekt in British Columbia, Kanada, den ersten Grundstein hierfür gelegt.

era hat alle Schritte von der Planung des Projekts, über die Pflanzung der Bäume bis hin zur Überprüfung der Anpflanzungen selbst durchgeführt. Auch ENTEGA ist stets über alle relevanten Faktoren, wie Fortschritt des Baumwachstums und CO2-Speicherung, auf dem aktuellen Stand.

Das Monitoring der Projekte, um deren Fortbestand auch über den Zeitraum von 100 Jahren zu garantieren, liegt in der Verantwortung unseres Schwesterunternehmens, der Forest Carbon Group AG. Die Forest Carbon Group sorgt außerdem für die Weiterentwicklung des Projekts, damit auch zukünftig ausreichend Bäume für den Ausgleich von CO2-Emissionen gepflanzt werden.

Wo werden die Bäume gepflanzt?

era setzt sich dafür ein, Regionen mit gefährdeten Ökosystemen wiederherzustellen. Wie das Lower Fraser Valley in British Columbia, Kanada: Hier stehen die Ökosysteme um den Fraser River und dessen Zuläufe im Mittelpunkt. Diese Region zählt zur Klimazone des gemäßigten Regenwaldes und bietet hervorragende Voraussetzungen für schnelles Wachstum der Flora. Langfristige Verträge mit den Kommunen: Maple Ridge, City and Township of Langley und Metro Vancouver stellen den Erfolg des Projekts sicher: und das für die nächsten einhundert Jahre. So wird eine effektive und nachhaltige CO2-Absorption gewährleistet.

Warum werden die Waldwiederherstellungsmaßnahmen in Kanada und nicht in Deutschland realisiert?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es für das Klima keine Rolle spielt, wo CO2-Emissionen absorbiert und die Waldprojekte umgesetzt werden. Der Klimawandel ist ein globales Problem und bedarf daher einer globalen Lösung. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die für den Standort Kanada sprechen:

  • Die flussnahen Waldökosysteme der Pazifikküste Kanadas gehören zu den Wäldern mit der höchsten Konzentration an Biomasse bzw. CO2 pro Hektar auf der Erde. Die Bäume werden zudem sehr alt (100 bis 500 Jahre), so dass CO2 für Jahrhunderte gespeichert und in dem Kreislauf des geschützten Ökosystems recycelt wird.
  • Aufgrund der klimatischen Bedingungen im Westen Kanadas wachsen die Bäume dort wesentlich schneller, haben also im Vergleich zu nördlichen Breiten mehr Biomassezuwachs im gleichen Zeitraum.
  • Kanada verfügt über ausgeprägte Kernkompetenzen (tragischerweise durch die zum Teil drastische Rodung riesiger Gebiete) im Bereich der Forstwirtschaft und erstellt zuverlässige wissenschaftliche Methoden über Waldprojekte.
  • Da die Projekte der era auf öffentlichen Flächen realisiert werden, stehen diese auch unter dem Schutz der dortigen Kommunen und weiterer staatlicher Einrichtungen.
  • In Deutschland stehen keine zusammenhängenden Flächen zur Verfügung, die der Größe des von era in Kanada umgesetzten Projekts entsprechen.
  • In den flussnahen Waldökosystemen der Pazifikküste Kanadas ist das Risiko von Waldbrand und dem Befall der Bäume mit Krankheiten praktisch nicht vorhanden.

 

Um Ihnen einen Einblick in die Funktionsweise von Waldprojekten zu geben, planen wir in Deutschland bereits ein Waldprojekt auf einer kleineren Fläche mit regionalen Partnern. Diese Fläche wird dann für alle Interessierten zugänglich sein.

Wer überprüft die korrekte Planung und Umsetzung des ENTEGA Waldprojekts?

Alle von ERA initiierten Projekte werden von unabhängigen Dritten kontrolliert. Vor ihrer Realisierung und nach ihrer Umsetzung werden die Projekte von unabhängigen Sachverständigen überprüft, ob sie definierte Qualitätskriterien erfüllen. Zwei Standards spielen eine besondere Rolle: der ISO-Standard 14064 (quantifiziert die CO2-Bindung) und der CCB-Standard (Erste Edition 2005 bestätigt die Gemeinnützigkeit und den Erhalt von Biodiversität). Jede Standard-Organisation hat ihren eigenen Prozess, der von geschulten, lizenzierten und unabhängigen Validierungs- und Verifizierungsspezialisten durchgeführt wird.

Was ist der ISO-Standard (ISO 14064-2/3: 2006)?

Der ISO Standard 14064 ist eine Norm zum Umweltmanagement. Er legt unter anderem Grundlagen und Anforderungen für Klimaschutzprojekte fest. Anhand des ISO Standards 14064 wird überprüft, ob unser Projekt den Anforderungen und Grundlagen zu Quantifizierung, Monitoring, Berichterstattung, Validierung, Verifizierung und Zertifizierung von Treibhausgasemissionen entspricht. Das Waldprojekt von ENTEGA hat alle Anforderungen von ISO 14064 erfüllt und ist damit ISO zertifiziert.

Was ist der CCB-Standard?

Mit dem CCB-Standard werden Projekte zertifiziert, die gleichzeitig den Klimawandel bekämpfen, die einheimische Bevölkerung im Projektgebiet mit einbeziehen und die Biodiversität (Artenvielfalt) schützen. Unser Projekt erfüllt diesen Standard und leistet damit neben einer positiven Auswirkung auf das Klima auch einen Beitrag zum Schutz der Biodiversität. Zudem wurden die Kommunen, auf deren Grundstücken sich das ENTEGA Projekt befindet, in die Projektentwicklung miteinbezogen.

Das ENTEGA-Projekt ist das erste kanadische Forstprojekt, das den Gold-Status erreicht. Damit werden solche CCB zertifizierten Projekte ausgezeichnet, die über die Anforderungen des CCB-Standards hinaus zusätzliche Qualitiätskriterien erfüllen. Zusätzliche Kriterien können sein z.B. die Pflanzung einheimischer Arten und die Verbesserung der Bodenqualität und des Wasserhaushalt durch die Anpflanzung.

Wie lange braucht ein Baum nach seiner Anpflanzung, um CO2 aufzunehmen?

Ein Baum beginnt schon CO2 zu absorbieren, sobald er keimt. Hat er ein jugendliches Alter erreicht, steigert sich die Absorptionsrate kontinuierlich bis zu einem Alter von ca. 100 Jahren. Danach erfolgt die Absorbtion langsamer. Die Menge des von einem Baum absorbierten CO2 variiert zudem je nach Art und Standortbedingungen. Dabei wird der Kohlenstoff nicht nur in der Biomasse sondern auch im umliegenden, zum Teil abgestorbenen Material des Baumes, in sogenannten „Carbon pools“, gespeichert. Dieser Anteil macht je nach Baumart bis zu 50% der insgesamt in einem Ökosystem gespeicherten CO2-Menge aus. Die im Waldprojekt in British Columbia angepflanzten Bäume haben eine Lebenserwartung von 100 bis zum Teil über 1000 Jahren.

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Wir arbeiten konsequent an unserem Ziel:
Eine CO2-neutrale Energieversorgung.

Privatkunden: bis 10.000 kWh/Jahr Strom / 150.000 kWh/Jahr Erdgas
Gewerbekunden: ab 10.001 kWh/Jahr Strom / 150.001 kWh/Jahr Erdgas
Industriekunden: ab 100.000 kWh/Jahr Strom / 1.500.000 kWh/Jahr Gas, bzw. leistungsgemessene Kunden